Langer Sprint



Langer Sprint,

ich weiß gar nicht, wieso weshalb warum im Home-Office derartig viel los war. Es fing gleich am frühen Morgen mit dem ersten Anruf an und anschließend war nur noch heftige Rotation im geliebten, großen Projekt angesagt. Das hat sich ohne Unterlass bis zum Feierabend durchgezogen: Calls ohne Ende, das Headset war auf einmal leer, Review eines weiteren Dokuments, erneute Auswertung zu Verträgen: Was ist die Ursache für Vertragsänderungen. Mit gewisser Logik und Magie in den SQLs konnte ich annäherungsweise Prozentzahlen aus dem böttger'schen Data Lake wink berechnen, die ich aus dem Bauch heraus für plausibel halte. Bitte lasst mich mit dem Thema ab sofort in Ruhe! Ich war heilfroh als ich nach Feierabend auf dem Sofa in einen tiefen Schlaf fallen konnte. Dennoch war ich heiß auf den Folterkeller, denn endlich hatte der Garmin-Coach wieder ein Sprinttraining für mich vorgesehen. Mittlerweile mache ich(!) die ganz gerne, aber nach der ungewöhnlich langen Einheit von 1:12h mit Sprints war meine Grenze erreicht. Ich war wohlig kaputt.

Dennoch habe ich anschließend noch eine Kinomap-Einheit nachgeschoben, ich bin zunächst die Strecke auf Terschelling zu Ende gefahren. Die Insel ist wirklich schön, man kann dort mit Sicherheit herrliche Urlaube in Ruhe verbringen. Sofern man nicht auf Rennrad gepolt ist... Um auf genug Ausgleich zum Job zu kommen, bin ich noch mit einer Tour in Japan angefangen, Stichwort Kirschblüte. Am Ende waren es ca. 59km in 1:47h, mit der Leistung bin ich zufrieden. Das gilt sicherlich nicht für den gemeinen Italiener. Stell dir vor, es ist WM und Italien ist nicht dabei. Oder, ohne Italien fahren wir zur WM shades. Ein bisschen Schadenfreude ist dabei, in der letzten Nacht habe ich es im Kicker-Ticker mit den Bosniern gehalten und nach dem 11m-Schießen recht laut gejubelt. Leid tut mir Italien trotzdem, das ist die 3. WM in Folge(!) ohne Teilnahme. Und das für eine derart große Fußballnation als viermaliger Weltmeister!! Ausblick: Morgen ist endlich das lange Ostern-Wochenende erreicht, ich brauche die vier freien Tage, um den Akku wieder aufzuladen. Außerdem soll langsam das Wetter besser werden, eventuell sind nächste Woche die ersten Radtouren in der Realität möglich. Irgendwann reicht es mit den Kellereinheiten.

Business as usual,
Ralf