. Zudem ist auf dem Stück eine Baustelle und es liegt sehr viel Dreck sowie Müll auf dem Weg. Dabei muss ich mir ein kleineres Glas- oder Kunststoffstück in den Reifen gefahren haben. Ich habe sofort gemerkt, es stimmt etwas nicht, das Fahrgefühl ist anders. Schnell anhalten, tatsächlich, langsam entweicht Luft aus dem Hinterrad. Was tun? Wegen 2km das Begleitfahrzeug anrufen, ist irgendwie Blödsinn. Zumal die Frau irgendwo am Strand sein könnte, was sie auch war. Da der Reifen nicht auf einen Schlag platt war, bin ich noch einen Kilometer wie auf Eiern gefahren, ich hoffe ich habe mir nicht die Felge ruiniert. Die letzten Meter bin ich gegangen mit meinem Litening an der Hand. Auf der Terrasse habe ich sofort den Schlauch ausgetauscht. Aber Murphy hatte wieder zugeschlagen: Hinterrad und ich hatte heute Morgen die Kette frisch geölt. Auf welcher Tour war ich denn? In der Nacht habe ich nur knapp 4 Stunden geschlafen, ich bin um 5 Uhr aus dem Bett gefallen. Da der Anhang schlief und schlief, war das Frühstück erst um 8 Uhr.
. So ist es bei einem längeren Spaziergang geblieben. Zurück im Haus ging es los mit dem Regen, ab in meinen Alkoven, dösen und Internet. Am frühen Nachmittag hörte der Regen endlich auf, ich habe es noch ein wenig abtrocknen lassen und mich umgezogen. Ich wollte endlich mit dem Litening treten! Ich hätte noch 30 weitere Minuten warten sollen, mitunter war noch alles voller Wasser und einigen Pfützen konnte ich nicht ausweichen. Litening und ich waren schnell zugesaut. Es ging in südlicher Richtung, Strande, an dem roten Leuchtturm in Bovbjerg vorbei und bald hatte ich die Nehrung erreicht, die Nissum Fjord und Nordsee trennt. Die ca. 10km bis Thorsminde sind interessant: Links der Fjord, rechts die hohen Dünen und die Straße kerzengerade, keine Kurven. Leider musste ich die ersten 35km gegen den Wind treten. Ich bin durch Thorsminde und fast bis zum Ende des Fjords gefahren, herrlich. Auf der Rückfahrt hatte ich starke Windunterstützung, das hat gewaltigen Spaß gemacht. Selten im meinem Radleben bin ich ein Segment (8,05km) so schnell gefahren wie heute.
. Ich habe das Grøn Tuborg auf der Terrasse mit wenig Sonnenschein genossen und alles gesäubert, verstaut, aufgeräumt. Die Frau hatte morgens entdeckt, dass wir einen tollen Abstellraum mit Gartenmöbeln haben, in dem man auch das Rennrad unterbringen kann. Morgen soll es keinen Regen geben, hoffentlich,
) richtig schnell. Wir sind noch zum Dagli Brugsen in Harboøre gefahren, um das Allernotwendigste einzukaufen. Der Supermarkt ist nicht groß und die Auswahl eher gering. Aber wir haben alles bekommen, was wir wollten (Marmelade, Joghurt, Pølser, Remoulade, risted Zwiebeln usw.). Danach ging es endlich ins Ferienhaus. Das Haus ist viel zu groß für 2 Personen, aber bei der Buchung wusste ich ja nicht, wer mitkommt.
. Und zu meiner Überraschung ist viel los, viele Touristen, bei der Vermittlung eine kleine Schlange und permanent kamen weitere D-Autos an. Schlecht für mein Litening und mich: Der Weg zum Haus ist nicht geteert, sondern Natur mit Steinen. Schieben, trotzdem fahren? Ich werde es sehen. Um 15:27 Uhr lief Sky Go auf dem Handy, das Ziel mit perfektem Timing nach 715km erreicht! Ich habe das SCP-Spiel verfolgt und parallel wurde der Tiguan ausgepackt. War da ein Torschrei?? Nein?? Weiter. Mein mitgebrachter Repeater wurde sofort angeschlossen, alle Geräte waren und sind dadurch sofort im Netz. Zur Pause habe ich versucht, den Sky Q-Receiver trotz fehlender Schüssel zur Mitarbeit zu bewegen. Ich kann jetzt Serien und Filme streamen, aber keine Bundesliga. Ich bin wohl zu blöde, das muss ich bis zum nächsten Spieltag lösen. Daher bin ich nach der Pause auf das iPad gewechselt. Mit dem Unentschieden kann ich leben und bin zufrieden, der erste Punkt in der 1. Liga und Mainz ist keine Laufkundschaft. Nach dem Spiel bin ich in dem Alkoven in einen komaähnlichen Schlaf gefallen und wurde zum Abendessen geweckt.
. Nein, der Urlaub ist wichtiger, auch wenn ich heiß auf das Spiel bin. Wir müssen zwingend um 15:30 Uhr im Ferienhaus sein. Die Erwartung ist klar, ich gebe den 1. Auswärtssieg als Vorgabe aus. Kehren wir zum Urlaub zurück. Es war ein grausamer Wettertag, viele Wolken, Gewitterwarnungen und Regen. So auch rund um 16 Uhr, die Hoffnung auf eine kürzere Ausfahrt war schnell gestorben. Ich habe auf dem Sofa gelauscht, anschließend wurden die Sachen zusammengesucht. Nach dem Abendessen wurde der VW-Elch gepackt inklusive Alkohol sowie Gauloises im Unterboden, 2 Kisten Altbier im Kofferraum sowie sogar Brennmaterial für den Kaminofen. Man will ja Spaß mit Wärme im Urlaub haben
. Der Fahrplan steht: 6 Uhr schellt der smarte Wecker, Kaffee kochen, eine Tasse trinken und den Becher für die Fahrt füllen, 6:30 Uhr Abfahrt. Gegen 9:30 Uhr will ich das Nadelöhr Hamburg hinter mir haben, um kurz vor 11 Uhr an einem Autohof den Tiguan aufzutanken.
, in der ich direkt angesprochen wurde. Nach wenigen Sekunden habe ich beschlossen, die Mail zu ignorieren und sofort zu verschieben...
. Aber wie bestellt verzog sich kurz vor Feierabend die Sonne und immer mehr Wolken zogen auf. Es wird doch wohl nicht... Nein, laut Regenradar sollte es trocken bleiben und ich bin mit dem Speedmax schnell losgefahren. Ich hatte mir eine lange Tour vorgenommen, das Wetter ausnutzen und vor allem, weil die nächsten 2 Tage kein Sport möglich sein wird.
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. Ich habe noch schnell das Regenradar studiert, keinerlei Regenwolken weit und breit in Sicht und los ging es. Es war in großen Teilen die gleiche Strecke wie gestern, nur bin ich nach dem Feldweg zwischen Espeln und Steinhorst in Richtung Espeln gefahren, um über Hövelhof mit einem kleinen Schlenker Staumühle zu erreichen. Das Wetter war in der Zwischenzeit immerzu besser geworden, die Wolken lösten sich auf und die Sonne war am Ende wolkenlos am Himmel zu sehen. Nur der frische Ostwind hat genervt. Deswegen war ich froh nach 67km in 2:33h die Terrasse erreicht zu haben. Die Beine sind nach dem 6. Tag in Folge auch langsam müde. Auf der anderen Seite waren die Leistungen in Ordnung, ich bin sowohl mit Watt als auch mit Geschwindigkeit zufrieden.
, 16-17 Grad in der Spitze ist nicht wirklich warm, dazu immer wieder Regen und vor allem stürmische Böen an den ersten Tagen. Die machen mit 60-70km/h auf meinem Aero-Litening echt keinen Spaß, sind sogar gefährlich, weil die Laufräder mit hohen Felgen wie Segel wirken. Ansonsten, ich habe bereits die 2.000km im August überschritten. Bereits der zweite Monat in Folge mit der magischen Zahl. Hoffentlich kann ich das im September wiederholen und dann schaffe ich auch die 10.000km. Im Job merkt man langsam, upps, der RaBo ist ja in wenigen Arbeitsstunden verschwunden. Vor allem beim geschätzten Dienstleister scheint das angekommen zu sein. Auf einmal bekomme ich ein Login, um die Daten des 3. Testlaufs der Datenmigration zu prüfen. Leute, wie stellt Ihr Euch das vor? Für eine intensive Prüfung bräuchte ich Tage und Wochen, zudem habe ich neben dem Projekt noch anderes Tagesgeschäft. Ich denke, ich werde das einfach aussitzen. Vielleicht teste ich die Kunden, um zu zeigen, ich habe was gemacht. Bei mir fällt am Freitag gegen 16 Uhr definitiv der Bleistift. Ich werde danach noch genug zu tun haben, damit wir am Samstag um 6:30 Uhr losfahren können.
. Das scheint meine optimale Sattelhöhe zu sein, etwas höher und ich habe Knie, etwas tiefer und ich bringe nicht die volle Kraft auf die Kette. Ab jetzt verzichte ich auf Optimierungen. Der Tag im geliebten Projekt war erneut geprägt von vielen Meetings und obskuren Diskussionen in Chats. Manchmal sitze ich einfach nur ziemlich fassungslos vor dem Bildschirm und denke mir: Was immer Ihr eingeworfen habt, ich will es nicht haben
. Egal, noch 72 Stunden und der VW-Elch steht gepackt vor der Tür, wenige Stunden später fahren wir nach oben und in 96 Stunden schlafe ich selig und ermattet wahrscheinlich auf einem dänischen Sofa. Der SCP rüstet weiter auf, für relativ viel Geld für den kleinen Klub scheinen zwei weitere Spieler zu uns zu kommen. Dabei ist einer ein alter Bekannter. Ich finde das gut, wenn man in der 1. Liga bleiben will, muss man investieren.
für das Risiko entschieden und bin nach 75km in 2:51h trocken zuhause angekommen. Mut wird mitunter belohnt. Ich hoffe nur an den nächsten beiden Tagen ähnliche Touren fahren zu können und nicht vom Wetter ausgebremst zu werden.
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. Vollgefressen lockte erneut das Sofa, ich konnte selbst abends nichts essen. Gegen 16 Uhr wurde es mir zur bunt, was machst du jetzt? Denn mittlerweile hatten wir rund 20 Grad mit viel Sonnenschein und ich keine Argumente mehr.
. Denn ab morgen ist die Senne bis Oktober geschlossen. Weiter ging es über Sande nach Ostenland, in Espeln bin ich direkt nach Hövelhof abgebogen. Die übliche, geliebte Pause bei Staumühle und ab durch die Senne. Mittlerweile war es deutlich kühler, ich habe gefroren, dazu die Schmerzen. Ich wollte nur noch nach Hause, daher sind es nur 69km in schwachen 2:44h geworden. Pünktlich zur 2. Halbzeit lag ich auf dem Sofa. Die neue Sattelhöhe ist kontraproduktiv, zudem haben sich die Daten bei Power Phase und beim Peak nicht verändert, null Effekt. Morgen werde ich das Speedmax benutzen. Denn in den nächsten Tagen soll der Somme eine kurze Rückkehr einlegen. Das muss ich ausnutzen.