. Zu genial war natürlich die Startnummer 0022, ich wurde unterwegs angesprochen: Bond! Die Anfahrt nach Neubrandenburg war stressig, im Osten gibt es einige lange Baustellen auf den Autobahnen. Besonders der Berliner Autobahnring hat total genervt. Irgendwann war ich auf der B96, aber Spaß macht die auch nicht. Enge Fahrbahnen, diese Alleen und wenn man dann mehrere LKW vor sich hat... Irgendwann nach 15 Uhr hatte ich das Ziel erreicht und nur einen Parkplatz auf der Rasenfläche bei der Parkstraße erwischt. Das Ordnungsamt war unterwegs und hat Knöllchen geschrieben, ich habe gefragt: Darf man da parken? Nein. Schreibt Ihr mich jetzt auf? Nein, bei Rasen sind wir heute tolerant. Danke! Eigentlich wollte ich im Elch noch schlafen, ging nicht. Also habe ich mich ans Werk und alles bereit gemacht. Die Strecke wurde geändert, die Bergstraße nicht gefahren. Das kam mir entgegen, denn die alternative Route hat nicht so einen starken Anstieg.
. Zum Ergebnis: Obwohl ich meine Vorgabe erneut deutlich verfehlt habe, bin ich zufrieden. Analog zu 2025 betrug die reine Fahrzeit etwas über 12 Stunden, mit den zu vielen Pausen war ich knapp 15 Stunden unterwegs. Natur pur |
Becher |
Powerfood |
Alles bereit |
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. Dagegen verblasst der Tag im Home-Office völlig.
. Jetzt habe ich nur einen Wunsch: Nehmt die Euphorie, Eure Unbekümmertheit, Eure Begeisterung mit in die 1. Liga und versucht das 2. Wunder in Folge! Andere kleine Vereine wie St. Pauli, Heidenheim oder auch Bielefeld haben gezeigt, dass man nicht sofort wieder absteigen muss. Damit sind wir beim Home-Office: Der Tag war anstrengend, zu viele parallele Stränge, viele Mails vom geliebten Implementierungspartner (ich wundere mich über nichts mehr) und ich war erstaunlich entspannt. Kein Wunder, wenn man keine 20 Arbeitsstunden mehr vor sich hat
. Ich wette: Ich hatte vor langer Zeit über meinen Urlaub informiert, trotzdem werden einige Berater aus allen Wolken fallen.
, die Beine abkühlen. Ausblick: Morgen früh soll es die nächste Radtour geben, aber nur 100km. Vielleicht fahre ich nach Oelde, dort war ich schon lange nicht mehr. Hin und schnell zurück. Einfach mal gucken, was es an der früheren Arbeitsstätte an Neuigkeiten gibt. Nach meiner Rückkehr gibt es Spargel, hoffentlich genug. Ich weiß gar nicht, wie ich es auf Usedom ohne Spargel aushalten soll. Die Frau des Hauses muss auch in der Ferienwohnung das köstliche Gemüse kochen. Argument: Restaurants können wir uns nicht leisten
. Toll ist das lange Wochenende, kein USA-Mist, Sommerwetter, lange Radtour auch am Montag.
. Der Kopf hat sofort rotiert: Fährst du nach Feierabend trotzdem mit dem Reifen, wie hoch ist das Risiko? Gut, dass ich gestern alleine zuhause keine Radtour gemacht habe. Ich wäre garantiert liegengeblieben, Murphy's Gesetz. Heute hätte ich es ja noch riskiert, aber morgen früh soll es direkt mit der nächsten Tour weitergehen und es wäre vorab kein Reifenwechsel möglich. Somit habe ich mich schweren Herzens nach Feierabend an einen Wechsel gemacht. Das fiel mir schwer, weil es sowieso schon spät war. Der letzte Call mit indischen Amerikanern oder amerikanischen Indern, keine Ahnung, ging bis 16:45 Uhr. Ich bin sofort hochkonzentriert, aber trotzdem schnell ans Werk gegangen. Ich habe noch nie(!) so schnell einen Reifen gewechselt, es waren keine 10 Minuten. Also konnte ich spät, aber nicht zu spät
, bei fantastischem Wetter eine Radtour mit dem Litening fahren.
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