. Zunächst bin ich im Rahmen der aktuellen Challenge auf Kinomap durch den Yellowstone-Park gefahren. Herrliche Bilder, tolle Landschaft! Habe ich jetzt gesehen, brauche ich nicht mehr hin
.
. Immerhin war es zumindest optisch ein sommerlicher Tag, wir hatten viel Sonnenschein und das ist einfach nett, das macht was mit dem Körper. Nur ist es deutlich kühler als auf Malle, wie sehr vermisse ich die Insel... Das Heizungsproblem konnte ich lösen, endlich werden die Heizungskörper wieder mit warmem Wasser versorgt. Irgendwer hat einen wichtigen Drehknopf bei der Therme auf die mittlere Position gestellt. Das System funktioniert aber nur, wenn der Knopf auf der maximalen Position steht. Keine Ahnung, welcher Fachmann (Frau?
) im Haus daran gefummelt hat. Egal, gelöst. Ich war auch brav, was den Einstieg in das ernsthafte Wintertraining angeht. Zunächst habe ich auf dem Sofa gegrübelt: Auf einen Tag kommt es nicht, du beginnst morgen, es ist schön auf dem Sofa und du bist müde usw.
. Um Punkt 3:15 Uhr hat der Wecker geschellt, ich habe mich zu dem Zeitpunkt erstaunlich fit gefühlt. Schnell die allerletzten Sachen einpacken, bei einer Gauloises im T-Shirt(!) einen letzten Blick vom Balkon aus auf den Pool werfen und zur Rezeption schlurfen. Auf den Bus konnten wir einige Minuten warten, die Fahrt zum Flughafen war mitten in der Nacht schnell erledigt. Da standen wir nun im Terminal, Gepäck war aufgegeben, die Sicherheitskontrolle erledigt, und es waren noch 3 Stunden bis zum Abflug. Ein Transfer 1,5 Stunden später hätte locker gereicht. Es musste dringend ein Kaffee her, nicht so einfach bei den langen Schlangen vor den Shops. Der Abflug war pünktlich, unterwegs konnte man leider nicht viel sehen. Der Flieger war komplett ausgebucht, trotzdem es eine größere Maschine war als vor einer Woche. Pünktlich gelandet sind wir ebenfalls, nur es hat leider lange gedauert, bis wir unser Gepäck hatten. Der Große stand bereits auf dem Parkplatz und wenige Minuten später waren wir im kalten Zuhause. Kalt, weil ich natürlich die Gastherme ausgestellt hatte. Ein Sparfuchs halt
. Seitdem bollert der Kammerofen. Es ist an der Zeit für ein Resümee:
(ich habe ein Glas vom Tisch gestoßen, ist in ~1000 Scherben zersprungen), kam pünktlich der erste starke Regenschauer. Die Regenwolken haben sich bis jetzt über den kompletten Tag gezogen, aktuell ist es auch noch windig. Merke, auch Mallorca bietet keine Sonnengarantie, schon gar nicht im November. Wir haben den Tag mit Nichtstun verbracht, die einzige Regenpause um 12 Uhr herum haben wir für einen längeren Spaziergang genutzt, es ging durch Port d’Alcúdia bis zum Fährhafen und zurück, u.a. haben wir auch Gauloises gekauft. Der Urlaub muss schließlich refinanziert werden
. Morgens hatten wir das allerletzte Frühstück im Hotel, gleich erfolgt das letzte Abendessen, morgen schließt das Hotel. Das habe ich auch noch nicht erlebt, wir werden sozusagen Zeugen, wie ein Hotel mit Gästen leerläuft. Jeden Tag wurden und werden es weniger Gäste, gefühlt sind wir im Nebengebäude die letzten. Auch beim Essen ist es überschaubarer geworden, worauf das Hotel natürlich reagiert: Wo zuvor von jeder Auswahl zwei Schalen standen, steht jetzt nur noch eine. Allerdings ist das Essen weiterhin reichlich und lecker.
. Allerdings ist es auch egal, ob 3:45 oder 4:45 macht den Kohl nicht fett und ich wusste die Abflugzeit bei der Buchung ja. Kurz nach 10 Uhr ist die Landung in PAD geplant, wir werden abgeholt und um 12 Uhr kehren wir im Poseidon ein. Man muss schließlich die fette Völlerei von Mallorca fortsetzen und in Übung bleiben
. Ab Montag werde strikte Regeln eingeführt: Tägliches, strukturiertes Training und geplante Ernährung. Ich muss wieder fitter werden und abnehmen. Der Plan bis zur MSR300 sagt: Mindestens 15 Kilogramm weniger. Nach der griechischen Völlerei folgt das 3. Highlight: Das Auswärtsspiel vom SCP in Magdeburg um 13:30 Uhr. Ich erwarte natürlich nichts anderes als den 8. Sieg in Folge! Das sollte machbar sein, wenn mein Tabellenführer gegen den Letzten spielt. Es reicht auch ein 0:1 oder 1:2, wichtig sind die 3 Punkte. Sport habe ich nicht mehr gemacht, keine Lust und das Ergometer im Gym hat mich nicht begeistert. Außerdem spielt das aktuell keine Rolle, erst ab Montag.
. Das Wetter war nach dem gestrigen Unwetter, es soll auch in der Nacht gewittert haben, gnadenlos gut. Relativ warm und wir hatten den gesamten Freitag über Sonnenschein, herrlich. Wenn ich an das graue Deutschland denke, wird mir übel. Wir sind das letzte Mal mit dem Clio aufgebrochen und es ging zunächst nach Cala Sant Vicenç, einem kleinen Kaff in der Nähe von Pollença. Der Badeort ist malerisch eingerahmt von Bergen und hat zwei Buchten mit kleineren Sandstränden. Landschaftlich sehr sehr schön, nur Anfang November ist dort tote Hose. Alle Geschäfte und anscheinend auch Hotels sind bereits geschlossen. Aber für einen Ausflug war es ein nettes Ziel. Danach ging es zur Landzunge von Alcúdia, Stichwort Ermita de la Victòria. Bis dahin kann man auf einer sehr schmalen Straße mit dem PKW fahren und anschließend kostenlos parken. Wer gerne wandert, ist dort an der Stelle aller Träume. Wer es halt braucht
. Malerisch, bergig und zudem hat man einen tollen Ausblick in Richtung der Bucht von Pollença. Die Fahrt hat sich definitiv gelohnt.
. Der Ort ist voll auf Chopin ausgelegt, der kurze Zeit dort gelebt hat. Ergo zu viele Japaner vor Ort... Die lieben Klassik. Zurück ging es auf direktem Weg ins Hotel. 16 Uhr, Zeit für 2 Biere
.
, und kaputt. Es war sehr anstrengend, wie mir Garmin ebenfalls bestätigt hat. Kurz den Boden auf- und das Gerät abwischen, ab ins Appartement unter die sehr gute Dusche und anschließend Abfüllung des Magens.
. Immerzu hat es irgendwo gepiepst, ich war kurz vor dem Irrsinn. Ansonsten hat mit dem Mietwagen alles reibungslos geklappt, wenige Minuten später waren wir auf spanischen Straßen unterwegs. Zunächst sind wir zum Cap de Formentor gefahren, ein kleiner Höllenritt. Denn ab Port de Pollença ging es auf einer kleiner Straße mit Serpentinen bergauf. Unterwegs waren wahre Heerscharen von Rennradfahrern zu sehen, die ich neidisch überholen musste.
,
. Als allererster Appetitanreger
war das ganz nett, Anschließend habe ich in RaBo-Manier losgelegt, es gab Nachschub um Nachschub an Speck. Am Ende konnte man mich wegrollen. Ich denke morgen mache ich eine spezielle Diät, die Speckdiät, bestehend nur aus gebratenem Speck. Ich liebe das Zeug einfach. Wobei ich auch sagen muss, nach 6 Tagen im Hotel reicht es irgendwann. Aber unser Urlaubsende ist noch weit entfernt. In der Nacht hat mein Schlafbedarf zugeschlagen, mir reichen halt 5 Stunden aus. Wenn man bereits um 22:30 Uhr einschläft, bedeutet das leider: Man wird um 3:30 Uhr wach. Ich habe mir Stunde um Stunde um die Ohren geschlagen. Gegen 6:30 Uhr bin ich ins Hauptgebäude gegangen und habe Cappuccino getrunken. Und gegen 11:30 Uhr war ich nach dem morgendlichen Spaziergang fix und fertig, ich musste schlafen.
. Nachmittags sind wir in die andere Richtung zum Hafen gegangen, dort ist mehr los und fast alle Geschäfte sind noch offen. Der Hafen ist riesengroß, sehr viele Boote. Wir fühlen uns in der Gegend richtig wohl, das Hotel ist das bisher beste von allen. Und an all-inclusive kann man sich wunderbar gewöhnen, letzten Abend habe ich beim Hierbas zugeschlagen und das Schreiben des Blogbeitrags war hart. Deswegen schreibe ich heute lieber eher
. Nur das Wasser ist zu kalt, sowohl das Mittelmeer als auch die Pools.
. 1. Liga wir kommen! Morgen werden wir uns wohl Alcúdia ansehen, Strand, Tabakladen, Hotelbar usw.
. Am Dienstag holen wir den Mietwagen ab und fahren ins Gebirge.