Projektfrust


Projektfrust,

in dem Projekt verzweifele ich langsam, ich muss morgen mit dem Chef sprechen... Gefühlt werden mit jeder Mail ein Schritt vorwärts und zwei Schritte rückwärts gemacht. Man gibt vor etwas verstanden zu haben, ich lese die nächste Mail oder die neueste Version eines Dokumentes und stelle fest: Nicht verstanden, wieder eine Antwort per Mail mit Erklärungen von mir. Morgen früh kann ich mich wieder aufregen. Wann stellen die endlich fest, dass eine Arbeitsweise per Mail nicht zielführend ist? Warum kann man über Dinge nicht sprechen und Fragen stellen?? Dazu kommt diese verdammte Zeitdifferenz, im Prinzip haben wir eine Überlappung von gerade mal 2 Stunden pro Tag. Das kann alles so nicht funktionieren. Ich rege mich gerade in der Freizeit auf, nicht gut. Ich war froh als mein Feierabend erreicht war. Anderes Thema, Folterkeller. Vielleicht sollte ich mir einen echten Folterkeller zulegen mit Spezialwerkzeugen für Dienstleister wink. Zum Glück bin ich brav in den Keller gegangen und habe mir die düsteren Gedanken aus dem Körper getreten.

Zunächst bin ich die Strecke an der Marne entlang zu Ende gefahren, leider ist es ein eher kurzes Video mit 21km. Die schöne Region hätte ich gerne länger genossen. Anschließend bin ich in Frankreich geblieben, das muss ein Naturschutzgebiet nordwestlich von Bordeaux sein. Es geht durch Kiefernwald, Ihr könnt Euch das ähnlich wie die Senne vorstellen. Nur gibt es richtige Straßen und sogar Radwege. Witzig, man kommt auch am Rand von Lacanau vorbei. In dem Örtchen war ich vor 45 Jahren im Trainingslager! Damals war ich noch jung und habe ziemlich intensiv Leichtathletik gemacht, Sprint ganz genau gesagt. Jenseits von 200m fing für mich der Marathon an shades. Und heute fahre ich 300km-Radmarathons. Am Ende waren es 58km in 1:48h, die Leistung war besser als gestern. Man merkt stark, dass die Tage länger werden. Der Stromertrag wird immer höher und der erste Tag in 2026 mit vollständiger Selbstversorgung ist nicht mehr fern!! Ausblick: Ich habe mich hinreißen lassen, zuzusagen morgen am HNR aufzulaufen. Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat, keine Lust. Ich denke ich werde mich nach der Kantine verabschieden und den Rest im Home-Office leisten. Nervige Mails kann ich auch zuhause schreiben cry.

Abends geht es dann in Frankreich weiter,
Ralf



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