Families like ours,

wenn eine hochgelobte dänische Serie im TV läuft, muss ich die aus alter Verbundenheit mit dem Land natürlich ansehen. Außerdem ist das ideales Futter für nebenbei im Sattel. Die Serie ist nicht schlecht, aber es wird viel Wert auf die Erzählung gelegt, es ist textlastig und es gibt kaum Action. Zumindest gilt das bis zum Beginn der 5. Folge. Bis dahin bin ich heute gekommen. Am Mittwoch sollte ich die Serie komplett angesehen haben. Virtuell gefahren bin ich zunächst in und südlich von Tokyo, auf Kinomap gibt es eine kleine Challenge in der Region. Die beiden Videos sind qualitativ sehr gut. Danach gab es einen einsamen Ritt durch Wälder in der schwedischen Mitte. Und wenn schon Dänemark, dann bitte richtig. Ich bin noch zwei kurze Strecken auf Seeland gefahren. Am Ende waren es 64km in 2:05h, die Leistung war trotz Ruhetages nur zufriedenstellend.

Hinterher ist man immer schlauer wink, aber: Ich wäre heute besser ins Büro gefahren, da es zwei Meetings gegeben hat. Zum einen war ich als Einziger nur remote dabei, zum anderen konnte man das besser in einem persönlichen Meeting besprechen und diskutieren. Als einziger virtueller Teilnehmer war ich irgendwie außen vor. Aber ich hatte absolut keine Lust und wollte im Home-Office sein. Man kann nicht immer gewinnen. Die Auswirkungen der gestrigen Wahl ziehen Kreise: Lindner weg, endlich, Habeck weg, besser ist das, das BSW draußen, richtig gut. Witzig finde ich deren Verschwörungstheorie und man will das Ergebnis juristisch prüfen lassen. Erschreckend sind die Erfolge der AfD. Klar, vor allem im Osten, speziell auch im Wahlkreis mit meiner geliebten Insel Usedom. Theoretisch müsste jeder Zweite, der uns im Mai begegnen wird, diese Partei gewählt haben. Aber auch im Westen, auch in Paderborn dead. Es hat Wahlbezirke gegeben, in der die AfD die Mehrheit geholt hat. Interessant: Ohne AfD und Linke gibt es keine Zweidrittelmehrheit mehr.

Es bleibt interessant,
Ralf


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