Mauer HNR


Mauer HNR,

es war hart sich am frühen Morgen auf den Weg zum HNR zu machen. Ich wäre viel lieber im ruhigen, gemütlichen Home-Office geblieben. Ich komme nach vorne und sehe starke Aktivitäten eines Bautrupps auf dem gesamten Engernweg. Zum Hintergrund: Ab 7. April sollen Gas-, Wasser- und Stromleitungen erneuert werden. Dazu hatten wir während des Mallorca-Urlaubs einen Brief bekommen. Nun, man wird bereits diese Woche tätig, die Straße ist gesperrt, ein Container steht mittig, eine Pinkelbude und man hat erste Löcher auf unserer Straßenseite gegraben. Ich habe noch schnell gefragt, ob unser Zafira stehenbleiben darf (ja) und bin losgefahren. Der Arbeitstag im Büro war ziemlich ernüchternd, der Kollege hat sich einfach in den Ruhestand verpieselt (Matthias, ich hätte noch gerne Tschüss gesagt! Das hast Du jetzt davon, das mache ich nun, wenn wir uns irgendwann auf den 400m zwischen unseren Häusern treffen wink) und uns wurden die mittelfristigen Perspektiven aufgezeigt, die sind eher mau. Mehr schreibe ich hier besser nicht, ich muss das nicht verstehen. Zudem nervt das große, geliebte Projekt mal wieder, was u.a. der Auslöser für die Perspektive ist.

Ich habe mich gerächt und bin nach Chili con carne (eher durchwachsen, aber heiß) sowie dem Teammeeting nach Hause gefahren, den Rest habe ich in der 1. Etage geleistet. Gesundheitlich geht es weiter aufwärts, ich friere nicht mehr stark, Husten und Halsschmerzen sind auch besser. Dennoch habe ich lieber nach Feierabend einen tieferen Sofaschlaf eingelegt und fast den Folterkeller verpennt. Verspätet bin ich nach unten gegangen. Zunächst bin ich das schöne Radvideo südlich von Magdeburg zu Ende gefahren, anschließend ging es auf die niederländische Insel Terschelling. Die Insel gefällt mir wirklich gut, breite Strände und erinnert mich sehr an Dänemark. Aber, für einen Rennradfahrer kommt ein Urlaub nicht in Frage. Im Prinzip kann man nur um die Insel fahren und nach 2-3 Tagen würde das richtig langweilig shades. Am Ende waren es 58km in 1:48h, die ich gut verkraftet habe. Aktuell spüre ich keine Folgen wie Husten oder brummenden Schädel. Von daher bin ich vorsichtig optimistisch, was morgen angeht. Die Leistung war ok, guter Durchschnitt. Der März ist vorbei, wir hatten Stromselbstversorgung! Bis auf 26kWh mussten wir nichts beziehen. Der Start in das PV-Jahr 2026 ist gelungen.

Jetzt fehlen nur noch Sonne und Wärme für Radtouren,
Ralf



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