Weihnachtsende 25/26



Weihnachtsende 25/26,

pünktlich zum Ende des Urlaubs geht es weiter aufwärts. Ich konnte erneut lange schlafen, bis 8(!) Uhr, und habe mich deutlich besser gefühlt. Somit spricht leider nichts dagegen, morgen früh um 7 Uhr im Home-Office aufzuschlagen. Vielleicht habe ich Glück und das Notebook springt nicht an wink. Meine Vorfreude sowie Lust sind grenzenlos. Naja, es sind noch genau 8 Wochen bis zum Malle-Urlaub, das werde ich schaffen. Damit sind wir beim Thema, denn endlich habe ich es geschafft kurz nach 10 Uhr in den Folterkeller abzubiegen. Und nicht nur das, ich habe sogar im Radsattel gesessen smile. Der Sport hat erstaunlich gut funktioniert. Eigentlich kein Wunder nach 6 Ruhetagen, eigentlich doch, denn ich war krank und bin immer noch nicht vollständig fit. Dementsprechend war die Leistung nur befriedigend und der Puls sehr schnell jenseits von 150. Aber ich habe 33km in 1:33h durchgehalten und im Laufe des Tages gab es keinen gesundheitlichen Rückschlag. Hoffentlich bleibt das ab sofort so, denn ich werde recht lange brauchen, um wieder auf das Leistungsniveau direkt nach der Freiluftsaison zu kommen.

Bis Anfang März muss ich das Niveau wieder erreicht, besser noch übertroffen haben, denn ich bin virtuell ab Pollença in das Tramuntana-Gebirge gefahren. Ich will u.a. genau diese Strecke im März fahren, einfach ideal ab Alcúdia, und das ist sportlich schon anspruchsvoll. Weniger wegen der Steigungen, die sind mit 5-8% eher human und vergleichbar mit der Egge, sondern mehr wegen der Anstiegslänge von rund 15km. Wobei es im letzten Drittel auch Abfahrten gibt. Zudem will ich ab LLuc noch weiter bis nach Sóller treten. Ich schätze die Strecke werde ich virtuell noch mehrfach fahren, um Leistungssteigerungen zu überprüfen. Der aktuelle Plan ist: Am 1. Urlaubstag das Rad abholen und locker in der Region fahren, sich an spanische Straßen gewöhnen. An Tag 2 soll es zu dem Leuchtturm auf Cap Formentor gehen und am 3. Tag folgt die heutige Strecke. Am 4. Tag liege ich in der Eistonne am Pool shades. Mir geht weiter die Katastrophe von Crans Montana nicht aus dem Kopf, es sind jetzt alle Toten identifiziert. Das waren 14-, 15-, 16-jährige, erschütternd. Die hatten nicht nur das ganze Leben vor sich, sondern das Leben war noch gar nicht richtig angefangen.

Was ist dagegen schon Unlust nach einem Urlaub,
Ralf