125km unfallfrei



125km unfallfrei, ein Mann, ein Plan, ein Wort: Die Frau des Hauses ist mit dem Bus nach Palma gefahren und ich hatte freie Bahn für meine geplante Radtour. Es sollte laut meinen eigenen Vorgaben die bisher längste im Urlaub werden und nach S’Arenal führen. Zum einen waren die Touren der letzten zwei Tage zu kurz, zum anderen musste mein gestriges Trauma überwunden werden. Aber warum der Ort?!? In westlicher Richtung war ich bisher nicht unterwegs und in S’Arenal war ich vor 30 Jahren mit 2 Kumpel im Urlaub. Ich wollte wissen, wie es derzeit aussieht. Um kurz vor 9:30 Uhr bin ich gestartet und habe mich im Grunde strikt an die MA-6014 gehalten, wobei ich gelegentlich Abstecher gemacht habe, z.B. nach Sa Ràpita oder an den Strand Es Trenc. Es war nicht die kürzeste Strecke, aber ich habe es nicht bereut: Eine fantastische Rennradstrecke! Es geht an der Steilküste vorbei, es geht rauf und runter, man halt viel zu sehen, der Verkehr ist akzeptabel (außer diese tausende von Radfahrern wink) und vor allem: Man kann richtig Strecke machen, da man circa 30km lang in keinem Ort vorbeikommt! Super, wunderbar, fantastisch! Dagegen war und ist S’Arenal ein Albtraum, viel zu überlaufen, zu viele Menschen, viel zu touristisch. Ich bin einige Kilometer an der Strandpromenade bis zum nächsten Ort entlang gefahren und hatte die Nase voll: Schnell wieder weg, nicht weiter nach Palma. Am Ende sind es auf den Kopf 5 Stunden mit 125km geworden, Durchschnitt könnt Ihr selber ausrechnen shades. Kurz nach 15 Uhr war ich wieder im Hotel und hatte diese Route hinter mir:
Radtour Juli 2017
Das Wetter war auch prima, so toll, dass ich mir Arme und Oberschenkel noch mehr verbrannt habe, knallrot würde ich das einstufen. Aber Sonnencreme ist ja was für Weicheier cry. Allerdings hätte ich nicht vermutet, dass ich im April auf Mallorca derart empfindlich bin. Mal sehen, was morgen folgt, Ralf

3faches Malheur



3faches Malheur,

ich habe heute dem Rennrad alles abgerungen und das Rad mir, meine Arme und Beine sind deshalb verbrannt, meine Füße wund und ich insgesamt völlig im Eimer. Aber wie immer gilt: Schön der Reihe nach! Wie geplant wurde ein weißes City-Bike für die Dame des Hauses organisiert, damit wir gemeinsam eine (für mich) kleine Radtour durch die unmittelbare Umgebung machen können. Am liebsten wären wir fernab vom Verkehr kleine Wege und Straßen direkt an der Küste entlang geradelt. Auf der digitalen Karte ist zwar eine Vielzahl von Fahrwegen in Strandnähe verzeichnet, die aber sämtlich in Privatbesitz sind und nicht befahren werden dürfen. Somit blieb uns leider nichts anderes übrig als der MA-6100 nach Ses Salines und Santanyí zu folgen. Rund 2km nach Ses Salines kann man in Richtung Küste abzweigen zum Cap de Ses Salines, dem südlichsten Ende von Mallorca. Der Weg von der Landstraße ist weit (ziemlich exakt 9km) und am Ende wird man nur wenig belohnt: Ein Leuchtturm, eine Insel in unmittelbarer Nähe und viele Felsen.

Um auf mein gewohntes Tempo zu kommen, bin ich immer wieder mit Speed voraus gefahren und die Frau im Bummeltempo unterwegs. Nach einigen Kilometern wurde von mir der Return eingeschlagen und ich bin zur Frau zurück gefahren. So auch auf dem Rückweg vom Cap: Ich war wieder Richtung Cap unterwegs und bemerke: Upps, der Vorderreifen hat keine Luft mehr, ist platt. Luftpumpe zwar dabei, ab wie ging das noch mit diesen Ventilen?! Letztendlich hatte ich den Reifen erneut stramm aufgepumpt und war wieder los: Nach jeden 1,5km das gleiche Prozedere, 5mal bis ich an der MA-6100 die Dame wieder eingeholt hatte. Im Kopf hatte ich noch das Wort von Michael: Huerzeler gibt einen Ersatzschlauch mit. Wo ist bloß das gute Stück?!? Direkt am Sattel: Somit haben wir auf einer mallorquinischen Landstraße erfolgreich und recht schnell (5min) den Schlauch vom Vorderreifen ausgetauscht. Ich war stolz auf mich und wieder einsatzbereit.

Es ging weiter nach Cala Llombards: Ein traumhafter, kleiner Strand zwischen Felsen, herrlich. Fotos folgen nach dem Urlaub. Eine kleine Bar mit eiskaltem Bier gibt es auch smile. Auf dem finalen Rückweg zurück ins Hotel ist das grande Malheur passiert, wir sind rund 3km vor Ses Salines und ich komme nach rechts auf den Seitenstreifen ab, kann mich gerade noch halten, rutsche aber mit beiden Reifen(!!) an der ca. 10cm tiefen, scharfen Bankette entlang. Ergebnis: Beide Reifen platt, die Schläuche demoliert und die Reifen selber auch. Nun hatte ich 2 Probleme: 1. Wie komme ich ins Hotel zurück und 2. was sagt der Verleiher zum Ergebnis? Teil 1 konnte ich zunächst nur zu Fuß in Angriff nehmen, ergo meine Radschuhe ausziehen (damit kann man echt nicht gehen) und mit blanken Füßen die Straße weitergehen. In Ses Salines wurde mir ein Taxi gerufen (vielen vielen Dank noch mal an den netten Geschäftsinhaber und die nette Taxifahrerin). Und vielen Dank an das Radteam aus Mülheim, die als einzige angehalten haben.

Bei Huerzeler war man sehr professionell: Ich bekam 2 neue Räder montiert, die Bremsen wurden geprüft, ein Check ob die Reifen rund laufen und ich hatte mein Rennrad fertig für eine Probefahrt zurück. Auf meine Frage, was ich schuldig sei: Du hast doch eine Versicherung? Ja. Damit ist alles erledigt. Ich war noch nie so froh, eine Spezialversicherung für 16€ abgeschlossen zu haben. Dabei hatte ich vorher noch überlegt: Soll ich das machen oder nicht? Jetzt sitze ich hier mit dicken Blasen an den Füßen... Aber wahrscheinlich bin ich nun eine kleine Berühmtheit in Radfachkreisen auf Mallorca: Der Idiot auf der Bankette wink,
Ralf

MMB



MMB

ich habe extrem müde Mallorca-Beine, Muskelkater würde ich es nicht nennen, einfach nur ausgelaugte Oberschenkel. Ich bin natürlich erneut mit dem Rennrad gefahren (warum alleine folgt später) und dieses Mal ging es in Richtung Nordosten (65km in Summe): An Ses Salines vorbei in Richtung Santanyí und weiter über viele Hügel nach Felanitx. Eigentlich wollte ich nach Sant Salvador, habe mich aber in Felanitx verfahren und musste mich zunächst orientieren (Komoot ist super!). Ich habe den Absprung zum Kloster letztendlich doch gefunden und bin in die Steigung eingefahren. Nachdem ich aber das Schild gelesen (4,8km Anstieg mit über 6% Steigung) und einen Blick auf meine schmerzenden Oberschenkel geworfen hatte, verließ mich der Mut, das hätte ich der in heutigen Verfassung niemals geschafft. Ich habe nach 1km gedreht und bin über Felanitx in Richtung Campos gefahren.

Zum Glück habe ich den Berg sein gelassen, denn: Ich hatte einen widerlichen, weil recht starken Wind aus Richtung Westen vor mir, stellenweise hatte ich das Gefühl zu stehen. Zusätzlich kam ab Campos auch noch Regen auf, ich war bedient! Klatschnass bei aufbrechenden Wolkenbändern kam ich in Colonia de Sant Jordi an. Und was soll ich schreiben?! Ab meiner Rückkehr wurde das Wetter immer besser und wir sind gegen 14 Uhr an den Strand gegangen, auf den großen weißen breiten Stände in Richtung Es Trenc gehen und Pause im warmen Sand einlegen (nackte Füße im Mittelmeer!). Die Strände sind in der Tat schön und relativ wenig besucht, weil es keine Hotelanlagen in der Nähe gibt und Zufahrtsstraßen rar gesät sind. Dicke Empfehlung von mir! Nach dem Strand musste ich komatös schlafen, 2 Stunden im Bett, ich war völlig fertig!

Aber warum bin ich heute alleine mit dem Rad gefahren, der Plan war doch ein anderer??! Der Grund wurde schon erwähnt, das Wetter. Es macht keinen Spaß bei Wind, Wolken und angekündigtem Regen eine Tour an der Küste entlang zu machen (u.a. will man ja auch mal anhalten und andere Strände begutachten). Das soll nun morgen realisiert werden, die Frau bekommt ein weißes City-Bike und ich trödele mit dem Rennrad halt neben ihr her (und versuche nicht umzufallen). Vielleicht mache ich ab und zu einen Ausbruchsversuch wink. Am Mittwoch plane ich wieder eine Solotour, ich will nach Palma. Das sind genau 50km und sollte hin/zurück an einem Tag mit dem Rennrad machbar sein. Aber nach Felanitx fahre ich diese Woche noch mal, dann geht es auch den Puig de Sant Salvador hinauf. Vielleicht brauchen meine Oberschenkel einfach nur eine gewisse Mindestaußentemperatur. Oder ich bin ein Kaltblüter shades.

Zum Glück soll ab sofort das Wetter jeden Tag besser werden, sprich Sonne, wärmer, mehr Mallorca halt,
Ralf

PS: Den Beitrag habe ich auf der Terrasse geschrieben smile

Kilometerfresser



Kilometerfresser,

direkt nach dem wiederum sehr guten Frühstück (ich habe mich allerdings etwas zurückgehalten) habe ich mein vorbestelltes Rennrad bei Huerzeler abgeholt. Es gab eine kleine Schlange, weil natürlich mehrere Urlauber direkt um 9 Uhr ein Rad abholen wollten. Aber bis 9:30 Uhr waren alle Formalitäten erledigt (inkl. Schritthöhe ausmessen und Montage der Pedalen) und ich war auf der Straßenpiste. Die erste Etappe ging bis Montuïri, die ersten 33km waren in rund 80 Minuten geschafft und ich stand auf dem Platz vor der Kirche. Zunächst wurde die Truppe vom Berater per WhatsApp angefunkt: Man war noch in Costix. Was tun sprach RaBo?!? Warten wollte ich nicht, somit bin ich vermeintlich entgegen gefahren. Nach rund 10km hatte ich ein mulmiges Gefühl, ich hätte das Team längst treffen müssen. Somit ging es zurück nach Montuïri und auf dem Platz wartete man bereits auf mich.

Nach 2 schnellen Zigaretten (zur allgemeinen Belustigung wink) sind wir nach Randa und den Puig de Ratnda gefahren. Letzterer ist ein 542m hoher Berg und erhebt sich weit über die ansonsten recht flache Gegend. Natürlich sind wir die 5km langen Serpentinen mit einer Durchschnittssteigung von 5,7% nach oben auf den Berg gefahren. Es war sehr anstrengend, aber erstens habe ich durchgehalten und zweitens hat es aufgrund des Ausblicks gelohnt. Meine 3 Radshirts waren allerdings mehr als verschwitzt und ich musste eine Schicht ablegen. Nach ca. 30min Pause ging es mit hohem Tempo nach Algaida, wo wir uns wieder getrennt haben. Die letzten 45km musste ich wiederum alleine fahren, ab 20km vor dem Hotelziel wurde es aufgrund von Gegenwind anstrengend. In Summe bin ich in 6,5 Stunden mit vielen Pausen genau 121km geradelt, wow, ich bin stolz auf mich. Das Wetter war sehr gut, viel Sonne und wärmer als gestern. Allerdings habe ich nun einen Sonnenbrand auf den Armen.

Das Rennrad von Huerzeler gefällt mir sehr gut, wesentlich leichter als mein eigenes und fährt hervorragend. Am liebsten würde ich mir zuhause dieses Modell zulegen. Es ist übrigens unglaublich, was für Radvölker auf Mallorca mit Rennrädern unterwegs waren, ganze Heerscharen aus vielen Ländern: Engländer, Schweden, Holländer, in großen Teams alles gesehen. Morgen will sich die Frau des Hauses ein City-Bike mieten und es soll langsam entlang der südlichen Küste gehen. Am Dienstag plane ich erneut eine längere Solotour in das Inselinnere, es soll auf einen ähnlichen Berg mit einem Kloster gehen. Das Essen war erneut hervorragend, aber etwas war anders als gestern: Ich habe über 5.000kcal verbraten und das viele Essen konnte meinen Körper nicht so schocken wie gestern shades . Meine Beine sind müde, viele Grüße an das Radteam aus Münster,
Ralf

Dänischer Malle-Herbst



Dänischer Malle-Herbst,

man landet überpünktlich (7 Uhr!) vor der geplanten Zeit (was den Grund hatte in PB wirklich Punkt 5 Uhr abgeflogen zu sein und zweitens gab es wohl keinen Gegenwind) und wie ist unsere Begrüßung auf dem Flughafen von Palma?! Genau, mit Regen, Wind und tiefhängenden Wolken. Das hatte ich mir irgendwie ganz anders vorgestellt, mehr mit Sonne sowie Wärme. Vor allem als Belohnung, da ein Abflug um 5 Uhr eine Art von Folter ist. Dafür war die Organisation erste Sahne, mit einem Taxi (wohl zu wenig Gäste von Alltours als dass sich ein Bus gelohnt hätte) waren wir bereits um 8:30 Uhr im Hotel. Einchecken ging noch nicht, Zimmer noch nicht gereinigt. Dafür durften wir in der Tat frühstücken: Das morgendliche Mahl im Blau-Resortkomplex von Colonia de Sant Jordi ist Klasse, eine riesige Auswahl und meinen geliebten Speck gibt es auch. Ich habe zwei große Teller zu mir genommen und war im Prinzip bewegungsunfähig.

Nach dem langen Frühstück mit 2 großen Kannen Kaffee (Aufwärmen, Kälteschock überwinden!) konnten wir das Zimmer erobern. Insgesamt ist im Blau-Hotel alles wunderbar, nur die Zimmer wirken etwas altbacken, nicht mehr zeitgemäß und könnten eine Frischzellenkur vertragen. Aber insgesamt alles mehr als tolerierbar. Insgesamt ist es aber ein sehr großer Komplex mit 5 Häusern, es gibt 2 Frühstücks/Essenssäle und es rennt viel Personal herum. Ein komplett anderes Kaliber als das kleine Hotel im November. Dafür gibt es aber auch Tennisplätze, eine Sporthalle, ein riesiges Gym und ein Spa. Das Hotel erhält von mir die Note 2+, vor allem auch im Hinblick auf das hervorragende Abendessen, es waren 2 Teller mit Hauptgängen, einmal Käse und zwei Mal irrsinnig guter Nachtisch. Gefühlt habe ich bereits 2-3kg zugenommen. So viel Aktivität könnte man gar nicht entwickeln, um mit einem erhöhten kcal-Verbrauch gegensteuern zu können.

Kommen wir zum Ort. Nachdem ich die erste Schlafphase zwischen 10 und 12 Uhr hinter mir hatte (ich habe in der Nacht nur eine Stunde schlafen können, dazu noch ca. 1,5h auf dem Flug), und es wider Erwarten eine trockene Periode mit Wolken ohne Regen gab, sind wir in den Ort Colonia de Sant Jordi gegangen (Bier und Zigaretten kaufen, sehr wichtig wink): Hmm, ganz anders als Cala Millor, viel weniger touristisch geprägt, viel größer, hier scheinen wirklich Menschen zu leben. Der Hafen ist nett, viele Schiffe und man kann sehr schön entlang der felsigen Küste spazieren gehen. Westlich und östlich soll es tolle, breite Sandstrände geben, die wir aber noch nicht gesehen haben. Direkt nach Rückkehr bin ich in das Spa gegangen: Bekloppt und Irre, ich gehe auf Mallorca in die Sauna. Das Spa ist aber schön, man kann nach draußen schwimmen und es gibt 5 Saunen bzw. türkische Bäder. Schön war das mit dem Eukalyptus-Dampf. Hustenbonbons von außen shades.

Morgen früh hole ich mein Rennrad bei Huerzeler ab, deren Niederlassung ist direkt im Hotel Blau. Zum Glück hatte ich das Rad nicht bereits für heute gemietet. Es soll nach Montuïri in das Inselinnere gehen, wo ich mich mit einem der Berater treffe und wir einige Kilometer gemeinsam fahren. In Summe wird es wohl auf 80km in 4 Stunden hinauslaufen. Ich freue mich, hoffe aber auf ein paar Sonnenstrahlen und Wärme,
Ralf

Malle-Bär



Malle-Bär,

ich befinde mich in (zu vielen) unwirklichen Zuständen wink: Gestern habe ich es erst kurz vom letzten Feierabend realisiert, dass der Job vorbei ist, und im Moment ist der Mallorca-Urlaub für mich unendlich weit entfernt. Dabei sind die Koffer gepackt, mein IT-Equipment im Rucksack verstaut (und mein Radhelm ist an den Rucksack angebunden) und in knapp 3,5 Stunden fahren wir zum Flughafen Paderborn. Um 5 Uhr startet die Maschine. Was hat mich bloß geritten, wieso habe ich mich auf einen derartig frühen Start eingelassen?!? Ich werde unendlich müde sein. Aber vielleicht kann ich in den gut 2 Stunden Flugzeit prima schlafen. Nun ja, in gut 10 Stunden sind wir bereits im Hotel, haben hoffentlich eingecheckt und zudem ein Frühstück erhalten. Direkt danach will ich unbedingt an den Strand. In den letzten Tagen war das Mallorca-Wetter nicht toll, recht kalt und Regen und viel Wind. Aber ab morgen wird sich das ändern!

Gestern haben wir zur Feier(?) des Tages eine Flasche Rotwein aufgemacht, danach habe ich mein geliebtes Altbier getrunken und zur Belohnung hatte ich heute einen Kater. Es war an nichts zu denken, nur Sofa und einen Film auf Sky ansehen. Nach dem Einwurf von Aspirin hat sich die Lage gebessert und ich bin am späten Nachmittag noch in den Folterkeller gegangen: 157 Minuten bei 160 Watt. Den gesamten Tag über hatte ich versucht, über den zweiten CUL-Stick auch die Homematic-Devices anzubinden und habe es nicht geschafft. Am Abend habe ich den Durchbruch erreicht (s.o., Kater): Der Stick ist am NanoPlus2 angeschlossen und ich habe mal schnell FHEM installiert. Wenn man den Stick und die Devices mit der richtigen HMID anlegt (muss man via ssh aus der Homematic CCU2 auslesen), dann klappt es. Danach noch ein "set hmPairSerial" auf die Seriennummern der Rollladen-Aktoren und schon konnte ich zwei der Jalousien über FHEM steuern smile. Nach dem Urlaub plane ich die CCU2 überflüssig zu machen, d.h. den zweiten Stick am Raspi2 anzuschließen und die Konfiguration zu übernehmen sowie zu vervollständigen.

Was es aktuell in unserem Haushalt im Übermaß gibt, sind Frikadellen! shades Das sind noch Auswirkungen vom gestrigen Frühstück. Ab morgen melde ich mich aus dem Süden von Mallorca,
Ralf

Ex-Mitarbeiter



Ex-Mitarbeiter,

ist es vollbracht und langsam realisiere ich es: Der aktuelle (letzte) Job ist abgeschlossen, jetzt meine Vergangenheit, und ich befinde mich sozusagen zwischen den Jahren wink. Eine Art von Zwischenphase nach dem letzten und vor dem neuen Job, in gut 3 Wochen fängt die neue Tätigkeit an. Am Ende war es weniger emotional (und halt doch) als befürchtet. Zunächst war es viel Arbeit, ein Frühstück für rund 100 Kollegen ist vor allem eine logistische Herausforderung und ich habe Muskelkater im rechten Oberarm: 12l O-Saft, 260 Brötchen, Marmelade, Nutella und vor allen viel Aufschnitt sowie Mett wollten vom weit entfernten Parkplatz zu unserer Fläche transportiert werden. Dann die Ansprachen und meine Widerworte shades und anschließend die Fleischschlacht. Gegen 11 Uhr war das Thema durch und meine Challenge des Tages geschafft. Der Rest war Aufräumen, noch viele Gespräche und allerletzte Tätigkeiten.

Meinen Plan gegen 15 Uhr den Abflug zu machen, konnte ich nicht einhalten, es ist nach 17 Uhr geworden als ich im nach Brötchen duftenden Tiguan gesessen habe. Aber das ist jetzt egal, der Tag ist geschafft und ich kann abschalten, zur Ruhe kommen und vergessen. Alles andere würde nichts bringen, denn ich habe alles abgegeben (Notebook, Ausweis, Handy), selbst wenn ich wollte, würde ich an keine Mails mehr kommen. Wie habe ich es in meiner Rede formuliert: Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt! Ich lasse sehr viel zurück (20 Jahre in Summe!), es war eine sehr lange Zeit, viele Herausforderungen, viele Kontakte, viele Erfahrungen. Aber, ich kann jetzt loslassen, es fängt ein neuer Abschnitt in einem neuen Umfeld mit neuen Aufgaben an. Aktuell bearbeite ich die Mail- und Einladungsflut mit Ex-Kollegen, die in Kontakt bleiben wollen (direkt, über Xing, über LinkedIn). Aber das ist fast geschafft. Was bleibt: Wie immer bei der Fleischerei Müller war es viel zu viel, wir haben noch viele Kilogramm an Mett über (die Brötchen werden an die Tafel gespendet) und wir werden morgen Frikadellen ohne Ende essen können grin.

Was den heutigen Tag angeht: Ich habe mich nur von Brötchen mit Mett ernährt, morgens, mittags, abends, aber das Zeug ist auch zu lecker,
Ralf

PS: Abends habe ich nur geschlafen, ich war fix und fertig, Sport war nicht möglich cry

Countdown läuft ab



Countdown läuft ab,

die allerletzten Stunden vor meinem Abschiedsfrühstück laufen, nur noch kurze Zeit und ich bin ein Ex-Mitarbeiter meines aktuellen Arbeitgebers. Ich habe es heute mehrfach zu Kollegen gesagt: Das ist fast wie vor einem Urlaub, gefühlt noch sehr weit weg, ich habe es noch nicht realisiert, dass es ab morgen vorbei ist. Ich habe den Job im Grunde bis zur letzten Minute und bis zum letzten Meeting mit vollem Herzen und vollem Engagement gemacht. Bewusst wird es mir wohl, wenn das Frühstück gelaufen ist (hoffentlich klappt alles mit der Zusteuerung und der Logistik, es wird knapp mit Start um 9:30 Uhr und erst um 9 Uhr werden die Platten vom Metzger abgeholt cry. Wie immer habe ich eine solche Aktivität an einen Dienstleister ausgelagert, also die Frau des Hauses. Wird schon werden), ich danach aufgeräumt habe, die finale Abschiedsmail geschrieben ist und noch ein paar letzte Aktivitäten gelaufen sind.

Worauf ich mich freue: Klar, kurzfristig zunächst der Urlaub auf Mallorca, Sonne, Wärme, Strand und viel auf dem Rennrad. Mittel- bis hoffentlich langfristig, dass ich noch einmal einen Neustart machen kann. Sämtliche berufliche Altlasten kann ich hinter mir lassen und noch einmal von vorne anfangen in einer neuen Firma mit neuen Aufgaben in einem neuen Umfeld, alles prima. Meine Aktieninvestitionen sind mittlerweile im Plus, der positive Aufwärtstrend bei der Telekom reißt alles heraus. Wenn im Mai zusätzlich die Dividende kommt, bin ich dick im Plus. Zum Sport, hat es gegeben und zwar richtig, da ich sehr gut geschlafen habe: 126 Minuten bei 160 Watt und über 1.600kcal, ich werde hoffentlich trotz aller Aufregung um das Frühstück super schlafen können. Die Champions League ist eine Art von Wundertüte: Gestern fliegt Barcelona aus dem Wettbewerb und im Moment liegt Real zu Hause mit 0:3 gegen Juventus zurück. Nur die Bayern sind in der Spur.

Ich mache mir jetzt Gedanken, was ich morgen zum Abschied sagen will. Es soll lustig und witzig mit ernsten Hintertönen werden,
Ralf

Schwelgen in und nach Usedom



Schwelgen in und nach Usedom,

ich habe soeben die Mail an den Noch- und bald Ex-Kollegen geschrieben mit meinen Empfehlungen zu Usedom, Karlshagen und speziell dem Thema Essen. Ich mache mir den Apriltag einfach und will Euch meine Erkenntnisse nicht vorenthalten shades:

1. Karlshagen selber:
  • Strandhotel mit der Auster: Sehr gut. Kleine, aber feine Karte, das Essen geschmacklich sehr lecker und in der entsprechenden Saison: Spargel! Bei gutem Wetter draußen auf der Terrasse sitzen (auch das Frühstück! Ist super), Essen, Leute beobachten, das Drumherum genießen.
  • Stella Del Lago: Direkt am Bahnhof, eine "Pizzeria". Einfach gut, Pizza lecker, aber auch alles andere. Bei den Salaten gibt es ein Hausdressing, da könnte ich mich reinlegen
  • Letzter Heller: Deutsche Küche, gutbürgerlich, kleines Restaurant, aber leckeres Essen

2. Trassenheide: rund 5-6km von Karlshagen entfernt, man kann prima am Strand entlang bis Trassenheide spazieren. Alternativ: Mit dem Rad durch Wälder und direkt am Strand entlang
  • Knurrhahn: Spitze, meine absolute Empfehlung, das Essen top und bei gutem Wetter ist es ein Traum draußen zu sitzen, das Leben zu genießen
  • Pommernstube: Rustikal, aber leckerer Fisch mit Bratkartoffeln. Nehmt die Fischplatte!

3. Wenn man Griechisch mag:
  • Greifswald, meine Nr 1 in MeckPom: Restaurant Athen direkt am Innenstadtring mit großem eigenen Parkplatz. Mein Lieblingsgrieche in der Region, lecker, große Portionen, super
  • Die Nummer 2, Rhodos in Ahlbeck

Der Rest vom Tag: Ich liege mit meinem aktuellen Job in den allerletzten Zügen, morgen folgt mein letzter offizieller richtiger Arbeitstag. Am Donnerstag noch das Frühstück, das war es dann. Wie öfter in letzter Zeit habe ich pünktlich Feierabend gemacht, eine 1h-Runde auf dem Sofa geschlafen und bin anschließend in den Keller gegangen: 106min bei 155 Watt, ein lockerer, ein ruhiger Tag wink. Zur Therme: Natürlich gab es am frühen Morgen kein warmes Wasser, sondern nur ein lauwarmes Tröpfchen. Die Pumpe was somit nicht der Grund für den Ausfall und der Monteur war wieder im Haus: Dieses Mal wurden der Wärmetauscher und ein weiteres Rohr ausgetauscht (O-Ton: Total verkalkt und dicht. Es ist ein Mistwasser hier, aber auf der anderen Seite kann man doch nicht alle paar Jahre diese Teile austauschen?!? Warum hatten wir rund 8 Jahre keine Probleme und seit ein paar Jahren permanent?!?).

Ich bin auf die Rechnung gespannt. Oder auch nicht cry,
Ralf

Firmware-Bug



Firmware-Bug,

mit dem Phänomen bei den MAX!-Thermostaten bin ich einer Lösung näher gekommen, es scheint sich um einen Bug in der Firmware der Regler und nicht in FHEM bzw. dem CUL-Stick zu handeln. Bei dem letzten Zeitintervall des Tages scheint die Firmware durcheinander kommen zu können (auch mit der Original-SW) und springt einfach bei einem Event wie "Fenster öffnen" auf eine Art von Default-Temperatur von 17 Grad. Es gibt einen Workaround für den Bug (was hat man früher nur ohne Internet gemacht?!), indem man kurz vor Mitternacht künstlich ein kurzes Intervall definiert, d.h.: Man erweitert '20:30,15' auf '20:30,15,23:55,15'. In den 5 Minuten vor Mitternacht kann man das Problem erneut haben, aber die kurzen Minütchen werde ich überleben. Aktuell habe ich mal wieder Stau auf der CUL-Autobahn, weil ich sämtliche Wochenprofile um das künstliche, kurze Intervall erweitern muss mad.

Im Moment habe ich mal wieder Schlafprobleme, d.h. ich werde um 6 Uhr wach und lese die Zeitung. Da ich derzeit pünktlich Feierabend mache, liege ich danach zunächst auf dem Sofa und schlafe, dann Abendessen und dann ab in den Keller. Heute sind es 110 Minuten bei 155 Watt geworden, ich bin zufrieden. Ein werter Noch-Kollege fährt im Juli (August?) in das Strandhotel nach Karlshagen und ich will ihm noch eine Liste mit empfehlenswerten Restaurants schicken. Der Nachteil: Es kommen Erinnerungen hoch und ich möchte am liebsten sofort auf die Insel! Ansonsten: Die letzten Tage und Stunden bei meinem Noch-Arbeitgeber laufen, ich bin mittlerweile bei einer zweistelligen Stundenzahl und es wird nur noch ein Gucken sein. Mein Vorteil: Auch der Urlaub auf Mallorca rückt immer näher, keine 100 Stunden mehr. Jaja, ich denke nur von Counter zu Counter wink. Ach ja, der Monteur war da und die Pumpe vom Warmwasser soll defekt gewesen sein. Ob er Recht hat, werde ich morgen früh feststellen, wenn ich hoffentlich endlich wieder heißes(!) Wasser unter der Dusche habe.

Ich widme mich wieder meinen momentanen Lieblingsthema shades: CC1101 und meine Heizungssteuerung,
Ralf