Ruhigere Wellen



Ruhigere Wellen,

die Anwältin hat direkt am frühen Morgen reagiert und das Schreiben mit dem Amtsgericht geklärt, die Mahnung ist hinfällig und wir bekommen eine neue Rechnung. Besten Dank! Ich habe dennoch sooooo einen Hals auf deutsche Behörden, Denken scheint nicht verbreitet zu sein. Dann hatte ich etwas in Holland bestellt, eine Ladung Soplica, Vorbereitung auf Usedom wink. Allerdings ist eins der Pakete verschollen, seit 5 Tagen ist der Status "Unterwegs". Ich hatte deswegen den Shop angeschrieben und eine wenig hilfreiche Antwort (nett formuliert) bekommen. Mit erneutem Hals habe ich human geantwortet. Parallel habe ich DPD angeschrieben. Meine Vermutung ist, das Paket wurde beim Transport beschädigt und DPD klärt gerade intern den Vorfall. Wie versprochen war ich am HNR und habe sogar bis Feierabend durchgehalten. Die kleine Feier zu den Jubiläen war wirklich nett, einige Pläuschchen mit SAP-Kollegen halten und nebenbei wirklich leckere Brötchen essen. Ansonsten nerven mich einige Themen, immerhin liegt das Bergfest bereits hinter uns und das Wochenende steht vor der Tür.

Dank der Feiertage habe ich nach dem Wochenende nur noch 12 Arbeitstage bis zum Urlaub. Wir hatten einen privaten Termin, aber vorher konnte ich noch eine Trainingseinheit im Folterkeller abreißen. Nach langer Zeit gab es mal wieder ein Intervalltraining: Einrollen, kurze Sprints über 10 Sekunden, zwischendurch 2 Minuten lang den Puls mit geringerer Wattleistung herunterfahren. Apropos Puls, seit ich wieder draußen fahren kann, geht der Ruhepuls kontinuierlich nach unten, aktuell liege ich bei 46 Schlägen!! Zurück zum Keller, nach den Sprints bin ich noch ein Video in der norddeutschen Tiefebene zwischen Bremen und Hamburg gefahren. Eine sehr schöne, ländliche, flache Gegend! Am Ende waren es 52km in 1:40h, ich bin zufrieden. Morgen bleibe ich zuhause, abends geht es in den Folterkeller. Der nächste reale Radausritt steht in den Sternen, Samstag oder Sonntag? Im Büro habe ich leider noch erfahren, dass ein von mir überaus geschätzter Ex-Kollege viel zu früh verstorben ist. Ich habe sehr gerne mit ihm gearbeitet, wir waren auf einer Linie. Martin, frei nach dem Film, das Schicksal ist ein mieser Verräter frown.

Das zeigt nur eins mal wieder: Es gibt wichtigere Dinge im Leben als den Job,
Ralf