Zwickt's mi



Zwickt's mi,

in diesem Sommer freut man sich schon über Kleinigkeiten: Wir hatten relativ viel Sonne, nur morgens noch leichten Regen. Wen stört es da noch, wenn es einfach viel zu kühl ist mit 20 Grad? Vor allem kühlt es abends schnell ab, sobald die Sonne nicht mehr zu sehen ist oder man durch dunkle Abschnitte fährt. Selbst die Tagesschau meldet mittlerweile: Für die Jahreszeit zu kühl. Egal, es gab keinen Grund nicht in den Sattel zu steigen. Nach relativ spätem Feierabend, dazu gleich mehr, habe ich mir mein Speedmax geschnappt und bin bei frischem Wind in Richtung Marienloh sowie Diebesweg gefahren. Es ist die mittlere Strecke an einem Arbeitstag geworden: Sande, Ostenland, Espeln, dahinter nach Kaunitz abbiegen und über Staumühle sowie Sennelager nach Hause fahren. Am Ende waren es 74km in 2:48h, die Leistung war recht schwach, aber zu kühl und außerdem kann ich es mit Wolfgang Ambros halten wink: Zwickt's mi

Nach der gestrigen Kellereinheit habe ich ein Zwicken in Armen und Schultern, also leichter Muskelkater. Das wird morgen wieder verschwunden sein. Das ist auch wichtig, denn es soll wieder regnen. Das Wetter soll sich noch mindestens eine Woche halten: Kühl, windig, regnerisch! Wann soll ich mit den Rennrädern fahren?! Ich habe soeben eine Auswertung in Garmin Connect gefahren: Im Vergleich zu 2024 fehlen mir in Mai/Juni/Juli jeweils 600-800 Kilometer! Nur weil der April relativ gut war, liege ich "nur" mit 1.500km hinter 2024 zurück. Kommen wir zum Home-Office, wie gestern bereits befürchtet hat Algerien zugeschlagen shades: Ab 10:30 Uhr prasselten im Chat die Fragen, Probleme und Diskussionen auf mich ein. Die Krönung gab es um 15:30 Uhr: Kann Vertrag xyz nicht ändern, es kommt eine Fehlermeldung. Ich habe den Feierabend und die Rennradtour in weiter Ferne entschwinden gesehen. Zum Glück hatte ein IT-Kollege, danke Siva!, eine zündende Idee und nach der Lösung stand ich um 16:45 Uhr im Wohnzimmer, bereit für die Tour. Ich befürchte, die kommenden Tage wird sich das in der Form fortsetzen. Irgendwie ist das bei dem Wetter auch egal.

Der Hoffnungsschimmer: 2. Liga ab dem Wochenende, die Saison startet!
Ralf

Ruderpuls



Ruderpuls,

fackeln wir schnell den leidigen Tag im Home-Office ab, der durchaus erfolgreich war. Ich habe alles, was ich mir vorgenommen hatte, abgearbeitet. Zum Glück gab es keine weiteren Störfeuer aus Algerien wink. Aber Input wäre nicht schlecht: Seit Donnerstag predige ich, doch bitte die erste Rechnung anzulegen, um Checks machen zu können, aber es passiert nichts. Auch wenn es bis jetzt ein verregneter Sommer ist, gehört der Juli offiziell zu den Hochsommermonaten. Und in den Monaten fällt es mir extrem schwer, mich in den Folterkeller zu bewegen. Ich muss mich geradezu zwingen so wie heute. Denn das Wetter ist weiterhin unterirdisch, auch wenn es nach Feierabend durchaus für eine Radtour gereicht hätte. In den Vorhersagen wird von Regen ab 15 Uhr gepredigt und es passiert einfach nichts, erst gegen 20 Uhr hat es einige Tropfen gegeben. Aber seit dem Regendrama vor genau zwei Wochen bin ich ein gebranntes Kind. Somit bin ich nach dem Abendessen in den Folterkeller gegangen und habe zunächst das Rudergerät bemüht. Meine Güte, ist das anstrengend, ich bin ein Video in Kanada gefahren.

Nach ~20 Minuten hatte ich noch nicht einmal die Hälfte geschafft und hing bereits in den Seilen, es ging nur noch über den Willen. Was beim Rudern so anstrengend ist: Man macht keine Pausen, man rollt z.B. ja nicht bergab. Dadurch geht der Puls konstant nach oben und die Arme werden immer schwerer. Nach den 7,2km in 44 Minuten war ich ziemlich fertig, der Oberkörper schmerzt immer noch. Ich weiß echt nicht, ob ich morgen zu einer weiteren Rudereinheit in der Lage sein werde. Anschließend bin ich mein Video vom Usedom-Urlaub virtuell gefahren. Es ging los in Lütow und anschließend kreuz und quer bis nach Wolgast, zurück bis kurz vor Mölschow. Das Video ist nicht schlecht, gehört aber nicht zu meinen besten. Bis 5km vor dem Ziel lag ich nur knapp hinter dem Führenden, dann bin ich eingebrochen und musste abreißen lassen. In dem Moment lag der Puls bei 160 Schlägen, das "Aufwärmen" mit dem Rudern hat ganze Arbeit geleistet. Die 28km in 52 Minuten waren sehr hart und auf der Terrasse im Regen habe ich gepumpt.

Bei dem Wetter kann ich nur von Tag zu Tag denken, abwarten, was der Dienstag bringen wird,
Ralf

PS: Ich würde gerne das Rudergerät mit der "Forerunner 255"-Uhr koppeln, damit ich in Garmin Connect auch die Daten wie Distanz oder beste Leistung über 500m sehe, aber ich habe noch keinen Trick gefunden.

Schlaf-RaBo



Schlaf-RaBo,

es war ein vollkommen verkorkster und verlorener Sonntag, leider. Bei diesem grauen "Sommer" ist das irgendwie auch kein Wunder. Frühmorgens war an Radsport in der realen Welt nicht zu denken, draußen war alles nass. Auf Kellersport hatte ich trotz des neuen Rudergeräts keine Lust, es ist schließlich Sommer. Somit war der Plan, den Sport auf den frühen Nachmittag zu schieben. Entweder Radsport, wenn es keinen weiteren Regen gegeben haben sollte, oder doch das Rudergerät. Aber aus alldem ist nichts geworden. Zunächst habe ich auf Sky den Film "Companion – Die perfekte Begleitung" gesehen, so einen Roboter hätte ich auch gerne wink. Recht kurzweilig und unterhaltsam, kann man ansehen. Danach folgte mein üblicher Sofaschlaf bis zum Mittagessen, bis dato war noch alles wie immer. Nach dem Mittagessen hat das Sofa allerdings weiter gelockt, ich habe geschlafen und geschlafen und...

Irgendwas stimmt mit mir nicht, mir brummt auch der Schädel, hoffentlich brüte ich nichts aus. Vielleicht ist es auch nur (hoffentlich) eine Reaktion des Körpers auf die gestrige Beanspruchung im Sinne von: Meldung an Körperbesitzer, Stopp, dein Körper braucht eine Auszeit! Morgen weiß ich mehr. Schade ist es trotzdem, denn es hat tatsächlich nicht mehr geregnet. Ich hätte durchaus mit einem Rennrad fahren können. Allerdings war es mit 19 Grad auch kühl. Egal, es ist, wie es ist. Die Tour de France ist leider zu Ende, ich habe gerne nach Feierabend den Profis zugeschaut. Auch das Finale in Paris war absolut faszinierend mit strömendem Regen, Kopfsteinpflaster, glitschiger Asphalt und trotzdem rasen die Radhelden mit 60km/h durch die engen Gassen. Leider haben die Engländerinnen den EM-Titel verteidigt, Elfmeterschießen gegen Spanien. Auf die nächsten Arbeitstage bin ich gespannt, der erste Monatsabschluss in Algerien mit SAP. Morgen Abend geht es wegen Dauerregen definitiv in den Folterkeller. Laut Musik hören und eine Stunde rudern, danach noch eine Stunde auf der Rolle.

Ein komischer Sommer ist das,
Ralf

Halbe MSR



Halbe MSR,

nun ja, fast. Ich habe mich penibel an meinen gestrigen Plan gehalten: Abfahrt um 7:30 Uhr, zunächst ging es über Marienloh durch die Senne, weiter nach Sande und Anreppen, ab dort durch die Felder bis nach Lippstadt, um über Bad Waldliesborn nach Liesborn abzubiegen. Die Beckumer Berge bzw. deren Ausläufer in östlicher Richtung sind jedes mal eine kleine Herausforderung. Durch Oelde bin ich einfach durchgefahren, ich musste pinkeln und das geht auf dem Marktplatz schlecht wink. Das habe ich auf einer Pause kurz nach Oelde nachgeholt. Leider hat kurze Zeit später schon wieder der Akku vom Edge 1040 schlappgemacht, einfach leer, aus der Radcomputer. Ich habe das Gefühl, früher, vor den letzten Updates, hat der Akku länger gehalten. Ich musste wieder auf die Forerunner 255 wechseln. Der Rest der Tour: St. Vit, Bokel, Schöning, durch die Felder nach Hövelhof und über die Senne zurück. Ich habe mich gestern nur verschätzt, es waren letztendlich nicht 140km, sondern 145km in 5:18h! Und wäre ich noch über Kaunitz gefahren, wären es 10km mehr geworden. Aber: Ich war in 4 Kreisen in 3 Regierungsbezirken unterwegs!

Gegen 13:45 Uhr stand ich auf der Terrasse, erstaunlich wenig müde und kaputt. Manche Tour mit 100km war wesentlich anstrengender, obwohl die heutige Leistung echt in Ordnung war. Sollte ich das über 300km bei der MSR mal durchhalten, wäre der Traum von 12 Stunden machbar. Aber bei der späten Rückkehr hatte ich keine Lust mehr auf Döner, ich wollte nicht noch 10 Minuten an der Bude stehen und warten, ich wollte nach Hause. Zumal ich direkt nach einer Tour nichts essen kann. Somit habe ich mir eine Stunde später eine Pizza mit dick Käse in den Backofen geschoben. Abends gab es noch eine Nektarine und einen Milchreis, ich habe erstaunlich wenig gegessen nach diesem hohen Kalorienverbrauch. Hoffentlich bekomme ich nachts nicht einen Hungerast shades. Auf dem Sofa habe ich mir die Neuauflage von Nosferatu angesehen, komischer Film, nicht mein Fall und ich war froh, als es vorbei war. Danach Sofaschlaf, ich bin erholt. Ausblick: Gleich fängt der Regen an, der den gesamten Sonntag andauern soll. Somit wird es nichts mit einer weiteren Rennradtour. Aber da mein Abo bei Kinomap wieder aktiv ist, werde ich rudern und meine letzten Radvideos fahren (Marielyst und Usedom).

Momentan höre/sehe ich das Oasis-Konzert in Manchester, hoffentlich kommen die in 2026 nach Deutschland, ich würde sofort Karten kaufen. Die Reunion-Konzerte sind klasse,
Ralf

Timing des Wetters



Timing des Wetters,

auf einem Freitag mache ich gerne gegen 16 Uhr Feierabend, um noch einige Minuten früher im Sattel zu sitzen. Laut Vorhersage sollte es zwar die Gefahr von Regenschauern geben, aber die Hoffnung stirbt halt zuletzt. Und was ist passiert? Genau, um Punkt 15:52 Uhr fing der Regen an und zwar nicht zu wenig. Selbst, wenn es kurze Zeit später aufgehört hätte, hätte ich nicht im realen Leben fahren können. Hätte, hätte, hat es aber auch nicht, es regnete weiter. Von daher war der nächste Plan: Ich schaue zunächst den Kollegen bei der Tour de France zu, trinke dabei einen Soplica Mirabelle, danach kurzer Sofaschlaf, Abendessen und ab an das Rudergerät. Der erste Teil hat noch funktioniert. Es ist erstaunlich, wie die Profis durch die Alpen fegen. 10% Steigung? War da was? 15%? Auf geht es, wir werden etwas warm! In welchem Tempo die steilsten Anstiege bewältigt werden, ist unglaublich. Die Punkte 2 und 3 habe ich auch locker erledigt wink. Nur ist es nicht kurz auf dem Sofa geworden, sondern mit über 2 Stunden viel zu lang. Danach hatte ich keine Lust mehr auf den Folterkeller.

Morgen soll das Wetter gut werden, ergo: Wärmer, viel Sonne, kein Regen. Das wird aber wohl die Ausnahme in den nächsten 7 Tagen bleiben. Die Aussichten sind gruselig, viel zu kühl, viele Wolken, Regen an jedem Tag. Wann soll ich mit den Rennrädern fahren? Morgen werde ich wiederum alleine sein. Ich glaube, ich muss mal ein Machtwort sprechen shades. Die Frauen besuchen Sohn Nr. 2 in Hannover und sind unterwegs. Ich denke, ich werde mit dem Litening durch die Senne nach Anreppen fahren, weiter nach Lippstadt und Oelde, zurück über Wiedenbrück und Kaunitz sowie durch die Senne. Das wäre eine Strecke von rund 140km. Aber das ist togal, ich habe keinen Zeitdruck, weil niemand auf mich wartet und ich mir den dritten(!) Dönerteller dieser Woche holen kann, wann ich will. Über Döner beschwere ich mich nicht, ich liebe dieses Zeug. Wenn nur der Magen anschließend nicht sooo voll wäre... Es gibt ein Problem mit der Echo-Integration in FHEM. Ich habe nur keine Idee, was und vor allem warum. Ein Login bei Amazon funktioniert nicht mehr, es kommt nur eine kryptische Fehlermeldung und FHEM stürzt ab!! Das hatte ich noch nie.

Immer wieder Probleme... Warum sollte es privat anders sein als im Job? smile
Ralf

Folge-Fauxpas



Folge-Fauxpas,

die deutschen Frauen sind gestern eher unglücklich spät in der Verlängerung ausgeschieden. Es wurde lange aufopferungsvoll gekämpft, man hatte auch einige gute Chancen, aber ehrlicherweise muss man sagen: Die Spanierinnen hatten mehr und bessere Chancen und waren insgesamt auch besser. Insofern ist deren Sieg verdient. Aber, das einzige Tor musste nicht fallen, ganz klar die Ecke der Torfrau, den musste sie halten. Das ist schon ein wenig tragisch, denn ansonsten hat die Torhüterin bis zur 113. Minute die deutsche Mannschaft im Spiel gehalten. Wie sage ich immer? Mund abputzen und weitermachen, es war dennoch ein gutes Turnier. Als hätte ich es gestern geahnt, der Tag im Home-Office war nervig. Die blöden Themen haben mich zurück, Analyse von Adressen sowie vor allem Algerien. Beim Ausprobieren ist mir ein Fauxpas unterlaufen, ich habe eine Rechnung im produktiven System angelegt cry. Eigentlich wollte ich Cancel klicken, aber das Notebook war sooo träge. Damit habe ich mich verewigt, die erste Nummer für ein Rechnungsstorno wird für immer mit mir verbunden sein wink. Aber Glück im Unglück, durch meinen Fehler könnte ein Folgeproblem in Richtung FI aufgedeckt worden sein.

Das Wetter war erstaunlich gut, besser als erwartet: Viel Sonne, weniger Wind, deutlich wärmer, kein Regen. Somit habe ich mir direkt nach Feierabend das Litening geschnappt trotz Abwesenheit der Frau des Hauses. No risk no fun. Ich bin in der Tat die fast gleiche Strecke wie gestern gefahren. Durch eine kleine Anpassung der Tour sind es 85km in 3:10h geworden. Die Leistung war gut, mit dem Litening war ich beinahe so schnell unterwegs wie mit dem Canyon. Das ist eine große Ausnahme, denn normalerweise bin ich mit dem Triathlon-Rad schneller. Morgen soll es regnen, wohl kein Rennrad. Ich werde mich mit dem Rudergerät im Folterkeller vergnügen. Ach ja, ich stehe jetzt bei 5.000km im realen Leben mit den Rennrädern. Da wir Ende Juli haben, ist es mir ein Rätsel, wie ich auf 10.000km in 2025 kommen soll. Der Urlaub in Belgien wird es reißen, fahre ich halt jeden Tag vom Haus nach Holland, zurück an der Küste entlang bis Frankreich und zurück zum Haus: 130km pro Tag shades. Es muss nur das Wetter mitspielen... Hulk Hogan ist tot, im letzten Jahrtausend hat er tolle Shows im Wrestling geliefert. In den letzten Jahren war er mehr verwirrt, siehe seine Unterstützung für Trump, Irrläufer.

Noch 5 Wochen bis De Haan,
Ralf

Regen-Wind-Sonne



Regen-Wind-Sonne,

das Wetter war eine Wundertüte... Bis mittags gab es die angekündigte Wolken-Regen-Dusche gepaart mit Wind. Aber bis zum Feierabend wurde es immer besser, die Sonne kam durch, die Wolken verschwanden und die Nässe auf den Straßen trocknete ab. Somit hatte zu meiner Verwunderung nichts gegen eine Radtour gesprochen und ich habe mir das Speedmax geschnappt! Eigentlich hätte mal wieder eine Egge-Radtour auf dem Programm gestanden, die Temperaturen wären ideal gewesen, aber es war mir zu windig und ich wollte unbedingt mit dem Canyon fahren. Ich bin die übliche Anfahrt durch die Felder nach Marienloh getreten, ab dort ging es über den Diebesweg nach Sennelager und Sande, weiter nach Ostenland und Espeln. Eigentlich wollte ich dort in Richtung Riege abbiegen, habe mich aber umentschieden, weil es einfach herrlich war. Bis dahin hatte ich den nervigen Westwind fast hinter mir. Daher der Gedanke: Noch 8km in Richtung Westen bis kurz vor Neuenkirchen, danach hast du den Wind im Rücken.

Ein Mann, ein Gedanke, einfach machen. Am Ende waren es daher für einen Arbeitstag lange 83km in 3:03h. Aber es war super schön, hoffentlich gibt es morgen eine Wiederholung. Wenn wird es eine 1:1 Kopie mit dem Litening werden, denn ich bin alleine zuhause. Und in der flachen Pampa wink komme ich im Fall eines Platten hoffentlich(?) einfacher nach Hause als mitten in der Egge. Wie erwartet habe ich Muskelkater vom gestrigen Rudern. Der ist aber human, ich habe es mir echt schlimmer vorgestellt. Es ist nur ein leichtes Ziehen in den Schultern und Armen. Sollte es am Freitag regnen, werde ich rudern können. Die Italienerinnen sind gestern leider gegen England ausgeschieden, erst der späte Ausgleich kurz vor dem Abpfiff und ein total lächerlicher Elfmeter in der Verlängerung. Aktuell schaue ich das Spiel der deutschen Frauen, es steht noch 0:0. Aber die Spanierinnen werden immer stärker und hatten tolle Chancen, die die deutsche Torhüterin zunichte gemacht hat. Hoffentlich wird es was mit einem Sieg. Der Tag im Home-Office war erneut ein guter, irgendwas stimmt nicht shades. Nicht zu früh freuen, morgen abwarten.

Weiter geht es mit den Frauen, aber zum Glück startet die 2. Liga in 10 Tagen,
Ralf

Ruderzauber



Ruderzauber,

das Juliwetter ist weiterhin gruselig: Zu kühl, zu windig, zu nass. Rund um den Feierabend war es zwar relativ trocken, aber für eine Stunde später war der nächste Regenschauer angekündigt. An eine Radtour in der realen Welt war nicht zu denken. Das wird auch in den kommenden Tagen so bleiben. Somit musste ein Sportplan B her, ein weiterer Ruhetag war ein Ding der Unmöglichkeit. Um einen Aktivierungscode für 30 Tage bei Kinomap zu erhalten, muss man sich an den Hersteller des Rudergeräts wenden. Zunächst habe ich das gestern Abend über Amazon gemacht. Hmmm, dachte ich mir, ein weiterer, direkter Kontakt mit Joroto kann nicht schaden. Vielleicht klappt was in Richtung 2 Codes. Und richtig, im Laufe des Tages trudelten 2 Mails mit unterschiedlichen Codes ein smile. Den ersten habe ich unverzüglich bei Kinomap aktiviert. Zudem habe ich das Tunturi E60, das Ergometer benutze ich überhaupt nicht mehr, aus dem Sportkeller nach nebenan gewuchtet und stattdessen das MR380 vor dem großen Fenster platziert. Zum einen will ich nach draußen schauen, zum anderen das Rudervideo auf dem Hisense verfolgen können. Nach dem Abendessen ist die Premiere erfolgt: Die erste virtuelle Rudereinheit!

Gefahren bin ich auf der Swine südlich der Stadt. Wenn ich schon nicht physisch auf Usedom sein kann, dann wenigstens virtuell wink. Was soll ich schreiben?!? Es macht tierischen Spaß mit dem Gerät, das ist toll (wenn es denn auch lange hält): Der Sitz rollt absolut ruhig und geschmeidig, das Wasser in dem Tank gurgelt und beim Blick auf das TV fühlt man sich ein wenig wie in einem echten Ruderboot. Insgesamt bin ich 3 Strecken in Swinemünde mit insgesamt 7,4km in 46 Minuten gerudert. Eigentlich dachte ich, ich müsste mich gar nicht umziehen und könnte in Jogging-Hose (ja, ich kenne den Spruch von Karl Lagerfeld, aber ich liebe die Hosen) sowie T-Shirt rudern. Pustekuchen, nach kurzer Zeit war ich nass geschwitzt und ich hatte einen Puls von 150 Schlägen im Durchschnitt. Im Sattel schaffe ich das nie. Somit scheint mein Plan mit einem Kontrapunkt zum Rennradsport aufzugehen. Das Rudern ist unglaublich anstrengend, ich werde morgen sicherlich Muskelkater haben. Aber ich werde durchhalten! Ozzy ist tot, ein Mythos, eine Legende. Aber komisch, vor 2 Wochen gibt er das Abschiedskonzert und wenige Tage später lebt er nicht mehr. Kann sicherlich einen natürlichen Grund haben, aber ich denke mehr an Suizid, RIP. Der Tag im Home-Office war ein guter, ich habe einige Dinge vom Tisch bekommen nachdem der Bremsklotz Algerien vorbei ist.

Italien führt gegen England, werft die aus dem Turnier! Nein, ich habe nichts gegen Engländer(innen) shades,
Ralf

Hektischer Beginn



Hektischer Beginn,

es war ein turbulenter Auftakt in die neue Woche: Im Home-Office habe ich den dritten!! Tag in Folge in heavy rotation verbracht. Aber: Um 15 Uhr konnte ich die erlösende Mail schreiben, endlich sind alle Verträge für Algerien geladen und die Preise habe ich zudem gepflegt. Ich bin vorerst fertig, jetzt sind die Kollegen am Zug. Aber ich befürchte, sobald die ersten Rechnungen geschrieben werden sollen und der Monatsabschluss droht, kommen noch viele Fragen und Probleme hoch. Aber zunächst erhole ich mich von dem Thema. Keine Ahnung, ob es einen Zusammenhang gibt, aber zur gleichen Zeit zogen Gewitter über Paderborn. Die Götter zürnen, wenn ich beruflich etwas abschließe wink. Mein Kommentar zur Frau des Hauses: Das war es mit einer Radtour. Und die Wolken ziehen immer noch, weiter Regen und Gewitter. Und das soll in der Art die gesamte Woche weitergehen. Was für ein mieser Sommer, ich komme niemals auf 10.000km.

Somit habe ich mich nach Feierabend endlich mit dem Rudergerät MR380 beschäftigt. Der Zusammenbau ist total einfach, es musste nur noch der Sitz montiert werden. Aber das Gerät ist groß und schwer, das Wuchten von unhandlichen 25kg in den Keller war anstrengend und riskant, die Treppe war nicht mein Freund. Aber ich habe es geschafft. Komisch war es, im Keller rund 20l in den Wassertank zu pumpen. Mitgeliefert wurde eine billige Plastikpumpe, die aber erstaunlich gut funktioniert. Ich hoffe es bleibt alles dicht, Wasser im Sportkeller brauche ich nicht. Ein Testrudern gab es leider nicht, denn anschließend musste ich ~2 Stunden auf dem Sofa pennen, total erschlagen. Eben habe ich noch 2 Domains zu einem neuen Registrar umgezogen, die Norweger sind mir deutlich zu teuer geworden. Da sind selbst die Franzosen günstiger shades. Die zweite Domain ist nach Schweden umgezogen. Beide Transfers wurden bereits erfolgreich bestätigt. Im Allgemeinen funktioniert das sehr gut und schnell. Ach ja, bei dem Rudergerät soll ein 30-Tagescode für Kinomap enthalten sein. Man muss dazu den Hersteller anschreiben, das finde ich umständlich.

Hoffentlich wird der Rest der Woche ruhiger,
Ralf

Frauendrama



Frauendrama,

ich konnte endlich mal wieder länger schlafen, wobei das in meinem Fall relativ ist: Kurz nach 7 Uhr war die Nacht zu Ende. Beigetragen haben könnte das dramatische Viertelfinale der deutschen Frauen und ein Bier mehr, um die enorme mentale Belastung zu ertragen wink. Erst lief alles gegen die Deutschen, die frühe rote Karte fand ich übertrieben, aber frau hat sich ins Spiel gekämpft und steht nach 11m-Schießen im Halbfinale. Am Mittwoch wird erneut mitgefiebert. Ich habe erst 3 Kaffee getrunken, auf dem Sofa abgehangen und hatte gedanklich die Sporteinheit auf den frühen Nachmittag geschoben. Kurz vor 8:30 Uhr wurde ich doch aktiv, nachmittags im Sattel zu sitzen fand ich eine blöde Idee. Zum Glück, denn ansonsten hätte das Risiko eines Ruhetages gedroht. Aber für die Egge konnte ich mich nicht entschließen, keine Lust auf Höhenmeter. Somit bin ich erneut durch die Senne nach Sande gefahren, um anschließend wieder durch die Felder ab Anreppen zu düsen. Allerdings bin ich in Rebbeke in Richtung Norden nach Rietberg abgebogen. Die Rückfahrt erfolgte über Schöning, Westerwiehe, Hövelhof und durch die Senne.

Nach exakt 99km in 3:43h stand ich wieder auf der Terrasse. Ich habe eine Punktlandung hingelegt, ich wollte um 12:30 Uhr zuhause sein und 12:29 Uhr ist es geworden. Ich finde es schon bemerkenswert, wie man eine Radtour von 4 Stunden derartig genau zu Ende bringen kann. Nach den leckeren Rouladen stand das Sofa auf dem Programm, Gladiator II anschauen. Das ist ein würdiger Nachfolger des ersten Teils, auch wenn dessen Klasse nicht ganz erreicht wird. Vielleicht verklärt man auch Gladiator I, weil es damals etwas neuartiges war. Auf jeden Fall wird man mehr als zwei Stunden sehr gut unterhalten und technisch gibt es überhaupt nichts zu bemängeln. Ansehen! Leider ist das Wochenende bereits zu Ende und morgen droht erneut Algerien. Ich muss unbedingt den Neuaufbau der Verträge abschließen. Außerdem kann ich das Thema nicht mehr sehen und will es loswerden. Nach Feierabend werde ich eine Rennradtour fahren können, aber in den Tagen danach drohen Regen und Kühle. Ich werde die Zeit nutzen, um endlich das neue Rudergerät in Betrieb zu nehmen.

Alles wie immer,
Ralf