Frostschlaf



Frostschlaf,

es war ein Samstag voller toter Hosen. Ich muss gestern auf dem Friedhof einen Schlag mitbekommen haben: Schlafen bis 8 Uhr, trotzdem Müdigkeit über den gesamten Tag, leichter Kopf, leichter Husten. Warum sollte 2026 anders verlaufen als 2025? cry Es könnte auch im Zafira passiert sein, denn in dem Auto habe ich permanent gefroren. Ich habe Sitz- und Lenkradsitzung vom Elch bitterlich vermisst. Aber wie sage ich immer, eigentlich ist das kein Auto, sondern eine rollende Zumutung wink. Für die nächste längere Autofahrt lasse ich die Winterreifen auf den VW-Elch ziehen. Ich sollte meine Zunge hüten, das kommt viel schneller als gedacht, denn in genau 4 Wochen sind wir auf einem Grönemeyer-Konzert in Hannover. Und in die Landeshauptstadt kommen wir nur mit einem Auto. Aber vielleicht ist das winterliche Abenteuer bis dahin endgültig beendet. In der letzten Nacht gab es erneut Schnee und aktuell haben wir strengen Frost. Es soll in der Nacht unter -10 Grad gehen...

Aber ab Montag gehen die Temperaturen endlich aufwärts, es reicht mit Schnee und Kälte. Jetzt habe ich das lang genug hinausgezögert, das Geständnis heißt "kein Foltersport". Erstens die Schwäche und zweitens keine Lust, morgen muss sich das dringend ändern. Ich habe den Tag auf dem Sofa verbracht... Zunächst habe ich den Film M3GAN 2.0 auf Sky geschaut. Anders als der Vorgänger ist es eher ein Actionfilm. Kann man sehen, muss man nicht. Man wird leidlich unterhalten. Danach war zu viel Sofaschlaf angesagt. Für morgen sagt der Plan: Morgens Sport, 2 Stunden sollten reichen, und nachmittags ein weiterer Film auf Sky. Danach wird das Wochenende leider bereits vorbei sein. Immerhin wird der Montag als Arbeitstag interessant werden, denn ich werde ein Review eines Dokumentes des neuen Dienstleisters durchführen. Und ich liebe es total tongue, solche Dokumente zu zerpflücken. In den meisten Fällen ist das ein leichtes für mich. Ich habe gestern bereits einen Blick in das Dokument geworfen, es wird sehr leicht werden shades. Irgendwie brauche ich ein neues privates IT-Projekt, ich langweile mich.

Ich hasse den Januar,
Ralf

Schwache Elli



Schwache Elli,

das Sturmtief Elli hatte nur minimale Auswirkungen: Kein Sturm, nur lauer Wind, es hat in der Nacht keinen weiteren Schnee gegeben, morgens fing es an zu tauen, aber es wurde nicht rutschig. Viel Lärm um nichts. Vorab gab es Sondersendungen im TV und Warnungen ohne Ende, aber in NRW war es ein Sturm im Wasserglas. Somit konnte es gegen 10 Uhr nach kurzer Abstimmung mit Sohn Nr. 1 nur eine Entscheidung geben: Wir fahren ins Rheinland. Das Home-Office war kurz, aber intensiv. Ist ähnlich wie vor einem Urlaub, auf einmal kommen Kollegen aus der Kiste gesprungen wink. 11:30 Uhr kam der Große vorbei und wir sind sofort mit dem Zafira gestartet. Kurz vor Dortmund waren es 7 Grad (im Plus) und die Sonne kam durch smile. Allerdings wurde es ab kurz vor Wuppertal leicht kritisch: Temperatur von 2,5 Grad, Wassermassen ohne Ende von oben und es waren sogar Schneeflocken dabei. Wir sind langsamer bis Holzbüttgen gerollt und standen nach etwas über 2 Stunden just in time am Friedhof. Die Bestatter standen schon bereit, die Urne auch, der Pfaffe kam einige Minuten später und vor geringer Kulisse ging die Zeremonie vonstatten.

Das Wetter war sehr ungemütlich, man hat es kaum auf dem Friedhof ausgehalten: Kalt, Regen, windig und es wurde sich beeilt. Wir sind noch kurz an den (Ex-)Grabstellen von Verwandten vorbeigegangen und dann kam es zum Leichenschmaus. Wir sind im Akropolis eingekehrt, ein besserer griechischer Imbiss. Die Tante hatte sich von dort gerne Gyros mitbringen lassen, passte somit ideal zum Anlass. Ich hatte Grillteller plus Bifteki, satt bin ich geworden, es war auch leidlich lecker, aber kein Vergleich mit dem Poseidon. Egal, kurz nach 16 Uhr ging es über Bochum zurück und gegen 18:30 Uhr war der Trip zu Ende. Es reicht mir auch, gut 400km in 4,5 Stunden für ein Begräbnis von 10 Minuten. Gut, ist erledigt. Schön war es, eine Cousine nach Jahrzehnten wieder gesehen zu haben. In den 70ern haben wir sehr oft zusammen im Pool ihrer Großeltern geschwommen. Wie halt üblich ist der Kontakt im Erwachsenenalter abgebrochen. Foltersport hat es natürlich nicht gegeben. Ich hoffe auf morgen, habe aber Zweifel, weil ich aktuell nach dem Sofaschlaf schwächele.

In der Nacht gibt es Return of Elli, Schnee und es wird deutlich kälter,
Ralf

Elli-Beerdigung



Elli-Beerdigung,

aus gegebenem Anlass ist die Frau des Hauses bereits vorzeitig in Richtung Rheinland aufgebrochen. Es wird bei Fräulein Tochter übernachtet, um morgen früh gemeinsam die Weiterreise anzutreten. Mir war sofort klar, was das bedeutet: Kein Foltersport, denn ich liebe es im warmen Wohnzimmer ohne laufenden Fernseher meiner Musik vor dem PC sitzend zu frönen. Was für ein Monstersatz, aber ich glaube ein korrekt formulierter wink. Der Vorteil ist, ich habe mein IT-Projekt mit dem Umstieg auf ein 64-Bit-Raspbian für den Raspi 4 bereits abgeschlossen. Ich habe die Daten von der SSD gesichert und anschließend die SD-Karte auf die SSD geklont. Jetzt ist wirklich alles fertig und rennt. Insgesamt war das Projekt einfacher umzusetzen als befürchtet. Dabei bin ich allerdings auch typisch Deutsch vorgegangen: Vorher durchdenken, was man machen muss. Nicht wie Amerikaner: Einfach mal machen. Irgendwann muss ich das auch bei dem Raspi 5 machen, der als Server für FHEM dient. Den im Dezember gekauften zweiten Raspi 5 habe ich aktuell übrig. Ich habe keine Idee, was ich damit anstellen könnte. Vielleicht lasse ich den im Warenlager liegen und ersetze den Cubietruck irgendwann.

Jetzt kommen wir zum Rheinland. Der Grund ist eine Beerdigung morgen um 14 Uhr. Eigentlich war der Plan, dass der Große und ich morgen mit dem Auto nachkommen. Allerdings kommt in der Nacht Sturmtief Elli über uns. Es wird dadurch leicht wärmer mit einem Unwettermix aus allem quer über NRW: Sturm, Regen, Schnee, Schneeregen, gefrorener Boden usw. Alle offiziellen Stellen warnen davor, mit einem PKW unterwegs zu sein. Und wir wollen zweimal 200km west-/östlich durch NRW fahren. Ich weiß total nicht, was wir machen sollen: Fahren oder nicht fahren? Ich habe keine Lust über die Autobahnen zu schlittern, zumal wir nicht mit meinem VW-Elch fahren können. Der hat nämlich nur Sommerreifen. Und mit dem Zafira macht das noch viel weniger Spaß. Außerdem gibt es Risiken wie Unfälle, Sperrungen, liegengebliebene LKW usw. Vor 16 Uhr könnten wir nicht zurückfahren und kämen mitten in den Berufs-/Wochenendverkehr. Zudem wird es nachmittags wieder kühler, ergo noch mehr Glätte. Mein Bauchgefühl sagt mir: Bleib besser mit dem Arsch zuhause. Warum muss die Tante auch im Winter sterben? shades

Bleibt alles anders,
Ralf

64er Go-Live



64er Go-Live,

spontan habe ich mich vorhin entschieden, mit der vorbereiteten SD-Karte mit dem 64-Bit-Raspbian live zu gehen. Endlich! Es war soweit alles fertig: Home-Assistant, Matter-Server, FHEM, ZigBee2Mqtt und noch ein paar andere Sachen wie z.B. Cron-Skripte. Mutig habe ich die Karte in den Raspi 4 gesteckt und gebootet. Das Hochfahren klappte sofort, schnell noch die aktuellen Daten von Home Assistant, FHEM sowie ZigBee von SSD auf SD-Karte kopieren, alle Dienste starten. Der spannende Moment! Es hat fast alles sofort funktioniert, ich war und bin begeistert!!! Es war aber auch alles perfekt vorbereitet. Die Kleinigkeiten mit Fehlern konnte ich schnell beheben, es rennt alles! Pilight konnte ich nicht installieren, das gibt es für 64-Bit-Trixie einfach nicht. Aber ich habe einen Workaround gefunden, nämlich pilight auf dem Raspi 3, und bis auf eine Steckdose kann ich alles schalten. Entweder ist diese Steckdose zu weit vom Funkmodul im Raspi 3 entfernt oder es gibt noch ein anderes Problem. Aber das werde ich noch lösen. Ich werde den Raspi 4 jetzt einige Tage mit der SD-Karte laufen lassen und anschließend von Karte auf SSD wechseln.

Ansonsten war der Tag eine Kopie des gestrigen. Recht zähes Home-Office, gesundheitlicher Einbruch kurz vor Feierabend und langer Sofaschlaf. Dennoch bin ich erneut nach dem Abendbrot in den Folterkeller abgebogen und habe auf der Rolle getreten. Dabei gab es einen Unterschied zu gestern, ich hatte absolut keine Lust auf Anstiege und wollte nur flachere Etappen fahren. Es ist ein Video an der Loire geworden, östlich von Orléans. Sehr schöne Landschaft, man hat viel zu sehen. Danach ging es den Mulde-Radweg entlang, u.a. auch durch Grimma. Wenn man das heute sieht, kann man sich die Flutkatastrophe vor vielen Jahren nicht vorstellen. Die Mulde ist nicht klein, aber auch kein riesiger Fluss wie Donau oder Rhein. Wie nur konnte die Mulde ein derart reißender Strom werden? Was mich gewundert hat, war meine Leistung: Die weitaus beste seit vielen Tagen. Die Disziplin der letzten 4 Tage zeigt Wirkung, ich muss am Ball bleiben. Am Ende waren es ~51km in 1:33h, Zielerreichung.

Morgen folgt hoffentlich der gleiche Ablauf am nächsten Wintertag,
Ralf

Mallorca 312



Mallorca 312,

ich war im Folterkeller, wann wieso warum später mehr. Auf Kinomap habe ich nur ein langes Video auf Mallorca gefunden, Start im Süden vom geliebten tongue Alcúdia am Platja de Muro und es geht über Pollença ins Tramuntana bis zu den beiden Stauseen. Das Video startet im Morgengrauen, Heerscharen von Radfahrern mit Lichtern unterwegs, die Strecke von Polizei und Streckenposten abgesichert, ich dachte mir, was ist das denn? Eben habe ich recherchiert, das ist quasi die MSR von Mallorca: 312km quer durch das Gebirge und über die Insel, herrlich. Die Veranstaltung scheint jedes Jahr Ende April stattzufinden. Mein Gehirn hat natürlich sofort rotiert, ich will auch teilnehmen! Dieses Jahr klappt das natürlich nicht mehr, aber ich muss mir das Event für die nächsten Jahre merken. Wobei die Höhenmeter natürlich eine ganz andere Hausnummer als bei der MSR sind. Alleine auf den ersten 54km, also das Video, sind es über 1.000 Höhenmeter. Der Pass bei den Stauseen liegt auf über 800m ü. NN. Um das zu überstehen, muss man in Topform sein.

Das gilt aber auch für mich Anfang März, denn genau diese Strecke will ich u.a. fahren. Das dürfte absolut die Königsstrecke werden, wenn ich die schaffe. Aber es wäre ein herausragendes Highlight, diese Landschaft, die Ausblicke, der Kampf gegen sich selbst. Meine heutige Leistung war besser als gestern, das hätte ich nicht für möglich gehalten denn: Ich schwächele wieder, gegen 15 Uhr kam der nächste Rückfall, Husten und Kopf. Ich habe im Home-Office noch eine Stunde durchgehalten und anschließend 2 Stunden auf dem Sofa geschlafen. Nach dem Abendessen gegen 18:30 Uhr kam die in solchen Fällen übliche Grübelei: Folterkeller oder nicht?!? Zum Glück habe ich mich für das Training entschieden und wollte nur eine gute Stunde treten, um in der Spur zu bleiben. Am Ende lief es besser als gedacht, die 32km in 1:31h haben Spaß gemacht. Morgen will ich das Video der 312 zu Ende fahren, vielleicht gibt es noch einige kürzere Videos von Mallorca. Erneut ~90 Minuten sollten reichen, ich darf nicht übertreiben.

Neues Jahr, alte Routinen in jeglicher Hinsicht,
Ralf

Ende der Magie



Ende der Magie,

traditionell erfolgt Anfang Januar das 1. Lowlight des Jahres: Nach 31 Tagen wurde der Tannenbaum aus dem Wohnzimmer verbannt. Der arme, kleine Baum liegt nun tapfer an der Straße und wartet auf die morgige Abfuhr. Es fehlt mir jetzt schon der morgendliche Befehl an Alexa, das bunte Leuchten der Twinkly-Kette, die magische Zeit. Jetzt muss ich wieder 11 Monate bis zum nächsten Baum warten. Aber nach rund vier Wochen ist ein Baum wie einbalsamiert, hat kein Leben mehr in sich, riecht vermodert und die Nadeln halten nur noch durch pure Magie. Ansonsten war der Tag im Home-Office hart, ich wollte den smarten Wecker um 6:30 Uhr gar nicht hören. Dennoch habe ich pünktlich um 7 Uhr im Bürostuhl gesessen, zunächst wurde der Mailberg gesichtet und anschließend die Systeme gecheckt. Erste Meetings sowie Telefonate hat es auch gegeben. Ich war froh als kurz nach 16 Uhr der erste Feierabend in 2026 erreicht war. Denn bis dahin habe ich den ganzen Tag über gesundheitlich prima durchgehalten, kurz vor Feierabend gab es einen kleinen Rückfall.

Ich wollte nur noch schlafen, was auf dem Sofa ohne Tannenbaum im Nacken auch gelang. Dennoch war ich brav im Folterkeller. Denn meine sportliche Form ist schlecht, die Leistung mies und ich bin viel schnell viel zu platt. Und dagegen hilft nur Training. Zunächst bin ich die Tour im Tramuntana zu Ende gefahren, es geht auf über 600m ü. NN. Da man von Meereshöhe startet, ist das sportlich anspruchsvoll. Ich freue mich trotzdem enormst auf die Touren im echten Malle-Leben! Eigentlich wollte ich nur 100 Minuten treten. Am Ende sind es 34km in 1:48h geworden, weil ich unbedingt noch das Video hoch zum Puig de Randa fahren musste. Da ich den Berg bereits im echten Leben hinaufgeklettert bin, kann ich mich nicht damit herausreden, ich hätte von nichts gewusst. Anstrengend, aber schön. Die Ausblicke unterwegs und von oben sind herrlich. Allerdings ist der Puig von Alcúdia zu weit entfernt, ich werde mich im März nur auf die Tramuntana konzentrieren. Morgen würde ich den Tag zu gerne wiederholen, Home-Office und abends virtuell über Mallorca fahren. Ach ja, leider setzt sich der Winter fest, es ist weiterhin kalt und es schneit sogar.

Langsam reicht es, ich will Frühling,
Ralf

Weihnachtsende 25/26



Weihnachtsende 25/26,

pünktlich zum Ende des Urlaubs geht es weiter aufwärts. Ich konnte erneut lange schlafen, bis 8(!) Uhr, und habe mich deutlich besser gefühlt. Somit spricht leider nichts dagegen, morgen früh um 7 Uhr im Home-Office aufzuschlagen. Vielleicht habe ich Glück und das Notebook springt nicht an wink. Meine Vorfreude sowie Lust sind grenzenlos. Naja, es sind noch genau 8 Wochen bis zum Malle-Urlaub, das werde ich schaffen. Damit sind wir beim Thema, denn endlich habe ich es geschafft kurz nach 10 Uhr in den Folterkeller abzubiegen. Und nicht nur das, ich habe sogar im Radsattel gesessen smile. Der Sport hat erstaunlich gut funktioniert. Eigentlich kein Wunder nach 6 Ruhetagen, eigentlich doch, denn ich war krank und bin immer noch nicht vollständig fit. Dementsprechend war die Leistung nur befriedigend und der Puls sehr schnell jenseits von 150. Aber ich habe 33km in 1:33h durchgehalten und im Laufe des Tages gab es keinen gesundheitlichen Rückschlag. Hoffentlich bleibt das ab sofort so, denn ich werde recht lange brauchen, um wieder auf das Leistungsniveau direkt nach der Freiluftsaison zu kommen.

Bis Anfang März muss ich das Niveau wieder erreicht, besser noch übertroffen haben, denn ich bin virtuell ab Pollença in das Tramuntana-Gebirge gefahren. Ich will u.a. genau diese Strecke im März fahren, einfach ideal ab Alcúdia, und das ist sportlich schon anspruchsvoll. Weniger wegen der Steigungen, die sind mit 5-8% eher human und vergleichbar mit der Egge, sondern mehr wegen der Anstiegslänge von rund 15km. Wobei es im letzten Drittel auch Abfahrten gibt. Zudem will ich ab LLuc noch weiter bis nach Sóller treten. Ich schätze die Strecke werde ich virtuell noch mehrfach fahren, um Leistungssteigerungen zu überprüfen. Der aktuelle Plan ist: Am 1. Urlaubstag das Rad abholen und locker in der Region fahren, sich an spanische Straßen gewöhnen. An Tag 2 soll es zu dem Leuchtturm auf Cap Formentor gehen und am 3. Tag folgt die heutige Strecke. Am 4. Tag liege ich in der Eistonne am Pool shades. Mir geht weiter die Katastrophe von Crans Montana nicht aus dem Kopf, es sind jetzt alle Toten identifiziert. Das waren 14-, 15-, 16-jährige, erschütternd. Die hatten nicht nur das ganze Leben vor sich, sondern das Leben war noch gar nicht richtig angefangen.

Was ist dagegen schon Unlust nach einem Urlaub,
Ralf

Seitwärtsbewegung



Seitwärtsbewegung,

man wird um 7:30 Uhr wach und denkt sich: Wow, das fühlt sich deutlich besser an, nahezu wie gesund. Beim Kaffee machen hatte ich bereits über Foltersport nachgedacht, ist etwas möglich heute?!? Aber zunächst habe ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht und alles über das neueste Abenteuer vom Don gelesen, dazu später mehr. Nach 2 Stunden gab es einen Rückfall, leichte Gliederschmerzen, etwas Kopf, leichter Husten und das Thema Sport war schnell gegessen. Ich habe mir auf Sky den Film Islands angeschaut, das ist eine prima Werbung für Fuerteventura. Man bekommt direkt Lust auf einen Urlaub auf der Insel. Aber auch ansonsten ist der Film gut, kann man ansehen, ist eine Art deutscher Film Noir. Danach war über die Mittagszeit leider viel Sofaschlaf angesagt, seit 17 Uhr geht es mir wieder besser. Die Hoffnung auf morgigen Foltersport stirbt halt zuletzt, vielleicht ist etwas möglich. Falls ja, werde ich es aber auf leichte 1-1,5 Stunden begrenzen. Nur nicht übertreiben und zu viel Risiko eingehen.

Kommen wir zu Trump, der hat wirklich Venezuela angegriffen und Maduro verhaftet. Man kann von dem jetzt Ex-Präsidenten von Venezuela halten was man will, wie bei allen Diktatoren bin ich kein Freund von ihm, aber er war der Präsident eines souveränen (und heruntergewirtschafteten) Staates. Und weder einen Staat noch einen missliebigen Präsidenten darf man einfach in Wildwest-Manier angreifen, ansonsten werden Willkür und Gewalt Tür und Tor geöffnet. Putin kann doch jetzt sagen: Wo ist der Unterschied, wieso darf der das und ich nicht? Und China wird sich das Vorgehen ganz genau als Blaupause anschauen. Jaja, schiefe Vergleiche, aber dennoch. Nur die Mullahs werden wohl zittern shades und Chamenei in Sicherheit gebracht haben. Ach, geheimer Tipp an Trump, in der arabischen Welt gibt es auch ganz viel Öl! Noch mal zu Venezuela, begründet wird das mit Drogenterrorismus und Kartellchef. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und ich bin sehr gespannt auf das Gerichtsverfahren gegen Maduro und seine Frau in New York. Selbst der Don Trump braucht irgendwelche Beweise. Obwohl, sooo sicher bin ich mir bei den USA nicht mehr, ein Urteil geht bestimmt auch mit Behauptungen, Vorwürfen und Vermutungen, siehe die Begründung des Irak-Krieges vor über 20 Jahren.

Was für eine Welt. Anstatt sich um Wohlstand, Sicherheit und Frieden für alle Menschen zu kümmern,
Ralf

Lungenwinter



Lungenwinter,

fackeln wir das leidige Thema gleich zu Beginn ab: Ich bin in einer erbärmlichen Verfassung! cry Mein Plan war eigentlich heute gesund aufzuerstehen, zumindest sollte es eine Besserung im Vergleich zu gestern geben. Der Schuss ist komplett nach hinten losgegangen, ich hänge vollkommen in den Seilen. Ich friere, ich schwitze zudem, die Lungen schmerzen, der Kopf dröhnt, der Husten tut weh. Ich konnte es direkt nach dem Aufwachen feststellen: Die Lungen schmerzten in Höhe der Schulterblätter. Das kenne ich und weiß in solchen Fällen sofort: Da ist was heftiges im Anmarsch. Ich hätte es letzte Nacht noch bemerken müssen, das Altbier schmeckte auf einmal nicht mehr wink. Somit hat es natürlich keinen Sport gegeben, ich kann nur auf morgen hoffen. Wobei ich im Moment gar nicht an den Radsport denke, sondern einfach nur wieder komplett gesund werden will. Deswegen nehme ich mir für morgen nichts vor, sondern mache es von der Situation abhängig.

Deshalb habe ich es mir ganztägig auf dem Sofa bequem gemacht, leider hatte ich keinen Film mehr auf der Sky-Festplatte. Ich habe mich dem Winterwetter hingegeben, gestern noch fing es an heftig zu schneien und das Zeug ist über Nacht liegengeblieben. Tagsüber gab es immer mal wieder Nachschub, so dass draußen das weiße Zeug im Garten liegt. Eine geschlossene Schneedecke haben wir nicht, dazu war es tagsüber zu warm und außerdem ist das in Zeiten des Klimawandels schwer in einer Großstadt. Jaja, ist gewagt, Paderborn und Großstadt shades. Ziehen wir uns auf die formale Definition zurück. Crans Montana ist eine große Tragödie, man kann sich nicht vorstellen, was in der Bar an schrecklichen Szenen abgelaufen sein muss. Und so viele und so junge Menschen, schrecklich. Die, die überleben werden, werden lebenslange Folgen ertragen müssen. Ohhh, gerade gesehen, am Strand von Karlshagen liegt ebenfalls Schnee. Würde ich gerne live vor Ort sehen. Aber deswegen 600km zu fahren, wäre wohl leicht übertrieben. Ach ja, im Kreis Höxter sollen Dörfer abgeschnitten sein. Wer einmal mit dem Rennrad durch Dörfer wie Frohnhausen gefahren ist, wundert sich darüber nicht.

Interessant, ein Tag mit Krankheit und nichts los und ich schaffe trotzdem einen Beitrag,
Ralf

Warnsignale



Warnsignale,

die der Körper leider aussendet frown. Zum einen habe ich bis 9:01 Uhr geschlafen. Ich kann mich nicht erinnern, wann es zuletzt derart lange war. Zum anderen bin ich mit stechenden Kopfschmerzen aufgewacht. Zunächst habe ich natürlich an einen Kater gedacht, Silvester halt, aber sooo viel Alkohol war es nicht. Da der pochende Schmerz nicht nachgelassen hat, und immer noch vorherrscht, war es wohl kein Bier zu viel. Lange Rede, kurzer Sinn, trotz neuen Monats hat es keinen Sport gegeben. Aber mir geht es besser, deutlich besser, der Husten lässt nach, ich bin nicht mehr sooo müde. Vielleicht ist morgen Kellersport möglich. Kommen wir zu den Auswirkungen von Silvester. Ich verstehe nicht, wie in einem derart hochentwickelten Land eine solche Katastrophe möglich ist. Es sind so viele, vor allem junge Menschen gestorben. Das hat nichts mit der Schweiz zu tun, ich würde mich das gleiche bei Ländern wie Dänemark oder Deutschland fragen. Es ist nur schrecklich, grauenhaft, fürchterlich, die wollten einfach nur feiern.

In Bielefeld haben sich zwei 18-jährige mit selbstgebauten Böllern getötet, wie kann man so bescheuert sein? Auch in D-Land passieren Dinge, die ich gar nicht verstehen kann. Mit Matter und dem smarten Home habe ich mich nicht weiter beschäftigt, man braucht auch mal Ruhe und Abstand. Vielleicht geht es morgen weiter. Auf Sky habe ich endlich wieder einen Film gesehen: Jurassic World: Die Wiedergeburt. Natürlich ein typischer US-Actionfilm, aber anders als die anderen Dinosaurierfilme. Man wird ganz gut unterhalten, die Effekte sind gut, kann man also ansehen. Auch wenn ich im Kino dafür kein Geld ausgeben würde. Gestern habe ich Rück- und Ausblick vergessen. 2025 war ein typisches RaBo-Jahr, keine Katastrophen, ich habe mir viele Gimmicks und Gadgets für meinen Radsport gekauft (u.a. Powermeter und Radcomputer). Das Jahr 2026 lockt mit vier Urlauben. Ich glaube, so viele Urlaube in einem Jahr haben wir noch nicht erlebt. Alcúdia und Karlshagen sind bereits gebucht, im September will ich nach Dänemark, Søndervig schwebt mir vor, und im Herbst irgendwo im sonnigen Süden von Europa sein. Jammern auf hohen Niveau.

Dazu gehört auch: 75% vom Weihnachtsurlaub sind bereits Geschichte,
Ralf