Konsequenzen



Konsequenzen,

wer gestern mitgedacht hat, wird bemerkt haben, dass für mich in der zweiten Februarhälfte nicht in die geliebten deutschen Sozialversicherungen eingezahlt wird. Das hatte ich allerdings bewusst entschieden, um noch einige ruhige, freie Tage zu haben. Arbeitsamt (wie auch immer die sich heutzutage nennen) und Rente sind mir togal, aber Krankenversicherung ist schon elementar. Eigentlich dachte ich, wo ist das Problem, der aktuelle Arbeitgeber wird doch für Februar Beiträge für mich überweisen und damit ist der komplette Monat abgedeckt. Nein, Deutschland, so einfach ist das nicht, denn ich bin freiwillig bei der Techniker versichert. Für Pflichtversicherte gibt es den sogenannten nachgehenden Leistungsanspruch, aber der wird bei Freiwilligkeit nicht gewährt (für mich ein Witz, aber ein anderes Thema). Die nette und überaus kompetente Dame bei der Techniker hat mich beraten, ihr war sofort klar, was mich umtreibt: Verstehe, noch ein bisschen Erholung, sie haben zwei Möglichkeiten: Sich arbeitslos melden (Ich: Auf den Stress und Aufwand habe ich keine Lust. Sie: Das verstehe ich) oder freiwillig selbst versichern. Das kostet für den halben Februar 110€ (keine Einkünfte), die Familie ist enthalten und somit werde ich das machen. 110€ anstatt Trouble mit Behördenvertretern sind es mir wert.

Ansonsten gilt: In mir steckt der Wurm, den gesamten Tag über Müdigkeit, Hustenanfälle, Kopf, die Nase läuft usw. Nach Feierabend wollte ich nur noch schlafen, das habe ich auch richtig intensiv gemacht. An Sport war nicht zu denken, kommt hoffentlich morgen wieder. Das Wetter ist gruselig, extrem glatt draußen, Regen und leichter Schneefall auf gefrorenem Boden, gefährlich. Dazu viele Wolken, kaum Stromertrag. Kommen wir zu einem anderen Thema, man fühlt sich bald an 1933 erinnert: Unternehmer sprechen mit der AfD (aus meiner Sicht sollte man Firmen wie Müller Milch oder Hans im Glück einfach boykottieren), fehlt nur noch, dass hohe Geldsummen gespendet werden. Dazu ein konspiratives Treffen, wie man Migranten oder unechte Deutsche (wer definiert das eigentlich, was ist das?!) remigrieren kann. Daran nehmen sogar CDU-Mitglieder(!) teil. Es scheint Linnemann aber nicht sonderlich zu interessieren, dass solche Mitglieder mit der AfD sprechen (mein Eindruck bei seiner PK). Das scheint ok zu sein, solange das Thema nicht zu heikel ist. Dazu passt auch, dass man im Osten anscheinend zusammenarbeitet. CDU und AfD und Remigration, das geht nicht. Dazu ein CDU-Vorsitzender, der rhetorisch nicht weit von der AfD entfernt ist (Pascha, Zahnarzt usw.). Richtig interessante Brandmauer, scheint nicht allzu stabil zu sein. Wann merkt ihr eigentlich, dass genau ihr den Boden bereitet? Auch 1933 haben bürgerlich-konservative Parteien den Steigbügel gehalten.

Gut, ich werde nach Fuerte auswandern, hola wink,
Ralf