Live-Erlebnis Bob


Live-Erlebnis Bob,

ich schreibe sofort nach dem Konzert, quasi direkt vom U79-Bahnsteig wink. Nein, wir sind bereits kurz nach Mitternacht zurückgekehrt und wie immer kann ich nicht sofort ins Bett springen. Aber gehen wir in der chronologischen Reihenfolge vor. Ich war wie vereinbart am HNR, wobei ich mich schon gefragt habe warum. Auf die gleiche Art und Weise hätte ich auch remote teilnehmen können. Morgen werde ich vielleicht doch im Home-Office bleiben und es auf die späte Rückkehr schieben shades. Vielleicht fahre ich auch mittags zum HNR oder doch am Morgen, keine Ahnung. Auf jeden Fall ist die Frau des Hauses mit dem Bus zur Wendeschleife gekommen, das war eine gute Idee. Denn wir konnten sofort auf die B1 fahren und standen direkt im Stau mad. Zum Glück waren wir schnell durch. Hinter Unna haben mich die Baustellen in den Wahnsinn getrieben, was das Zeit gekostet hat! Die Abfahrt von der A44 auf die A1 ist gesperrt, man wurde zunächst in Richtung Kamen gelotst. Dann auf die B1 Richtung Dortmund, um nach wenigen Kilometern auf die A44 abzubiegen. Weitere Baustellen und Staus rund um Wuppertal, ich hätte ins Leder des Lenkrads beißen können.

Nach 2,5 Stunden sind wir auf den P+R am Südpark gerollt und wenige Minuten saßen wir in der U79, ab zur Halle. Kurz nach 19 Uhr waren wir drin, die Handys verpackt (Verbot!) und Mantaplatten wechselten für 19€ den Besitzer. Bier für 7€, auch nicht wenig. Aber dann! Punkt 20 Uhr fing der große Meister an zu nuscheln, man hat kaum etwas verstanden. Das wurde im Laufe des Konzerts besser. Wie vorab gelesen gibt es keine großen Videowände, keine Show, keine Ansagen, gar nichts. Auf der spartanischen Bühne stehen einfach 5 Männer, bewegen sich kaum und machen Musik, sehr gute Musik. Auch wenn er mittlerweile ziemlich Blues-orientiert unterwegs ist und viel zu wenige alte Klassiker spielt. Nach gut 100 Minuten war das im wahrsten Sinne Musikkonzert beendet, keine Zugabe, Licht an und alle raus. Kann ich ein Livekonzert von Bob Dylan empfehlen? Jein, es ist old-school, wie ein Konzert vor 30-40 Jahren. Er ist eine Legende und alleine deshalb wollte ich nach Düsseldorf. Ich kann jetzt behaupten ich bin ein Dylanologe smile. Es ist schon beeindruckend diese Lichtgestalt live zu sehen. Der Platz war recht gut, keine 30 Meter vom Meister entfernt und zumindest ich konnte alles gut sehen. Andere sind halt abgebrochene, laufende Meter tongue. Die Rückfahrt ging deutlich schneller trotz starken Regens. Es war halt deutlich weniger Verkehr und der VW-Elch hat geschnurrt.

3 Tage noch bis Kreta,
Ralf



zugehörig


0 Kommentare