Projektfrust



Projektfrust,

in dem Projekt verzweifele ich langsam, ich muss morgen mit dem Chef sprechen... Gefühlt werden mit jeder Mail ein Schritt vorwärts und zwei Schritte rückwärts gemacht. Man gibt vor etwas verstanden zu haben, ich lese die nächste Mail oder die neueste Version eines Dokumentes und stelle fest: Nicht verstanden, wieder eine Antwort per Mail mit Erklärungen von mir. Morgen früh kann ich mich wieder aufregen. Wann stellen die endlich fest, dass eine Arbeitsweise per Mail nicht zielführend ist? Warum kann man über Dinge nicht sprechen und Fragen stellen?? Dazu kommt diese verdammte Zeitdifferenz, im Prinzip haben wir eine Überlappung von gerade mal 2 Stunden pro Tag. Das kann alles so nicht funktionieren. Ich rege mich gerade in der Freizeit auf, nicht gut. Ich war froh als mein Feierabend erreicht war. Anderes Thema, Folterkeller. Vielleicht sollte ich mir einen echten Folterkeller zulegen mit Spezialwerkzeugen für Dienstleister wink. Zum Glück bin ich brav in den Keller gegangen und habe mir die düsteren Gedanken aus dem Körper getreten.

Zunächst bin ich die Strecke an der Marne entlang zu Ende gefahren, leider ist es ein eher kurzes Video mit 21km. Die schöne Region hätte ich gerne länger genossen. Anschließend bin ich in Frankreich geblieben, das muss ein Naturschutzgebiet nordwestlich von Bordeaux sein. Es geht durch Kiefernwald, Ihr könnt Euch das ähnlich wie die Senne vorstellen. Nur gibt es richtige Straßen und sogar Radwege. Witzig, man kommt auch am Rand von Lacanau vorbei. In dem Örtchen war ich vor 45 Jahren im Trainingslager! Damals war ich noch jung und habe ziemlich intensiv Leichtathletik gemacht, Sprint ganz genau gesagt. Jenseits von 200m fing für mich der Marathon an shades. Und heute fahre ich 300km-Radmarathons. Am Ende waren es 58km in 1:48h, die Leistung war besser als gestern. Man merkt stark, dass die Tage länger werden. Der Stromertrag wird immer höher und der erste Tag in 2026 mit vollständiger Selbstversorgung ist nicht mehr fern!! Ausblick: Ich habe mich hinreißen lassen, zuzusagen morgen am HNR aufzulaufen. Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat, keine Lust. Ich denke ich werde mich nach der Kantine verabschieden und den Rest im Home-Office leisten. Nervige Mails kann ich auch zuhause schreiben cry.

Abends geht es dann in Frankreich weiter,
Ralf

Höllenthema Steuer



Höllenthema Steuer,

das Projekt mit dem geliebten Dienstleister nimmt richtig Fahrt auf, das bin ich bei denen nicht gewohnt wink. Auf jeden Fall waren morgens wieder Mails im Briefkasten, die ich wieder brav beantwortet habe. Etwas blöde ist die Zeitdifferenz von 6 Stunden zwischen Ostküste der USA und uns, erschwert die Zusammenarbeit. Um 14 Uhr hatte ich den privaten Termin beim Steuerberater. Das Gespräch war positiv und ist gut gelaufen, ich habe das Gefühl einen kompetenten Steuerberater gefunden zu haben. Der weitere Ablauf wird nun sein: Ich habe ihm soeben alle möglichen Unterlagen per Mail geschickt und sobald mich das Finanzamt Neuss zur Steuererklärung auffordert, werde ich mich bei ihm melden wegen Erstellung derselbigen. Beim Wetter ist ein Umschwung immer dämlich. Ab morgen steigen die Temperaturen, so dass wir gerade im Übergang Regen auf gefrorenem Boden haben. Das ist blöde, denn draußen liegt jetzt eine Eisschicht vor. Ich muss beim Rauchen total aufpassen shades. Gut ist aber: Am Samstag wird es relativ warm und wir können mit dem VW-Elch nach Hannover zu Herbie fahren.

Ein Sofaschlaf war auch noch möglich und ich bin brav in den Folterkeller abgebogen. Das Rhein-Video bin ich doch zu Ende gefahren. Ich mag es nicht, offene Fäden zu hinterlassen. Das Video ist weiterhin schlecht, aber immerhin wurde es in Richtung Dormagen landschaftlich besser. Anschließend bin ich noch ein weiteres Video in Frankreich gefahren, südwestlich von Reims an der Marne entlang. Das ist ein komplett anderes Kaliber als Leverkusen und Köln, sehr schöne Landschaft, viel Grün, die Marne schlängelt sich vorbei. Am Ende waren es 64km in 2:04h, die Leistung war eher schlecht. Morgen muss ich wieder richtig Gas geben mit einer deutlich höheren Wattleistung. Alexa hat gezickt, halt eine Frau smile: Die ersten 20 Minuten konnte ich immer "keine Verbindung" hören. Ausblick: Weiter Home-Office mit der Hauptbeschäftigung neues Projekt, Sofaschlaf und abends Foltersport. Das Wochenende, speziell der Samstag, wird ein Highlight werden, erst Folterkeller, dann SCP-Heimspiel und direkt anschließend fahren wir nach Hannover, um Sohn Nr. 2 zu besuchen und am Abend Grönemeyer live zu sehen. Selbst das Wetter wird mitspielen.

Ich hasse Dschungelcamp, seit 10 Tagen läuft der Mist in meinem Rücken. Kann ich eigentlich Folter geltend machen und RTL auf Schadensersatz verklagen?
Ralf

Kälteflucht



Kälteflucht,

kommen wir zunächst zum Home-Office. Wir haben in unserem Team so ein Art virtuelle Kaffeerunde, ist entstanden zu Zeiten von Corona und heutzutage arbeiten die meisten weiterhin im Home-Office. Wenn die IT nicht remote arbeiten kann, wer denn sonst?! Auf jeden Fall habe ich die Kollegen amüsiert: Noch 28 Tage bis zum Urlaub, nein, in 28 Tagen und 8 Stunden hebt der Flieger ab smile. Ich will endlich dieser Kälte entfliehen. Der geliebte Dienstleister hat sich gemeldet! Sogar gleich mit 3 Mails und man hat natürlich brav eine Antwort von mir erhalten. Mal sehen, wie das weitergeht. Diese Kommunikation fast ausschließlich auf Basis von Mails geht mir tierisch auf die Nerven. Ruhig bleiben, es sind noch 20 Arbeitstage bis Malle wink. Der Rest des Tages ist schnell erzählt, kurzer Sofaschlaf nach Feierabend und pünktlich ab in den Folterkeller. Gefahren bin ich als Erstes eine dänische Radrunde ab Søndervig. Zunächst am Ringkøbing-Fjord entlang, um dann nach Norden abzubiegen, Stichwörter Stadilø und Hee. Das Video hat mich besonders interessiert, denn ich plane weiterhin einen Sommerurlaub in Søndervig.

Wenn man sich abseits der Hauptstraßen bewegt, kann man schöne Radtouren fahren. Es gibt viele kleinere, aber dennoch gut ausgebaute Straßen. Es scheint eine gute Region für mein Litening zu sein. Auf jeden Fall habe ich keinerlei Grund gefunden, dort nicht Urlaub zu machen. Ich muss nur noch ein Ferienhaus finden. Danach bin ich noch mit einem Video im Rheinland angefangen. Quer durch Köln am Rhein entlang bis nach Dormagen, zurück über Leverkusen. Schrecklich, dieser Verkehr, ein schlechtes Video, nicht geschnitten bei den vielen Stopps. Ich weiß noch nicht, ich das Video morgen fortsetze. Immerhin waren es 70km in 2:04h mit geringer Belastung, so dass mein VO₂max mal wieder gesunken ist. Garmin zickt zudem herum, ich kann die Einheit nicht in Connect sehen. Irgendwas funktioniert nicht mit der Synchronisierung. Es wäre nicht das erste Mal, dass mir eine Trainingseinheit im Online-Portal verloren geht. Ausblick: Morgen ist der Termin beim Steuerberater wegen des Erbfalls. Ich bin total gespannt, was er uns erzählen wird, ob und was möglich ist. Immerhin geht es um viel Geld und ich zahle monatlich schon genug an den Staat.

In 28 Tagen habe ich mindestens 1-2 Tequila Sunrise hinter mir shades,
Ralf

Fabelhafter Plan



Fabelhafter Plan,

ich habe mich mustergültig an meinen Masterplan, an meine Vorgaben gehalten. Gut, fast musterhaft, denn ich habe lange bis 8 Uhr geschlafen und war erst kurz nach 9 Uhr im Folterkeller. Da ich aber keine drei Stunden treten wollte, lief es zeitlich nicht aus dem Ruder. Zunächst bin ich in Südfrankreich am Mittelmeer in der Nähe zur spanischen Grenze gefahren. Landschaftlich ein Traum, ein guter Teil der Strecke ging direkt an der Küste entlang. Die Touristenorte sowie Promenaden haben mich an Belgien erinnert, es sieht sehr ähnlich aus. Der Strand ist sehr breit und man ist einfach alleine von der Umgebung schon relaxed. Nur ist das Video nicht gut. Obwohl von 2023 gibt es kein Full-HD und die Bildqualität ist schlecht. Man kann nicht alles haben. Anschließend bin ich in Frankreich geblieben und östlich von Tours an der Loire entlang gefahren. Richtig sehr wunderschön. Am Ende waren es 85km in 2:37h, meine Leistung war leicht besser als am Donnerstag. Ich bin zufrieden. Nach dem Mittagessen wurde zunächst der Neuseeland-Film zu Ende geschaut, danach war mental alles bereit für ein Fußballfest!

Nur leider haben sich meine Jungens nicht an die Vorgaben gehalten. Dabei fing alles so gut an, bereits nach 2 Minuten hat der Neuzugang Okpala nach einer Ecke völlig freistehend getroffen. Aber irgendwie hat das die Mannschaft nicht gepusht, es war eine merkwürdige Passivität vorhanden. Gefühlt hat man dieses 0:1 einfach nur verwalten wollen, kein Drang nach vorne, kein Druck auf ein schnelles 0:2. Dazu gehören natürlich immer zwei, die Düsseldorfer waren nicht schlecht. So kam es in der 2. Halbzeit, wie es kommen musste. Erst gab es den unglücklichen Ausgleich, ein Fernschuss unhaltbar abgefälscht. Danach eine gelb-rote Karte, wobei ich die Entscheidung zu hart fand. Und anschließend fiel noch das Siegtor für die Fortuna, ein gebrauchter Tag für den SCP. Ein Heimsieg nächsten Samstag ist extrem wichtig! Für den Steuerberater am Dienstag wegen des Erbes haben wir in ca. zwei Stunden alles vorbereitet, mehr kann man nicht machen. Und das EM-Finale im Handball wurde natürlich auch verloren, aber erst nach einem großen Kampf gegen Dänemark.

Komisch, muss man das hier im Blog nur erwähnen?!? wink Auf einmal verhält sich der Echo Spot im Keller wie die anderen Geräte. Bei meiner Lieblingsmusik wurden auch andere Songs gespielt, die ähnlich sind zu dem, was ich sonst höre, sehr schön, weil mehr Abwechselung,
Ralf

Tag der Schlaffilme



Tag der Schlaffilme,

die Serie der Katastrophensamstage setzt sich fort, ich muss das Gesetz der Serie am nächsten Samstag unbedingt unterbrechen. Vielleicht schaffe ich das, weil wir abends bei Grönemeyer in Hannover sein werden. Eigentlich war es klar, die Frau unterwegs und ich treibe mich nur auf dem Sofa herum. Ich hatte keine Lust zu nichts. Angefangen bin ich auf Sky mit dem Film "Freaky Tales". Ein aus 5 Episoden bestehender Streifen, der in Oakland in der 80er-Jahren spielt. Sinn macht die Handlung nicht, die 5 Episoden sind aber miteinander verknüpft. Besonders der letzte Abschnitt mit dem Basketballer hat mir gefallen, ein einziges Gemetzel. Kann man sich ansehen. Bei Sky habe ich auch Zugang zu Paramount+ inklusive und die zeigen die Neuverfilmung von "Die nackte Kanone" mit Liam Neeson. Meine Güte, ist der Film schlecht. Positiv ist nur die kurze Länge. Schaut Euch die 3 Originale mit Leslie Nielsen an!! Wobei, wahrscheinlich überhöht man die Trilogie aus den 80er/90-Jahren und würde sich heute wundern.

Den Abschluss bildete der Film "Im Feuer des Krieges", der in 1864 zu Zeiten der Eroberung von Neuseeland durch England spielt. Aus dem Streifen werde ich nicht richtig schlau, was will man mir sagen? Ist es Kritik an England, ist es Historie, die gezeigt werden soll, oder was?!? Ansonsten habe ich viel, sehr viel auf dem Sofa geschlafen und Sport hat es natürlich nicht gegeben. Ach ja, ich habe noch ein Thema von gestern. Ich habe meine italienische Domain jetzt auch nach Regery umgezogen, anders als bei den 2 erfolglosen Versuchen mit dem schwedischen Registrar lief es absolut reibungslos ab. Der Plan für morgen besteht erneut aus mehreren Phasen: Morgens geht es in den Folterkeller, 2,5 Stunden sollen es werden. Das muss sein! Danach schaue ich den Rest von Neuseeland an und nach dem Mittagessen beginnt mein Highlight des Tages: Mein SCP spielt in Düsseldorf. Da Schalke in Bochum verloren hat, wäre der Sprung auf Platz 1 möglich! Bedingung ist natürlich ein Auswärtssieg bei Fortuna, den ich zwingend erwarte! Egal wie, total egal, dreckig oder so, holt Euch die 3 Punkte! Anschließend geht es mit dem Erbe weiter, eine Vermögensaufstellung muss erstellt werden, und um 18 Uhr steigt das EM-Finale im Handball.

Volles Programm also,
Ralf

PS: Ich habe Lieferando und Star Pizza bemüht, die große Marinara sowie der große Salat waren total lecker. Die Reste habe ich abends gegessen, mehr als die Bestellung braucht der RaBo nicht wink.

Server-Aufregung



Server-Aufregung,

gegen 20 Uhr war auf einmal dieser meiner Server nicht mehr verfügbar, keine E-Mails, kein Reverse-Proxy, kein Home-Assistant. Auf einmal habe ich gemerkt, wie zentral dieser vServer in meinem IT-Leben ist. Natürlich habe ich sofort ein Support-Ticket beim Provider aufgemacht, aber noch kein Feedback bekommen. Für das Wochenende ist ein HW-Austausch angekündigt, aber ich habe im Kopf, das soll morgen Mittag sein. Ich werde noch eine Antwort bekommen, da bin ich zu 100% total sicher. Auf jeden Fall habe ich die Probleme geahnt und vorsichtshalber keinen Sport gemacht wink. Nein, einen Ruhetag hat es wirklich gegeben, aber die Gründe sind: Ich schwächele wieder und ich wollte das EM-Halbfinale im Handball sehen. Husten, Kopf, Niesen fingen kurz nach dem Mittagessen ist, außerdem hatte ich ungefähr zu diesem Zeitpunkt einen Call mit dem geliebten Dienstleister. Da wird doch wohl kein Zusammenhang sein?? shades Nein, in dem Termin ging es nicht um mein Review und die vielen Kommentaren, sondern um ein anderes Thema in dem Projekt, Interfaces zu SAP-Stammdaten. Was das Design-Dokument angeht, hat man eine neue Version erstellt, aber ohne meine Kommentare zu lesen, geschweige denn zu berücksichtigen.

Somit habe ich ein 2. Review durchgeführt, konnte aber circa 90 Prozent der Kommentare kopieren. Die neue Version ist nur leicht besser, aber nicht wirklich gut. Wirklich verstanden hat man das Thema weiterhin nicht. Just eine Antwort vom Provider bekommen: Missverständnis, Abstimmungsprobleme, der HW-Tausch wurde bereits jetzt und nicht wie geplant morgen durchgeführt. Für mich ist damit alles Ordnung, aber gelernt habe ich: Ich muss dringend ein Backup vom vServer machen. Wenn das ein HW-Crash gewesen wäre, wäre mein Blog verloren. Wie soll ich dann noch den Literaturnobelpreis bekommen?!? smile Ach so, zum EM-Handball, die Deutschen haben gegen Kroatien verdient gewonnen und stehen im Endspiel gegen die Dänen. Die geliebten Nachbarn mussten hart gegen Island kämpfen, ein Selbstläufer wird das für meine Dänen am Sonntag nicht. Zum Ausblick: Morgen bin ich mal wieder alleine, die Frau des Hauses wird im Rheinland unterwegs sein. Also muss ich zur Selbstversorgung greifen. Was das für den Foltersport bedeutet, weiß ich noch nicht. Zumindest hängt das von meinem Zustand ab. Wenn es mir schlechter geht, kann ich keinen Sport machen.

Aber das ist nicht der Plan, der Plan ist 2 Stunden im Sattel zu sitzen,
Ralf

Flandern-Winter



Flandern-Winter,

langsam wird es Routine und Gewohnheit, es war ein ähnlicher Tag wie die beiden letzten. Der riesige Unterschied, ich habe richtiges Essen bekommen wink. Mein Tag im Home-Office war zum Glück ein ruhiger Fluss, es plätscherte dahin. U.a. eine Anfrage aus Warschau, wie immer dringend kurz vor Monatsende, und ein Change-Request. Wie erwartet habe ich auf mein Review kein Feedback, keine Rückfrage bekommen. Ich verstehe das einfach nicht mehr. Langsam gebe ich in dem Projekt auf. Ich habe die erste Gehaltsabrechnung in 2026 erhalten. Netto ist es weniger (wg. höherer Bemessungsgrenze sowie Krankenkasse), aber es ist nicht so schlimm wie befürchtet. Fackeln wir kurz das Wetter ab, der Winter gibt nicht auf. Frühmorgens hatten wir eine leichte, frische Schneeschicht und es hat den ganzen Tag über weiter leicht geschneit bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Im Moment ist alles zugepudert, sieht ganz schön aus. So langsam reicht es aber mit dem Schnee, ich kann nicht mit dem VW-Elch fahren. Denn ich habe nur Sommerreifen auf dem Tiguan und man muss das Leben nicht herausfordern. Nach dem obligatorischen tiefen Sofaschlaf ging es hinunter in den Folterkeller, ich bin weiter Videos auf Kinomap gefahren.

Zunächst habe ich die Radstrecke auf Als beendet, um anschließend virtuell in Flandern zu treten. Es ging von Zedelgem nach Kortemark, im September bin ich die umgekehrte Richtung gefahren. Aber der Kollege kennt sich deutlich besser aus als ich, er ist abseits der großen Straßen durch die Felder gefahren. Ich Idiot bin die N32, ungefähr vergleichbar mit einer Bundesstraße, gefahren. Somit habe ich nichts wiedererkannt. Das hat sich beim nächsten Video geändert, denn es ging von Sluis nach Zeebrugge. In Sluis war ich mehrfach, auch in bzw. aus Richtung Zeebrugge, so dass ich einzelne Abschnitte erkannt habe und selbst gefahren bin. U.a. ist er durch den recht großen Hafen von Zeebrugge gefahren, schon interessant. Es ist ein schönes Video. Am Ende waren es 58km in 1:48h. Wobei ich mich sehr über mich selbst gewundert habe, denn die Leistung war noch mal besser(!) als gestern und die beste seit 9 Tagen. Und das, obwohl es die 6. Trainingseinheit in Folge war. Es geht nichts über Konsequenz und Disziplin. Morgen muss ich am Ball bleiben und abends unbedingt in den Folterkeller abbiegen. Das Home-Office bleibt hoffentlich erneut ruhig, so dass nach zeitigem Feierabend das Wochenende eingeleitet werden kann.

Bald ist der Januar geschafft,
Ralf

Reviewmonster



Reviewmonster,

Auftragserfüllung, es war ein ähnlicher Tag wie gestern. Und das, obwohl die Frau des Hauses unterwegs war und ich mich selbst verpflegen musste! Gut, eine Pizza zusätzlich mit Salami und Käse zu belegen und in den Backofen zu schieben, das schaffe ich schon. Wobei die richtige Temperatur und die Dauer im Ofen schon eine Herausforderung ist wink. Hat aber geschmeckt. Wie geplant habe ich den Review des Dokumentes vom geliebten Dienstleister durchgeführt und wie befürchtet hat das Dokument die erwartete Qualität. Ich bemühe mich es höflich auszudrücken smile. Nach den 4 Stunden dachte ich mir: Das war verschenkte Lebenszeit. Ich habe mir aber viel Mühe gegeben, daher die 4 Stunden, und ausführlich meine Anmerkungen als Kommentar ins Dokument geschrieben. Mal sehen, wie die Reaktion ist. Würde mich aber auch nicht wundern, wenn keine erfolgt. Auf jeden Fall war ich nach Feierabend total erschlagen und musste tief auf dem Sofa ratzen. Selbst die Rückkehr der Frau habe ich nicht gemerkt. Mein innerer Chronometer war allerdings zuverlässig, ich war pünktlich im Folterkeller. Die erste Strecke war wundervoll, denn es ging einmal rund um den Lac d’Annecy. Eine herrliche Landschaft im französischen Alpenvorland und ein knackiger Anstieg war auch dabei.

Anschließend ging es erneut auf die Insel Als, eine Radstrecke von Mommark bis zum königlichen Schloss in Augustenborg und wieder zurück. Das Schloss ist schön, wir waren damals gar nicht dort. Letztes Jahr wurde wohl renoviert. Die Strecke auf der Insel macht auch was her, ich habe das Video genossen. Am Ende waren es 56km in 1:52h. Was mich total gewundert hat: Vorab dachte ich, es würde kaum was gehen im Sattel, die Beine sind zu müde, aber es war eine bessere Wattleistung als gestern und vorgestern. Zudem war es gefühlt nicht so anstrengend wie die letzten Tage. Das war der 5. Trainingstag in Folge, ich muss am Ball bleiben. Von IKEA habe ich vor Tagen 2 weitere Matter-Devices in Echtbetrieb genommen, ein Bewegungsmelder und eine Leuchte im Treppenhaus kurz vorm Schlafzimmer. Die 2 Geräte müssen genau an der Grenze der Reichweite von einem Echo-Gerät liegen. Allermeistens gibt es eine Verbindung, um dann wie aus dem Nichts auf nicht verfügbar zu springen. Ein Muster habe ich noch nicht erkannt (Küchentür auf/zu? Ich bin in der Nähe oder nicht? shades). Ich werde das im Auge behalten.

So ein Tag ohne den Erbfall ist schön, ich habe noch weitere 3 ruhige Tage vor mir,
Ralf

Tunnellicht



Tunnellicht,

der Winter herrscht weiterhin, auch wenn es nicht erneut geschneit hat und die Schneedecke schmilzt. In der Nacht soll es Nachschub geben und die nächsten 24 Stunden schneien cry. Somit konnte ich es mir im Home-Office bequem machen, den Tag überstehen und immer wieder nach draußen schauen. Ich finde eine Schneelandschaft beruhigend, alles sieht friedlicher aus. Morgen darf ich im neuen, großen Projekt erneut ein Dokument des geliebten Dienstleisters lesen. Ich habe das vorhin überflogen und ich werde morgen viel Spaß haben wink. Es sind Sachen dabei, da versehe ich nicht, wie man darauf kommt. Das wird in Richtung Verriss gehen. Egal, zurück auf Start. In meinem privaten Projekt Erbfall sehe ich etwas Licht am Ende des Tunnels. Der Brief ist per Einschreiben auf dem Weg nach Neuss und ein Steuerberater wurde dank einer Empfehlung gefunden. Nächsten Dienstag haben wir einen Beratungstermin und anschließend bin ich hoffentlich schlauer.

Auf jeden Fall war ich nach Feierabend wie erschlagen und habe tief und fest auf dem Sofa geschlafen, das ist die Wirkung des beruhigenden Schnees shades. Kurz vor 18 Uhr war ich wach und es ging schnurstracks in den Folterkeller. Ich habe den 4. Trainingstag in Folge stark gemerkt. Keine Kraft in den Beinen, keine Power auf den Pedalen und das Treten fiel sehr schwer. Zunächst bin ich in Belgien gefahren. Erst im Nachgang habe ich eben gesehen, dass ich im September die Strecke quasi auch gefahren bin (rund um und zwischen Torhout sowie Zedelgem). Nur ist der Kollege durchs Grüne gefahren und ich neben stark befahrenen Hauptstraßen. Aber er ist immer gegen die Sonne gefahren, auf dem TV nervt das. Anschließend ging es ins noch flachere Holland, östlich vom Ijsselmeer durch die Polder und neben den Grachten, Typisch holländisch, richtig schön. Am Ende waren es 57km in 1:48h. Leistung war schwach, aber Hauptsache ich bin gefahren. Morgen wird es hoffentlich ein ähnlicher Tag. Zumindest und zum Glück muss ich in den nächsten 4 Tagen nichts hinsichtlich Erbe erledigen.

Ich will meinen langen, ruhigen Fluss im Leben zurück,
Ralf

PS: War gerade draußen, ist mehr Schneeregen. Auch nicht schön bei gefrorenem Boden...

Tax Advisor



Tax Advisor,

man wird wach und sieht draußen eine schöne Winterlandschaft, alles war dick eingezuckert und es hat den gesamten Tag über weiter geschneit. Natürlich sind auch weiße Flocken geschmolzen, aber ich schätze die verbliebene Schneedecke auf 5cm. Sieht wunderschön aus und jetzt ist es draußen zudem relativ hell, weil der Schnee sämtliches Licht reflektiert. Morgen wird es etwas wärmer, es sollte viel schmelzen. Das Home-Office war recht langweilig und zog sich leider hin. Nach dem Feierabend habe ich es nicht gewagt, einen Sofaschlaf einzulegen, denn ich wartete auf einen Anruf, blöde. T-Online weist aktuell Mails von meinem Rootserver ab! Frechheit, eine bodenlose! Grund: Die führen eine Art von Whitelist. Wer lange keine Mail an eine T-Online-Adresse verschickt hat, wird gesperrt. Man muss sich über die spezielle Mailadresse tobr reaktivieren lassen. Mal sehen, wie lange das jetzt dauert. Zum Glück war ich brav im Folterkeller. Zunächst bin ich eine weitere Strecke im Norden von München gefahren. Der bayerische Kollege ist unglaublich mit seinem irren kreativen Output, wie viele Videos der veröffentlicht hat. Das Video ist gut, man fährt u.a. am Flughafen Erdinger Moos entlang. Das Gelände ist riesig!

Anschließend ging es südwestlich von Orléans durch Frankreich, von Beaugency nach Muides, aha. Im Prinzip verlief die gesamte Strecke an der Loire entlang, sehr schön. Am Ende waren es 61km in 1:54h, die Leistung nur zufriedenstellend. Aber das ist kein Wunder, man kann nicht jeden Tag Höchstleistung vollbringen. Heute reicht es mir Radsport gemacht zu haben. Das Thema mit dem Erbfall geht weiter, es nervt und belastet mich tierisch. Heute wurde der Entwurf für den Erbscheinantrag abgestimmt. Als nächstes muss ein Schreiben mit Originalen zum Amtsgericht Neuss, ein formloses Anschreiben habe ich bereits erstellt. Zudem muss ich einen Steuerberater finden und einen Beratungstermin vereinbaren. Wie findet man einen, der sich hervorragend in Erbschaftsangelegenheiten auskennt?!? Steuern werde ich zahlen müssen, aber man will ja auch nicht unnötig zu viel blechen. Das nervt alles und kostet Zeit. Ausblick: Home-Office, Folterkeller und Steuerberater finden. Wobei letzteres für eine ITler auch etwas von Folter hat wink. Am besten wäre ein Tipp von jemanden, der sich mit Steuerberatern auskennt.

Also meldet Euch mit Hinweisen shades,
Ralf