Butterintervalle


Butterintervalle,

es war ein Tag nahe an der Perfektion. Der Job im Home-Office ist nur so gerast, ich habe einige Dinge vom Tisch bekommen und in dem neuen Projekt geht es auch vorwärts. Ich habe das Gefühl, endlich hat man kapiert, was ich will und worauf es ankommt. Nur bei Kleinigkeiten habe ich mitunter noch Zweifel, z.B. wenn man bei einer ftp-Schnittstelle mit csv-Dateien nach einem XML-Beispiel fragt. Auch sonst war der Arbeitstag pickepackevoll, so dass der Feierabend schnell erreicht und verdient war. Das galt auch für den Sofaschlaf, bei dem Olympia nebenbei lief. Wie gestern geschrieben, ist es ideal die Wettbewerbe im Folterkeller nebenbei im Sattel zu verfolgen. Bei der ersten Einheit war das kaum möglich, mir wurde vom Coach ein Intervalltraining verordnet: Einfahren, 20 Sekunden mit 330 Watt treten, 5 Minuten locker radeln und alles 6 Mal wiederholen, Ausfahren. Die 330 Watt habe ich bravourös gemeistert, das war kaum eine Belastung und glich eher Butter schneiden. Die drei Ruhetage waren natürlich auch die beste Vorbereitung wink. Im zweiten Teil der heutigen Trainingseinheit bin ich Radvideos auf Kinomap gefahren, die eine Winter-Challenge im Angebot haben.

Man muss mindestens 3 der 10 winterlichen Strecken fahren. Zunächst bin ich bei Eis und Schnee bei Kiel, der norddeutsche Winter, neben dem Kanal gefahren. Anschließend ging es nach Japan, ebenfalls viel Schnee. Das dritte Video war nördlich von Graz bei den Ösis. Nummer 4 war in der Nähe von Kristiansand in Norwegen mit noch mehr Schnee. Wie man merkt, waren es vor allem kürzere Strecken. Am Ende waren es 70km in 2:01h. Die Leistung war gut, trotzdem musste ich mich nicht verausgaben. Parallel habe ich das Skispringen von der Normalschanze verfolgt, ich hatte perfektes Timing. Bevor die besten 10 Springer zum 2. Sprung angetreten sind, war ich wieder oben und konnte den Olympiasieg von Philipp Raimund live sehen. Was für ein Wahnsinn, was für eine Spannung, was für eine Leistung, grandios, irre! Ein Deutscher ist Olympiasieger im Skispringen, war hätte das für möglich gehalten! Selbst Sven Hannawald sind fast die Tränen gekommen. Er hat wie immer souverän und gut kommentiert. Morgen kann sich der Tag gerne wiederholen. Meine Aufgaben im Home-Office sind klar und es wird erneut ein voller Tag. Am Abend will ich im Radsattel das 2. Rodelgold live verfolgen. Und im Springen ist das Mixed-Event angesetzt. Es könnte erneut ein deutscher Tag werden.

Ich liebe olympische Spiele,
Ralf



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