Americana



Americana,

das ist der Film, den wir auf Sky gesehen haben. Mir hat der Streifen gut gefallen, vor allem und auch wegen Sidney Sweeney. Nicht nur optisch, sondern auch schauspielerisch fand ich sie gut in dem Film. Kann man ansehen, also eine Empfehlung. Morgens war es kalt, wirklich arschkalt. 11 Grad sorgt nicht gerade für Sommerstimmung. Ich habe die Temperatur gefühlt und gefühlt, es wurde nicht wärmer. Dennoch habe ich mir vor 8 Uhr ein Herz geschnappt, mich umgezogen und bin mit dem Litening auf Tour gegangen. Ab 9 Uhr wurde es besser und wärmer mit dem Wetter, in Summe hat die Tour Spaß gemacht. Es ging auf direkten Weg nach Sande, um weiter nach Anreppen und durch die Felder nach Lippstadt zu fahren. Anschließend bin ich die klassische Strecke über Bad Waldliesborn nach Wiedenbrück getreten. Bis dahin hatte ich Unterstützung durch südöstlichen Wind, anschließend über Rietberg und diese Dörfer des Delbrücker Landes wurde es härter. Nach 102km in genau 4 Stunden war ich wieder zuhause, ich war zufrieden mit mir. Es ging mir nur um die Distanz und das Durchhalten, Ziel erreicht.

Nach dem Sidney-Film habe ich geschlafen und geschlafen, nur kurz unterbrochen vom Litening. Mittlerweile hatten wir prächtiges Wetter und ich habe das Rennrad geputzt sowie endlich geölt. Einer morgigen Ausfahrt steht nichts im Wege. Ich denke ich bleibe bei meinem Plan mit der Egge, vielleicht wiederhole ich die Strecke über Neuenheerse und Bad Driburg. Durchaus anspruchsvoll, aber machbar. Nach dem Mittagessen wird es den nächsten Film auf Sky geben, man muss das Abo ausnutzen. Übrigens bereite ich den dänischen Urlaub bereits vor, ich habe Soplica bestellt wink. Für mich gibt es nichts genialeres als mit einer polnischen Flasche im Urlaub auf der Terrasse zu sitzen und das Leben zu genießen. Hoffentlich haben wir in genau drei Wochen fantastisches Sommerwetter in Vejlby. Übrigens ist das Lenkerband vom Litening bereits wieder abgenutzt und der Sattel abgeschabt. Ich werde in näherer Zukunft investieren müssen, das sind normale Abnutzungen bei meiner Kilometerleistung. Die Kettenblätter müssen nächstes Jahr auch ausgetauscht werden. Ansonsten ist der Litening topp in Schuss.

Noch 20 Tage bis zum gelobten Land,
Ralf

Spontane Änderungen



Spontane Änderungen,

der Pazifik beschäftigt mich weiter wink, ich hatte erneut einen Call mit dem amerikanischen Berater und natürlich war nicht pünktlich um 16:30 Uhr Schluss. ~15 Minuten später hat er wohl gemerkt, der Herr RaBo wird unruhig und auf einmal waren wir schnell zu Ende. Zügig nach unten, umziehen, eine Gauloises auf der Terrasse und kurz vor 5 war ich mit dem Litening unterwegs, viel zu spät. Außerdem war es viel zu kalt, 20 Grad mit wenig Sonne ist einfach kühl. Zumindest hat der Wind abgeflaut. Leider hatte ich es dadurch auch nicht geschafft, das geliebte Rennrad zu wienern sowie zu ölen. Das muss unbedingt morgen auf der Agenda stehen. Ich weiß nur nicht, wann ich fahren soll. Morgens wird es empfindlich kühl sein, nachmittags ist der Sommer zurück. Allerdings fahre ich am Wochenende ungern nach dem Mittagessen. Ich werde frühmorgens als erstes die Nase in den Wind halten und die gefühlte Temperatur messen. Vielleicht drehe ich ganz spontan einfach den Tagesablauf um, morgens Film auf Sky, nachmittags die Tour mit dem Litening.

Damit sind wir bei der heutigen Radtour , ich habe leicht den Streckenverlauf abgewandelt. Dank gesperrter Senne war die Fahrt über die Felder bis Sande wie immer, ab Ostenland bin ich anders nach Espeln gefahren, um dort über Steinhorst nach Kaunitz zu treten. Ab Hövelriege bin ich nicht entlang des Furlbachs gefahren, sondern auf direktem Weg zur Autobahnpolizei. Die residieren abseits der Autobahn 33 in Stukenbrock-Senne. Bei Staumühle noch die geliebte Pause auf der Bank, danach die restlichen 20km nach Hause, um nach 76km in 2:57h spät kurz nach 20 Uhr auf die Terrasse zu rollen. War eine schöne Tour trotz des Wetters. Wohin ich morgen fahren werde, weiß ich noch nicht. Ich denke es wird über Anreppen durch die Felder nach Lippstadt gehen. Dort entscheide ich spontan über den weiteren Streckenverlauf. Am Sonntag soll es in die Egge gehen, Höhenmeter machen. Der Fußball rollt wieder, endlich! In der 2. Liga hat der 1. Spieltag begonnen, zum Glück ohne den geliebten SCP. Denn wir sind ja Erstligist und starten erst in 3 Wochen smile. Es wird allerdings eine harte Saison, einen Abstieg zu vermeiden ein Ding der Unmöglichkeit. Aber wie meinte Franz immer: Schau'n mer mal.

Endlich verdientes Wochenende,
Ralf

Pacific Daylight Time



Pacific Daylight Time,

die Abweichungen zu den Vortagen werden größer, vor allem war es ein relativ später Feierabend. Kurz nach 15:30 Uhr meldet sich Scott aus den USA: Noch Zeit für Fragen ab 16 Uhr für 30 Minuten? Mir war sofort klar, dass nicht pünktlich Schluss sein würde. Aber was will man machen, dieses blöde Projekt, er lebt an der Westküste, somit 8 Stunden hinter uns. Bei ihm ist mein Nachmittag frühmorgens, die zeitliche Überlappung unserer Arbeitszeiten ist äußerst gering. Und so kam es auch, kurz vor 5 meinte ich: I'm running out of time. Fünf Minuten später habe ich im Sattel gesessen, ich habe erneut das Speedmax gewählt. Zum einen trete ich mittlerweile total gerne in der Liegeposition auf dem Triathlon-Lenker, zum anderen muss ich dringend mein Litening putzen und vor allem die Kette ölen. Ich habe die Strecke der letzten drei Tage etwas verkürzt. Statt von Espeln nach Riege zu fahren, bin ich direkt auf Hövelhof zugesteuert. Natürlich bin ich sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt durch die Senne gefahren. Die ist ab morgen früh schon wieder geschlossen, wird am Montag erneut für 2 Wochen geöffnet. Danach ist Schluss bis Oktober, verstehe ich nicht.

Außerdem war es deutlich kühler, bei Wolken mit 23 Grad friere ich im Sattel. Allerdings war die Leistung bei den 64km in 2:24 wieder zufriedenstellend. Mittags bei noch schönem Sonnenschein bin ich mit dem Scooter zu Star-Döner gecruist, einmal bitte den fetten Dönerteller. Ich bin erneut papp-satt geworden, abends passte gerade noch ein halbes Brötchen in den Astralkörper. Ausblick: Morgen gibt es den nächsten Termin mit Scott, wieder um 16 Uhr. Ich muss zusehen, dass es bei den 30 Minuten bleibt. Es sollen wieder mindestens 70km werden, dazu muss ich spätestens um 16:35 Uhr im Sattel sitzen. Leider wird es nochmals um 2 Grad kühler, erst ab Samstag kehrt der Sommer mit Wärme zurück. Ich bin langsam total abgenervt von dem Erbthema, immer muss man auf diverse Beteiligte oder Ämter warten. Kann/sollte ich jetzt die Grundbuchberichtungen beantragen oder besser nicht? Ich will das wissen. Ach ja, mein Puls hat sich beruhigt. In der Nacht war der weiterhin erhöht im Vergleich zu normalen Tagen. Tagsüber ging es zum Glück in Richtung normale Bahnen. Unterwegs auf dem Speedmax gab es keine Ausreißer nach oben. Keine Ahnung, was das war. Garmin meint, mein Zustand wäre "Ermüdet", steckt das dahinter?

Egal, ich werde keine Rücksicht nehmen und weitermachen,
Ralf

August-Wiederholung



August-Wiederholung,

die dritte Wiederholung in Folge, der Tag hat sich nur leicht von den letzten beiden unterschieden. Das Wetter war leicht schlechter, etwas kühler, mehr Wolken, leider deutlicher Wind. Ich habe mich nicht beliefern lassen, sondern die Reste vom gestrigen Heide-Grill im Backofen aufgewärmt. Wobei man eindeutig feststellen muss, halb-warme Pommes und Burger schmecken echt schräg. Ich habe schon deutlich besser gespeist. Der größte Unterschied ist natürlich: Ich bin nicht mehr alleine. Nach meiner Rennradrückkehr war auch die Frau wieder zuhause vom Trip nach Emden. Damit bin ich beim Sport, der letzte Termin ging länger und deswegen bin ich verspätet mit dem Speedmax gestartet. Die smarte Brille habe ich mir gespart, man muss die Frau ja nicht direkt mit der Nase auf das neue Gadget stoßen wink. Unterwegs zogen kleinere Wolken über mir hinweg und es hat sogar leicht geregnet. Das hatte sich allerdings nach wenigen Kilometern erledigt, es war nie nass, und ich bin erneut durch die herrliche Senne nach Sennelager, Sande und Espeln gerast. Die Geschwindigkeit war nämlich trotz kräftigen Westwinds gut.

Zurück ging es natürlich wieder über Staumühle und durch die Senne, nach 73km in 2:44h war ich wieder im Engernweg. Etwas irritiert hat mich meiner hoher Puls, nach kurzer Zeit war ich weit über 140 und habe in der Spitze 189(!) Schläge erreicht. Selbst jetzt rast das Herz gefühlt. Irgendetwas stimmt entweder mit mir nicht, wahrscheinlich, oder nicht mit dem Brustgurt, recht unwahrscheinlich. Vor 2 Wochen hatte ich das auch, am nächsten Tag war alles wieder im Normalbetrieb. Vielleicht habe ich mich im Home-Office zu extrem aufgeregt shades. Sollte der hohe Puls morgen andauern, sollte ich über einen Arztbesuch nachdenken. Der Steuerberater hat sich immer noch nicht gemeldet, langsam wird es echt Zeit. Vielleicht macht er 2 Wochen Urlaub, wäre im August nicht zu ungewöhnlich. Ich denke, ich werde Montag anrufen und nachhaken. Ach ja, morgen muss ich mich schon wieder selbst verpflegen, die Frau macht medizinischen Fahrdienst. Döner-Teller? Allerdings ist das bei Star-Döner immer eine so große Portion. Ich bin schon wieder beim Alter... Kann man sich irgendwo jung spritzen lassen?

Wenn ich alleine bin, kann ich abends Musik hören, das vermisse ich gerade,
Ralf

Ende Strohwitwer



Ende Strohwitwer,

es war in vielen, nahezu allen Belangen eine Kopie von gestern. Der einzige Unterschied: Ich bin ohne smarte Engo3 und mit dem Litening gefahren. Selbst die Radstrecke war im Grunde identisch, nur am Anfang habe ich einen Schlenker über die Felder auf dem Dören eingelegt, so dass es 77km in 2:57h geworden sind. Leistung und Speed waren fast identisch zu gestern, mit dem Speedmax war ich eine Spur schneller. Nur das Wetter hat nicht richtig mitgespielt, die Hitze war gleich, aber wir hatten weniger Sonne. Geschwitzt habe ich im Sattel dennoch genug. Leider kann ich nicht genügend Getränke mitnehmen, weil ein Flaschenhalter durch das Werkzeug plus Ersatzschlauch belegt ist. Aber das Thema mit Ausfallrisiko hat ab morgen ein Ende, wenn die Weiber aus Emden zurückkehren und die Frau mich im Notfall wieder abholen könnte. Auf die Tour muss ich nicht groß eingehen. Die 2 Abschnitte durch die Senne haben erneut viel Spaß gemacht. Leider wird das Gebiet am Wochenende schon wieder gesperrt, um nächsten Montag direkt erneut geöffnet zu werden. Muss ich nicht verstehen.

Ich werde jeden geöffneten Tag für eine Radtour durch die Senne nutze, es ist einfach zu schön. Letzte Nacht muss es wohl ein Gewitter mit stärkerem Regen gegeben haben. Ich habe nichts gemerkt und gepennt, aber morgens war die Fensterbank nass. Ich schlafe natürlich bei geöffnetem Fenster und es hatte hinein geregnet. Aber bei der sengenden Hitze war sehr schnell alles wieder trocken. Ach ja, ich habe mir 2 Burger plus großer Pommes beim Heide-Grill bestellt. Bei der Anlieferung wurde ich böse angesehen: Ich habe mehrfach auf dem Handy angerufen. Ja und? Wenn man zu dämlich ist, meine Anmerkungen (77 Weg links, 1. DHH etc.) bei der Bestellung zu lesen, ist das nicht mein Problem. Hat es halt kein Trinkgeld gegeben, selbst Schuld, die 2€ sind in meiner Hosentasche geblieben. Die Burger waren dennoch lecker, die Reste kann ich morgen Mittag essen. Denn ich brauche immer weniger Energie, blödes Älterwerden. Ausblick: Die Review-Termine im Home-Office gehen weiter, nach pünktlichem Feierabend werde ich mit dem Speedmax (und der smarten Brille?) hoffentlich die gleiche Strecke wie heute fahren. Die 6.000km in 2026 sind endlich überschritten. Bis zum Urlaub in drei Wochen muss ich möglichst nahe an die 8.000km kommen, um noch eine Chance auf mein magisches Ziel zu haben.

Nichts passiert und trotzdem ist der Beitrag voll shades,
Ralf

Engo3



Engo3,

parallel zu den Reviewterminen im Home-Office habe ich mich mit der smarten Brille beschäftigt. Man kann diese Meetings wunderbar dazu nutzen. Zunächst wurde mein neuestes Spielzeug endlich ausgepackt. Die Elektronik ist zwar klein, aber auch groß. Bei der Nase wird die Sicht ziemlich eingeschränkt. Die Inbetriebnahme mit der App und die Verknüpfung mit Garmin war total einfach. Allerdings scheint man nur einen Radcomputer mit der Brille koppeln zu können. Leute, ich habe 2 Edge und 2 Forerunner, wie soll das gehen?!? Nach Feierabend gab es die Premierenfahrt, die Brille liegt verdammt nahe an der Stirn an, wie soll das mit meiner heftigen Schweißproduktion gehen? Da wir heute über 30 Grad hatten, gab es direkt die erste Härteprüfung. Nach wenigen Kilometern floss die Suppe auf der Brille von oben nach unten. Wobei es gut ohne eigene Kurzsichtbrille funktioniert hat, ich sehe ohne mittlerweile ausreichend scharf. Wenn man nach vorne schaut, stört die Elektronik nicht, aber vor allem nach links oder auch nach rechts schon. Ich fühlte mich dennoch sicher unterwegs. Kommen wir zum eigentlichen Einsatzzweck: Die konfigurierten Daten wie Watt oder Geschwindigkeit wurden sauber und quasi in Echtzeit angezeigt.

Allerdings wird das Dashboard zu weit links und zu oben angezeigt, aber das kann man konfigurieren. Ich muss Finetuning betreiben. Kommen wir zur Bewertung: Braucht man eine solche Brille? Ein klares Nein, es geht auch ohne. Erhöht es den Coolness-Faktor? Ja, eindeutig und definitiv wink. Die Senne ist endlich wieder offen und Ihr dürft einmal raten, woher ich gefahren bin! Na klar, es ging zunächst durch die Senne bis nach Sennelager, weiter nach Sande und Ostenland, um über Espeln und Staumühle durch die Senne nach Hause zu fahren. Ich habe die Strecken durch den Truppenübungsplatz genossen, viel zu lange war die Senne geschlossen. Am Ende waren es 75km in 2:51h, die Geschwindigkeit war in Ordnung, die Leistung nicht. Am allerwichtigsten war allerdings, ich bin ohne Ausfall gefahren. Da ich weiterhin alleine bin, ist das ein extrem wichtiges Kriterium. Morgen ist wieder Home-Office angesagt, nach Feierabend geht es mit Litening, aber ohne Engo3 auf die Piste. Warum ohne? Auf dem Litening benutze ich den Edge 1050 und gekoppelt ist der Edge 1040. Jaja, ich und mein Luxusgerätepark an Radspielzeuge. Ab Mittwoch hat das Lotterleben alleine zuhause ein Ende.

Man kann nicht alles haben shades,
Ralf

3-2-1



3-2-1,

so viele Kilometer bin ich an diesem Wochenende gefahren, Plan übererfüllt. Dazu beigetragen haben die guten 111km in 4:27h am heutigen Sonntag. Losgefahren bin ich erst weit nach 8 Uhr, aber da ich alleine bin, ist das echt egal. Es ging über Elsen-Bahnhof und Scharmede nach Bentfeld, um auf bekannten Strecken über Anreppen nach Lippstadt sowie weiter nach Waldliesborn zu treten. Auf dem letzten Drittel auf dem Weg nach Wiedenbrück habe ich neue Pfade ausprobiert. In der Pause dachte ich mir, es muss doch noch einen anderen Weg nach Bokel gegeben. Tatsächlich, laut Google–Maps soll es ca. 100m weiter nach rechts eine Möglichkeit geben. Dem bin ich gerne gefolgt, denn der Hunger trieb mich an wink. Ich wollte nur noch auf direktem Weg ins Santorini fahren. Ab Bokel war es die bekannte Strecke, kurz der Bundesstraße folgen, um über Schöning und Espeln nach Hövelhof zu fahren, exakt um 12:07 Uhr stand ich vor dem griechischen Restaurant. Totale Totenstille hat mich empfangen, gar nichts los, haben die auf?!? Kurzer Check, ja, und ich habe mich draußen niedergelassen, schnell die Radschuhe aus, die bringen mich um. Kurz nach mir kamen nach und nach weitere Gäste, ich war sozusagen der Dosenöffner shades.

Man hätte mir deswegen das Essen bezahlen sollen. Gewählt habe ich den Patrasteller mit Gyros und Bifteki, dazu ein dunkles Hefeweizenbier und noch eins, ich hatte Durst. Das Essen hat geschmeckt, keine Frage, war lecker, aber kein Vergleich mit dem Poseidon. Ich bin dennoch mit 30€ weniger, aber gut abgefüllt nach Hause gerollt. Die letzten ca. 20km waren echt hart. Auf Sky gab es einen weiteren dämlichen Film, was ist mit dem französischen Kino los?!? Der Mann, der immer kleiner wurde. Was für ein Schwachsinn, nicht anschauen! Der Rest des Tages war von Sofaschlaf geprägt. Ausblick: Morgen ist wieder Home-Office angesagt, die Serie von Review-Terminen geht weiter. Aber es soll heiß werden, 33 Grad, endlich. Nach Feierabend werde ich mit dem Speedmax fahren und an den 6.000km in 2026 kratzen. Mittags gibt es Kartoffelsalat mit kalten Frikadellen. Und ich werde endlich die Engo3 in Betrieb nehmen, mein Plan ist, die morgige Tour damit zu bestreiten. Ich werde mindestens 5km/h schneller sein smile. Die Liste der Akkus am Litening oder an mir wird immer länger. Irgendwann muss ich auch die Premiere mit den Shokz fahren. Dafür habe ich die vor gut einem Jahr gekauft.

Alleine sein ist es gar nicht schlecht,
Ralf

Libori RTF 2026



Libori RTF 2026,

seit ~8 Uhr bis Mittwochabend bin ich alleine, die Frau des Hauses ist wech in Emden. Kurze Zeit später habe ich mich mit dem Litening nach Schloss Neuhaus auf den Weg gemacht, mein Ziel war das Schulzentrum am Gartenschaugelände. Der Radclub Schloss Neuhaus startet dort immer die Libori RTF. Schnell das Formular ausfüllen, die 10€ abdrücken und nur kurze Zeit später ging es los. Wie immer ging es über Elsen und Wewer, weiter an der Altenau entlang über Etteln bis zum 1. Depot. Kurz Nikotin sowie den Energiehaushalt auffüllen, denn danach beginnen immer die Höhenmeter. Es war wettertechnisch ein perfekter Tag, viel Sonne, nicht zu warm. Was ich an der RTF absolut nicht mag: Wenn man das gleiche Depot ein 2. Mal verlässt, beginnt kurz hinter Henglarn ein giftiger Anstieg, ich hasse diese rund 2km. Man kann es auch positiv sehen, danach ist es mit Anstiegen mehr oder weniger vorbei. Noch ein kurzer Aufenthalt in Oberntudorf und durch die Ebene ging es über Salzkotten sowie Scharmede zurück ins Schloss. Nach 109km in wirklich guten 4:16h war ich im Ziel. Die Leistung war die beste seit vielen Wochen. Kein Wunder, man will nicht dastehen wie der letzte Depp.

Vor und nach der RTF musste ich noch nach und von Schloss Neuhaus kommen, so dass es in Summe 123km waren. Wie immer war es ein tolles Event, dass 44.! in Folge, vielen Dank an die Organisatoren und nächstes Jahr sehen wir uns garantiert wieder! Zuhause war ich kurz nach 14 Uhr, TV und Sky anschmeißen, die Klöpse mit Kapern als vorbereitetes Essen aufkochen und einen blöden Film auf Sky sehen. Danach bin ich in einen komatösen Schlaf auf dem Sofa gefallen, den Rest des Filmes habe ich danach angesehen. Gefolgt von einem erneuten Schlaf, die RTF hat Körner gefressen. Ausblick: Das Wetter bleibt gut und sommerlich, morgen früh soll es erneut mit dem Litening auf Tour gehen. Von Anstiegen habe ich die Schnauze gestrichen voll, es wird flach nach Lippstadt gehen. Der Plan sagt ungefähr 100km. Was und wo ich essen werde, steht absolut in den Sternen. Das Akropolis hat leider dicht, sehr lange Sommerpause, soll ich in Hövelhof anhalten und mir einen griechischen, riesigen Grillteller hineinschieben? Nach dem Betreiberwechsel interessiert mich, wie das Essen im Santorini schmeckt. Nachmittags werde ich erneut auf dem Sofa abliegen, die ca. 300km am Wochenende feiern, einen Film sehen und schlafen.

Alleine sein ist nicht schlecht wink,
Ralf

Gewitterflucht



Gewitterflucht,

es war mal wieder im Home-Office ein Arbeitstag mit zu vielen Terminen mit den USA, Indien und mir mittendrin. Ich liege von der Zeitzone genau in aller Mitte und fühle mich pudelwohl, außerdem habe ich die Berater langsam erzogen: Wagt es nicht einen Termin auf einem Freitag nach 15 Uhr zu planen! wink Heute ist es ein wenig später geworden, aber das war egal, ich habe vor 16 Uhr im Sattel gesessen und bin die gleiche Strecke wie an den letzten Sporttagen gefahren. Über die Felder ging es zum Diebesweg, Sennelager, Sande, Steinhorst bis kurz kurz vor Neuenkirchen. Nach 41km habe ich die erste Pause eingelegt und ein Grummeln gehört, Kampfflieger? Nein, ein Gewitter, schnellstens das Regenradar prüfen. Tatsächlich, in wenigen Minuten sollte es mich erreicht haben. Nach einer Gauloises war Schluss, schnell das Speedmax schnappen und weiter. Ich bin im Prinzip vor den Gewitterwolken in Richtung Kaunitz hergefahren, wurde noch nicht eingeholt... Auf der weiteren Strecke über Stukenbrock und Staumühle wurde ich irgendwann von leichtem Regen erwischt. Es waren aber wirklich nur einige Tropfen, Glück gehabt.

Auf der geliebten Bank kurz vor Staumühle war es staubtrocken und ich habe die nächsten Gauloises richtig genossen. Auf der restlichen Strecke der 87km in ~3:15h ist nichts mehr passiert, ich bin trocken zu Hause angekommen, perfektes Timing. Morgen ist die Libori RTF, erst hatte ich keine Lust, die vielen Höhenmeter, das ist anstrengend. Aber dann habe ich überlegt: Da ich alleine sein werde, ist die Tour doch ideal. Sollte ich unterwegs mit einer Panne ausfallen, wird mir geholfen. Mittlerweile freue ich mich auf die Strecke, alles ist vorbereitet und der Track inklusive Power-Guide auf den Edge 1050 übertragen. Gegen 8 Uhr werde ich nach Schloss Neuhaus fahren und die RTF ab 9 Uhr treten. Das ist immer ein sehr schönes Event. Die Engo3 wurde geliefert! Letzte Nacht war ich in Panik: Bestellung in einem anderen Land, unbekannte Firma, seit Dienstag konnte ich im Tracking keine Statusänderung sehen, Lieferung sollte aus Grenoble erfolgen, das Paket wurde aber in Bangkok abgeschickt, hoher Wert von 400€, bin ich auf Betrüger reingefallen? Ich hatte eine Mail an den Support geschickt mit der Bitte um Klärung. Morgens konnte ich im Tracking auf einmal sehen: Das Paket ist in Frankfurt aus Lyon angekommen, Weitertransport nach Hannover. Ich war zutiefst beruhigt. Ausgepackt habe ich die smarte Sportbrille noch nicht. Das hebe ich mir auf, wenn die Frau aus dem Haus ist, ich brauche keine Kommentare shades.

Endlich Wochenende,
Ralf

Serienende 2026



Serienende 2026,

es war ein merkwürdiger Tag. Ausnahmsweise wink lag das nicht am Job im Home-Office, sondern an der Wetterlage. Morgens wurde man mit strahlendem Sonnenschein begrüßt, schnell, locker, leicht wurde die 30 Gradmarke überschritten und in der Spitze hatten wir 37 Grad! Allerdings fand ich das auf der Terrasse mitten in der prallen Sonne gar nicht so heiß. Ich empfand es sogar als angenehm. Aber wie es so ist in Deutschland, auf einen Hochsommertag folgt schnell der Absturz mit drastischerem Wetterwechsel. Gestern kamen bereits Unwetterwarnungen heraus, ab nachmittags sollten Donner und Grollen beginnen, begleitet von Böen bis zu Orkanstärke. Und in der Tat, gegen 15 Uhr fing es an, Wolkenbänder kamen auf und in der Ferne konnte man Donner vernehmen. Am Ende war alles halb so schlimm, leichtere Böen und etwas Regen, kein Unwetter zum Glück. Die Stadt Paderborn hatte aus Sicherheitsgründen sogar Libori gesperrt. Am Ende könnte man sagen: Das war wohl viel zu voreilig. Aber hinterher ist man immer schlauer. Hätte man gar nichts gemacht und es wäre wirklich ein Unwetter aufgezogen, wäre das Klagen groß: Wie kann man nur, hätte man wissen müssen, es gab Warnungen etc.

Was aber eingetreten ist, ist ein starker Temperaturabfall. Es wurde schlagartig kühler und wir haben nur noch 22 Grad. Nach Feierabend habe ich immer das Regenradar verfolgt, eigentlich sollte der große, kleine Regen gegen 17 Uhr zu Ende sein. Ich hatte noch Hoffnung auf eine kurze Radtour. Nach dem Sofaschlaf sollten laut Radar allerdings immer wieder kurze Regenfälle folgen. War auch der Fall, aber im Prinzip waren es nur einige Tropfen. Wie bei Libori gilt aber, das weiß man halt vorher nicht. Wo es gerade herzieht. Nach dem Abendbrot habe ich aufgegeben, es sollte immer wieder leicht und kurz regnen. Es ist schade um die super Serie von 18 Radtagen in Folge, aber watt mutt datt mutt. Solange ich morgen wieder radfahren kann, tut ein Ruhetag dem Körper vielleicht gut. Ich werde halt eine neue Serie beginnen. Die nächsten Tage werden kühler, schade, ich liebe die Hitze. Der Ausblick: Rennrad wie immer, den Tag im geliebten IT-Projekt überleben und pünktlich das Wochenende einleiten. Es soll endlich mal wieder ein Wochenende mit 300 oder mehr Radkilometern werden. Ich muss den heutigen Tag aufholen.

Ach ja, die Notarin hat sich gemeldet, der Punkt ist erledigt. Jetzt brauche ich noch den Steuerberater,
Ralf