. Es läuft so ab wie immer: Irgendwie müssen es die werten Kollegen riechen, wenn jemand (also ich) in den Urlaub geht. Anders kann ich es mir nicht erklären, was derzeit alles auf einen einprasselt. Andererseits, fast die ganze Firma ist im kollektiven Urlaub zwischen den Jahren und ich bin da bei weitem nicht alleine. Egal, noch gut 18 Stunden durchhalten und dann ist das große, erste Ziel erreicht. Das zweite Ziel ist die Abfahrt um 6 am Freitagmorgen und Ziel Nummer 3 die Fahrt mit der Fähre
. Aber nach dem heutigen Tag, und vor allem dem Ergebnis, kam das Spiel heute Abend gerade zur rechten Zeit: Reus schießt Schalke aus dem Pokal. Ich habe es nicht bereut, die 90 Minuten vor der Kiste verbracht zu haben. Was war das für ein Jahr für einen Gladbachfan: Vor 12 Monaten weit abgeschlagen am Ende der Tabelle, dann der Trainerwechsel, die Aufholjagd und auf den letzten Drücker wurden die Relegationsspiele erreicht. Diese wurden glücklich (aus Fansicht natürlich verdient
) gewonnen und dann dieser Aufstieg in der laufenden Saison: Platz 4 in der Bundesliga, mit dem Abstieg hat man garantiert nichts am Hut und im Pokal sind wir nun unter den letzten Acht. Mehr kann man sich als Fan nicht wünschen. Nun gut, der inoffizielle Titel als Herbstmeister wäre noch nett gewesen
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: Das verdammte Ding ist uns um die Ohren geflogen. Aber vielleicht kann man den einen oder anderen Spruch für die IT-Branche adaptieren
. Das werde ich mir in Dänemark mal durch den Kopf gehen lassen,
. Aber schließlich muss alles perfekt eingerichtet sein für den dänischen Urlaub. Und da ich nicht mehr das (oder den oder die? Wer weiß das schon genau...) Navi-PDA mitnehmen will, aber trotzdem in dänischen Gefilden nicht auf eine Navigation verzichten will, muss/soll natürlich mein nagelneues Handy dafür herhalten. Heute ist der Adapter für die Mini-SIM-Karte angekommen, so dass ich endlich wieder meinen T-Mobile-Vertrag benutzen kann. Damit wurde dann sofort das im Vertrag enthaltene Navigon Mobile Select installiert, das aber leider nur DACH beinhaltet. Für Dänemark habe ich noch 20€ investiert und mir die EU20-Karten von Navigon gekauft. Im Moment interessiert mich das nicht, aber was passiert eigentlich mit der Installation, wenn ich den Vertrag und zu einem anderen Provider wechsele?! Ist dann die Navigon-Installation nicht benutzbar?! Ich vermute bald ja, aber ich werde es vielleicht im Urlaub mit einer Karte der Kinder mal ausprobieren. Kommen wir abschließend zu den Wetteraussichten: Diese sind für Marielyst in den nächsten 10 Tagen nicht allzu rosig, viel Regen bei 5-6 Grad. Egal, dann wird halt die Sauna befeuert und ansonsten meine DK-Urlaubslektüre gelesen (Lost symbol von Dan Brown).
. Und der nächste Arbeitsmontag ist erst in drei Wochen, das ist noch so viel besser. Ich habe die Tage mal in den Kalender für 2012 geschaut: Das Jahr ist wie gemacht für Brückentage, nur der 3. Oktober liegt mitten in der Woche. Alle anderen Feiertage haben sich für einen Donnerstag oder Dienstag entschieden. Ganz perfekt ist nächstes Jahr Weihnachten, arbeitnehmerfreundlicher geht es nicht mehr: Mit genau drei Tagen Urlaub (inkl. halben Tag für Heiligabend und Silvester) bekommt man neun Tage Urlaub
. Wenn es uns ab Freitag in Dänemark gut gefällt, können wir das in einem Jahr locker wiederholen. Es ist schon faszinierend, mit was man sich beschäftigen kann
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) erzählt mir was von Sensoren für GPS, Beschleunigungssensor, zwei für Gravitation, Magnetometer, Licht, Druck, zwei für Rotation und noch ein paar mehr. Es fehlt nur ein Temperatursensor. Ich warte auf den Tag, an dem ich mit dem Handy auch Windgeschwindigkeit, Luftdruck und Niederschlag messen kann
. Hauptsache, der Regen wird nicht ins Gehäuse laufen. Apropos, nett wäre auch ein wasserdichtes Handy, um im nächsten Sommerurlaub unter Wasser auch ein Fotos schießen zu können...
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. Und dann fühlte ich mich wie auf Weihnachten: Das Paket und die Verpackung vom Handy wurden geöffnet, es lag in meiner Hand: Meine Güte, ist das dünn und so leicht (es fühlt sich wesentlich leichter an als das iPhone 4, obwohl das Galaxy Nexus ein paar Gramm schwerer ist. Das muss an dem Größenunterschied liegen, das Galaxy verteilt sich mehr auf der Hand). Als nächstes musste etwas gemacht werden, das man von einem iPhone nicht kennt: Die Gehäuserückwand musste abgenommen werden, um den Akku und die SIM-Card einzulegen.
. Aber wie meinte ich heute zu den Kollegen: Das ist eine der geilsten Erfindungen aller Zeiten) und sehe im Laufe des Vormittags: 10:28 Uhr "Die Sendung konnte nicht zugestellt werden, der Empfänger wurde benachrichtigt". WAS IST DENN DA LOS??? Das kann nicht wahr sein, kalte Wut am Arbeitsplatz. Anscheinend darf man eine solche Sendung auch nicht in einer Packstation (vermutlich kommt ein Handy inklusive neuer SIM-Karte per Einschreiben) hinterlegen, so dass ich erst morgen früh ab 11 Uhr meinen Liebling in der nächsten (und m.W. einzigen) Post-Filiale in Paderborn abholen kann. Frust pur auf meiner Seite. Und dann kann man auch noch so einen Artikel lesen: Heldenhafter Handschmeichler. Ich bin heiß auf das Teil und will es unbedingt haben!
) sieht proper und fit aus. Herzlichste Glückwünsche nach Ahden!
. Mein Wochenende ist gerettet, passend zum angekündigten Wetterumschwung inklusive Sturm und Schnee und Kälte habe ich was zum Spielen. Ab einem gewissen Alter kann man einem Mann auch (bzw. nur) mit IT-Gadgets Freude machen, man(n) hat ja sonst nichts im Leben
. Unserer Kleinen habe ich auch gleich ein Smartphone bestellt, sie bekommt ein Huawei Ideos X3 zu Christmas. Das reicht, damit sie ihre Erfahrungen mit dieser Handy-Gattung machen kann. Zumal das Handy für den Preis (99€) gar nicht schlecht sein soll. Damit sind die Kids und ich komplett mit Smartphones ausgestattet, in diesem Haus funken demnächst die WLAN-Blitze
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), das aber nur kurz und wir sind verfrüht ins Shangrila aufgebrochen: Der Laden war rappelvoll! Es war schon schwierig für die werte Kollegin, die mich mitgenommen hat, einen Parkplatz zu finden. Und das, obwohl das Shangrila im Grunde in einem kleinen Gewerbegebiet zu finden ist. Nun gut, wenn man in das Restaurant kommt, fühlt man sich an ein Ambiente wie in einer Bahnhofshalle erinnert. Der Laden ist riesengroß, ich kann noch nicht einmal abschätzen, wie viele Tische und Plätze dort sind. Sicherlich weit über 100 Plätze. Kommen wir zum Wichtigsten bei einem Restaurant: Wie war das Essen? Sehr gut, ich habe drei große Teller gegessen (natürlich nur das, was auf den Tellern war
) plus Nachtisch. Einzelne Gerichte kann man nicht bestellen, sondern sich "nur" am Buffet versorgen. Zum einen kann man sich vorbereitete Speisen (Huhn süß-sauer, Ente, Frühlingsrollen, Krabben etc.) holen, aber den Teller mit Rohwaren auch selbst zusammenstellen und dann grillen lassen. Die erste Möglichkeit geht schneller, die zweite Variation schmeckt erheblich besser.
. Um kurz nach 22:30 Uhr war ich wieder zuhause, rund, pappsatt und im Grunde zu nichts mehr in der Lage,
. In der Tat fällt mir mal wieder nichts ein, aber es müssen die Lettern hier stehen, denn: Morgen Abend ist unser traditionelles weihnachtliches Teamevent vorgesehen, wir gehen zunächst gemeinsam über den Paderborner Weihnachtsmarkt (richtig angenehm bei Sturm und starkem Regen) und danach in das mongolische Restaurant Shangrila. Ich habe jetzt schon Magenschmerzen, denn seit meinem Singapur-Trip in 2003 bin ich ein gebranntes Kind und nur der Gedanke an asiatisches Essen verursacht bei mir starke Magenkrämpfe. Ich denke, ich werde mich mit Hühnchen süß-sauer vom Buffet versorgen. Da kann man nicht viel falsch machen
. Mal sehen, wie das Wetter ist. Ansonsten schenke ich mir den Weihnachtsmarkt und fahre direkt in das Restaurant.
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