. Da wir den Tag nicht mit Kochen und großem Einkaufen versauen wollten, sind wir mittags zum Hafen von Ålbæk gefahren und haben dort in dem Kiosk wieder fünf halbe Hähnchen gegessen. Da es im Hafen einen frei zugänglichen Access Point gibt, haben wir die Mittagspause ein wenig verlängert, der Rest der Familie hat sich im Hafen herumgetrieben und ich habe mich um den AP gekümmert
. Mit einem Zwischenstopp beim örtlichen Super-Spar (nur das notwendigste wie Getränke wurde eingekauft) ging es dann sofort wieder an den Strand, die zweite Session lockte. Wir sind dann noch bis 16 Uhr am Strand geblieben, danach zog es sich dann doch zu. Aber was für ein toller Tag, wir waren von 9 Uhr bis 16 Uhr am Strand, so soll Urlaub sein, warum kann nicht jeder Tag hier so sein?
) und bei mir war dann das ganze Badezimmer überschwemmt. Am Whirlpool war Wasser, beim Waschbecken, bis zur Sauna und zur Tür. Schön. Die Frau im Haus hat sich dann um die Bescherung und ich um den Abfluss gekümmert. Ich musste erst einmal eruieren, wie der Abfluss zu öffnen war, keine Schraube, gar nichts war zu sehen. Aufgrund von fehlendem Werkzeug im Haus habe ich dann eine Schere genommen und damit versucht, die Abdeckung vom Abfluss abziehen zu können. Nach dem dritten Versuch hatte ich Erfolg, dann habe ich den Einsatz im Abfluss herausgezogen und der war voll mit Haaren, die die Verstopfung verursacht haben. Ich hatte sofort ein leichtes Würggefühl im Hals, ich habe den Einsatz durch das Fenster nach draußen geschmissen... Draußen habe ich dann mit mannhafter Überwindung und Verlust von Hähnchenteilen in meinem Magen das Teil gereinigt, es war echt zum Kotzen. Aber danach lief dann der Abfluss der Dusche wieder 1a. Aber alleine, dass ich das hier schreibe, reicht schon für ein flaues Gefühl im Magen... Vielleicht kommt das mit der Erkältung auch von dieser Aktion, wäre kein Wunder, wenn man solche Sachen kaum bekleidet und mit nassen Füssen durchführt.
) hat mein Team gewonnen. Am Ende des Spiels war ich am ziemlich am Ende, der Schweiß floss in Strömen und nichts ging mehr, ich war kaputt. Zum Ausgleich gab es dann am Abend einen wolkenlosen Himmel, die Sonne schien vom Himmel, sehr schön, man hat so viel davon
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. Naja, das ganze Leben ist irgendwie eine Probezeit und damit ist das relativ...
) kommt und deswegen mit dem Nachbarkreis Kontakt aufnehmen wollte
. Er schippert seit zwei Monaten mit seinem Boot durch die Ostsee und liegt momentan im Hafen von Ålbæk, eigentlich wollte er in Skagen ankern, aber der Hafen dort ist nach seiner Auskunft eine einzige Baustelle und er ist nach Ålbæk ausgewichen.
mal nach offenen Zugängen gescannt. Nein, ich habe das nicht ausgenutzt, denn erstens darf man so was nicht (wobei ich nicht weiß, wie die dänische Gesetzeslage dazu ist) und zweitens mache ich das grundsätzlich nicht. Vielleicht würde ich das nur so ein bisschen machen (ich fühle mich gerade an Bill Clinton und Monica Lewinsky erinnert
), nur ein paar E-Mails lesen, mal auf der Homepage nachschauen, eben den Kontostand abfragen. Aber das ist ja kein richtiges Surfen, die paar Bits und Bytes würden keinen schädigen. Und außerdem wäre mir das zu unsicher, ich würde meine Accounts und Passworte über eine ungesicherte Verbindung eingeben und jemand könnte das belauschen, z.B. der AP-Besitzer. Ich würde ja Blut und Wasser schwitzen, was da alles passieren könnte... Ich liebe den deutschen Konjunktiv, man kann viel schreiben und trotzdem nichts gestehen
. Und so ist das mit dem Blut und Wasser auch nur theoretisch so gewesen... Allerdings stelle ich mir gerade die Frage, wenn ein Access Point nicht abgesichert (keine Verschlüsselung eingeschaltet, SSID sichtbar usw.) ist, ist es dann trotzdem illegal, wenn man den benutzt? Man muss ja keine Sicherungsmaßnahmen überwinden und nichts knacken. Ich weiß es im Moment nicht, ich denke, es ist trotzdem nicht erlaubt, bin mir aber nicht sicher dabei.
. Das war jetzt nur Spaß, ich genieße die Ruhe vollkommen, ich mag das, wenn man von der modernen Gesellschaft nichts hört und nichts sieht. Nur das Internet fehlt mir, aber das konnte ich konjunktivisch gesehen heute ein wenig kompensieren
. Vielleicht wäre ich der ideale Einsiedler mit einem 16MBit-DSL-Anschluss, wenn jemand einen Selbstversuch von mir sponsert, wäre ich dabei!
. Aber wir haben es nicht lange ausgehalten, zudem auch noch ein Malheur gleich am Anfang passiert ist. Man kann Kindern ja sagen, was man will, die hören einfach nicht: Die Stiefel sind nicht so hoch, das Wasser ist höher und außerdem versinkt man schnell im Sandschlamm! Egal, was die Alten sagen, man muss trotzdem durchgehen und natürlich war gleich der linke Stiefel der Nummer 3 voll mit Wasser und Sand. Tja, wer nicht hören kann, muss Stiefel ausziehen und bei dem Wetter halt mit nackten Füssen am Strand herumlaufen. Kann ich auch nicht ändern.
. An der Ostsee war der Wind so gerade noch erträglich, obwohl es keinen echten Spaß macht, immer Sandladungen abzubekommen. Und ein windstilles Plätzchen in den Dünen gab es auch nicht wirklich, überall pfiff es. Aber was beschwert man sich, endlich konnten wir mal wieder an den Strand, ein Fortschritt. Zum Abschluss des Tages gab es ein familieninternes Fußball-Match und danach ging es in die Sauna, endlich wieder alle Körperstellen warm bekommen. Zudem stärkt man damit die Abwehrkräfte, bei diesem komischen Sommer ist das auch wichtig. Als es im April vier Wochen in Paderborn nicht geregnet hatte und es Sommerwetter mit Temperaturen um die 30 Grad im April gab, sagte ich damals zur Frau im Haus: Vielleicht war das der Sommer 2007. Im Moment habe ich Recht mit der Aussage, hätte ich doch nur meine Klappe gehalten, dann hätten wir nun Sommer im Sommer und keinen vorgezogenen Herbst. Ich habe immer noch Rücken, es wird einfach nicht besser, das muss auch mit dem Wetter zusammenhängen, einen anderen Grund kann es nicht geben... Nur morgens direkt nach dem Aufstehen und nach dem Mittagsschlaf geht es einigermaßen, danach geht es kontinuierlich den Berg hinab und die Schmerzen werden immer schlimme. Ich brauche ein paar Vasallen, die mir ein Sofa hinterher tragen
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. Das sieht draußen und auch im TV-Wetterbericht mehr nach einem Sommersturm aus. Es ist nur am regnen und recht heftig am winden. Aber die dänische Wetter-Fee bleibt bei ihrem Standpunkt, dass es im Norden ab dem Nachmittag eine Wetterberuhigung geben soll. Schaun mer mal, um mit einer anderen Ikone zu sprechen. Die Aussicht für die nächsten Tage ist ganz positiv, viel mehr Sonne, es wird wieder wärmer und nur noch ganz wenig Wolken. Vielleicht können wir ab morgen wieder an den Strand, ich habe schon Entzug. Nur heute müssen wir noch irgendwie über die Bühne bekommen, der Große will in ein Museum nach Frederikshavn, wahrscheinlich werden wir das machen. Mit den Blagen im Ferienhaus abhängen ist nämlich auch nicht so witzig, die müssen raus und sich bewegen. Eigentlich wäre das wieder ein Wetter für einen Saunatag, aber das kann man schließlich auch nicht jeden Tag machen, also muss was anderes her und was bleibt einem anderes übrig, als irgendein Museum zu besuchen...
. Dann ging es rüber zum Herrensitz Bangsbo, das Gebäude von außen mit dem Wall fand ich ja noch ganz hübsch, aber die Ausstellung im Inneren hat mich nicht umgehauen. Erstens war alles auf Dänisch und zweitens interessieren mich z.B. eine Ausstellung über Haararbeiten oder diverse restaurierte Räume herzlich wenig. Wer es mag... Dann ging es noch durch die Gartenanlage vom Herrensitz, alles ganz schön, dort kann man mal schlendern, wenn es nicht regnet
. Fazit: Ganz nett, kann man besuchen, die Eintrittspreise sind fair (40 DKK pro Erwachsenen, Kinder bis 18 Jahre zahlen nichts, was ich besonders fair finde). Danach sind wir noch zu der deutschen Bunkeranlage oberhalb von Frederikshavn gefahren, ist nur ca. 1km von Bangsbo entfernt. Dort oben (für dänische Verhältnisse ist das oben
) hat man einen tollen Blick über das Meer, die Stadt und den Hafen. Die Bunker kann man auch besichtigen, für die restaurierten Bunker muss man aber Eintritt zahlen. Wer mit kleinen Kindern die restaurierten Bunker besucht, sollte den dritten Bunker meiden oder nur mit den Kindern besichtigen. Denn dort sind ein paar Fotos mit expliziten Darstellungen von Verhören und dabei angewendeten Methoden der Deutschen vorhanden, das ist nichts für zarte Kindergemüter. Unsere Kiddies sind vorneweg gerannt und kamen ziemlich schockiert zu uns zurück... Eine Warnung der Betreiber würde auch nicht schaden, ist jedenfalls meine Meinung.
. Früher wurde ich nie von Mücken gestochen, das mussten immer nur die Damen in der Familie ertragen. Aber dieses Jahr mögen die Viecher mich, ich habe schon genug Stiche abbekommen. Also, ich dachte an einen Mückenstich, schaue mir die Sache genauer an und dachte mir: Das sieht aber merkwürdig für einen Stich aus, was steckt denn da für ein kleines, haariges Ding in meinem Bauch? Es war ein Zecke, ganz klein noch, gerade erst eingenistet in den Wirt, den ich spielen sollte... Die musste ich mir heute eingefangen haben, ich denke bei der Lustwandelei durch die Gartenanlage von Bangsbo. Es war Zeit für eine OP ohne geeignetes Werkzeug, denn wir haben nichts dabei, kein Pinzette. Ich habe mir eine kleine Schere geschnappt und die als Zange verwendet, den größten Teil von dem Vieh habe ich auch herausbekommen, aber leider steckte noch ein kleiner Teil in meinem edlen Körper. Den habe ich dann ein wenig aufgerichtet und die Frau des Hauses konnte den Rest dann mit ihren Fingern herausziehen, danach noch mit Alkohol desinfiziert und jetzt hoffe ich, dass dieses Mistteil nicht infiziert war. Ich habe keine Lust, nach verlängertem Rücken auch noch Kopf zu bekommen
. Wenn in den nächsten Tagen meine Beiträge hier noch wirrer und konfuser werden, dann wisst Ihr Bescheid... Aber vielleicht sollte ich keine Witze über das Thema machen (erst war es Spaß und dann wurde Ernst daraus…) und hoffen, dass alles glimpflich abgeht.
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. Vielleicht mache ich auch noch ein paar Gymnastikübungen für meinen Rücken. Schlimmer kann es nicht werden. Eben haben wir den Wetterbericht auf TV2 gesehen, heute und morgen wird es nichts mehr mit besserem Wetter, aber ab Donnerstag soll es bergauf gehen, mehr Sonne und wieder wärmer. Aber mal sehen, was wir heute machen, den ganzen Tag in der Bude hocken kann man schließlich auch nicht. Aber es muss eine Rückenfreundliche Aktivität sein, alles andere macht keinen Sinn. Aber der Regen hatte auch einen Vorteil, das Auto ist nach der gestrigen Amokfahrt über den Strand wieder einigermaßen sauber... 
. Also sind wir eingestiegen, haben das Fahrgeld bezahlt und sind mit dem Sandwurm nach oben gefahren. Interessant in dem Sanddormen war zumindest die Dokumentation an der Decke des Wagens, dort wird dargestellt, wie sich die Spitze von Skagen in den jeweiligen Jahrhunderten verändert hat, wie die Spitze gewachsen ist. Und wir reden hier nicht von ein paar Metern, sonder über Kilometer. Vor ein paar Jahrhunderten lag die Spitze von Dänemark noch kurz oberhalb von Kandestederne und das ist ca. 10km von der heutigen Spitze entfernt! Aber selbst innerhalb von einem Jahr verändert sich die eigentliche Spitze, also die Sandbank ganz weit oben
, von 2005 auf 2006 sind wieder ein paar Meter Richtung Osten nach Schweden hinzugekommen. War schon interessant und damit hatte ich auch meinen Frieden mit dem Sanddormen geschlossen...
). Also habe ich direkt nach der Ankunft die Sauna angestellt und bin mit meinen Saunagängen (insgesamt sieben, ich kann davon nicht genug bekommen. Allerdings war ich am Ende ziemlich fertig und kaputt, einen weiteren Gang hätte ich nicht mehr durchgehalten) angefangen. Das tat dem Rücken auch gut, richtig warm geworden ist mir auch wieder. Es war herrlich, den schmerzenden Teil vom Rücken an das heiße Holz der Sauna zu pressen, das tat richtig gut. Eine vollständige Heilung ist aber nicht eingetreten, ich kann aber immerhin ohne Schmerzen hier sitzen und tippen, aber sobald ich mich bewege und mich z.B. beuge, kommen die Schmerzen wieder. Aber vielleicht ist es morgen noch besser, ich gebe die Hoffnung nicht auf, never give up, das Motto meines Lebens.
und draußen hat sich ein richtiger Landregen eingenistet, es reicht jetzt mit dem Regen, meine ganze Hoffnung liegt auf Morgen...
. Aber am Strand konnte man schon die Wolken beobachten, die sich Richtung Süd-Südwest zusammengebraut haben und immer näher nach Norden und an die Ostsee sich drängten. Und es waren dunkle Wolken, Regenwolken. Bis Mittags haben wir aber noch einen Strandtag genießen können, es war warm mit Sonne, ab Mittag dann haben die Wolken die Überhand gewonnen und wir sind abgehauen in unser Ferienhaus. Kaum hier angekommen, fielen schon die ersten Regentropfen. Egal, es war eh' Zeit für das Mittagessen und die mittägliche Schaffens- und Erholungspause
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war gefordert, zum einen im Slalom durch die flachen Stellen, zum anderen immer genug Schwung behalten, um durch die Treibsandphasen zu kommen. Auf der Hälfte der Strecke lag dann eine tote Robbe, es war schon ein wenig ekelhaft, der Kopf fehlte, im Körper waren überall große Löcher vorhanden, die Gedärme kamen heraus. Ich habe schnell beschleunigt... Wir haben letztendlich glücklich Skiveren erreicht und ich war froh, als wir wieder Teer unter den Rädern hatten. Insgesamt war es nervenaufreibend und ich mache das nie wieder, jedenfalls nicht, wenn es kurz vorher geschüttet hat. Und wie sagte die andere Hälfte unterwegs: Das machst du nur mit meinem Auto, mein armes Auto, mit deinem Volvo würdest du das nie machen! Ich darauf: Stimmt 
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, und zweitens, weil heute ein super Wetter war. Es gibt nichts besseres, als am Morgen von Sonnenstrahlen geweckt zu werden. Wir sind gleich nach dem Frühstück zur Ostsee gefahren (im Moment unsere bevorzugte Seite, selbst von den Kindern) und haben es uns dort gut gehen lassen, es war wieder menschenleer, ein paar Kilometer fantastischer Ostsee-Strand gehörten nur uns. Ansonsten gibt es von dem Morgen nicht viel zu schreiben, was soll man schon von einem Strandvormittag erzählen? Ein wenig durch die Dünen gestromert, ein wenig abliegen, ein wenig mit den Füßen durch das Wasser am Strand gegangen, das war das ganze Programm. Da wir noch einkaufen mussten, sind wir direkt vom Strand nach Ålbæk gefahren und da war der Bär los, das müssen noch die Auswirkungen vom blanken Hans, formerly known as Sankt Hans
, gewesen sein. Direkt im Ort (bei einem Dorf mit vielleicht 1.000-1.500 Einwohnern von Innenstadt zu schreiben, traue ich mich doch nicht
) war ein Trödelmarkt, von dem Super-Spar war wieder eine kleine Bühne aufgebaut und es gab Live-Musik, daneben eine kleine Bude, wo man sich Gegrilltes und Gekühltes kaufen konnte (natürlich verzehrfertig
). Der ganze Ort schien auf den Beinen zu sein, es war schwierig, in den Supermarkt zu kommen. Aber wir haben es doch noch geschafft
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. Das war es eigentlich vom Tage, denn danach gab es nichts mehr. Abendessen, die Kinder ins Bett gebracht, jetzt läuft gerade der Fernseher und nachher werde ich total müde ins Bett fallen. Was ich hier schlafe, geht auf keine Kuhhaut mehr. Erstens natürlich nachts, aber mit frühem ins Bett gehen und dann bis 9 Uhr schlafen, dann der schon mehrfach erwähnte Mittagsschlaf und abends bin ich dann manchmal so müde, dass ich dann auch noch eine Stunde schlafen kann. Ich komme hier sicherlich auf 10-11 Stunden Schlaf am Tag, ich werde total erholt aus dem Urlaub zurückkehren. Aber eigentlich ist das bei mir immer so, die erste Woche im Dänemarkurlaub fühle ich mich wie erschlagen und könnte nur schlafen, in der zweiten Woche wird es dann besser, ich schlafe nicht mehr so viel und die Erholung setzt ein.
. Theoretisch kann man hier noch mitten in der Nacht spazieren gehen...
. Wir haben uns dann in das Auto verkrümelt und versucht, irgendwie die Zeit totzuschlagen. Gegen 12 Uhr reichte es mir dann und wir sind zurück ins Haus gefahren. Eigentlich war ich auch heiß darauf, denn zum Mittagessen gab es selbst gemachte Pizza und bei den Zutaten bin ich äußerst kreativ. Auch wenn ich persönlich bei der Umsetzung nicht viel besteuere, ist auch besser, denn meine Pizza könnte man auch kaum essen. Wie auch immer, es gab Pizza mit Spargelstangen, Artischocken, Salami und Pilzen, sehr lecker, vor allem auf Artischocken stehe ich besonders. Schmecken gut und machen die Pizza schön saftig.
. Die Kinder konnten buddeln und sich austoben, es war super. Meiner Meinung nach ist die Ostsee-Seite wesentlich besser als die Nordsee. Auf den Wind bin ich schon eingegangen, und den gibt es an der Nordsee viel öfter und stärker, die Dünen sind m.E. auch viel besser. An der Nordsee kommt man kaum in die Dünen, man muss erst einmal eine Art natürlichen Wall überwinden (1-2m hoch) und danach kommen erst die eigentlichen Dünen, aber die sind viel stärker bewachsen als an der Ostsee und man findet kaum ein nettes Plätzchen in Strandnähe (muss sein wegen den Kindern, es darf nicht zu weit weg sein). Die Ostsee ist für Kinder auch viel besser geeignet, nicht so einen starken Seegang und so viele Strömungen wie an der Nordsee, weiterhin geht es viel flacher ins Meer. Nachteile gibt es natürlich auch, die Quallen sind wesentlich häufiger an der Ostsee, dieses Jahr haben wir blaue Quallen. Kein Spaß, habe ich vorher noch nicht gesehen, der Körper ist königsblau gefärbt, die Farbe ist wie bei den Füllerpatronen, als ob da eine solche Patrone ausgelaufen wäre
. Das Wasser ist dieses Jahr auch noch zu kalt zum Baden (den Kindern ist das egal, die stürzen sich trotzdem ins Meer), ich habe einen Fuß hineingehalten und beschlossen: Nein, das brauche ich nicht, da friert mir ja was ab
.
. Warum das Ganze, werdet Ihr Euch nun fragen: Für die Kinder gab es einen Holzstock und Brotteig, so dass die lieben Kleinen sich dort dann Stockbrot backen konnten. Kam gut an, war auch alles kostenlos. Zwischendurch gab es eine kleine Vorführung mit einer Hexe, die hat das echt super gemacht, man hatte seinen Spaß, obwohl wir natürlich nichts verstanden haben. Um 21 Uhr herum wurde dann das Ålbæk-Lied gesungen, danach gab es noch eine komödiantische Festrede und dann war es endlich soweit. Das Feuer wurde entzündet, in sehr kurzer Zeit stand der große Haufen in hellen Flammen (und zog eine riesige Rauchwolke. In Deutschland sind ja sogar die Osterfeuer verboten, solche Sankt-Hans-Feuer würde es bei uns nicht geben. Bei den Dänen stand alle paar Kilometer ein Haufen am Strand...) und die Hexe brannte sehr schnell. An dieser Stelle ein riesiges Lob an die Ålbæker, das habt Ihr super organisiert und aufgezogen! Die Bilder, die ich reichlich gemacht habe, gibt es dann wie immer in der Fotogallerie.
) auch nicht in Sicht. Also haben wir den Vormittag so gut es geht herumgebracht, früh gegessen (Bratkartoffeln mit Spiegelei, lecker) und sind dann nach Hirtshals gefahren, in das NordsØ-Museet. Hirtshals ist nur ein Sprung (ca. 30km) von hier, die Straße ist topp ausgebaut, wir waren ratzfatz dort.
. Der Abschluss für uns war dann die Robbenfütterung um 15 Uhr, war nicht schlecht, aber das habe ich schon professioneller gesehen (z.B. in Esbjerg), die Show und Performance (ich liebe dieses neudeutsche Wort, heutzutage muss alles performen, wenn die Performance nicht stimmt, hat man schon verloren
) hätten besser sein können.
. Die Kinder haben sich in der Zeit den zweiten Harry-Potter-Film am Notebook angesehen und waren auch ruhig gestellt
. Nach der Sauna bin ich in einen zweistündigen Schlaf gefallen, das war alles zu anstrengend für einen alten Knochen wie mich
.