Dänischer Mix


Dänischer Mix,

wir hatten am Samstag nur ein halbes Weißbrot im Dagli Brugsen gekauft, daher war am frühen Morgen der Brotnotstand ausgebrochen. Wir sind noch vor dem Frühstück nach Harboøre einkaufen gefahren und sind zunächst in den REMA 1000, der frühere Aldi, gegangen. Toller Supermarkt, riesig, trotz der 1000 im Namen viele Artikel und zudem günstig. Das Allermeiste wurde in dem Supermarkt eingekauft, im Brugsen nur noch, was fehlte wie halt Weißbrot und der leckere Kuchen für Nachmittags. Zurück im Ferienhaus wurde gespeist, anschließend der obligatorische Check vom Regenradar. Es sah düster aus, dunkle Wolken im Anmarsch, die Regenmengen in Rot gefärbt. An Freizeitaktivität in der freien Natur war nicht zu denken. Wobei das nicht so ganz stimmt, denn gegen 10:30 Uhr sind wir zum Strand gegangen, noch hatte es nicht geregnet. Die Dünen sind hoch, der Puls bergauf auch, auf der anderen Seite wird man mit einem sehr breiten Strand belohnt. Da wir entgegen der Vorhersage nur ein laues Lüftchen hatten, war es wunderschön am Strand und wir sind weit in Richtung Norden gegangen. Die Schlappen hatte ich am Strandeingang abgestellt.

Es war schön mit Barfuß durch den Sand zu gehen, zügig die Jogginghose an den Waden nach oben schieben und mit den Beinen durch die Nordsee. Es hat total Spaß gemacht, das Wasser ist eher angenehm. Hätten wir Sonnenschein und wärmere Temperaturen, würde ich in die Nordsee springen. Hoffentlich bleibt es kalt shades. So ist es bei einem längeren Spaziergang geblieben. Zurück im Haus ging es los mit dem Regen, ab in meinen Alkoven, dösen und Internet. Am frühen Nachmittag hörte der Regen endlich auf, ich habe es noch ein wenig abtrocknen lassen und mich umgezogen. Ich wollte endlich mit dem Litening treten! Ich hätte noch 30 weitere Minuten warten sollen, mitunter war noch alles voller Wasser und einige Pfützen konnte ich nicht vermeiden. Litening und ich waren schnell zugesaut. Es ging in südlicher Richtung, Strande, an dem roten Leuchtturm in Bovbjerg vorbei und bald hatte ich die Nehrung erreicht, die Nissum Fjord und Nordsee trennt. Die ca. 10km bis Thorsminde sind interessant: Links der Fjord, rechts die hohen Dünen und die Straße kerzengerade, keine Kurven. Leider musste ich die ersten 35km gegen den Wind treten. Ich bin durch Thorsminde und fast bis zum Ende des Fjords gefahren, herrlich. Auf der Rückfahrt hatte ich starke Windunterstützung, das hat gewaltigen Spaß gemacht. Selten im meinem Radleben bin ich ein Segment (8,05km) so schnell gefahren wie heute.

Das Wetter hat auch gehalten, wolkig, aber kein Regen mehr. Am Ende waren es 72km in 2:42h. Speed und Watt waren gut. Ich komme zurück zum Haus, abgeschlossen, Frau weg. Ich habe über 30 Minuten gewartet und wollte mich gerade über What's'App beschweren, da sehe ich.2 Fotos, wo sie den Schlüssel versteckt hat. Prima, warum sehe ich Idiot das nicht viel eher?!? Denn mittlerweile war es nur in Radhose ein bisschen kühl geworden und die Packung mit den Gauloises leer wink. Ich habe das Grøn Tuborg auf der Terrasse mit wenig Sonnenschein genossen und alles gesäubert, verstaut, aufgeräumt. Die Frau hatte morgens entdeckt, dass wir einen tollen Abstellraum mit Gartenmöbeln haben, in dem man auch das Rennrad unterbringen kann. Morgen soll es keinen Regen geben, hoffentlich,
Ralf



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