Erneute IT-Langeweile



Erneute IT-Langeweile,

sie hat mich wieder: Es läuft alles, die beiden CUls rennen und messen, steuern, zeigen an. Alle Geräte sind aktualisiert (bis auf den Rootserver, es gibt einen neuen Kernel und im Hotel von Mallorca aus wollte ich kein sensibles Update machen. Vielleicht folgt das gleich als gute Samstagstat wink). Eine Radtour hat es nicht gegeben, obwohl das Wetter gar nicht schlecht war. Ich habe mich aber lieber in den Keller verzogen, schön 70er Rock gehört und 200 Minuten auf dem Ergometer gesessen bei 170 bzw. 165 Watt (50:50). Immerhin, ich bin stolz auf mich und am Sonntag steige ich wieder in den Keller auf das Ergometer, ich plane aber 'nur' 180 Minuten bei 165 Watt. Im Lotto wurde nicht gewonnen, somit muss ich ab Mittwoch nach 19 freien Tagen wieder arbeiten. Immerhin bei einem neuen Arbeitgeber, ich bin neugierig, es wird spannend und ich werde hoffentlich viele neue Sachen lernen sowie erleben.

Die Fotos von Mallorca habe ich vom Smartphone herunter kopiert und eine erste Sichtung durchgeführt: Auf dem Handy sehen die Bilder super aus, auf dem PC mitunter weniger. Leichte Schräglage bei der Aufnahme, manchmal komische, unnatürliche Farben. Es geht doch nichts über eine echte Kamera, aber leider habe ich meine im letzten Urlaub auf Usedom am Strand mehr oder weniger mit Sand zerstört. Außerdem kann man eine Fotokamera schlecht auf Radtouren mit sich führen (die Kapazität in der Tasche auf dem Rücken eines Radtrikots ist eher begrenzt). Gesten habe ich im Selbststudium im Internet gelernt, wie man die Schaltung eines Rennrades justiert, es sind im Prinzip fünf Schrauben und es sieht nicht schwer aus. Das werde ich vor dem nächsten Ausflug durchführen. Das Spanisch lernen geht weiter, nachdem ich auf Malle etwas faul war. Ausrede: Warum theoretisch lernen, wenn man es live vor Ort erleben kann shades.

Es wird Zeit, dass die Sonoff RF Brücke für 433MHz-Funksteckdosen aus China bei mir ankommt. Immerhin ist die Sendung in Deutschland gelandet. Meine Vermutung: In der nächsten Woche bekomme ich das Paket, so dass ich endlich wieder etwas zu basteln habe smile. Und hoffentlich wird das Wetter besser, so dass ich mit meinem Rennrad durch die Gegend preschen kann,
Ralf

Im Zeichen der CULs



Im Zeichen der CULs,

ich hatte am frühen Morgen Lust endlich meine FHEM-Konfiguration zu vervollständigen, d.h. die noch fehlenden Devices vom MAX!-Cube auf den CC1101 zu migrieren (2 Thermostate sowie 2 Fensterkontakte) und den zweiten CUL-Stick an dem Raspi2 anzuschließen sowie die 3 Homematic-Rollladenaktoren auf dem Haupt-FHEM aufzusetzen. Kurzfassung: Alles erledigt. Die lange Fassung bedeutet leider, dass man in einem Urlaub auf Mallorca doch zu viel vergisst: Was waren noch mal die Schritte, um einen Werksreset bei MAX!-Geräten zu machen, wie paire ich die anschließend mit dem Stick, das leidige mad Thema mit dem Duty Cycle usw. Zu dem zweiten Stick: Der Raspi2 hat nur 4 USB-Anschlüsse, die aber bereits voll belegt waren (durch: Festplatte, 1. Stick, WLAN und Dongle für eine kleine Tastatur). Daher habe ich einen kleinen 3er-USB-Hub angeschlossen, an den die beiden CUL-Sticks und ein Bluetooth-Adapter gesteckt wurden.

Ergebnis nach Reboot: Permanenter Reboot, es wurde zu viel Strom gezogen, der eine USB-Port durch den Hub und die 3 Geräte schlicht überlastet. Die Lösung war: An dem Hub laufen die beiden CC1101-Sticks, der spezielle Dongle für die Tastatur wurde entfernt sowie durch Bluetooth ersetzt. Ergebnis: Läuft stabil und ich kann die neue Bluetooth-Tastatur benutzen smile (hat die Größe eines DIN-A4-Blattes und auch ein Touchpad, perfekt, klein und leicht). Das nächste Problem: Auf meiner FHEM-Testinstallation auf dem Nano-Plus2 hatte ich nur 2 der 3 Aktoren eingebunden. Wie hatte ich das nur gemacht, um auch den dritten aufzusetzen?! Die Lösung: Per ssh auf die Homematic-Bridge und die ID vom Aktor auslesen. Zudem habe ich das Rennrad aus der Gartenhütte geholt und auf Vordermann gebracht, d.h.: Kleinere Reinigung, Radcomputer angeschlossen, Sattel ausgetauscht (der neue Flite von Selle!) und die Kette geölt.

Ein Radtour wurde am späten Nachmittag gemacht: Der Sattel ist gut, nicht zu hart wie befürchtet. Der kleine Computer von Sigma funktioniert super und hat nur geringe Abweichungen zum GPS-Tracking (Speed sowie gefahrene Kilometer). Allerdings ist mir unterwegs die Kette abgesprungen und ich war bedient. Anscheinend muss ich die Schaltung von Shimano justieren (die Bremsen hatte ich heute bereits eingestellt). Zudem war es zu windig und nach etwas über einer Stunde hatte ich keine Lust mehr. Da das Wetter noch bescheidender wird: Morgen geht es wieder auf das Ergometer,
Ralf

Back on bike track



Back on bike track,

verteilt über den gesamten Tag habe ich auf dem Ergometer gesessen, endlich wieder Sport. An eine echte Radtour war dank Kälte, Regen, Gewitter und Wind nicht zu denken. Aber warum verteilt?! Weil mein VW-Elch die Sommerpuschen bekommen hat, man muss die freien Tage nutzen. Somit musste ich um 8 Uhr zunächst die Sommerreifen in den Kofferraum wuchten und zum Schrauber meines Vertrauens fahren. Um kurz vor 9 Uhr habe ich im Sattel gesessen und es war auch schön über Alexa meine Playlist mal wieder zu hören. Noch während der ersten Session kam der Anruf: Der VW-Elch ist fertig und kann abgeholt werden! Somit habe ich mir über die leicht nasse (brrrr) Radhose eine Jogginghose angezogen und bin den knappen Kilometer gegangen: Das Auto abholen, nach Hause fahren und die Winterreifen in den Keller wuchten, Auto wieder in die Garage stellen.

Anschließend gab es die zweite Session und das Mittagessen stand an, Pause, essen und danach zwei Filme auf Sky schauen. Nach den Filmen (Lommbock ist recht unterhaltsam) gab es die finale, dritte Session und nach insgesamt 162 Minuten bei 180(!) Watt war ich fertig, der Kalorienverbrauch angemessen wink. Damit kommen wir zu DEM heutigen Angstfaktor: Die Waage nach dem Mallorca-Urlaub. Und welche Überraschung, ich habe nur ein halbes Kilogramm trotz der Völlerei zugenommen! Wow, ich muss mit meinen Radtouren auf Malle enorme Energiemengen verbraucht haben. Sozusagen Tonnen-Kalorien statt kcal shades. Ich bin mehr als zufrieden. Zudem ist eine Einladung von meinem neuen Arbeitgeber zum Familientag gekommen: Auf einem Samstag den gesamten Nachmittag ab 13 Uhr bis spätabends, ich kann die gesamte Familie mitbringen und meinen neuen Arbeitsplatz zeigen, es gibt Essen und Getränke UND: Es tritt Rea Garvey auf, Hammer.

Ich kämpfe weiterhin mit dem geflashten S20 sowie ESPEasy und der Einbindung in FHEM, aber ich denke ich habe den gordischen Knoten jetzt durchschlagen. Im Prinzip lief es auf eine Neukonfiguration (inkl. Löschen) hinaus und warum auch immer geht es nun smile,
Ralf

Malle-Aufräumarbeiten



Aufräumarbeiten,

wie immer ist der erste Tag nach einem Urlaub mit vielfältigen Tätigkeiten verbunden: Pakete sichten, die Gadgets begutachten, neue Updates sowie Firmwares einspielen, Aktien verfolgen usw. Also alles Dinge, die man als ITler halt so macht shades. Dadurch bin ich nicht zum Sport gekommen, aber ich hatte auch keine Lust. Denn: Eigentlich wollte ich heute eine Radtour machen mit Sigma-Computer und neuem Sattel. Aber bei dem deutschen Wetter war das nicht möglich: Kalt, sehr windig und gelegentliche Regenschauer. Somit habe ich zunächst den Radcomputer eingerichtet, es ist erstaunlich, was man mit nur 2 Tasten alles konfigurieren kann. Und den riesigen Faltzettel von Sigma mit deren Anleitung finde ich faszinierend... Der Flite-Sattel von Selle Italia kommt mir sehr hart vor, im Prinzip Leder direkt auf hartem Kunststoff. Ich hoffe ich habe mich nicht verkauft im doppelten Sinne.

Bei den Vinci-Headsets habe ich den ganzen Tag über versucht das neueste Update auf 1.31 zu installieren, der Download ist immer abgebrochen. Jetzt am Abend hat es geklappt. Kommen wir zur Haupttätigkeit: Aus China ist die WLAN-Steckdose S20 von Sonoff angekommen. Da die originale Firmware immer nach Hause telefoniert (d.h wirklich nach China frown) und nur per App zu bedienen ist, musste eine alternative Firmware her. Dazu braucht man aber einen FTDI-Konverter. Zufällig hatte ich ein solches Teilchen hier herum fliegen. Schon interessant, was ich alles besitze. Ich denke, das Teil ist ins Haus gekommen als ich die Nano-Platinen gekauft habe. Das 1. Abenteuer war die Stromversorgung vom S20 über den Konverter, eine Pfostenleiste wollte ich nicht auflöten. Also habe ich es mit aufgesteckter Leiste versucht und es hat geklappt. Ach ja, ich habe mich für die Alternative ESPEasy entschieden, Tasmota erscheint mir zu kompliziert. Die Konfiguration der Steckdose geschieht anschließend durch ein Web-Interface auf der Dose(!) selbst und ist alles andere als intuitiv. Aber ich habe mich durch die Einstellungsschlacht gekämpft.

Die Einbindung in FHEM und Alexa ist auch erfolgt, ich kann die Steckdose durch meine Stimme schalten smile. Aber es war wirklich ein hartes Stück Arbeit. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich das Abenteuer noch einmal erfolgreich durchführen könnte, dazu waren es zu viele Schritte. Morgen früh muss endlich wieder der Sport konsequent durchgezogen werden: Ich plane das Ergometer aufgrund schlechten Wetters,
Ralf

2018/04/24 23:38



2018/04/24 23:38,

Sternenzeit 'Nach dem Urlaub', Logbucheintrag 4467 der RaBo-Enterprise: Der Trainingsurlaub mit viel Rad und wenig Strand auf Malle ist offiziell beendet, seit der Uhrzeit befinden wir uns wieder zu Hause frown. Ich bewerte noch den Umstand des späten Rückfluges: Ist es ein Vorteil oder nervt es eher? Aktuell befinde ich mich in der Meinung es für gut zu befinden. Warum, kommen wir zum letzten Tag: Gemütliches und wie immer langes Frühstück mit viel Kaffee (wie immer 2 Kannen, die Bedienung kannte uns schon smile), zurück in unsere Suite, die Koffer packen, gegen 12 Uhr zur Rezeption, auschecken, zum Kofferraum. Alles immer noch in sommerlichen Klamotten mit kurzer Hose, Schlappen und T-Shirt, die Sachen für den Flug waren in einer Tüte. Danach ging es an der Strand von Es Trenc, Sonne tanken, einfach abliegen und nichts tun. Quasi mein zweiter richtiger Strandtag. Die Frau des Hauses hat sich die Zeit im Hafen und an Stränden in der Nähe zum Hafen vertrieben.

Gegen 15 Uhr haben wir uns am Hafen getroffen, es wurde noch ein Kaffee getrunken und wir sind gegen 16 Uhr ins Hotel zurückgegangen. Noch eine Stunde in der Lobby abhängen, surfen, Mails lesen, umziehen. Mehr als pünktlich kam der Bus um 17:13 Uhr. Was heißt schon Bus, es war ein besonders großes Taxi wink: Denn in einem ausgewachsenen Reisebus waren wir die einzigen Fahrgäste. Der Rest war reibungslos und schnell erledigt: Einchecken, durch die Kontrolle, bei McDonalds das Abendessen, warten auf das Boarding. Um kurz vor 23 Uhr sind wir gelandet, 2 der 3 Kinder kamen gerade mit dem Auto an, Koffer rein und weg. Durch die Zollkontrolle bin ich mit lockerem, unschuldigem Gesichtsausdruck und völlig entspannt gegangen, Tarnung ist alles shades. Ach ja, unsere Koffer kamen als erstes auf dem Gepäckband an und wir waren die ersten, die gehen konnten.

Nun sitze ich hier bei kaltem und windigen Wetter, würde am liebsten weiter auf der Insel sein und habe jetzt schon Wehmut sowie Fernweh nach der Insel. Es war ein sehr schöner Urlaub in Sant Jordi, das Blau-Resort ist toll und würde ich jederzeit wieder wählen. Das Hotel hat meine Empfehlung,
Ralf

PS: Die Nummer am Anfang ist kein Fake, das ist der 4467. Beitrag hier, wow!

Allerlei auf Mallorca



Allerlei auf Mallorca,

da es keine Radtour geben konnte, gibt es natürlich auch keinen Bericht, wo ich entlang gefahren hätte sein können. Auf der einen Seite war ein Ruhetag ohne Anstrengung ganz nett, auf der anderen Seite hat mir das Rennrad richtig gefehlt. Ich wäre am liebsten nach dem Frühstück bei Huerzeler vorbei gegangen: Gebt mir sofort ein Rennrad! wink Nun ja, somit haben wir in aller Ruhe gefrühstückt, sind erneut auf unsere Suite gegangen und haben den Tag ruhig angehen lassen. Nach der ganzen Muße sind wir zum Hafen von Colonia de Sant Jordi spaziert und es ging weiter die östlichen Strände entlang. Sehr nett, das Wetter war auch ideal: Leichte Schleierwolken, dadurch nur leichter Sonnenschein, aber trotzdem warm.

Ich bin sogar am Strand eingeschlafen, als ob der Körper sich etwas zurückholen wollte. Kurzer Einkauf noch (der geneigte Leser weiß, was das bei mir heißt) und wir waren zurück in unserer Suite, Nickerchen machen zu Beginn des Nachmittags. Anschließend ging es an die westlichen Strände, d.h. in Richtung Es Trenc. Hmm, ich weiß nicht, welche Seite mir besser gefällt, ich denke beide sind mehr als in Ordnung. Bei der Rückkehr in die Suite (scheint mein aktuelles Lieblingswort zu sein shades) gab es eine unerwartete Überraschung: Ich hatte die Nachsendung der Tageszeitung beauftragt und heute ist die erste Ausgabe angekommen. Wow!!! Nach 8 Tagen das erste Exemplar. Zudem nicht die Montagsausgabe (von letzter Woche), sondern die von Mittwoch. Einfach Wahnsinn, wie lange es dauert die Zeitung nach Mallorca zu bekommen. Das scheint man vergessen zu können. Nach Usedom oder Dänemark klappt das recht zuverlässig innerhalb von 2 Tagen.

Vor einer Stunde gab es die letzte Abendvöllerei, was man im Blau-Resort an kcal zu sich nimmt, geht auf keine Kuhhaut. Einfach zu viel (Nachtisch!), vor allem an einem Tag wie heute ohne Sport. Gefühlt habe ich mindestens 5kg zugenommen. Ich bin neugierig, wie viel es real sein wird. Hoffentlich nicht mehr als 1-2kg. Ach, durch die vielen Radtouren habe ich letzte Woche über 31.000kcal verbrannt, neuer Rekord. Es waren durchschnittlich fast 4.500kcal pro Tag. Nun ja, unser Urlaub in Sant Colonia ist bereits fast vorbei, der letzte Abend läuft und in 24h sitzen wir im Flieger, Start ist erfolgt. Mal sehen, wie wir den Tag gefüllt bekommen, denn die Suite müssen wir spätestens um 12 Uhr räumen. Und der Bus zum Palma-Flughafen geht erst um 17:20 Uhr. Vielleicht noch mal an der Strand,
Ralf

Goodbye Rennrad



Goodbye Rennrad, leider war es soweit: Der letzte Miettag von meinen lieb gewonnenen Rennrad Hyperdrive der Marke Centurion suprised. Ich mag das Modell derart, dass ich in der Tat mit dem Gedanken spiele mir privat auch eins zuzulegen. Ins Auge gefasst habe ich das Modell Hyperdrive 4000 mit Scheibenbremsen. Aber kommen wir zum Tag, natürlich bin ich trotz Sonntag und im Prinzip nicht vorhandenem öffentlichen Busverkehr auf die Straße gegangen und die Frau des Hauses hat sich die Zeit im Ort vertrieben. Wie geplant bin ich nach Can Picafort gefahren, die Strecke der Hinfahrt war mit 62km deutlich kürzer, so dass ich bereits vor 12 Uhr an der nördlichen Küste war. Der Eindruck vom Ort: Sehr touristisch geprägt, deutlich größer als Sant Jordi und der Strand gefällt mir nicht. An der Stelle, an der ich angekommen bin, besteht die Küste nur aus felsigen Abschnitten. Man muss bis an das südliche Ende von Can Picafort fahren (oder eben gehen), dort gibt es einen sandigen Bereich. Spontan würde ich aus meiner Sicht festlegen: Schön mal da gewesen zu sein, aber Urlaub muss ich in dem Ort nicht machen. Da gefallen mir Sant Jordi sowie Cala Millor deutlich besser. Auf der Rückfahrt habe ich leider einen Fehler gemacht und bin über Petra sowie Manacor nach Felanitx gefahren. Warum ein Fehler? Die Strecke ist rund 10km länger. Von Felanitx ging es die mir bekannte Strecke über Santanyí sowie Ses Salines zurück in das Hotel. Auf den letzten 30-40km dachte ich mir: Es geht nicht mehr, ich hatte nichts mehr zu trinken, der Mund trocken. Ich war kurz davor für mich selbst zu sagen: Es reicht nun, keine Radtour mehr, prima, dass der letzte Miettag gekommen ist. Wie fast immer gibt es den Streckenplan als Screenshot. Es war und ist ein neuer Rekord für mich, 135km an einem Tag smile:
Radtour Juli 2017
Aber ich war kaum wieder im Hotel und hatte das Rad auf den Haken gehangen, da juckte es schon wieder. Schnell noch ein paar Kilometer abreißen?! Zu gut, dass ich es nicht gemacht habe, die 1,25l Cola auf dem Zimmer habe ich im Grunde auf Ex getrunken. Mal sehen, was ich morgen denken und fühlen werde, wenn es keine Radtour gibt und wir an den Strand gehen. Aber meine Oberarme sind jetzt endgültig verbrannt cry, Ralf

Porto Cristo-Aufstieg



Porto Cristo-Aufstieg das mit dem Aufstieg kann man heute zwei Mal wortwörtlich nehmen. Zunächst zu dem Auf und Ab bei der Radfahrt nach Porto Cristo und zurück. Wie geplant habe ich mich auf die Tour gemacht, knapp 50km pro Strecke. Am Ende fehlten mir gerade 2km an der 100er-Marke, daher habe ich noch kurz eine Runde durch Sant Jordi gedreht, um auf diese magische Zahl zu kommen smile. Den ersten Teil der Tour kannte ich schon, weil mehrfach gefahren. Der spannende Abschnitt waren die letzten 15km vor dem Ziel, ein Radfahrertraum! Es ging Berge hinauf (und wieder hinunter), schon recht anspruchsvoll und teilweise mit stärkeren Anstiegen. Aber natürlich habe ich alle gemeistert. Die Hinfahrt dauerte länger weil Gegenwind und weil mehr Anstiege als Abfahrten. Der Rückweg war deshalb dementsprechend einfacher und schneller. In Porto Cristo habe ich eine 30-minütige Pause eingelegt und in einem kleinen örtlichen Laden direkt am Hafen einen Cafe Americano geordert (neben Lebensmitteln haben die halt auch eine Kaffeemaschine). Den Laden kannten wir von unserem Urlaub im November, es ist herrlich direkt am Hafen in der Sonne einen Becher Kaffee zu trinken. Gegen 11:45 Uhr ging es auf die Rückfahrt und um kurz vor 14 Uhr war ich wieder auf dem Zimmer. Die Route wurden wie immer vom Gear Fit 2 getrackt, hier der Verlauf.
Radtour Juli 2017
Interessant, wie fast immer, ist, dass ich die schnellsten Kilometer am Ende der Tour gemacht habe. Es liegt vielleicht daran, dass ich endlich warm werde oder schnell zu Hause bzw. im Hotel sein will wink. Morgen habe ich ein Problem, ich will mit dem Rad (die letzte Tour frown) nach Can Picafort, aber was soll die Frau machen? Meine Idee war daher, sie soll den Bus nehmen und wir treffen uns irgendwo am Meer. Tja, das Bussystem auf Mallorca ist 1. sehr auf Palma als Knotenpunkt ausgerichtet (d.h. man müsste umsteigen, die Fahrzeiten werden immer länger) und 2. an einem Sonntag sehr dünn (verdammte Katholiken shades). Noch habe ich null Idee und keinen Plan... Kommen wir zum zweiten Aufstieg: Der SCP hat am Nachmittag den Aufstieg in die 2. Liga perfekt gemacht! Grandios, Jungens, Hammer, einfach nur geil!!! Und das drei Spieltage vor Ende, ein lockeres 3:0 hat gegen Unterhaching gereicht und wir sind wieder Zweitligist! Ich freue mich schon auf die nächste Saison und evtl. bin ich dann nicht nur in Pokalspielen im Stadion! Die erste Liga ist bereits wieder in Sichtweise grin, Ralf-

E-Bike



E-Bike,

wir wollten (also mehr ich, um das schlechte Gewissen zu beruhigen) gemeinsam eine Radtour machen. Da ich mir am Dienstag anhören konnte, wie anstrengend alles ist und bereits nach wenigen Kilometern ein "Ich kann nicht mehr" folgte, wurde der Frau ein E-Bike spendiert, d.h. zur Leihe für 24€ pro Tag. Und was bekam ich nach 1(!) Kilometer zu hören?! Der Sattel ist zu hart, das Rad zu unbequem, mein Gesäß tut weg (ich formuliere höflich wink). Lange halte ich das nicht aus! Wann machen wir Pause? Ich dachte, ich lausche nicht richtig... Wozu dann das E-Bike, das hätte man auch günstiger haben können?!? Nun gut, wir haben uns irgendwie bis nach Cala Figuera geschleppt: Ein wunderschöner kleiner Hafen mit steiler Felsküste links und rechts (hat was von den Fjorden in Norwegen, natürlich mehr als eine Spur kleiner). Wir haben kaffeehaltige Getränke zu uns genommen, wobei ich einen Cafe con leche für die Frau nicht als Kaffee einstufen würde shades.

Parallel habe ich mit der Kleinen zu Hause über What's App gechattet, weil zu dem Zeitpunkt der Handwerker im Haus war, um die Therme erneut(!) zu reparieren. Nach knapp einer Stunde und Austausch eines weiteren Rohres haben die Kinder wieder warmes Wasser. Ich möchte nicht die Rechnung sehen, übrigens, es ist die von letzter Woche heute angekommen und ich habe mit den Ohren geschlackert. In meinem nächsten Leben werde ich Handwerker. Nach einer Stunde (notwendige Pause für Frauen, siehe oben) sind wir wieder auf die Räder gestiegen und in den Nachbarbadeort Cala Santanyí gefahren. Auch sehr hübsch, zudem gibt es einen Sandstrand und ein großes Hotel direkt am Strand. Analog zu Figuera wird die Bucht von Felsen eingerahmt. Für einen Tagesausflug sind beide Orte eine Empfehlung, aber länger Urlaub möchte ich dort nicht machen.

Eigentlich wollte ich auf dem Rückweg noch einen kurzen Abstecher nach Es Trenc machen, aber die Frau hat sich verweigert: Ich will sofort nach Sant Jordi, du kannst ja weiter fahren! Und das nach gerade mal 42km, ein lockeres Aufwärmen nenne ich das. Aber ich habe mir ihre Worte zu Herzen genommen und mal eben in 70min 30km abgerissen. Gut, das Experiment mit Frau und gemeinsamer Radtour ist gestorben und wird im April mit Sicherheit keine Neuauflage erleben. Auch das E-Bike war und ist kein Argument. Morgen werde ich wieder auf Solotour gehen, ich will nach Porto Cristo fahren, das sind gut 50km von Sant Jordi. Ich habe mir übrigens für mein Rennrad zu Hause einen kleinen Radcomputer von Sigma bestellt (ich bin richtig begeistert von dem kleinen Helferlein am Rennrad von Huerzeler, ich sehe permanent die aktuelle und durchschnittliche Geschwindigkeit, mehr brauche ich nicht). Zudem endlich den Sattel Flite Classic von Selle, ich habe mich für 71€ endlich entschlossen und hoffe auf keinen einschlafenden Hintern nach 3 Stunden Fahrzeit mehr. Damit schließt sich eigentlich der Kreis zu oben grin.

Und ich spiele mit dem Gedanken mir privat auch ein Centurion Hyperdrive Rennrad zu kaufen. Ich habe im Moment eins zur Leihe und bin begeistert. Genauso ein Rennrad brauche ich privat auch,
Ralf

Petra ohne Petra



Petra ohne Petra,

mein Plan wollte nicht funktionieren, die Frau des Hauses hatte keine Lust auf eine Radtour cry. Auf die näheren Gründe gehe ich an dieser Stelle nicht ein wink. Deshalb musste eine Alternative erarbeitet werden: Der Plan war für meinen Part war schnell gefunden, eine Radtour, was sonst shades. Die Frau hat sich gemeldet für den Supermarkt (Bier) und wollte ansonsten zum örtlichen Markt, der aber leider nicht stattgefunden hat. Somit ist sie durch die Sant Jordi geschlendert, hat sich den östlichen Teil vom Strand angesehen. Ich hatte meinen Entschluss schnell gefasst, es sollte eine "normale" Tour zwischen 90-100km werden. Daher bin ich nach Petra im Inselinneren gefahren, die Stadt soll sehr schön sein und die Gegend mit den vielen Hügeln ist für Radfahrer ideal. Zunächst habe ich bei Huerzeler aber meinen Ersatzschlauch ausgetauscht, ich wollte das Risiko nicht eingehen ohne Ersatz zu fahren. Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen und nach meinem Desaster am Dienstag konnte ich mir einen Spruch anhören: Schon wieder...

Na gut, ich arbeite weiter an meiner Berühmtheit. Den Ersatzschlauch habe ich übrigens sofort bekommen. Exakt um 9:30 Uhr ging es los auf meine Tour, zunächst nach Campos, weiter nach Porreres, Vilafranca de Bonany und an der Autobahn entlang, danach waren es noch wenige Kilometer bis Petra. Der Ort ist wirklich nett, enge Gassen, alte Häuser und Gebäude, sehr schön. Ich habe anschließend noch einen Schlenker nach Sineu gemacht und bin über Montuïri nach Hause ins Hotel gefahren. Nach ca. 95km war ich um Punkt 14 Uhr wieder im Zimmer, total müde und noch verbrannter an Armen sowie Beinen. Anschließend haben wir noch einen längeren Spaziergang durch Sant Jordi gemacht, d.h. ich mehr schlurfend und die Beine nachziehend, denn meine Waden sind komplett Matsch. Zu meinem Erstaunen merke ich das nur beim Gehen, aber nicht auf dem Fahrrad. Ich bin halt ein Homo Rennradus. Wir haben noch Zigaretten im einzigen Tobacco-Laden von Sant Jordi eingekauft und ich musste etwas Erstaunliches lernen: Kauft man mehr als 2 Stangen, muss man sich ausweisen und es wird die Ausweisnummer notiert. Bei 1 oder 2 Stangen nicht, den Sinn verstehe ich nicht.

Zu Hause geht mal wieder die Therme nicht, es wird kein Warmwasser produziert, gerade lauwarm. Dabei war der Monteur erst letzte Woche da und hat diverse Teile ausgetauscht. Entweder müssen die Kinder mit kaltem Wasser leben oder den Handwerker anrufen. Ich nenne das Erziehung und für das Leben lernen grin,
Ralf