Bremse Olympia



Bremse Olympia,

irgendwie war es eine Wiederholung von gestern, zumindest in großen Teilen, aber nicht in sämtlichen Einzelheiten. Das Home-Office war erneut durchgetaktet, zum einen wegen des neuen, großen Projekts, das frisst enorm viel Zeit, zum anderen, weil eine Kollegin im Urlaub ist und einige SAP-Themen auf meinem Tisch gelandet sind. Die konnte ich aber ziemlich gut handeln und das Debuggen in SAP hat sogar Spaß gemacht. Letztendlich konnte ich eine fundierte Antwort geben. Aber auch der Sofaschlaf war verdient, mit 45 Minuten zwar relativ kurz, aber sehr intensiv und tief. Und im Folterkeller war ich auch brav, mein technisches Umfeld während des Kellersports ist schon ein bisschen krank shades: Das Training wird mit Edge 1050 und der Watch 4 aufgezeichnet, auf dem iPad läuft ein Radvideo und steuert den Rollentrainer, auf dem HiSense-TV schaue ich parallel Olympia in Italien an. Vielleicht sollte ich zusätzlich noch Musik über Amazon hören wink. Jedenfalls ist man schnell abgelenkt, von den Radvideos habe ich nicht viel mitbekommen Und wenn es beim Wintersport spannend wird, leidet meine Wattleistung im Sattel.

Das war der Fall beim Olympiagold durch Julia Taubitz, die unglaubliche Serie der deutschen Rodlerinnen hat sich fortgesetzt. Eher tragisch war das Pech der 2. Goldhoffnung, Merle Fräbel krachte beim Start doppelt in die Bande und hatte keine Chance mehr. Im Skispringen hatte das Mixed-Team Pech, nur Platz 4, ganz knapp hinter Japan. Jetzt zu mir, zunächst bin ich Strecken in Frankreich und Norwegen zu Ende gefahren. Aus den letzten Tagen hatte ich die Videos noch offen, die letzten Kilometer mussten gefahren werden. Danach gab es ein langes Video aus Belgien, startend in Diksmuide, somit Flandern. Nach einigen Kilometern dachte ich mir, die Wege und Straßen, den Kanal kennst du doch!! Nein, doch nicht, Quatsch, das sind die Strecken aus dem belgischen Urlaub, nein, doch nicht. Und in der Tat, im Nachgang habe ich mir das Video am PC angeschaut: Rund 2/3 der Tour bin ich selbst gefahren, d.h östlich von Nieuwpoort bis nach Brügge. Am Ende waren es ca. 62km in 2:01h mit relativ schlechter Wattleistung. Als Ausflüchte habe ich das gestrige Intervalltraining und Olympia.

Morgen bin ich am HNR, das wird hoffentlich der einzige Unterschied zu heute sein,
Ralf