) Hotel gut geschlafen, fast 8 Stunden nahezu am Stück. Ein seltenes Erlebnis. Das Hotel-Frühstück ist durchwachsen, nicht schlecht, aber auch nicht gut. Es gibt zwar alles inkl. Speck, Rührei und Obstsalat, aber geschmacklich und von der Zubereitung her fehlt der letzte Pfiff. Nun ja, hätten wir gewusst, wie gut wir von SAP versorgt werden, hätten wir uns das Frühstück auch sparen können. Hätte hätte Fahrradkette, sollten wir noch mal teilnehmen dürfen, kann man das ja als Lesson learnt mitnehmen
. Der morgige Tag wird erneut anstrengend, Start um 9 Uhr, hoffentlich Abfahrt gegen 15 Uhr und danach noch 4 Stunden (mindestens) auf den Autobahnen. Da ein langes Wochenende vor der Tür steht, werden die Straßen befürchtet sehr voll werden können. Aber egal, da müssen wir durch, denn wir wollen ins heimatliche OWL.
. Beim Einchecken gab es natürlich(?) ein Problem in meinem Fall: Ich war nicht vorhanden , kein Zimmer angeblich für mich reserviert. In Outlook hat man dann doch die Mail mit der Buchungsanfrage gefunden und man habe die Reservierung auch bestätigt, somit wurde ein Zimmer für mich organisiert. Wie ist mir egal, Hauptsache ich kann gleich gut und sehr fest schlafen. Zumindest habe ich die Grundlage geschaffen, denn wir waren in Bad Schönborn beim Griechen "El Greco", der Name ist Programm. Das Wetter ist gut und wir konnten draußen sitzen, ich habe einen kleineren Grillteller gewählt (Gyros, Spieß und Leber), denn morgen ist mit Frühstück auch noch ein Tag.
. Auf die kommenden 2 Tage bin ich gespannt (ich bin auf den SAP PLM Infotagen), werde ich ein bekanntes Gesicht treffen? Die Agenda liest sich recht interessant, mal sehen, welche Sessions ich mir auswählen werde. Aber während ich hier sitze, denke ich darüber nach: Das erinnert mich an meine früheren Beratertage, abends immer "schön" im Hotel, weit weg von zu Hause und fett in einem Restaurant essen. Das ist nichts mehr für mich, ich bin froh als Inhouse-Consultant unterwegs zu sein. Außerdem fehlt der Sport, heute war natürlich nichts möglich. Morgen naturgemäß auch nichts und Mittwoch wird es eher 20 oder 21 Uhr sein, bis ich wieder zu Haus sein werde. Tendenziell kaum eine Chance auf Sport.
. Den Morgen habe ich ab 9 Uhr (ich konnte endlich wieder länger schlafen) für eine ausgedehnte Radtour durch das Paderborner Hochland
genutzt: Etteln, der Almenau entlang, herrlich, über Atteln und Lichtenau weiter nach Neuenheerse und Bad Driburg. Nach rund 96km war die Tour zu Ende wie auch meine Beine. Es war eine schöne Tour bei perfektem Wetter: Sonne pur, nicht zu warm, der Wind akzeptabel aus östlicher Richtung. Auf einen Film nach der Radtour hatte ich keine Lust, zuerst habe ich meine Amazon-Playlist gehört und anschließend die Konferenz der 2. Liga auf Sky als Nebenprodukt gesehen. Denn primär habe ich mich um meine IT gekümmert, konkret: Die SD-Karte vom Raspi3 habe ich für den Raspi2 kopiert, den alten Raspberry damit gestartet und alles notwendige (wie z.B. IP) umkonfiguriert. Als Einsatzgebiet schwebt mir für den Raspi2 ein Web-Frontend für FHEM vor, um alle Geräte auch per Touch steuern zu können.
. Bei der Konfiguration ist mir noch ein Fehler bei stateFormat unterlaufen, korrekt muss es sein: "attr Sonoff_Stehlampe stateFormat Status" Kommen wir zum abschließenden Highlight: Ab 17 Uhr haben wir gegrillt, es war lecker und ich sitze gut abgefüllt hier. Nicht zu viel, ich platze nicht, aber es war mehr als ausreichend. Der Ausblick: Ab morgen Mittag befinde ich mich auf meiner ersten Dienstreise beim neuen Arbeitgeber. 2 Tage geht es auf einen PLM-Workshop bei SAP in Sankt Leon-Rot. Mittwochabend, passend zum Feiertag
, werde ich wieder zu Hause sein. Ich hoffe das Hotel hat WLAN, um meinen täglichen Beitrag zu schreiben. Falls nicht, wird halt auf dem Notebook geschrieben und am Mittwoch nachträglich eingestellt. Schade ist nur, dass ich trotz fantastischem Wetter keinen Sport werde machen können.
. Zwar nicht direkt bei uns, sondern beim Nachbarn (an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Peter!). Ich habe wegen Radtour keine Ahnung, wo die Kinder waren als der Paketbote geklingelt hat. Die Inbetriebnahme vom Raspberry Pi 3B+ war denkbar einfach: Sämtliche angeschlossenen Geräte (USB war einfach, aber die direkt über GPIO angebundenen Sensoren bedurften ein sorgfältiges Umstecken) an den neuen Raspi verbinden, SD-Karte umstecken, DHCP auf neue MAC-Adresse umkonfigurieren (wichtig, damit die IP sich nicht ändert), Netzteil anschließen und Start: Keine Probleme und der Raspberry Pi 3B+ ist wesentlich schneller als der Raspi2, sowohl auf der Shell als auch in den diversen Webinterfaces als auch mit RDesktop ist ein spürbarer Geschwindigkeitsgewinn feststellbar. Das Problem mit MQTT habe ich auch gelöst: Die Bridge mittels Mosquitto läuft natürlich nicht auf der 433-Bridge von Sonoff, sondern auf dem Raspberry selber. Etwas tricky war die Konfiguration vom Device in FHEM, als Beispiel die erste Steckdose:define Sonoff_Stehlampe MQTT_DEVICE attr Sonoff_Stehlampe IODev myMQTTBroker attr Sonoff_Stehlampe eventMap 1:on 0:off attr Sonoff_Stehlampe genericDeviceType switch attr Sonoff_Stehlampe icon light_floor_lamp attr Sonoff_Stehlampe publishSet 1 0 myRFBridge/relay/0/set attr Sonoff_Stehlampe room MQTT attr Sonoff_Stehlampe stateFormat state attr Sonoff_Stehlampe subscribeReading_.* myRFBridge/relay/0 attr Sonoff_Stehlampe subscribeReading_Status myRFBridge/relay/0 attr Sonoff_Stehlampe webCmd on:offKommen wir zum Sport: Ich habe bei dem prächtigen Wetter eine Radtour gemacht und zwar ging es über Altenbeken nach Vinsebeck, Belle sowie Maspe. Das war der Wendepunkt und die Rückfahrt hat mir erneut Belle, Bad Meinberg, Horn und Altenbeken gebracht. In Summe waren es 99km und es war schön. Morgen plane ich ggf. nach Etteln zu fahren. Die Tour hatte ich letztes Jahr schon und es ist ein herrliches Gebiet für einen Ausflug. Zudem bin ich nicht darauf angewiesen pünktlich zum Mittagessen wieder zu Hause zu sein, denn wir wollen erst am Abend grillen.
. Das Wetter ist übrigens im Moment perfekt für eine Radtour (Sonnig, nichts zu warm). Morgen plane ich mit dem Rad ins Büro zu fahren, d.h. nur bis zum Parkplatz, denn in das Gebäude werde ich auf einem Samstag nicht gehen
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mit der Strecke nicht wäre. Vielleicht steige ich doch noch in eine der bestehenden Fahrgemeinschaften ein. Eine startet nur ein paar hundert Meter von mir entfernt (O-Ton der Kollegen: Im Bermudadreieck zwischen Subways, Burger King und McDonalds
). Ich hatte das gestern falsch verstanden: Die Kollegen sind nicht um 7 Uhr im Büro, sondern fahren um 7 Uhr in Paderborn los. Da ich heute alleine um 7:15 Uhr im VW-Elch gesessen habe, würde das durchaus klappen. Im Auto könnte ich dann noch etwas schlafen...
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. Am ersten Tag war ich am Ende auf 3 Becher herunter, mehr will ich auch in Zukunft nicht trinken, denn bei 0,45€ pro Tasse läppert sich das. Man darf zwar im Gebäude rauchen (in komischen Kabinen mit Rauchabzug, wie früher am Flughafen), muss aber ausstempeln. Auch hier gilt für mich: Reduzierung! So wenig wie heute habe ich selten im Beruf geraucht. Dann geht es in die Kantine zum Mittagessen und wer ist der Betreiber?!? Genau, Aramark wie bei meinem letzten Arbeitgeber. Der Caterer scheint einen Standard zu haben (die Art von Menüs, Bezahlung mit Aufladen, Eis- und Kaffeestationen usw.) und es sieht sehr ähnlich zum HNR aus, ich habe mich sofort heimisch gefühlt
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. Passend zu meinem Beginn wird die B1-Fahrbahn zwischen BaLi und Kohlstädt ausgebessert: In Richtung Blomberg geht es nur mit 50km/h, die umgekehrte Richtung ist gesperrt. Nun ja, was mache ich mir Sorgen: Die Gegend ist mein Trainingsgelände mit dem Rennrad, ich kenne jede Straße und habe schon eine Idee, wie ich fahren und der Baustelle ausweichen kann. Ich werde berichten. Aber: Die Haare sind kurz, der Bart ist ab und der Mitarbeiterausweis kann erstellt werden
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. Ich war es eben leid: Aufgrund von zu vielen USB-Geräten kämpfe ich jetzt mit einer instabilen Stromversorgung beim Raspi2, mal geht das Booten, viel häufiger aber nicht bis es doch irgendwann geht (geschätzt klappt es ein von fünf Mal, unterirdische Quote). Die aktuelle Raspberry-Version (halt die erwähnte 3B+) hat mehrere Vorteile (neben mehr Speed): Ein besseres Verhalten bei der Stromversorgung von USB-Anschlüssen sowie, sehr wichtig, WLAN und Bluetooth onboard, d.h. ich spare 2 USB-Dongles. Ich habe mir daher einen neuen Raspberry für 36€ (inkl. Versandkosten) bestellt. Der neue Raspi3 wird ohne Display betrieben und läuft im Hintergrund für die Smart-Home-Geschichten. Den Raspi2 werde ich an dem 7"-Display (das sich langsam auflöst, die Plastikschutzscheibe ist nur aufgeklebt und der Kleber löst sich auf
) weiter betreiben. Wofür? Keine Ahnung. Vielleicht klebe ich die Scheibe wieder an und baue das Teil als mobile Bedienung für FHEM aus? D.h. mit Akkubetrieb über eine Powerbank und hänge es an die Wand
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. Kommen wir zum Sport: Den hat es nicht gegeben, d.h. ein bisschen doch. Ich hatte keine Lust (und mit IT, s.o., mehr als genug zu tun) auf Ergometer, Rennrad ging wegen Regen und Wolken und Wind eh nicht, also bin ich am späten Abend in den Keller gestiegen und habe was anderes gemacht: Gewichtheben (nur 35kg, ich habe nichts mehr drauf) und 45 Minuten auf dem Rudergerät. Am Ende war ich so fertig, dass ich kaum das nasse T-Shirt ausziehen konnte. Ich konnte Arme und Schultern kaum noch bewegen. Morgen werde ich gnadenlosen Muskelkater haben. Was lerne ich daraus? Ich trainiere viel zu einseitig, ich muss mehr für den Oberkörper machen und vielseitiger werden.
. Könnte an dem Bernsteinweizen gelegen haben. Die zweite Feststellung: Es ist herrliches Wetter, die Sonne scheint und gefühlt ist es relativ warm. Da ich auf Keller und Ergometer keine Lust hatte (die 200 gestrigen Minuten waren doch ein wenig anstrengend und die Beine müde), habe ich umdisponiert und bin auf eine Radtour gegangen. Das war keine blöde Idee, aber auch keine glückliche, denn das Wetter wurde immer schlechter: Wolkenbildung und dadurch kühler, nach 2 Stunden leichter Regen. Gefahren bin ich eine meine Lieblingsstrecken nach Altenbeken, Langeland, Horn, Veldrom und über Altenbeken zurück nach Hause. Die hintere Schaltung vom Rennrad habe ich neu eingestellt, die Gänge flutschen nur so über die 10 Ritzel. An die vordere Schaltung muss ich noch Hand anlegen. Was ich auch festgestellt habe: Mein Rennrad ist 4kg schwerer als das Rad auf Mallorca, das schwerere Gewicht merkt man ganz gut.
. Aber so einfach ist das nicht und das Rennrad bleibt trotzdem schwer sowie eher unhandlich. Ich bin mal wieder in China auf Einkaufstour gegangen und habe das Sonoff T1 bestellt: Das ist ein Modul, das man anstelle eines regulären Lichtschalters einsetzt, und die Lampe mittels Touch oder WLAN bedienen kann, d.h. man kann weiterhin reguläre Lichtmittel einsetzen und muss nicht auf Hue wechseln. Auf meinem PC hatte ich ein Problem, sporadisch gab es in den Browsern (IE, Chrome und Firefox) die Meldung "Content-Encoding-Fehler". Ich habe den AdwCleaner laufen und einige Einstellungen zurücksetzen lassen, das Problem scheint gelöst. Zudem kann ich auf die Web-Konfiguration von der S20-Steckdose zugreifen, das ging bisher nicht. Irgendwas in den Konfigurationen von Windows auf meinem PC muss total verkorkst gewesen sein.
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