8 bis 7



8 bis 7,

die letzten zwei Tequills Sunrise im Apollon am Pool konnte ich nicht mehr trinken, wir sind mit den Gläsern auf das Zimmer gegangen und ich bin direkt tief sowie selig eingeschlafen. Dabei war es erst 20 Uhr, aber ich war fix und fertig, die Anreise und die verdammte Erkältung. Gegen 3 Uhr wurde ich wach, das Bett war angefangen wegzuschwimmen frown. Ich hatte alles total nass geschwitzt, außerdem hatte ich Durst. Da waren doch noch die beiden Tequilla. Ich habe beide Gläser in einem Zug geleert und konnte sofort im nassen Bett wieder einschlafen. Direkt um 7 Uhr bin ich alleine zum Pool geschlendert, ich wollte dringend Koffein. Es war zwar nichts auf, aber die Kaffeemaschinen leuchteten smile. Ich habe sofort gezapft und bin zum Pool gegangen. Das ist schon genial, wenn man im November bei 20 Grad am Pool in der Sonne sitzt und Cappuccino trinkt. Soweit geht der Plan bis jetzt topp auf. Nach gut einer Stunde und 3 Pott Kaffee bin ich zurück aufs Zimmer und kurz danach sind wir ins Restaurant gegangen. Mir geht es zwar besser, aber von gesund bin ich weiterhin sehr weit entfernt. Immerhin schmerzt das Rauchen nicht mehr so extrem. Jaja, noch besser wäre es, gar nicht zu rauchen.

Nach dem Frühstück bin ich alleine ins Zentrum von Malia gegangen, in meinem Zustand ein Gewaltmarsch von 2,2km. Aber der Zigarettenshop ist gut und man bekommt die Gauloises für 43€ pro Stange, ich bin zufrieden. Zurück im Hotel ging es ab an den Pool, Alkohol sowie Sonne. Erstaunlicherweise ging es mir nach dem langen Weg besser als vorher. Das hatte aber schnell nachgelassen und um 13 Uhr musste ich einen langen Mittagsschaf einlegen. Danach ging es an den Strand und ich war sogar zwei Mal mit Badehose im Mittelmeer! Ab Bauchnabel hat es zwar Überwindung gekostet, aber das Wasser ist erstaunlich warm. Ich bin sogar beide Mal ein paar Meter geschwommen. Das ruft nach Wiederholung in den nächsten Tagen! Das Wetter ist gut, genau wie erhofft. Relativ warm und einiges an Sonne. Ach ja, auf dem Weg nach Malia kommt man an einem griechischen Friedhof vorbei. Die sind anders als bei uns, zu interessant. Und in Malia gibt es eine Partymeile, viele Diskotheken und Bars, zum Glück sind jetzt alle geschlossen. Ende Oktober wird anscheinend der Bürgersteig hochgeklappt. Gleich folgt noch das Abendessen, ich befürchte anschließend falle ich wieder in einen Komaschlaf, ich bin weiterhin fix und fertig.

Aber Kreta ist bis jetzt super gut,
Ralf

Griechisches Potpourri



Griechisches Potpourri,

irgendwann noch im ICE habe ich bei meiner heftigen Erkältung gedacht: Das war jetzt Stunde 4 von 13, wie bloß soll ich die nächste Zeit überstehen?!? Aber ein Körper ist widerstandsfähiger als man denkt, irgendwie ging es immer weiter. Am Kölner Hauptbahnhof sind wir umgestiegen in einen RE6-Bus, der es uns endlich zum Flughafen gebracht hat. Irgendwann nach 1 Uhr standen wir am Terminal und haben die Koffer aufgegeben. Zur Frau meinte ich nur noch: Ich habe starken Hunger! Was macht sie? Mümmelt ihr Brötchen, was bloß wurde nicht verstanden?!? Bis zur Sicherheitskontrolle war es noch ein langer Weg, zum Glück habe ich eine Raucherkabine entdeckt. Jede Gauloises war ein Jubelfest für beide Lungen, es tat höllisch weh mit dem Husten. Boarding und Abflug waren pünktlich, wir waren um 4 Uhr in der Luft. Das habe ich auch noch nicht erlebt, ein ganzer Flieger ist kollektiv eingeschlafen. Bei mir war es im 10-Minutentakt, einschlafen und aufwachen. Die Luft war schlecht, ich hatte das Gefühl von Erstickung mit dem Husten, sehr unangenehm, die Luft einfach weg. Nach 3 Stunden sind wir in Heraklion gelandet, die Griechen sind sehr professionell.

Nach wenigen Minuten hatten wir unsere Koffer, das Büdchen von Alltours war auch schnell entdeckt und nach rund 5 Minuten fuhr der Bus ab. Unterwegs die ersten Gedanken, total anders als auf Malloraca sieht das auch nicht aus, nur die Berge direkt an der Küste sind viel höher, Kreta ist gebirgig. Nach gut einer Stunde waren wir im Hotel. Großer Vorteil, wenn man um 9:30 Uhr ankommt: Man bekommt ein sehr gutes Frühstück, Speck und Rührei. Der Nachteil: Man kommt erst später ins Zimmer, das war noch nicht frei. Ab an den Pool, Getränkekarte studieren! Wieso steht dort kein Tequilla Sunrise?!? Gut, erst mal eine Pina Colada. Nächste Runde, fragen, doch haben wir, her damit! Somit war Stufe 1 vom Plan erfüllt, den geliebten Tequilla Sunrise gegen 11 Uhr am Pool in der Sonne genießen. Danach sind wir zum Strand, die Frau hatte Handtücher organisiert, in der Sonne schlafen. Das Wetter ist toll, 20 Grad und viel Sonnenschein! Nach einer Stunde Schlaf sind wir zur Rezeption, yo, Zimmer ist fertig! Hmm, man kann im Carolina Glück oder Pech mit dem Zimmer haben, was die Lage angeht, wir haben noch Glück, aber toll geht echt anders. Alcudia ist besser. 2 Stunden Schlaf in einem echten Bett, meine Lungen waren auf einem Tiefpunkt. Danach folgte Stufe 2 meines Plans!

Der hieß: SCP bei Gladbach am Pool auf dem iPad mit Tequilla Sunrise verfolgen! In der 1. Halbzeit hat das super geklappt, danach nicht mehr. Warum das? Auf Kreta geht die Sonne kurz nach 17 Uhr unter, das ist Ortszeit, also kurz nach 16 Uhr in Paderborn. Die 2. Halbzeit in Dunkelheit am Pool wäre blöde gewesen, also ab aufs Zimmer. Meine Mannen haben super gespielt, das 0:0 war mehr als verdient, es wären auch 3 Punkte möglich gewesen! Danach haben wir noch das sehr gute Abendessen genossen, kurz vor 20 Uhr war der 1. griechische Tag vorbei,
Ralf