. Auf jeden Fall war ich vor allem deswegen am HNR. In der Kantine konnte ich einen mehr oder wenigen kalten mexikanischen Burger genießen, zu dem Preis eine Frechheit. Nicht nur deswegen habe ich nach meinem denkwürdigen Termin mit Algerien und GBS in Polen die Zelte abgebrochen und im Home-Office weitergearbeitet. Der Termin war erfolgreich, oder auch nicht, ich bin mir nicht sicher. Es ist schwierig, wenn die Kollegen vor Ort nicht ansatzweise ahnen, was Montag auf sie zukommt und was die konzernweiten Prozesse/Systeme bedeuten. Dazu kommt die Sprachbarriere, ist wie in Frankreich: Sprechen sie Deutsch? Ja. OK, also nicht, sprechen sie Englisch? Yes. OK, also ebenso nicht. Im Prinzip wird in Algerien nur französisch gesprochen. Zum Glück konnte Dorata aus Polen sehr viel übersetzen. Wie meinte ich zu ihr am Ende: French sounds beautiful, but I don't understand any word
.
, dazu der starke Wind. Zudem gab es nach Feierabend einen ganz feinen Nieselregen. Im Regenradar war natürlich nichts zu sehen, wie so oft. Ich habe im Wohnzimmer gestanden und überlegt: Ziehst du dich um oder nicht?! Noch einen Ruhetag wollte ich nicht einlegen, also habe ich mich dicker eingemummelt mit einem langen Radtrikot unter dem kurzen und sogar Fingerhandschuhen. Ein Fehler! Denn nach wenigen Kilometern musste ich feststellen, derart schlecht ist das Wetter gar nicht. Es war nicht kalt, sondern eigentlich ganz angenehm. Der Schweiß fing an, bald waren die Handschuhe feucht. Auch wenn der Wind stärker ist, kommt Westwind richtig gut an. Denn man fährt leicht bergab und auf der Rückfahrt bergauf hat man starken Rückenwind. Zur Strecke: Sande, Ostenland, Espeln, Riege, Staumühle etc.
. Israel und der Iran haben mich überrascht, auf einmal herrscht brüchige Waffenruhe und man will sogar verhandeln. Abwarten. Das Konzert von Robbie Williams nimmt weiter Formen an, soeben habe ich Fahrausweise für/von der Üstra erstellt. Wir können damit kostenlos in den Zonen A/B/C fahren. Wir werden wohl wieder nahe der Autobahn A2 parken und mit der Straßenbahn zur Arena fahren.
, denn ich war in der Lage die Analyseberichte anzupassen. Was mich gewundert hatte, ich durfte alles direkt auf dem produktiven System durchführen. Nicht wundern, nicht fragen, einfach hinnehmen. Morgen bleibe ich ebenfalls im Home-Office, ich habe noch einige SAP-Themen auf der Pfanne und schließlich ist bald der Rollout von Algerien. Was ich alsbald mal angehen muss, ist mein Gang nach Canossa mit dem VW-Elch. Vor genau vier Wochen ist das Malheur passiert und ich sollte beim Lackierer vorstellig werden. Ich will echt nicht wissen, was mich das kosten wird
. Vielleicht schiebe ich das Thema auf nächste Woche, halt Vogel-Strauß-Politik
. Erst mit dem Tiguan nach Hannover zu Robbie fahren und danach zum Lackierer. Apropos Politik, der Iran hat unerwartet gemäßigt auf die amerikanischen Angriffe vom Wochenende reagiert. Vielleicht explodiert die Region doch nicht.
Nach dem leckeren Mittagessen mit viel Spargel, leider ist die Saison bald vorbei, gab es langen Sofaschlaf. Und dann? Ich habe mich endlich bequemt und bin mit der Steuererklärung für 2024 angefangen. Eigentlich bin ich bereits fertig, hat keine 2 Stunden gedauert. Ich werde es wie immer halten: Die Erklärung hängt jetzt eine Woche gut ab, ab und zu schaue ich rein, das Unterbewusstsein rotiert ja immerzu, und am nächsten Wochenende werde ich die Erklärung über Elster übermitteln. Wieder ein Punkt weniger auf der ToDo-Liste. Erstaunlicherweise bekommen wir laut WISO-Steuer mehr erstattet als ich vorab vermutet hätte. Ach ja, letzte Nacht habe ich mir Konzerte von Robbie Williams auf die Ohren gegeben. Was freue ich mich auf das Konzert! Nur noch eine Woche.
. Ich finde das erschreckend, gerade mal Sommer und schon wieder vorbei
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. Somit habe ich relativ früh am Nachmittag im Radsattel gesessen, wie geplant habe ich mir das Speedmax geschnappt und bin in Richtung Delbrücker Land gefahren. Leider ist die Senne schon wieder gesperrt, der Tommy an sich übertreibt es. Das wird die nächsten 2 Wochen leider so bleiben. Somit bin ich direkt vom Diebesweg nach Sennelager gefahren, weiter ging es nach Sande und Espeln. Eigentlich wollte ich kurz hinter dem Hövelhofer Ortsteil nach Kaunitz abbiegen, aber das Wetter war herrlich und es hat einfach Spaß gemacht. Und das trotz der gestrigen Tortur, aber nach rund 40km habe ich die gestrige Belastung doch gemerkt. Zu dem Zeitpunkt war es egal, denn ich war bereits in Richtung Rietberg unterwegs.
. Danach folgt das übliche, also Unwetter mit Gewitter, Regen sowie Abkühlung, egal. Es hat endlich ein Kartenupdate für das Tiguan-Navi gegeben. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben und gedacht, das Update von November 2023 wäre das letzte gewesen. Das passt für den Urlaub in Belgien
.
, einfach in den flachen Westen fahren. Mir sollten lockere 60 oder 70km reichen. Samstag und Sonntag werde ich wieder längere Strecken fahren, denn wir bekommen den Hochsommer mit über 30 Grad zurück! Ich plane, am Samstag nach Oelde und am Sonntag erneut in die Egge zu fahren.
, stelle ich morgens wie immer die Kaffeemaschine an, Gauloises und danach die erste Tasse. Hmm, denke ich mir, die Kaffeekanne ist aber leicht. Die Maschine hat mitten im Brühvorgang die Arbeit eingestellt, tot. Danach auch keine Möglichkeit der Reanimation. Die Frau des Hauses: Die ist bestimmt 5 Jahre alt, vor Corona gekauft. Hmm, weiß nicht, aber es war nicht letztes oder vorletztes Jahr. Bei Amazon meine Einkäufe prüfen: Wir hatten beide Unrecht, bestellt im Oktober 2023. Bei Melitta abchecken, wie lange man Garantie hat: 3 Jahre, prima. Die Hotline anrufen, den Fall schildern, Retourenlabel erhalten. Wir haben noch am Freitag die Maschine eingeschickt und heute die Eingangsbestätigung bekommen. Bin gespannt, wie lange das dauert. Aus lauter Not
habe ich den Kaffeeautomaten gereinigt, funktioniert wieder. Ich brauche Motivation, um aktiv zu werden. Ohne Treibstoff geht Home-Office nichts. Vom Arbeitstag gibt es nicht viel zu berichten, viele Meetings. Aber ich habe ganz pünktlich Feierabend gemacht, denn das Wetter war wie gemalt für eine Radtour. Leichter Wind, viel Sonne und 26 Grad. Und die Senne ist geöffnet! Wie geplant habe ich das Speedmax CF bereitgemacht und bin losgefahren. Eigentlich wollte ich nur 74km fahren, aber es ist die lange Strecke an einem Arbeitstag geworden, also bis Neuenkirchen. Am Ende waren es 88km in 3:12h, ich nähere mich den 3.000km in 2025. Trotzdem hinke ich dem Jahresplan stark hinterher, Mai und Anfang Juni waren zu schlecht.
Nein, ich habe es vor allem für mich selbst gemacht, um die Aufnahme zu sehen wann und wo ich will. Der Tag im Home-Office war zäh, aber auch erfolgreich. Ich war soooo müde, deswegen bin ich auch zuhause geblieben. Viele Meetings, Dinge analysiert, Dinge geklärt, Haken dran. Zum Glück nur noch ein Arbeitstag, der Feiertag am Donnerstag wird mich retten.
. Aber statt Litening werde ich das Speedmax nehmen.
, obwohl es besser ist als befürchtet. Das Rührei sieht komisch aus, man muss sich leicht überwinden, aber es schmeckt. Auf jeden Fall war ich satt. Kurz nach 9 Uhr sind wir aufgebrochen, es wurde noch in Prag getankt. Dort bekommt man den Liter Diesel für schmale 1,20€(!!) umgerechnet. Unglaublich, was sich der deutsche Staat in die Taschen steckt. Auf der E55 war dicker Verkehr, vor allem LKW. Im Erzgebirge waren die Tunnel nur einspurig befahrbar, es kam eine Tankstelle, irgendwie ein Wort, was man als letztes interpretieren konnte und ich dachte, es käme noch die letzte Tankstelle. Auf einmal waren wir in D-Land ohne Gauloises. Kurze Zeit später sind wir abgebogen, die Lage checken. Aber zurück nach Tschechien wären es über 20km gewesen, ich habe dankend verzichtet, ist eh zu teuer und würde zu viel Zeit kosten. Wir haben lieber einen Halt in Leipzig eingelegt, um das Völkerschlachtdenkmal zu besuchen. Eigentlich denkt man, das Denkmal ist jwd außerhalb Leipzig, aber das ist mitten in der Stadt. Außerdem ist die Pragerstraße gesperrt, keine Schilder, wir sind lange herumgeirrt, um einen Parkplatz zu finden. Zudem ist der Verkehr in Leipzig einfach Wahnsinn, die Ampeln ein Albtraum.
. Komplett zu Ende war der Trip kurz nach 18 Uhr, da habe ich den VW-Elch vor der Garage geparkt. Ich habe einen Soplica genossen und bin auf dem Sofa genervt eingepennt, es war einfach zu anstrengend. Kommen wir zum Fazit, das ist meins im Familien-Chat: Höllentrip, 1200km in 58h, mittelmäßiges Hotel in ruhiger Lage und guter Anbindung, Regen bei Open Air ist Mist, Sound bei ACDC war besser, die alten Songs rocken immer noch, neue sind ungewohnt, Trump und der Boss werden keine Buddies mehr. Und, Wahnsinn Teil 2, im zarten Alter von 59 habe ich mein erstes Video bei YouTube veröffentlicht: The Boss born to run in Prague. Vielleicht winkt eine zweite Karriere, ich steige um auf Influencer und Video-Provider bei YouTube. Also Ihr Firmen! Meldet Euch bei mir mit den Millionen! Ich nehme € oder zur Not halt BitCoin
. In wenigen Stunden hat der Alttag mich wieder, ein Tag im Home-Office. Zum HNR bin ich nicht in der Lage.