Virtuelles Fiasko


Virtuelles Fiasko,

aktuell entwickelt sich mein vServer zu einem Rohrkrepierer. Ich arbeite jetzt seit rund 6 Stunden an dem Thema und kämpfe an mehreren (zu vielen) Fronten. Der Start war noch recht einfach: Installation der notwendigen Pakete (Bind, Apache2, Postfix, MariaDB usw.) plus ein FTP-Daemon, um die Daten vom Root-Server in die virtuelle Umgebung zu kopieren. Danach bin ich angefangen, die Dienste zu konfigurieren bzw. die Konfiguration vom Root-Server zu übernehmen. Da ich aber im vServer ein Debian 12 bekommen habe, sind die Pakete auf deutlich neuerem Stand als unter openSUSE, d.h. php8.2 statt php7, Apache2 verhält sich anders, MariaDB läuft zwar, aber ich bekomme keine Verbindung vom Webserver zur Datenbank etc. pp. Ich verzweifele gerade ein bisken, ich glaube nicht, dass der Weg erfolgversprechend ist. Zudem verhalten sich die Distributionen unterschiedlich. Aktuell habe ich den Plan auch auf dem vServer einfach openSUSE 15.5 zu installieren, dadurch könnte ich simpel von Root- auf virtuellen Server kopieren, rennt. Aber dazu müsste ich ein ISO-Image einbinden, um von dort zu installieren. Versuch macht kluch, sage ich immer. Ich habe noch drei Monate Zeit. So lange habe ich den vServer zunächst gemietet.

Sounds like a big project vor/zwischen/nach den Jahren wink, wenn ich Xmas-Urlaub habe. Ihr kennt mich, so schnell gebe ich nicht auf. Kommen wir zum Sport, den hat es gegeben! Mir ging es zwar nicht viel besser als in den letzten Tagen, aber frei nach Loriot: Ein Leben ohne Sport ist möglich, aber sinnlos. Ich habe das nicht mehr ausgehalten, ich wollte endlich wieder fließenden Schweiß und Schmerzen in den Beinen erleben. Es lief erstaunlich gut, die vielen Ruhetage haben den Beinen gutgetan und auch die Sauerstoffversorgung durch die Lungen war in Ordnung. Aber und zu habe ich mächtigst geröchelt, aber durchgehalten. Seitdem geht es mir auch deutlich besser, nur noch zwei kurze Schlafeinheiten auf dem Sofa. Gefahren bin ich mein neues Video aus dem Schweden-Urlaub, auch der Streifen ist fantastisch gut geworden: Orust Hills Ich habe die virtuelle Fahrt sehr genossen. Danach noch eine Strecke in Belgien. Auf den 53km in 1:35h habe ich im Durchschnitt mit 200 Watt getreten! Momentan geht es mir weiter gut, ich bin gespannt, was der Körper morgen früh zum Sport sagen wird. Natürlich will ich wieder treten. Nach derzeitigem Stand würde ich sagen: Ab Montag kann ich wieder arbeiten, auch die Fahrt nach Oelde sollte möglich sein. Apropos, ich habe heute mein Radarfoto erhalten, ich bin doch nicht durchgerutscht: 7km/h zu schnell, 20€ soll ich bezahlen. Ehrlich gesagt finde ich das lächerlich: Ja, es war eine Tempo 50-Zone, aber auf einer Bundesstraße(!) außerorts(!).

Ehrlicherweise fand ich mich erstaunlich langsam shades,
Ralf



zugehörig


0 Kommentare