IT-Bergsteigen,
ab 7 Uhr war jeder Gedanke an Urlaub vorbei, das Home-Office hatte mich wieder und ich konnte mich sogar an mein Password erinnern. Leider ist das Notebook normal hochgefahren

. Anschließend konnte ich den erwarteten Mailberg begrüßen, rund 700 Mails in 9 Arbeitstagen sind einfach zu heftig. Na gut, die Hälfte waren automatische Reports, Monitoring, Informationen zu Tickets usw. Aber die andere Hälfte musste und muss ich mir ansehen. Dagegen war die Anzahl der neuen Nachrichten in Teams überschaubar. Die allerersten Meetings hatte ich auch, u.a. in dem geliebten Projekt. Und morgen geht es direkt weiter, der nächste Urlaub in 10 Wochen wird hart verdient sein. Fast freue ich mich auf die Auszeit am Mittwoch. Nein, das ist definitiv nicht der Fall, ich bin bereits jetzt im P-Modus und das wird sich bis Mittwochmorgen noch deutlich steigern. Irgendwie muss ich das überstehen und überleben. Aber ich muss durch das Thema jetzt durch, es führt kein Weg daran vorbei. Kommen wir zum Wetter, eigentlich sollte das nachmittags so gegen 16 Uhr besser werden. Vom Schreibtisch aus war zu der Zeit nichts davon zu sehen, auch 40 Minuten später beim Feierabend nicht: Kühl, dunkle Wolken, leichter Nieselregen mitunter, windig.
Ich habe mich auf dem Sofa abgelegt und getrödelt, einschlafen konnte ich auch nicht. Und auf einmal nach 17 Uhr wird es besser, die Wolken heller, kein Regen und zwischendurch sogar Sonne. Kurzentschlossen habe ich mich umgezogen, mir das Litening geschnappt und bin einfach losgefahren. Das war mit einem gewissen Risiko behaftet, denn die Frau des Hauses übernachtet bei Fräulein Tochter und fährt morgen in das Rheinland weiter. Im Fall der Fälle hätte ich keinen Fahrdienst gehabt. Eigentlich wollte ich nur kurze 40km treten, aber die Beine waren wunderbar frisch und die Sonnenstrahlen zu schön. Somit sind es 58km in 2:10h geworden. Gefahren bin ich über Ostenland nach Hövelhof und an der Senne entlang. Denn die ist schon wieder gesperrt, bis August!! Für den Notfall hatte ich die Werkzeugflasche dabei, damit ist ein Malheur passiert. Beim Dören-Friedhof höre ich ein plastikartiges Geräusch, denke mir: Was hat das Rad, kaputt??!? Nach wenigen Metern war der Sound vorbei und nach einigen Kilometern stelle ich fest: Das war der Deckel der Flasche... Auf der Rückfahrt bin ich erneut an der Stelle vorbeigefahren und ich habe den Deckel tatsächlich gefunden, einfach Glück gehabt! Morgen bin ich am HNR, der neue IT-Leiter ist vor Ort und es gibt kostenlose Brötchen.
Daher muss ich dabei sein, passt ohne Frau

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Ralf