Lockerer Brückentag,
eigentlich ist es gar nicht so schlecht, auf einem Brückentag zu arbeiten. Man fängt morgens um 7 Uhr an wie immer, arbeitet die Punkte ab und hat richtig Ruhe, weil kaum Kollegen arbeiten. Außer natürlich, man bekommt Mails aus den USA oder Indien. Egal, um was es geht, egal, was in den Mails steht, ich habe schon heftigen Puls, wenn eine Mail ankommt

. Ich habe brav geantwortet und meine Sicht, meine Standpunkte klargemacht, außerdem habe ich einige Exporte abgeliefert. Irgendwann dachte ich mir nur: LMAA, Montag ist auch noch ein Tag. Zurück zum Brückentag, ich habe natürlich pünktlich gegen 15:30 Uhr den Feierabend mit dem kurzen Wochenende eingeläutet. Zu dem Zeitpunkt war draußen gefühlt prima Wetter: Viel Sonnenschein und auf der Terrasse angenehm warm. Ich war kurz in der Versuchung, mein Litening startbereit zu machen. Aber ich kenne das schon, 14 Grad in der Sonne auf der Terrasse sind herrlich, aber unterwegs friert man sich Teile ab. Außerdem meinten die Wetterfrösche, ab 17 Uhr solle aus Westen Regen geben. 14 Grad und Regen sind ausgesprochen blöde. Gab natürlich keinen...
Somit bin ich auf dem Sofa geblieben, Soplica, längeres Nickerchen, Abendbrot und ich bin in den Folterkeller abgebogen. Denn der Garmin Coach hatte ein Intervalltraining für mich parat: Einrollen, 20 Sekunden mit gut 400 Watt treten, 5 Minuten locker den Puls herunterfahren und wieder von vorne mit 20sek sowie 5min. Von Intervall zu Intervall baute sich der Puls immer weiter auf, nach dem 6. Durchgang war ich kräftig am pusten. Aber es hat viel Spaß gemacht! Anschließend bin ich auf Kinomap noch in Norwegen gefahren, es ging an dem Vangsmjøsa-See entlang. Herrlich, fantastisch, toll, super! Was für eine wunderschöne Landschaft, traumhaft. Man bekommt sofort Lust auf einen langen Urlaub in Norwegen. Der See liegt mitten im südlichen Norwegen. Irgendwann müssen wir mal wieder in dem wunderbaren Land urlauben. Am Ende waren es ~53km in 1:50h, die Leistung war gut. Morgen früh wird es wiederum in den Folterkeller gehen müssen, denn das Wetter bleibt unterirdisch. Meine Gedanken gehen immer mehr in Richtung MSR300 und Usedom. In exakt 2 Wochen habe ich die ersten 2 Stunden und hoffentlich gut 60km der MSR hinter mir. Bin ich in Form? Keine Ahnung, gefühlt konnte ich zu wenig mit den Rennrädern fahren.
Bis jetzt hatten wir nur Mistwetter in 2026, jedenfalls für Rennräder,
Ralf