2 Mettenden



2 Mettenden,

daraus bestand mein Mittagessen in der Kantine. Na gut, ich habe noch einen Beilagensalat mit French-Dressing genommen, aber das war dann wirklich alles. Satt geht anders, aber alle anderen Alternativen waren nicht mein Fall. Letztendlich habe ich den Arbeitstag am HNR trotzdem knapp überlebt wink. Ich gehe über den Parkplatz zum VW-Elch und checke die Wettervorhersage: Regen um 17:25 Uhr, spinnt ihr?? Wieder zuhause wurde kein Regen vorhergesagt, zumindest nicht 6km weiter im Osten vom HNR. Der Himmel sah zwar wolkig und etwas bedrohlich aus, aber es war warm und ich habe mir das Litening einfach geschnappt. Wenn ich am HNR war, kann ich erst später mit einer Tour starten, so dass keine allzu lange Strecke zu erwarten war. Auf der Hinfahrt bin ich nicht durch die noch offene Senne gefahren. Mir war das Risiko zu groß, erneut vor einer Absperrung zu stehen. Somit ging es über Sennelager nach Sande und weiter nach Ostenland. Danach bin ich den neuen Schlenker in Richtung Espeln gefahren, weiter nach Kaunitz und in Staumühle war die Einfahrt in die Senne zu meiner Überraschung nicht gesperrt. Natürlich bin ich durch die Senne nach Hause gefahren.

Am Ende waren es 73km in 2:45h, die Leistung war knapp in Ordnung. Richtig geregnet hat es nirgends, ich habe ein paar Tropfen bei Hövelhof und in der Senne abbekommen, ab dem Diebesweg war der Radweg nass. Besser formuliert, ein bisschen feucht, so dass ich mich nicht eingesaut habe. Aus China ist heute die kleine Steckkamera angekommen, kein Zoll, kein Abholen bei den Beamten. Zudem kam die SD-Karte von Amazon, ich hatte letzte Nacht doch Ersatz angefordert. Dieses Mal hat es geklappt, keine Ahnung, was bei der ersten Lieferung schiefgegangen ist. Somit kann ich die ESP32-Platine neu aufbauen und konfigurieren. Jetzt sind es keine 48 Stunden mehr bis zum verdienten Urlaub, ich bin noch gar nicht in Stimmung. Das wird sicher noch kommen, spätestens wenn ich meine Sachen und den VW-Elch packen werde. Ach ja, ich habe jetzt 7.000km in 2025 hinter mir. Keine Ahnung, wann wo wie ich die fehlenden 3.000km fahren soll. Einfach weitermachen und hoffen. Wichtig wird sein, in Belgien 1.000km zu schaffen. Allerdings sind die Wetteraussichten nicht prall. Auch hier gilt: Abwarten und hoffen. Zur Not befeuern wir den Kaminofen im Ferienhaus shades. Ausblick: Völlig unklar ist, ob ich morgen fahren werde können. Es wird kühler, wolkiger und es soll regnen. Aber nicht immer und nicht überall. Abwarten und hoffen.

Ich rieche Döner smile, morgen werde ich alleine sein und mir einen Teller holen,
Ralf