Toten Hosen



Toten Hosen,

die Rückwärtsrechnung und Vorwärtsdurchführung haben gut geklappt. Kurz vor 15:30 Uhr haben wir im VW-Elch gesessen, gegen 17 Uhr wurde mein Tiguan in Marienwerder abgestellt und wir sind mit der S-Bahn zur Expo gefahren, wo wir kurz nach 18 Uhr angekommen sind. Die Veranstaltung war gut organisiert, wenige Minuten später waren wir drinnen. Erst mal orientieren, also das 1. Bier holen wink. Danach: Was essen wir?? Es wurde der Klassiker mit der Mantaplatte. In beiden Fällen war der Veranstalter nicht zu bange, das Bier für 6,50€ und die Platte hat 12€ gekostet. Beides war aber gut. Parallel und danach haben wir uns Feine Sahne Fischfilet angeschaut, die perfekte Vorband für die Hosen, laut schnell kraftvoll. Nach dem Umbau kamen die Düsseldorfer Lieblinge auf die Bühne und haben gleich die 65.000(!) Besucher gerockt. Gespielt wurden die alten Klassiker und neuer Stoff, der deutlich musikalischer/ausgereifter ist. Allerdings fühlte ich mich an den Boss erinnert, nach gut 40 Minuten setzte durchaus kräftiger Regen ein. Egal, wie warm es ist, es macht total keinen Spaß in nassen Klamotten zu stehen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum der Funke das gesamte Konzert über nicht richtig übergesprungen ist.

Die Band war in Spiellaune und Campino gut bei Stimme, die Songauswahl ausgewogen. Dennoch war es nur ein durchwachsenes Konzert, neben dem Regen lag es ebenso an der Spielstätte. Das Expo-Gelände ist m.E. nicht wirklich für derartige Ereignisse geeignet. Permanent laufen Menschen nach vorne und hinten, man wird angesprungen und bekommt Bier in den Rücken, man hat keine Chance sich irgendwo auszuruhen. Fazit: Ein Konzert der Toten Hosen ist ein Erlebnis und durchaus zu empfehlen, aber eine Wiederholung wird es für mich nicht geben. Um 23 Uhr haben wir wieder in S-Bahn gesessen, wo ich gerade den Beitrag schreibe shades. Kurz nach Mitternacht wurde der VW-Elch gestartet, um 1:37 Uhr war der Ausflug nach 10 Stunden beendet. Aber natürlich kann man sich nicht sofort hinlegen, zumindest ich nicht, und nach 2 Altbier war es nach 3 Uhr, ich war endlich bereit für das Bett. Morgens hat es mit 106km in 3:59h noch Rennradsport gegeben. Ich bin eine meiner Lieblingsstrecken am Wochenende gefahren. Es ging über Sande nach Anreppen und durch die Felder nach Lippstadt, hoch nach Wiedenbrück, um über Varensell, Steinhorst, Ostenland sowie SN nach Hause zu fahren. Leistung sowie Geschwindigkeit waren in Ordnung, die Temperaturen nochmals sommerlich. Ich habe es genossen, bevor ab Montag der Sommer vorerst zu Ende sein wird.

Freizeit ist anstrengend,
Ralf