Dänische Anpassung



Dänische Anpassung,

es war der erste Tag, an dem ich auch im DK-Urlaub meine unglaubliche Anpassungsfähigkeit wink unter Beweis stellen musste. Pünktlich nach dem Frühstück zogen dunkle Wolken auf, bis dahin war Sonnenschein angesagt, und kurze Zeit später setzte relativ kräftiger Regen ein... Auf dem Grundstück hatten sich schnell große Pfützen gebildet. Das hatte noch nicht zu Sorgen bei mir geführt, denn dank des Sandbodens trocknet das bei Sonnenschein schnell wieder ab. Leider war dadurch nicht an eine morgendliche Radtour zu denken und ich habe es mir vor dem TV gemütlich gemacht. Schnell wieder unter die warme Decke, ein Film auf Sky ansehen. Ganz pünktlich vor dem SCP-Spiel hat der Regen aufgehört und nach und nach verzogen sich die Wolken, es kam die Sonne durch. Das Spiel haben meine Jungens verdient gewonnen, aber es war ein zäher Arbeitssieg. Magdeburg hat gut gespielt, erst der Platzverweis hat die Ostdeutschen schwächer gemacht. Der SCP kam nach der Pause wie verwandelt aus der Kabine, hatte gleich mehrere Großchancen!! Leider wurde der Kasten nicht getroffen. Der 1:0-Siegtreffer fiel recht spät in der 79. Minute, aber egal: 3 Punkte, weiter Spitzenreiter, Mund abputzen, Ruhe. Wichtig ist, wenn man oben mitspielen will, solche Spiele überhaupt zu gewinnen.

Direkt nach Abpfiff habe ich mich umgezogen und mir das Cube-Litening geschnappt, alles abgetrocknet! Es ging auf die geplante Strecke über Bindslev, Uggerby, Nebenstrecken bis Hirtshals, quer durch die Hafenstadt bis nach Tornby. Zurück über Berjgby, danach erneut Uggerby und Bindslev. Am Ende waren es 64km in sehr schwachen 2:30h. Ein Grund ist das nervige Wind. Direkt am Ferienhaus merkt man gar nichts und denkt an Windstille. Kaum kommt man in das Landesinnere, pfeift der Wind kräftig über die Felder und Hügel. Ich habe echt die Schnauze voll vom Kampf gegen den Wind. Kam übrigens erneut aus Südosten. Der zweite Grund ist meine unerklärliche Schwäche. Ich fahre nicht mehr als in Paderborn, aber meine Oberschenkel schmerzen enorm und ich bin völlig platt. Ist es der Wind, ist es die unbekannte Region, man muss mehr aufpassen und sich konzentrieren? Die Hügel mit relativ vielen Höhenmetern können kein Argument sein, das habe ich rund um Paderborn mit der Egge auch... Welche Strecke ich morgen fahren könnte, weiß ich noch nicht. Ich habe keine Ideen mehr und kenne gefühlt sämtliche Straßen im Norden von Dänemark. Es sollen übrigens wieder 100km werden, hoffentlich frühmorgens, hoffentlich ohne Wind und hoffentlich gibt es keinen Regen.

Am frühen Abend bin ich noch in einen komaähnlichen Sofaschlaf gefallen, bald geht nichts mehr frown. Der Große verlässt uns frühmorgen und fährt nach PAD zurück. Auf einem Sonntag sollte das problemlos ohne Verkehrsinfarkt ablaufen,
Ralf