. Wenige Minuten später habe ich unter der verdienten und extrem notwendigen heißen Dusche gestanden. Als Abendessen gab es erneut Burger aus dem Supermarkt, ich bin voll bis oben. Es reicht nun mit dem Zeug.
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38km bis nach Lütow.
. Morgen soll es eine kurzzeitige Rückkehr des Sommers geben, bevor am Dienstag erneut Regen und Wolken Einzug halten. Falls das eintrifft, steht mein Ziel von 1.000km unter einem Risiko. Ich werde die nächste Tour mit dem Litening nach Swinemünde fahren, ich mag die Strecke
. Was ich nach der gestrigen Fahrt nicht verstehe: Ich bin viel kaputter wie nach der MSR300! Ich habe mich heute bewegt wie ein alter Mann (keine Kommentare bitte!). Vor allem die Wege zu und von dem asiatischen Imbiss waren eine Qual und haben Ewigkeiten gedauert. Den Imbiss gibt es schon viele Jahre, wir haben den aber nie besucht. Die Frauen kamen auf die Idee, wir haben uns dort nach deren Ausflug getroffen und draußen in der Sonne gegessen. Ich habe klassisches Hähnchen süß-sauer gewählt. War lecker, aber für meine Einschätzung zu wenig Fleisch. Nach der polnischen Rückkehr hoffe ich auf einen Strandbesuch, die erneut müden Beine in hoffentlich warmen Sand stecken und gelegentlich in der Ostsee kühlen. Das ist in Wahrheit gar kein Urlaub, sondern ein medizinisches Programm
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aus dem Bett geflogen, nach nur gut vier Stunden Schlaf... Dafür war ich tagsüber erstaunlich fit. Das Wetter war zunächst prächtig, strahlend blauer Himmel, viel Sonne, kein Wind, man konnte es draußen prima aushalten. Gegen 8 Uhr kamen die ersten Wolken vorbei, aber das war mir egal. Denn seit 8:05 Uhr habe ich im Sattel gesessen auf dem Weg nach Swinemünde. Zunächst hatten wir West-, ich also Rückenwind auf 43km. Auch bei einem lauen Lüftchen nimmt man die Unterstützung sehr gerne mit. Kurz vor 10 Uhr war ich planmäßig am Ziel aller Raucher und habe eingekauft sowie ein nettes Pläuschchen mit dem Besitzer abgehalten. Wir waren uns u.a. einig über den Sinn der polnischen Grenzkontrollen. Der Sinn ist, dass es keinen Sinn gibt. Mich hat das auf meinem Weg zurück nicht aufgehalten
. Apropos, der polnische Staat hat 2026 bei den Zigarettenpreisen gnadenlos zugeschlagen: Letztes Jahr kostete die Schachtel 24,90PLN, jetzt 33, das macht eine Erhöung von 33%!!! Noch ein bisschen und man kann in D-Land einkaufen. Die Schachtel kostet jetzt 7,80€...
, es muss einen Zusammenhang mit dem Sonnenaufgang geben. Da ich dann stundenlang alleine bin, der Rest wird sehr viel später wach, habe ich mich mit dem MacBook beschäftigt. Ich kann jetzt auch die bei Radtouren aufgenommenen MP4-Videos bearbeiten. Theoretisch könnte ich die gestrige Aufnahme nach Kinomap laden, aber bei der DSL-Geschwindigkeit würde es ewig dauern. Zuhause mit Glasfaser geht das in 20 Minuten. Somit lasse ich das. Irgendwann nach der ersten Kanne Kaffee nach 8 Uhr wurde Madame wach, Frühstück und kurz vor 9:30 Uhr habe ich im Sattel gesessen. Denn das Wetter ist weiterhin suboptimal. Zu kühl, zu wenig Sonne, zu viele Wolken, am Abend erneut dicker Regen. Eine weitere Tour nach Polen war mir zu riskant, es hätte mittags regnen können. Somit bin ich in der Gegend geblieben und nach Zinnowitz gefahren. Dort gibt es eine nervige Baustelle über 300 Meter bis 2028! Ich rolle auf die Ampel zu, die ist Grün, der letzte PKW fährt durch und ich hinterher
. Ich bin nach Lütow abgebogen, also auf die Halbinsel Gnitz. Überall hat man noch Spuren vom gestrigen Wolkenguss vorgefunden, viele Abschnitte weiterhin nass, der Dreck spritzte am Litening hoch.
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. Ausblick: Keine Ahnung, hängt sehr stark vom Wetter ab. Nach Polen werde ich wohl erst am Samstag wieder treten. Vielleicht Strand und ein kurzer Ausritt in der Gegend vom nordwestlichen Usedom.
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. Denn wir hatten prächtiges sommerliches Wetter mit viel Sonnenschein. Es war herrlich am Strand!!! Kurz nach 9 Uhr habe ich meine Stranddecke ausgebreitet und mich darauf. Ich war sogar in der Ostsee! Gut, nur bis zum Gesäß, aber immerhin. Ungeplant sind es 3 Stunden am Strand geworden, denn die Frau des Hauses hatte sich mit dem einzigen Hausschlüssel zu einem Strandspaziergang aufgemacht. Und sie kam und kam und kam nicht zurück. Kurz vor 12 Uhr habe ich mich einfach auf den Weg gemacht, um sie zu finden. Erfolglos, so dass ich zur FeWo zurückgegangen bin. Denn ich brauchte Schatten, dei Haut war bereits bedrohlich rot! Irgendwann kam sie zurück, ich war bereits auf 180!
. Direkt nach dem Frühstück hatten wir gutes Wetter, entgegen der Vorhersage mit Sonnenschein, so dass wir einfach die Planung geändert haben und zum Strand gegangen sind. Es hat noch knapp dafür gereicht, die Stranddecke auszubreiten und einige Fotos mit Sonne zu schießen. Wenige Minuten später kamen die Wolkenbänder und wir haben uns ins Haus zurückgezogen.Wolken ohne Regen? Ideal für eine Radtour und ich habe mir das Litening geschnappt. Die Beine fühlten sich nach der MSR-Strapaze erstaunlich frisch an, von den 300km war nichts mehr zu spüren. Dachte ich zumindest... Also bin ich durch Karlshagen über Trassenheide nach Krummin gefahren, um nach und nach alle(!) kleinen Dörfer westlich von Zinnowitz zu besuchen. An der großen Baustelle in Wolgast war ich auch: Die beiden Brücken auf Usedom sind komplett fertig, von dem eigentlichen Bauprojekt, der Brücke vom Festland auf die Insel, ist noch nichts zu sehen.