) also.
, wenn man für einen Anruf immer in den Keller gehen muss. So hatte ich mir das nicht gedacht und ich hätte gerne mein ganzes Equipment auch bei Alice genutzt... Also habe ich mich am Nachmittag mit dem Thema weiter beschäftigt. In einem Internet-Forum habe ich dann gelesen: Es gibt Probleme bei der Nutzung von TK-Anlagen an einem Alice-Anschluss. Bei einer Auerswald-Anlage soll man versuchen, mit "*30" das Amt direkt zu holen und dann könnte ein Anruf klappen. Gelesen, gemacht, bei zwei von unseren schnurlosen Telefonen klappte das auch! Ich muss jetzt ein wenig auf meine Telefonlandschaft eingehen. Die Auerswald-Anlage hängt direkt an dem IAD, an der Auerswald habe ich eine ISDN-Basisstation von Siemens mit zwei schnurlosen Telefonen angeschlossen. Diese beiden Telefone kann ich mit dem Workaround "*30" benutzen. Weiterhin hängt an der Auerswald am zweiten S0-Anschluss eine FritzBox 5050 von AVM, an der dann eine analoge Basisstation von Siemens mit zwei weiteren schnurlosen Telefonen, das Faxgerät und ein ISDN-Festnetztelefon von Siemens angeschlossen sind.
, ja, ich bin ein Chauvi...) habe ich das auch alles geschildert, die ganze Story, sie hat es sich geduldig angehört. Ich werde ihre Leitung nun durchmessen, bitte warten sie. OK, gewartet, nach ewigen Minuten war sie wieder da und konnte nichts feststellen. Sie werde nun eine Störung aufnehmen und man wird sich morgen bei mir melden. Naja, warten wir es ab. Mein Fazit bis jetzt: Bei Alice wird m.E. proprietäre Technik genutzt, die nicht kompatibel zum ISDN-Standard ist. Ich werde gezwungen, deren Hardware zu verwenden, die einfach nicht mit meinem Equipment zusammenarbeiten will. Mein Wechsel vor 2 1/2 Jahren von der Telekom zu Arcor war völlig problemlos, der Anbieter wurde einfach gewechselt und danach hat alles funktioniert wie vorher bei der Telekom auch, ich musste nichts, aber auch gar nichts umkonfigurieren oder umstöpseln wie jetzt. Alice mag funktionieren, wenn man den absoluten 08/15-Standard einsetzt (d.h. PC und Telefon direkt in den IAD stecken), wenn man aber Hardware hat, die über diesen Standard nur ein wenig hinausgeht (d.h. Computernetzwerk mit Router oder TK-Anlage), bekommt man Probleme und es funktioniert einfach nicht auf Anhieb. Ich bin einfach enttäuscht, hinzukommt noch eine kostenpflichtige Hotline, wer ersetzt mir eigentlich die 4€, die ich heute mit der Hotline vertelefoniert habe?!
. Aber alleine die kilometerlange Fahrt zur Insel über den Damm war schon ein Erlebnis, wann kann man so etwas mal machen. Nach Römö stand dann die Entscheidung an, ob wir nun rüber zur A7 oder weiter an der Nordseeküste fahren. Tja, dachte ich mir, wenn man schon mal da ist, dann kann man sich auch noch weitere Ecken ansehen. Es ging dann Richtung Tönder, von dort über die Grenze nach Deutschland und dann die B5 weiter Richtung Husum.
. Man kann dort nichts, aber auch gar nichts konfigurieren, was Netzwerkeinstellungen angeht. Man muss die IP-Range 192.168.1.* benutzen oder lässt es halt. Da ich in meinem ganzen Netzwerk die Range 192.168.0.* verwende, war ich unheimlich begeistert. Also, zunächst das Notebook an dieses Teil anschließen und das Notebook umkonfigurieren. Dann geht die Story weiter, man kann die Zugangsdaten nicht in dem IAD konfigurieren, sondern baut eine Internetverbindung inklusive Zugangsdaten mit dem angeschlossenen Computer auf. Hä? Wie soll das mit meinem Netzwerk und meiner FritzBox denn gehen?! Egal, erst einmal habe ich es mit dem direkt angeschlossenen Notebook ausprobiert und das Notebook gemäß Anleitung mit der Einwahlsoftware konfiguriert. Ich schließe dann dieses IAD-Dingen an die TAE-Dose an, auf einmal leuchtet die DSL-LED an dem IAD, ich habe eine physikalische Verbindung mit der Vermittlungsstelle! Die Leitung ist nicht tot!
, mal sehen, wie lange die Rückfahrt dauert. Das Wetter ist bescheiden heute, es ziehen Wolkenbänder durch mit einem stürmischen Wind aus Nordost, es ist richtig ungemütlich und nur noch 12 Grad warm (oder kalt, je nach Blickwinkel
). In den Nachbarhäusern laufen die typischen dänischen Kaminöfen auf Hochtouren. Aber in unserem Haus geht es noch, da das relativ neu und gut isoliert ist. Man friert hier (noch) nicht und es ist nicht notwendig, den Ofen oder die Heizung anzuschmeißen. Aber ich habe keine Ahnung, was wir heute machen sollen. Eben waren wir in Skjern im Super-Brugsen einkaufen, gerade wird gekocht, was danach kommt, weiß der Himmel... Bei dem Wetter hätte ich richtig Lust, heute Abend doch noch einmal die Sauna anzustellen, es ist richtiges Saunawetter draußen. Ich werde gleich erst einmal kontrollieren, wie viel Strom wir verbraucht haben und einen weiteren Saunabesuch davon abhängig machen...
. Ich habe die Befürchtung, ich bin ein Internet-Junkie und vom Stoff abhängig. Eine Woche Urlaub in Dänemark ohne Internet halte ich gerade noch aus, nach sieben Tagen wird es aber schon kritisch, ich wollte heute in Skjern schon nach einem offenen WLAN-Zugang suchen... Das nächste Ferienhaus muss Internet-Zugang haben, ein Haus ohne wird nicht mehr gebucht. Zum Glück werden immer mehr Ferienhäuser mit Internet angeboten.
. Dann wird einem endlich das Menü vorgelesen. OK, schnell die 2 für mein Anliegen gedrückt. Es geht weiter: Bitte geben sie die Vorwahl und Nummer ihres Hauptanschlusses ein. OK, habe ich auch gemacht. Dann wird die einem noch einmal vorgelesen, ist die eingegebene Nummer korrekt? JA. Die Computerstimme: Ich stelle sie zu einem Kundenberater durch.
) mein Anliegen geschildert. Er wollte daraufhin zunächst mein vereinbartes Kundenkennwort wissen, damit ich bestätige, dass ich auch ich bin. Ich meinte zu ihm, das Kennwort weiß ich nicht, ich bin im Urlaub, ich habe meine Unterlagen natürlich nicht dabei und ich weiß nicht mehr, was ich vor Monaten in ein Formular eingetragen habe... OK, wann ist ihr Geburtstag? Hmm, yippie, ich konnte ihm antworten. Endlich kamen wir zum Kern der Sache... Er konnte die SMS in seinem Computersystem nicht nachvollziehen, denn ich habe ja keinen Techniker beauftragt, wie er mir bestätigt hat. Er meinte dann, ich erkundige mich eben, bleiben sie bitte in der Leitung. Stopp, meinte ich, wie lange dauert das denn, ich rufe aus dem Ausland mit dem Handy an, das kostet nämlich?! Er dann: Wann sind sie denn wieder in Deutschland? Morgen. Dann rufen sie doch morgen wieder an, in der Zwischenzeit erkundige ich mich nach dem Hintergrund. Meine letzte Frage dazu: Kann man denn morgen auf einem Samstag jemanden bei ihnen erreichen? Jaja, wir sind 24 Stunden am Tag immer erreichbar. Wenigstens etwas... Das Gespräch hat fast fünf Minuten gedauert und mich sicherlich einige € gekostet...
. Nach dem Mittag ging es daher nicht an die Nordsee, sondern wir sind im heimischen Skaven Strand geblieben und haben uns am RingkØbing Fjord vergnügt. Die Kinder haben den kleinen Bach dort massiv gestaut und ich habe eine Wanderung am Fjord entlang gemacht, bis nach Hemmet Strand bin ich gegangen, das sind ein paar Kilometer in Richtung Süden... Ich bin stolz auf mich
. Unterwegs habe ich einige Fotos gemacht, auch die Ecke bei Hemmet ist ganz nett, vor allem ist dort erheblich weniger los, kein Mensch am Strand und nur zwei Surfer auf dem Wasser. Wenn ich das mit hier vergleiche, da tobt in Skaven Strand direkt der Bär, es waren sicherlich 30 Surfer auf dem Wasser und am Ufer viele, die dem Treiben zugesehen haben. Nach meiner Rückkehr wurde der Staudamm von den Kindern zerstört (zwei Stunden Warterei und Stauerei haben denen gereicht) und die Fluten ergossen sich in den Fjord, auch hiervon wird es Fotos geben.
). Hoffentlich ist das GrØn Tuborg im Angebot, ich hätte Lust darauf, einige Flaschen davon heute Abend zu köpfen. Zum normalen Preis kann man das nicht kaufen (fast 20€ soll der Kasten dann kosten, zu viel), aber im Angebot für 90 dänische Kronen (ca. 12€) wäre das ein akzeptabler Einkauf. Direkt nach der Rückkehr wird die Sauna letztmalig (leider
) angestellt und ab 17:30 Uhr werde ich dann vor mich hinschwitzen. Damit wäre der Ablauf vom vorletzten Abend in Dänemark für dieses Jahr grob skizziert. Ich melde mich nachher wieder und berichte von den Einkaufs- und Saunaerlebnissen. So, jetzt ist es 20 Uhr, ich sitze hier und dampfe immer noch, dieses Nachschwitzen ist nervig, es ist mir ein Rätsel, wo die Flüssigkeit immer noch herkommen kann, das muss doch alles leer sein
.
. Also habe ich einen Kasten der Pils-Eigenmarke zum unschlagbaren Preis von 59 dänischen Kronen eingepackt, billiger bekommt man das Bier hier wohl nicht, hmm, vielleicht im Aldi, der in Tarm genau gegenüber dem Fakta ist. Wird dann halt im nächsten Urlaub ausprobiert, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in dieser Gegend noch einmal Urlaub machen werden. Danach habe ich dann die Sauna wie geplant angestellt, ab 17:30 Uhr wurde geschwitzt. Wer rechnen kann, ja, ich habe 2 1/2 Stunden in der Sauna gesessen und das in sieben Durchgängen. Ich liebe das einfach, in meinem nächsten Leben wird mein Haus zu einer Komplett-Sauna ausgebaut
. Kommen wir zu ein wenig Statistik, wenn wir am Samstag um 10 Uhr hier losfahren, dann waren wir genau 163 Stunden in diesem Ferienhaus, davon habe ich 6 1/2 Stunden in der Sauna verbracht, d.h. ich habe genau 4% des Urlaubs in der Sauna geschwitzt. Tja, was man nicht alles statistisch erfassen kann
.
. Es ist zwar kühler geworden, nur noch 15 Grad tagsüber, aber dafür hatten wir heute puren Sonnenschein, keine Wolken am Himmel, und dazu auch noch windstill. Jedenfalls am Haus, am Strand gab es eine leichte Brise, aber kein Vergleich zu den Sandböen, die einem vorgestern die Haut sandgestrahlt hatten. Heute Morgen sind die Jungs an den Strand von unserem Ferienhausgebiet am Fjord gegangen und haben sich dort Schwielen an die Hände gebuddelt. Die Frauen sind zum Einkaufen gefahren, während ich mich um die elementaren Dinge gekümmert habe, um das Notebook und die Blogbeiträge der letzten Tage, die ich redigiert habe. Es soll schließlich literarische Qualität hier veröffentlicht werden
. Das verlangt die Welt-Internet-Öffentlichkeit von mir...
. Die Dünenlandschaft am Houstrup Strand ist noch beeindruckender als am Nymindegab Strand. Der Bereich, den man erst mit dem Auto durchfährt, ist sicherlich 500 Meter breit, die Dünen sind auch höher. Ab dem Parkplatz muss man die letzten 100 Meter zu Fuß über die Dünen bis zum Strand bewältigen. Wir haben uns in die vom Schild "Freibadestrand" (=ausgewiesener FKK-Bereich am Strand) zeigende Richtung bewegt. Der Strand selbst ist vergleichbar mit unserem bisherigen Strand in Nymindegab, ca. 50 Meter breit, feiner Sand überall mit einigen Steinen im mittleren bis oberen Strandbereich. Ich habe auch einige Fotos gemacht, die ich in der Fotogalerie bereitstellen werde, damit sich jeder ein Bild machen kann. Heute konnte man sehr weit sehen, im Süden konnte ich erst ein paar Häuser von Henne Strand und dann den Leuchtturm von Blåvand ausmachen (denke ich mir jedenfalls, denn mir ist kein anderer Leuchtturm in südlicher Richtung bekannt).
. Der Gang zum Eingang verläuft genau am Zaun vom Legoland entlang. Da der Vergnügungspark erst um 10 Uhr öffnet, konnten wir wunderbar den noch leeren Park bewundern und die Kinder konnten diskutieren, was als erstes gemacht wird.
). Das Boot ist außen mit einem dicken Gummiring abgesichert, innen sind Sitze mit einer hohen Lehne, die gleichzeitig die Außenwand bilden. Dann geht es los auf die Fahrt, es macht einfach Spaß, man dreht sich permanent um die eigene Achse, wird ein paar Meter hoch gehievt, durchfährt ein paar Stromschnellen, um dann am Ende an einem Turm ca. 10 Meter in die Höhe gefahren zu werden, wie in einer Art Lift. Das Highlight am Schluss ist dann die Abfahrt von diesem Turm. Man wird unterwegs recht nass, vor allem durch ein paar vorwitzige Mäuse, die mit Wasser spritzen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
) ausgesucht. Um 17:30 standen wir wieder am Auto, total müde und kaputt, und sind wieder in unser Ferienhaus gefahren. Kurz vor Ende der Fahrt hat der Fahrer (ich schreibe nicht, wer hier in Dänemark immer den Zafira fährt
), ein Auto auf der vorfahrtsberichtigten Straße übersehen, aber zum Glück war der Däne so langsam, dass nichts passiert ist, puuuh. Ich konnte mir nur das Gehupe anhören und habe zugesehen, dass ich Land gewinne.
. So, das war unser dritter ganzer Tag in Dänemark und es werden nur noch drei weitere folgen, eine Woche in Dänemark ist definitiv zu wenig, man ist gerade im Urlaub angekommen und dann ist es schon wieder vorbei. Nächstes Jahr müssen es drei Wochen im Sommer und zwei Wochen im Herbst sein, sonst gehe ich kaputt
. Dann gab es heute noch drei Anrufe auf meinem Handy, was ich natürlich nicht mit in das Legoland schleppe. Es war ein Anruf von einer deutschen Handynummer und zwei Anrufe von einer dänischen Nummer, wer auch immer das war: Es geht uns gut, keine Probleme, macht Euch keine Sorgen!
, ich habe sofort zugeschlagen. Heute Abend gab es dann (nur für mich, die anderen Ignoranten hier wissen gar nicht, was sie verpassen und was für ein Hochgenuss dieses Brot ist) lecker gewürzte Lachscheiben auf meinem Brot. Skjern ist aber auch ein gutes Thema, denn das ist ein ganz nettes Städtchen, man kann dort ganz nett schlendern und einkaufen, wir haben sogar die Imbiss-Bude wiederentdeckt, in der wir vor zwei Jahren ein paar halbe Hähnchen verdrückt haben. Das Wetter war heute durchwachsen, am Morgen zogen Wolken ohne Regen durch, zwischendurch blinzelte die Sonne auf uns herab. Nach dem Einkauf in Skjern haben die Kinder und ich daher den kleinen Strand von Skaven Strand (nomen est omen, wie wir alten Lateiner zu sagen pflegen
) am RingkØbing Fjord besucht und dort den kleinen Bach, der in den Fjord fließt, gestaut und umgeleitet (das allerdings ohne mich, ich habe die Bautätigkeiten lediglich beobachtet
und bin bei den unausbleiblichen Streitigkeiten untereinander schlichtend eingeschritten).
) zubereitet. Aber am Fjord waren jede Menge Surfer zugange, es wehte eine leichte Brise, was die sofort ausgenutzt haben. Aber ein Jüngling aus Neuss tat mir leid, der hat gestern schon versucht, mit seinem Kite in die Pötte zu kommen, und heute mühte er sich auch wieder ab. Dieses Kite wollte sich einfach nicht aus dem Wasser erheben, zudem konnte er sich noch die Kommentare von seinem Bruder von Land aus anhören... Tja, es scheint nicht so einfach zu sein mit einem solchen Kite. Pünktlich waren wir dann zu Hause, das Mittagessen konnte beginnen. Danach hatten wir dann einen wolkenlosen Himmel, herrlichster Sonnenschein, über 20 Grad. Was hatten die heute Morgen noch mal im dänischen Wetterbericht gesagt?! Vom Westen kommt gegen Mittag ein Regenband und es kühlt sich ab, aha, die spinnen, die Dänen. Ab ging es im Auto an die Nordsee, wir sind wie gestern an den Nymindegab Strand gefahren. Am Strand konnten wir dann starken Südwind mit peitschenden Sandböen erleben, das Hautpeeling war heute inklusive
. Aber es war nicht unangenehm, wenn ich den Sand mal außen vor lasse, denn es war nicht kalt, man konnte es prima aushalten trotz Wind.
. Glücklicherweise haben wir dieses Jahr zwei Freikarten, so dass sich der Kostenfaktor in Grenzen hält.
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