Beraterfragespiel



Beraterfragespiel,

eigentlich könnte ich den Beitrag von gestern kopieren, zumindest in gröberen Zügen. Im Home-Office, mich zieht aktuell nichts, gar nichts zum HNR, war alles wie immer in den letzten Monaten. Es gab auch einen Call mit 4 Beratern in dem geliebten IT-Projekt. Mich wundert immer wieder, wie man jede Woche die gleichen Fragen stellen kann. Vielleicht bin ich zu geduldig (oder zu blöde shades), denn brav beantworte ich immer alles. Mich wundert immer wieder, was alles meine Birne abrufen kann. Macht man sich keine Notizen, tauscht man sich nicht mit Kollegen aus? Einmal erkläre ich die Themen für das Interface, dann für das Mapping von Daten, dann für die Verarbeitung der Daten, anschließend für die Datenmigration und immer ist ein anderer Berater zuständig. Redet doch mal miteinander! Egal, dann ist es halt so. Zudem läuft ein kleineres SAP-Projekt und ein großes ist am Horizont, es geht mal wieder um die Migration eines Landes. War mal auf SAP, dann wieder nicht mehr und soll es jetzt wieder werden. Egal, wie sage ich immer: Es gibt bedeutend schlimmere Arten, sein Geld zu verdienen wink. Außerdem werde ich alles andere als schlecht bezahlt.

Auf jeden Fall war ich wieder froh, den Feierabend erreicht zu haben und natürlich gab es erneut Sofaschlaf. Der hat leicht zu lange gedauert, ich war erst um 18:30 Uhr im Folterkeller. Natürlich habe ich vorab überlegt: Gehst du noch oder nicht? Ich habe mich für eine Einheit mir reduzierter Belastung entschieden. Somit bin ich zunächst östlich vom Ijsselmeer im flachen Holland gefahren. Danach bin ich die dritte Strecke der laufenden Challenge gefahren, ebenfalls in den Niederlanden, und musste mit Erschrecken feststellen, dass Kinomap die Regeln geändert hat: Auf einmal muss man die fünf Videos genau in der vorgegebenen Reihenfolge fahren. Da ich gestern bereits das 5. Video mit dem Jaunpass gefahren bin, mir aber noch die dritte Strecke fehlte, zählt nun mein Anstieg zum Jaunpass nicht mehr. Aha, jetzt kann ich die Challenge entweder abschenken oder den Anstieg zum zweiten Mal fahren. Da ich noch Zeit habe, werde ich in mich gehen, ob ich mir das zumuten will. Anschließend gab es noch eine kurze Tour im Westen der tschechischen Republik, so dass es am Ende 45km in 1:21h geworden sind. Die Leistung war nur Durchschnitt, aber das war heute nicht mein Fokus. Mein Ziel war nur, dem Körper zu signalisieren: Kein Ruhetag, es geht weiter, in der Spur bleiben.

Morgen wird sich an dem Tagesablauf nicht viel ändern,
Ralf