Dünne Luft


Dünne Luft

und das auf mehreren Ebenen. Die offensichtlichste ist der tägliche Beitrag, es wird immer dünner. Eine weitere ist unter anderem der Job. Die Woche war gefühlt unheimlich anstrengend, erst drei Tage am HNR und auch die beiden Tage im Home Office hatten es mehr als in sich. Ich bin fix und alle vor allem im Schädel. Ich weiß nicht, wie das vor allem ein sehr geschätzter Kollege übersteht. An seiner Stelle hätte ich schon mehrere Burnouts hinter mir cry. Nach zeitigem Feierabend wollte ich einfach nur noch schlafen, was ich vier Stunden lang auch erfolgreich geschafft habe. Das düstere Herbstwochenende kommt wie gerufen. Damit sind wir bei der dritten dünnen Luft, dem Radsport. Es war zwar ein weiterer, geplanter Ruhetag, aber auch beim Sport ist die Luft raus. Selbst wenn ich mental Sport machen wollte, es würde nicht gehen... Ich kann und will einfach nicht. Aber das ist nicht ungewöhnlich beim Übergang von der Freiluft- auf die Kellersaison. Ich kämpfe jedes Jahr lange mit mir, bevor ich im Keller so richtig ins Rollen komme. Im wahrsten Sinne des Wortes wink.

Wahrscheinlich wird das erst nach dem Kreta-Urlaub richtig der Fall sein, ab Anfang November wird man mich intensiv und regelmäßig im Folterkeller auf der Rolle vorfinden. Auf die weiteren Ebenen der dünnen Luft gehe ich an dieser Stelle besser nicht ein, ich bin immer noch auf 180. Immerhin haben wir bei einem Thema einen Ansatz, wie es weitergehen könnte und was wir machen können. Morgen früh wird unser Kaminholz geliefert, die kalten Herbst- und Wintertage können kommen, wir sind dann gewappnet. Immerhin ist der Schüttmeter in 2026 nicht teurer geworden. Irgendwie ist das mit dem Kamin überaus schön, ist aber auch ein Zeichen, in welcher düsteren Jahreszeit wir uns befinden. Ich hasse die dunklen Monate. Nach dem Mittagessen werde ich mich langsam auf das SCP-Heimspiel vorbereiten. Macht mich glücklich, schenkt mir einen Heimsieg! Weitere 3 Punkte und wir wären richtig in der 1. Bundesliga angekommen. Vor allem wäre es ein Sieg gegen einen der Großen und damit ein Statement. Irgendwie ist das immer noch wie ein Fiebertraum und irreal, der SCP spielt in der obersten Liga!

In 3 Wochen sind wir auf dem Weg zum Zug und zum Flieger in Köln,
Ralf



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