Versaute Beine



Versaute Beine,

ich bin von einer unerklärlichen Müdigkeit befallen, die Teilnahme an den zu vielen Online-Meetings mit den Reviews der neuen Serviceapplikation fiel mir schwer. Aber natürlich habe ich durchgehalten. Wenn nichts mehr ging, habe ich eine Gauloises auf der Terrasse geraucht, einmal Luft um die Ohren und weiter wink. Auf einem Freitag war dann zeitnaher und pünktlicher Feierabend angesagt. Tagsüber war es wolkig, wenig Sonne, und ich hatte schon Sorge um meine Rennradtour. Aber pünktlich um 16 Uhr wurde es besser und besser, die Sonne kam durch und mit 27 Grad war es angenehm warm, gute Bedingungen. Ich habe mir das Speedmax geschnappt und bin auf große Tour auf einem Werktag gegangen. Zunächst ging es durch die Felder auf dem Dören, weiter am Diebesweg vorbei nach Sande, Ostenland und dort habe ich eine Änderung eingebaut. Über Lippling und Steinhorst ging es in Richtung Neuenkirchen, erste Pause an der geliebten Stelle. Bis dahin hatte ich Gegenwind aus Westen, zurück über Kaunitz und Hövelriege gab es entsprechend netten Rückenwind. Bei Staumühle wurde die 2. Pause eingelegt, schön in der Sonne sitzen. Zurück in heimatlichen Gefilden war ich nach 86km in 3:09h.

Die Leistung und die Geschwindigkeit waren erstaunlich gut, die besten Werte seit langer Zeit. Meine Theorie: Durch den zu tiefen Sattel auf dem Litening habe ich mir die Oberschenkel "versaut", jetzt tauen meine Beine langsam wieder auf und ich bin zu besseren Leistungen in der Lage. Das Wochenende ist endlich erreicht! Da ich morgen mal wieder alleine sein werde, Bochum, es wird langsam zur Gewohnheit, aber es wurde für mich vorgekocht, werde ich morgen früh natürlich eine Tour mit dem Litening fahren. Morgens soll es noch trocken und sonnig sein, aber mittags werden Wolken und Wind folgen. Ich werde 1 oder 2 Filme auf Sky schauen und mich auf dem Sofa verkrümeln. Ich weiß noch nicht, in welche Richtung ich fahren werde. Bei Westwind in die Egge, Höhenmeter machen? Auf der anderen Seite möchte ich nicht irgendwo alleine im Wald mit einer Panne verrecken, wenn mich niemand abholen kann. Also eher in Richtung Lippstadt? Dort ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ich irgendwie mit einem Plattfuß wieder nach Hause komme. Leider wird es ab jetzt täglich kühler, der Sommer ist vorerst vorbei. Ich freue mich total tierisch auf Dänemark. Nur, wenn wir zurückkommen, ist der Sommer vorbei. Dabei hat der gefühlt gerade erst begonnen.

Ich will in einer Region leben mit europäischem Sommer an 365 Tagen,
Ralf

Gefühl im Hintern



Gefühl im Hintern,

ich glaube ich hatte es bisher an dieser Stelle noch nicht erwähnt: Im Juni vor 4 Jahren habe ich mein Litening gekauft, seitdem gehört der Aero-Renner zu meinem Leben und wir rasen gemeinsam durch die Welt. Es war ein gnadenlos guter Kauf, das Rennrad ist fantastisch. Auf jeden Fall hatte ich damals sehr viel Zeit, mehrere Wochen, investiert, um die für mich optimale Sattelhöhe auf vielen Fahrten zu ermitteln. Als es das erste Mal in einen gemeinsamen Urlaub ging und ich die Sattelstütze demontieren musste, habe ich ein Foto der Einstellung geschossen. Seitdem dient das Foto als Referenz, wenn ich den Sattel wieder montieren muss. Gestern hatte ich ja geschrieben, das Gefühl zu haben, der Radsattel wäre zu tief. Vorhin habe ich dieses Foto bemüht: Tatsächlich, der Sattel muss höher. Auch wenn es nur 5mm sind, habe ich es unterwegs gemerkt. Ich finde es wahnsinnig, wie empfindlich, wie genau mein Körper ist. Kurz vor Feierabend fiel passend Regen und ich habe zunächst auf dem Sofa das Wetterradar bemüht. Wahrscheinlich sollte kein weiterer Regen folgen.

Somit ging es nach draußen, wie nass ist es nach dem Regen und wie weit ist es bereits abgetrocknet?? Für mein Empfinden war alles in Ordnung, einer Ausfahrt stand nichts im Wege. Denn ich musste unbedingt den neu eingestellten Sattel ausprobieren: Tatsächlich, ich konnte kräftiger sowie schneller treten und ich hatte nicht so schnell Schmerzen in den hinteren Oberschenkeln. Gefühlt sitze ich deutlich besser, vielleicht könnte es noch mehr nach oben gehen. Vielleicht probiere ich nächste Woche weitere 0,5cm aus. Unterwegs habe ich gemerkt, ich war wohl ein wenig zu optimistisch, was die Nässe angeht. In Bereichen mit Sonneneinstrahlung war es bereits trocken, auf Abschnitten im Schatten oder unter Bäumen stand das Wasser noch etwas auf den Straßen. Litening und ich waren schnell eingesaut, warum hatte ich das Rad gestern geputzt?? Gefahren bin ich meine mittlere Lieblingsstrecke: Bis Espeln und über Riege sowie Staumühle zurück nach Hause. Geregnet hat es wirklich nicht mehr. Am Ende waren es 70km in 2:39h, ich bin zufrieden. Morgen werde ich wohl fahren können, kein Regen. Es wird das Speedmax werden, am Wochenende ist das Litening immer gesetzt. Im Job war alles wie immer, Meetings ohne Ende. Bis Dänemark werde ich im Kopf gegart sein.

Leider hat England gestern verloren, in den letzten Minuten hat Argentinien mächtig aufgedreht,
Ralf

Englisches Wunder



Englisches Wunder,

nein, noch haben die Engländer nicht das Halbfinale gegen Argentinien gewonnen. Auch wenn es aktuell gut aussieht, die Inselaffen wink führen mit 1:0. Das Wunder ist, dass ich wahrscheinlich zum allerersten Mal in meinem Leben für England bin. Argentinien spielt aus meiner Sicht einen unattraktiven, nickeligen Fußball mit einem gewissen Hang zur Fiesheit, ich mag die Spielweise nicht. Vielleicht liegt es auch am deutschen Trainer Tuchel. Wenn England Weltmeister wird, sind wir es auch ein bisschen. Der HO-Tag war geprägt von Meetings ohne Ende bis zum Feierabend nach 16 Uhr. Vor 15 Uhr schreibt mich noch ein Inder, den ich übrigens für sehr fähig halte, an: Können wir noch eine Stunde ab 15 sprechen? Nein, können wir nicht, Meeting bis 16 Uhr und danach ist Feierabend. Jetzt habe ich morgen direkt um 8:30 Uhr das nächste Meeting, bekloppte Berufswelt. Das Litening hatte ich in der Mittagspause auf Vordermann gebracht, wienern, putzen und die Kette ölen. Das war schnell in den 30 Minuten inkl. Essen möglich. Somit habe ich mir schnell das Litening geschnappt und bin auf Tour gefahren.

In den Feldern auf dem Dören bis Marienloh habe ich noch einen Schlenker eingebaut, so dass es ca. 78km in 3:05h geworden sind. Ansonsten war es die gleiche Strecke wie gestern, also Espeln, Kaunitz und zurück an der Senne entlang. Die Leistung war wieder schwach, ich werde immer langsamer. Ein Grund war der nervige Ostwind, ein Grund aber auch meine müden Beine. Ich habe zudem den Eindruck, dass der Sattel zu niedrig eingestellt ist. Ist die Sattelstütze leicht nach unten gerutscht? Hatte ich die Sattelstütze nach Usedom falsch eingestellt?!? Ich werde morgen die Sattelhöhe prüfen und neu justieren. Auf dem Speedmax bekomme ich mehr Kraft aus den Knien auf die Pedale. Morgen wird es eine Wiederholung von heute geben, Meetings bis 16 Uhr, das Wetter bleibt sommerlich und ich werde mit dem Litening die nächste Tour fahren. Ab Freitag dreht sich das Wetter, deutlich kühler, windig und es kann regnen. Touren mit den Rennrädern stehen wohl in den Sternen. Zumindest werde ich mich wärmer anziehen müssen.

Die letzten Minuten laufen, Mist, 1:1,
Ralf

PS: Und jetzt führt Argentinien auch noch, in der Nachspielzeit...

Liegeposition



Liegeposition,

meine IT rennt wieder ruhig vor sich hin, zum Glück keine Probleme oder Ausfälle. Momentan schaue ich das 1. Halbfinale an. Auch wenn mir der Sieger egal ist, habe ich eine leichte Präferenz für Frankreich. Schon irgendwie komisch, weil wir doch gerne auf Malle sind. Das ist aber eigentlich auch nicht Spanien, sondern ein Bundesland wink. Eigentlich könnte ich parallel die notwendigen Backups von den drei Raspberry Pi's erstellen. Ach, das mache ich nun einfach, dann ist das schlechte Gewissen beruhigt. Parallele Tätigkeiten sind ein gutes Stichwort, wir haben einen Workshop über mehrere Tage bzw. Wochen und werden im Detail über das geliebte Projekt aufgeschlaut. Das allermeiste weiß ich aber bereits, also arbeite ich nebenbei an Mails, in Chats und Exporten. Immerhin gab es einen zeitigen Feierabend und wir hatten perfektes Radwetter. Ich habe mir erneut das Speedmax geschnappt, ich fahre aktuell sehr gerne mit dem Triathlon-Rennrad. Denn ich versuche derzeit soweit wie möglich in der Position mit den auf dem Lenkeraufsatz liegenden Unterarmen zu treten. Warum?!? Man ist schneller unterwegs und vor allem ist die Liegposition deutlich angenehmer, was die Beinmuskulatur angeht. Man bekommt mehr Druck auf die Kette.

Außerdem, gefühlt ist es nicht so anstrengend wie die aufrechte Position, aber laut Powermeter trete ich mit mehr Watt. Hat mir heute aber auch nicht geholfen, denn die Beine sind platt. Ich bin erneut die Strecke über Espeln und Kaunitz gefahren, dieses Mal hat der Edge 1040 brav die Daten an Garmin Connect übertragen. Es waren 74km in 2:52h, die Wattleistung mit 113 im Durchschnitt eher mau. Was mich total gewundert hat: Ich konnte den Puls nicht in die Höhe treiben, im Durchschnitt nur leichte 100(!) Schläge. Das habe ich manchmal im Schlaf auch shades. Ist schon irre, ich trete mit 26,2km/h und mein Puls reagiert einfach nicht. Mal sehen, ob ich morgen mit dem Litening mehr Erfolg haben werden. Zuvor muss ich dringend das Rennrad säubern und vor allem die Kette ölen. Ach ja, pünktlich um Mitternacht ging in der letzten Nacht ein wenig die Welt unter, Gewitter und starker Regen. Aber wir haben Glück gehabt, andere Kreise und Bundesländer waren schlimmer betroffen. Und unsere Gastherme wurde auf eine andere Gasart umgestellt. Wenn ich das richtig verstehe, ich bin eher blöde bei dem Thema, erhalten wir demnächst das Gas nicht mehr aus Holland, sondern aus einem anderen Land. Keine Ahnung welches, aber anscheinend ist die Gaszusammensetzung anders.

Zum Glück mache ich in IT,
Ralf

PS: Verdammt, 2:0 für Spanien! Und das am französischen Nationalfeiertag.

Edge-Zicke



Edge-Zicke,

bei der Arbeit hatte ich 2 Geistesblitze, was die Rettung des Raspberry Pi 3 angeht. Einer war zum Glück erfolgreich, der andere halt nicht. Zunächst habe ich den Versuch gewagt, die defekte SD-Karte im Raspi 4 zu retten. Aber es wurde noch nicht einmal die Größe der Karte erkannt, angeblich war es ein mickriges MB. Die SD ist tot, mausetot. Bei der anderen Idee habe ich die SSD an den Raspi 5 angeschlossen und auf einmal fiel es wie Schuppen aus dem Haaren: Du hast die Bootpartition wie früher kopiert, Seit geraumer Zeit enthält die Bootpartition nur noch das Verzeichnis "firmware". Also habe ich erneut die Partition kopiert, und zwar richtig. flugs die SSD am Raspi 3 angeschlossen und es wurde gebootet, ich bin gerettet! Wichtig ist der Raspi 3, weil pilight nur noch darauf funktioniert. Und damit werden TV und Stehlampe im Wohnzimmer gesteuert, wichtig für Frauen! wink Vom Arbeitstag gibt es nichts zu berichten, man quält sich durch die 9,5 Stunden und könnte mehrfach täglich die Sinnfrage stellen. Mache ich nicht mehr, mit dem Alter wird man ruhiger und gelassener. Wenn ihr meint, dann macht es halt so. Außerdem, s.o., die Tage im Büro sind wichtig, da ist man kreativ shades.

Wichtig sind mir vor allem meine täglichen Radtouren. Bei dem genialen Wetter, viel Sonne und warm, stand außer Frage, was ich direkt nach Feierabend machen werde. Genau, schnell das Speedmax schnappen und die mittlere Lieblingsstrecke fahren, also bis Espeln sowie Kaunitz und zurück an der Senne entlang. Ich kann nur nicht schreiben, wie viele Kilometer es genau waren (ca. 78km), welche Zeit ich gebraucht habe und wie die Leistung war. Denn der Edge 1040 zickt herum, der wird nicht mit Garmin Connect synchronisiert. Wenn das gleich weiterhin nicht funktioniert, werde ich die Tour manuell erfassen. Denn auf dem Edge 1040 sehe ich die Daten und ich will mir nicht meine Statistiken von einem launischen Gerät versauen lassen. In Sennelager gab es leichten Regen, das tat sogar gut, richtige Dosierung. Morgen steht in den Sternen. Home-Office, na klar, aber es könnte auch regnen und die Radtour verhageln. Und abends steigt das 1. WM-Halbfinale, Frankreich gegen Spanien. Mir ist es langsam völlig egal, wer den Titel holt. Schön wäre eine Nation wie Norwegen oder Marokko gewesen, die noch nie Weltmeister war.

Noch 6,5 Wochen bis Dänemark,
Ralf

Beckum-Poseidon



Beckum-Poseidon,

es gibt eine Vielzahl von kleineren und größeren Themen. Fackeln wir zunächst die Fußball-WM ab, denn in der TV-Nacht haben die falschen Mannschaften gewonnen. Norwegen und Schweiz hätte ich den Einzug ins WM-Halbfinale viel mehr gegönnt als England und Argentinien. Wobei ich mich gerade über das Spiel zwischen England und Norwegen geärgert habe, denn beide(!) Spiele wurden nicht im Free-TV übertragen. Gerade auf die Norweger hatte ich mich sehr gefreut, hätte hätte Fahrradkette. Denn hätte ich zuschauen können, hätte Norwegen garantiert gewonnen. Jetzt ist mir togal, wer Weltmeister wird, ich fiebere nicht mehr mit. Ich bin wie immer zu früh aus dem Bett geflogen und habe bereits vor 7:30 Uhr im Radsattel gesessen. Es ging auf direktem Weg über Elsen nach Anreppen, um anschließend durch die Felder nach Lippstadt zu fahren. Hinter Bad Waldliesborn bin ich in Richtung Beckum aufgebrochen, dort bin ich kurz vor 10 Uhr eingetroffen, viel zu spät. Mir war es zu dem Zeitpunkt bereits ein Rätsel, wie ich bis 12:15 Uhr im Poseidon sein sollte. Egal, da musste ich durch. Ich habe Druck auf die Kette gemacht, schneller treten, nur noch eine Pause in St. Vit.

Dort habe ich an die Frau gefunkt, schaffe es nicht vor ~12:30 Uhr, noch 40km. Das war eine Untertreibung, denn Google hatte Unrecht und es waren noch 46km. Somit bin ich exakt um 12:48 Uhr nach 131km in 5:02 Stunden auf den Hof des Poseidon gerollt, völlig fertig und kaputt. Die Familie hatte brav gewartet, wir haben sofort bestellt. Ich habe einen Bifteki- sowie Leberteller bestellt, zudem die gratinierten Kartoffeln. Insgesamt sehr lecker, aber die Leber war mitunter zäh, wirklich blöde mit meinen Zähnen. Nach gut einer Stunde haben wir bezahlt und ich bin die letzten 2km des Tages gefahren. Zuhause gab es noch einen Film auf Sky, kurz und unterhaltsam, nach Tour de France und Start des Wimbledon-Endspiels bin ich für längere Zeit auf dem Sofa eingeschlafen, die letzten beiden Tagen haben Kraft gekostet. Leider hat Zwerev verloren. ich hätte ihm einen weiteren Grand-Slam gegönnt. Der Muskelkater hält sich bei mir in Grenzen, die Oberarme schmerzen und ich zittere, wenn ich mit links einen Gegenstand hebe cry. Ausblick: Ich hoffe, da bin ich mir sicher, ich kann tief und fest schlafen. Den Tag im Home-Office werde ich überstehen, auch wenn mich eine späte Mail am Freitag bereits auf 180 gebracht hat. Ich sollte nach Feierabend keine Mails mehr lesen. Nach Feierabend will ich mit dem Speedmax fahren.

Ein außergewöhnlicher Juli-Sonntag,
Ralf

Holzbüttgen



Holzbüttgen,

nachdem wir den Großen samt Freundin abgeholt hatten, sind wir kurz vor 8 Uhr in Richtung Rheinland in den Stadtteil von Kaarst aufgebrochen. Vor 10 Uhr wurde alles aus dem VW-Elch ausgeladen, die Sachen (Geräte, Stromkabel & Scheren) aus dem Haus geholt und es ging los. Zunächst wurde der wahrlich heftige Bewuchs am hinteren Grundstücksende zu dem Wirtschaftsweg geschnitten. Die Hecken waren bereits nach 45 Minuten erledigt, viel schneller als befürchtet (inkl. durchgeschnittenen Kabeln shades). Anschließend ging es an den Feinschnitt sowie Schnitt der dicken Äste, die Hälfte des Weges musste von wucherndem Efeu befreit werden. Vorne an der Garage musste auch noch Hand angelegt werden, nach rund 3 Stunden konnte ich die Beweisfotos für die Stadt Kaarst schießen. Es war eine extrem schweißtreibende Arbeit, nach wenigen Minuten war mein T-Shirt klatschnass, das tropfte, und ich habe mit freiem Oberkörper weitergemacht. Die Hose war ebenso klatschnass, aber die konnte ich schwer ausziehen. Nach 30 Minuten fingen meine Arme an zu zittern, die Muskeln waren halt überfordert, überlastet und übersäuert. Zwischendurch musste immer wieder massiv getrunken werden. 13 Uhr wurde alles eingepackt und wir sind noch ins Akropolis gefahren.

Erst hatte ich keinen Hunger, wie immer nach Sport oder intensiven Aktivitäten, aber das hat sich am Tisch schnell geändert. War lecker und kurz nach 16 Uhr waren wir kaputt endlich zuhause. Noch ein Film auf Sky, Samaritan mit Sly, kann man sehen, muss man nicht, und ich konnte endlich auf dem Sofa lauschen. Es war ein sehr anstrengender Tag und morgen werde ich Muskelkater im Oberkörper und in den Armen haben. Aber das Thema ist erledigt und ich konnte eben die Mail mit den Beweisfotos an die Stadt Kaarst schicken. Es war übrigens nicht nur heiß, sondern auch sehr sonnig. Erstmals in 2026 konnten wir 40KWh erwirtschaften. Am Donnerstag hatte ich die 2 neuen Trinkflaschen von Ekoï erhalten und eine direkt am Litening montiert. Die Sache mit der Magnethalterung ist schon cool. Allerdings rastet die Flasche mitunter so stark ein, dass man die kaum vom Halter bekommt. Und das Fassungsvermögen ist mit 540ml echt gering. Morgen werde ich die Flasche erneut benutzen, denn ich will bei dem Sommerwetter eine lange Tour fahren (Beckum und Oelde?). Danach werde ich direkt auf den Hof vom Restaurant Poseidon rollen, denn dort treffen wir uns und speisen. Ein Akropolis reicht nicht wink.

Ich freue mich enorm auf das Spiel England gegen Norwegen um 23 Uhr, das wird ein epischer Wikingerkampf und Norwegen muss zwingend gewinnen,
Ralf

IT-Krisen



IT-Krisen,

die IT-Probleme gehen weiter, der nächste IT-GAU: Der Raspi 3 ist ausgefallen!!! Ich wollte einfach nur den Kernel aktualisieren und neu booten. Das Upgrade hat noch geklappt, danach war ein Booten nicht mehr möglich, die SD-Karte ist Fritte. Die halten halt nur eine gewisse Zeit. Ich habe direkt versucht, die Karte zu reaktivieren, bis jetzt erfolglos. Dabei brauche ich die SD nur, um die SSD zu starten. Zu blöde, ich habe auch keine Ersatz-SD mehr im Haus mad. Am besten wäre, ich könnte komplett von SSD starten. Zum Glück ist der Raspi 3 nicht so kritisch im smarten Home, dient nur als DHCP-Server für IPv6 und IPv6-Gateway ins Internet. Ich werde schon eine Lösung finden. Aber in dem Zusammenhang denke ich: Es wird wieder dringend Zeit für Backups... Der Tag im Home-Office war gruselig wie seit geraumer Zeit, ich begreife nicht, was in einigen US-Birnen vorgeht. Das gilt auch für die Regierung, wie man ein so krankes und völlig irres Krankenkassengesetz beschließen kann, ist mir ein Rätsel. Geht doch endlich mal an die Ursachen und kuriert nicht die Symptome!

Das Gesetz kostet mich circa 3.000€ pro Jahr und zwar netto, nach Steuern. Ich habe für mich beschlossen, von mir bekommen die Idioten keinen einzigen Cent zusätzlich! Entweder jage ich die Frau zum Arbeiten wink, ich lasse mich scheiden, gehe in Vorruhestand (ich bin ja Gutverdiener und kann mir das leisten) oder arbeite nur noch 50% ab 1.1.2028. Mit 50% machen wir uns immer noch ein schönes Leben ohne Einschränkungen, der Steuerprogression sei Dank. Das ist in D-Land alles, auf allen Ebenen wirklich alles, irre krank, auch ohne fehlende Kohle bei den Krankenkassen. Ich habe mich davon nicht abhalten lassen und bin mit dem Litening eine längere Strecke über Steinhorster Becken und Kaunitz gefahren. Am Ende waren es 84km in 3:20h, die Leistung besser als gestern. Nur diese neuen Radschuhe machen mich wahnsinnig, die drücken und scheuern und schmerzen enorm, es wird kein Stück besser. Mittlerweile tape ich die offenen Wunden. Zur WM, gestern hat sich Frankreich souverän gegen Marokko mit 2:0 durchgesetzt. Aktuell Spanien gegen Belgien ist deutlich interessanter. Morgen früh fahren wir nach Holzbüttgen, Hecken und Bäume schneiden, damit die Stadt Kaarst zufrieden ist.

Auch deshalb bin ich eine längere Tour gefahren,
Ralf

Funkstörgeist



Funkstörgeist,

die Nahrungsaufnahme klappt immer besser. Na gut, Würstchen und Kartoffelsalat kann man sich wohl auch komplett ohne Gebiss hinter die Kiemen kippen wink. Immerhin habe ich es geschafft, die Würstchen zu erhitzen, bin stolz auf mich! Letzte Nacht hatte sich das nanoCUL-Phänomen noch ausgebreitet. Ich nutze drei Funkprotokolle im 866MHz-Band mit drei CULs: Homematic, Homematic IP und MAX! Auf einmal kamen keine Daten mehr beim CCU2 an, MAX! ließ sich schwer bis nicht bedienen, auch nur wenige Daten. In einem Forum konnte ich lesen: Das könnte auch an einer smarten Komponente wie Fenstersensor oder Schalter liegen, die Amok läuft und permanent viele Funknachrichten sendet, so dass die Zentraleinheiten schlicht absaufen und überlastet sind. Das Problem war nur: Welche der ca. 50 Komponenten könnte es sein? Hmm, du hattest doch mittags die Batterien vom 2. Fenstersensor im Wohnzimmer ausgetauscht, kurz danach fing das Problem an, was für ein Zufall. Ich habe noch in der Nacht flugs die Komponente außer Betrieb genommen und kurze Zeit später normalisierte sich der Betrieb. Nach gut 12 Stunden war alles im Normalbetrieb, auch die Jalousien.

Im Home-Office war alles wie immer, zum Glück ein wenig ruhiger als gestern. Normal ist das alles nicht. Aber dadurch konnte ich nach zeitigem Feierabend pünktlich mit dem Litening losfahren. Ich hatte an alles gedacht und mitgenommen, um im Fall der Fälle einen Schlauch auswechseln zu können. Denn ich war ja mal wieder alleine und niemand hätte mich abholen können. Ich war circa 5km unterwegs, als es mir siedend heiß einfiel: Du hast die Luftpumpe vergessen... Ich sollte mir einen Zettel schreiben, an was ich alles zu denken habe shades. Ich bin natürlich stumpf weitergefahren, et hätt noch immer jot jejange und Aufgeben ist keine Option. Ich bin eine meiner mittleren Lieblingsstrecken gefahren, ich habe im Vergleich zu gestern noch einen Schlenker in Richtung Steinhorst gemacht und bin über Kaunitz zurückgekehrt, so dass es gute 78km in 3:11h geworden sind. An der Zeit sieht man es bereits, ich werde immer langsamer, meine Leistung immer schwächer. Keine Ahnung, was mir los ist, das kräftige Treten fällt mir unheimlich schwer und die Beine schmerzen. Ich denke ich brauche einen Ruhetag. Den werde ich ausgerechnet am Samstag bei tollstem Wetter haben cry, denn wir werden nach Holzbüttgen fahren. Wir wurden von der Stadt Kaarst angezählt und müssen dringend im Garten Klarschiff machen.

Endlich läuft die WM weiter, allez Morocco!
Ralf

Mittwoch auf Speed



Mittwoch auf Speed,

es war ein aufregender und ereignisreicher Tag. Direkt vor 8 Uhr habe ich mich zum Chirurgen fahren lassen, Fäden ziehen. Warum lassen? Weil die Parkplatzsituation im Mersinweg eine Katastrophe ist. Die Frau hat gewartet und nach rund 15 Minuten war ich zurück, die Fäden in 2 Minuten heraus. Wie meinte der Arzt: Es sieht sehr gut aus. Ich: Bei meinem Kiefer ist das eine relative Aussage wink. Endlich bin ich das Zeug im Mund los, das hat beim Essen genervt und geschmerzt. Die Nahrungsaufnahme geht jetzt besser, auch das ist eine relative Aussage. Bei der WM gibt es einen Ruhetag. Leute, ihr spielt jetzt mit 48 Teams und schafft es nicht ohne Ruhetag auszukommen?!? Jaja, ist klar, ab Vierteilfinale ist es egal, mit wie vielen Mannschaften gestartet wurde. Morgen rollt endlich der Ball wieder. Ich hatte schon Sorge, was ich am Abend machen soll. Kein Problem, denn Houston hat ein IT-Problem. Die Frau des Hauses kam mit dem Spruch um die Ecke: Die Jalousien funktionieren nicht mehr über Alexa! Ich bin ein Opfer meines smarten Erfolgs bei der Weiblichkeit shades.

Somit war eben Analyse notwendig: Alexa will nicht, warum? Weil FHEM nicht will, warum? Weil der nanoCUL-USB-Stick nicht mehr erkannt wird, warum? Keine Ahnung, ich hatte beim Raspi 5 den allerneuesten Kernel installiert und neu gestartet. Vorher ging es noch, nachher nicht mehr. Entweder ist es eine Inkompatibilität mit diesem Kernel, glaube ich nicht, oder der Stick hat einen Schlag weg. Bevor ich mir einen neuen nanoCUL bestelle, kann ich mir dank Zahnärzten nicht mehr leisten smile, werde ich morgen versuchen, den Stick erneut zu flashen. Vielleicht auch eine andere Firmware probieren. Gearbeitet habe ich übrigens auch, u.a. 3 Stunden Meetings mit Horden von Beratungsindern, es war hart. Mittlerweile braucht der Dienstleister über 10 Inder, um mich zu bändigen tongue. Ach ja, mit dem Speedmax war ich auch noch unterwegs. Ich bin meine mittlere Lieblingsstrecke gefahren, Espeln und die Bank vor Staumühle. Meine Leistung war erneut schlecht, aber das liegt definitiv am Wetter. Erneut Wind, erneut drohender Regen, erneut gefühlt zu kühl. Es ging nur darum, die 70km in ~2:46h zu treten. Morgen bin ich wieder alleine, die Frau im Rheinland. Hole ich mir Essen oder esse Kartoffelsalat mir Heißmacherwürstchen?

Ich mache das von den Indern abhängig,
Ralf