Trostlose Himmelfahrt,
wie immer, wenn ich alleine bin, besteht das hohe Risiko, dass ich den Tag vergammele. Ich möchte gar nicht wissen, wie mein Leben und der alltägliche Ablauf sein würden, wenn ich immerzu alleine wäre

. Mit größter Wahrscheinlichkeit würde ich mich ausschließlich von Fast-Food sowie Tiefkühlkost aus dem Backofen versorgen. Der heutige Tag wäre ein Paradebeispiel. Denn ich habe nichts, rein gar nichts gemacht, außer auf dem Sofa abzuliegen und zu viel zu schlafen. Einen Film konnte ich auch nicht sehen, weil die Sky-Festplatte leer ist. Klar, ich hätte auf Streaming mit Netflix oder Amazon zurückgreifen können, aber auch dazu hatte ich keine Lust. Selbst die Steuererklärung für 2025 habe ich nicht weiter vorangetrieben. Als Mittagessen gab es eine Thunfisch-Pizza. Ich brauche es nicht zu erwähnen, Foltersport hat es auch nicht gegeben. Der Tag hatte immerhin einen Vorteil: Gesundheitlich geht es mir besser, der Husten ist deutlich weniger und mein Kopf ist klarer (relativ bei mir

). Hoffentlich kann ich das Thema nach der nächsten Nacht komplett ad-acta legen.
Ausblick: Bei mir gibt es kein langes Wochenende, ich arbeite morgen. Das wird ein richtig lustiger Tag, denn eben sind berufliche Mails reingekommen, die mir schon den Puls nach oben getrieben haben. Das wird meine erste Aktion nach 7 Uhr sein: Reaktion auf die beiden Mails, ich werde mich in meiner Wortwahl zurückhalten müssen. Zum Glück kenne ich keine englischen Flüche

, denn die Mails kamen aus den USA bzw. Indien. Den Feierabend peile ich für 15 Uhr an. Abends will ich unbedingt in den Folterkeller abbiegen. In der Welt ist auch nichts los, über das ich lästern oder mich wundern könnte. Irgendetwas wollte ich an dieser Stelle noch erwähnen, aber mir fällt es absolut nicht mehr ein. Das ist es nicht, aber das Wetter ist weiterhin unterirdisch: 10 Grad, windig, viel Regen, kaum Sonne, aber dennoch ein guter PV-Ertrag von >21kWh. Es ist irre, wie viel die Jahreszeit und Sonnenaufgang/-untergang bei der Stromerzeugung ausmachen.
Haken an den Feiertag,
Ralf