Das reale Leben,
tja, der zweite Urlaub in 2026 ist Geschichte und leider musste ich die geliebte Insel verlassen. Aus dem Bett gefallen bin ich zur üblichen Uhrzeit, noch vor 5 Uhr war die Nacht zu Ende. Keine Ahnung, was mit mir los ist. Egal wie spät ich ins Bett gehe, ich werde früh wach. Ich habe die Sonne auf der Terrasse genossen, Kaffee getrunken und Gauloises geraucht, alles mit melancholischen Gedanken. Kurz nach 7 Uhr wurde das Leben ernst, ab zu Emma und frühstücken, anschließend den VW-Elch packen. Um 9 Uhr waren wir bei Edeka und es wurde getankt für erstaunlich günstige 1,77€ pro Liter Diesel. Beim Verlassen von Usedom kamen die dunklen Wolken und Sturzregen, wie passend

. Die Rückreise war wie üblich, sprich Megaverkehr in und um Hamburg, ich bin daher die A14 über Schwerin gefahren. Die knapp 200km Landstraßen ab Ludwigslust machen allerdings auch keinen Spaß. Kurz nach 16 Uhr waren wir zuhause, das wahre Leben inklusive Post hat mich wieder.
Unter anderem war ein Brief vom nächsten Finanzamt dabei, man setzt uns eine Frist bis Anfang Juli(!), um zu reagieren. Toll, wenn davon bereits 2 Wochen vorbei sind wegen Urlaub. Das wird die erste Aktivität mit dem Steuerberater am Montag: Fristverlängerungen. Ich habe keinerlei Ahnung, was die wollen und wie die Formulare auszufüllen sind. Was hasse ich diese Aktivitäten im Zuge eines Erbes. Man sollte meine Oma im Nachhinein teeren und federn für diese bescheuerte Regelung ihres Erbes. Und ihren Notar gleich doppelt und dreifach mit. Am meisten beschäftigt mich die OP am nächsten Mittwoch, ich werde 1.000 Tode sterben... Am liebsten würde ich einen Zeitsprung nach Mitte Mai 2027 machen, dann sollten diese Themen alle erledigt sein und wir stehen kurz vor Abfahrt nach Karlshagen. Abends haben wir uns von Haci Baba beliefern lassen, total lecker und viel (sowie teuer geworden für einen Imbiss), anschließend bin ich in einen komatösen Sofaschlaf gefallen.
Das wahre Leben hat mich wieder

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Ralf