und bin auf Tour gegangen. Zuvor habe ich den Rennsattel höher eingestellt, rund 2cm mehr nach oben. Damit konnte ich in der Tat viel besser treten, kein Ziehen in den hinteren Oberschenkeln mehr und auch der Hintern tat auf dem Sattel nicht mehr so weh. Außerdem konnte ich im Durchschnitt 2km/h schneller fahren als gestern. Ich werde das Thema weiter verfolgen. Gefahren bin ich erneut über Altenbeken nach Veldrom, aber ich habe noch einen Schlenker über Horn gemacht, so dass es in Summe genau 50km waren!! Zurück ging es über den Bauernkamp, ich liebe es einfach von den Bergen in die westfälische Tiefebene zu schauen.
. Zwar klappt jetzt alles mit dem Raspiberry 1 als Gateway zwischen zwei Präfixen, aber das Default-Routing auf einigen Devices ist über Nacht durcheinander gekommen, d.h. hat auf die Fritz!Box 7590 gezeigt und die hat den Traffic nicht durchgelassen. Warum auch immer... Mein Workaround: Statische Default-Routen auf den Raspi 1. Glücklich bin ich nicht, aber es rennt im Moment. Morgen wird die Konnektivität aller Geräte erneut geprüft. Kommen wir zum allerletzten Thema: Urlaub, die Wetteraussichten sind nicht toll und ein Sommer ist bis nächste Woche nicht in Sicht. So habe ich mir den Urlaub auf Usedom nicht vorgestellt! Ich will Sonne, Meer und Strand! Gelegentlich unterbrochen von Ausflügen, z.B. mit dem Rennrad. Außerdem wäre die MSR bei den aktuellen nächtlichen Temperaturen kein Vergnügen.
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. Was für eine aufregende Saison in der 2. Liga und Paderborn ist mittendrin: Der SCP schickt den (ehemals großen) HSV mit 4:1 nach Hause! Und das völlig verdient, außer einer größeren körperlichen Robustheit und vielen Nickligkeiten hatte Hamburg nicht allzu viel zu bieten. Klar hatten die Gäste auch Chancen, aber in Summe war Paderborn besser. Und das Allerbeste: Union hat zeitgleich gewonnen und der HSV kann gar nicht mehr aufsteigen, man muss eine weitere Saison in der 2. Liga bleiben
. Was für eine Genugtuung, da die vielen Millionen und die Stars, dort die günstigen Spieler aus der 3. und 4. Liga, die halt einfach ein Team sind und berauschenden Fußball mit hohem Tempo und vielen Toren (75) spielen. Und der SCP hat alles selber in der Hand: Jetzt fehlt nur noch ein Sieg in Dresden, dann können die Eisernen machen, was sie wollen, der SCP bleibt auf Platz 2 und steigt direkt auf. Ich war heute bereits tierisch nervös, aber das wird kein Vergleich mit nächstem Sonntag sein.
. Also habe ich Multicast wieder eingeschaltet und in dem Skript zum Update von ndppd ein "/sbin/ip -6 route del default via LLA dev eth0" eingebaut. Wie oben geschrieben, diese Route wird sofort wieder erzeugt, aber durch das Löschen hat die andere GW-Route eine höhere Priorität und alles klappt wieder.
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, bin ich zu meiner üblichen Zeit wach geworden. Zunächst die Zeitung lesen und anschließend wurde der Raspi 1 in das Kellerrack verfrachtet, d.h. offiziell in den Live-Betrieb übernommen. Ich habe noch ein paar kleine Verbesserungen unternommen (vor allem den NanoPi-Air richtig konfiguriert, so dass auch DNS-Server benutzt werden) und meine neueste Errungenschaft läuft stabil, sehr sehr stabil. Es gibt eine Ausnahme, einen Wermutstropfen: Die Anzahl von dropped RX-Packets ist verdammt hoch, bei einzelnen Interfaces (beim Raspi 1 und dem großen Linux-Server) sind es 20%. Bei anderen Devices ist die Anzahl sehr gering bis 0. Bei allen gilt: Die 0 steht bei den TX-Packets. Das muss ich mir bei Gelegenheit mal anschauen, im Moment ist mein Bedarf an IT gedeckt und außerdem läuft alles. Aber stolz bin ich dennoch auf mich, meine Idee war möglich und sinnvoll. Aber es ist langsam ein wenig bekloppt, im Rack stehen: Ein Cubietruck als zweiter, kleiner Server (für Mail, DNS, DHCP etc pp), ein NanoPi Duo als Nameserver-Cache und jetzt ein Raspberry Pi A als IPv6-Gateway in die dynamische Präfix-Welt. Dazu noch das NAS und der Switch und der große Server.
. Abends habe ich die Konfiguration perfektioniert, d.h. auch radvd sowie dhcpd6 auf den Raspberry Pi A umgezogen. Das lief aber nicht auf Anhieb, ich musste mit den Einstellungen vom Interface (iface eth0 inet6 auto) und der Priorität vom dhcpd6 (medium) experimentieren. Aktuell rennt alles, selbst die 3 NanoPi's haben den Widerstand aufgegeben
und ein ping6 auf www.heise.de klappt. Ich sollte an der Konfiguration nichts mehr ändern... Leider ist es dadurch ziemlich spät geworden und ich bin recht kurz angebunden.
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. In der Zwischenzeit: Es sind nur noch genau 2 Wochen! Exakt jetzt in 14 Tagen sitze ich hier, mein VW-Elch ist gepackt (eigentlich nur mit Rennrad und dem IT-Kram, denn das normale Equipment folgt einen Tag später mit Frau und Sohn) und ich bin voller Vorfreude auf die MSR!
. Allerdings habe ich endlich wieder trainiert und meine Form wird immer besser: 104 Minuten im Alpenmodus und ich konnte so schnell treten wie nie zuvor! Es sind 51km und ein Verbrauch von 1.510kcal geworden. Außerdem war ich nach den beiden Sessions nicht richtig am Ende, bei weitem noch nicht ausgepowered. Aber ich freue mich wahnsinnig auf die 14 Tage auf Usedom, Körper und Seele baumeln lassen, viel Strand und Sonne, Einkaufen, lecker Essen, Bier und Soplica Wodka. Aber das Wetter muss langsam (viel mehr) Fahrt aufnehmen, wenn es in 2 Wochen wie heute ist, würden die Bedingungen keinen Spaß machen: Viel zu kalt, keine Sonne, Wolken und Regen.
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. Dabei war ich gar nicht richtig müde und dachte mir einfach nur: Kurz die Augen zumachen und abschalten. Die Konsequenz war halt: Kein Sport, dabei habe ich gestern noch groß getönt "Bis zur MSR wird es jeden Tag Sport geben", und ich konnte mich auch weiter nicht mit meinem IT-Projekt IPv6-Bridge über den Raspberry A beschäftigen. Letzte Nacht noch habe ich eine SD-Karte mit dem Raspbian-OS für den Raspi 1 erstellt. Tagsüber war ich voller Vorfreude auf den Abend und wollte richtig Gas geben. Ein Grund für meine Schläfrigkeit ist sicherlich das Wetter: An eine derartige kühle sowie regnerische erste Maihälfte kann ich mich nicht erinnern. Meistens ist das Wetter direkt ab dem Start in den Mai erheblich besser, viel mehr Sonne und wärmer. Vielleicht trügt die Erinnerung aber nur.
. Letzte Nacht noch habe ich leider feststellen müssen, dass ich bei (zu) vielen Geräten (vor allem unter Linux) mit unterschiedlicher mtu-Größe arbeite. Das habe ich soeben harmonisiert und auf den Standard von '1500' gehoben. Ich habe immer noch Verbindungsprobleme mit meinem Desktop-PC, mal werden Web-Verbindungen gar nicht aufgebaut, brechen ab, mal unendlich langsam. Ich glaube nicht, dass es an dem mtu-Wert liegt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Weiterhin habe ich beschlossen mein IPv6-Experiment (zweite Netzwerkkarte, um die beiden IPv6-Präfixe zu überbrücken) nicht mit dem laufenden NanoPi-Plus 2 zu machen (und den unter Umständen zu verhunzen), sondern einen hier herum fliegenden Raspberry Pi als IPv6-Bridge aufzusetzen. Dazu muss ich erst einmal eine OS auf dem Raspi 1 installieren... Aber durch den Ansatz kann ich immerhin das Tutorial 1:1 anwenden.
. Sofern endlich mal das Wetter besser werden sollte
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. Im Prinzip sind wir direkt nach dem Frühstück aufgebrochen und das war auch gut so. Das Aufstehen war eine Wiederholung von gestern, ab 5:30 Uhr eine Quälerei, alles pennt und ich bin wach. Ich habe mich gewälzt, ein wenig im Internet gesurft und bin wieder eingeschlafen. Während ich irgendwann unter der Dusche stand, hat die Frau des Hauses die letzten Kronen beim Bäcker ausgegeben und eine Art von Zopf gekauft. Zwar nicht die süße Variante, aber mit viel Butter essbar. Mit der Straßenbahn haben wir dann den VW-Elch in der Tiefgarage am Sparta-Stadion abgeholt. Die Rückfahrt eine weitere Quälerei, Stau um und in Slaný, die verdammten vielen Lastwagen. Im Erzgebirge hat es wiederum geschneit, der Winter gibt einfach nicht auf. Ich glaube ich spinne, wir haben Mai mit Kälte und Schnee. Zum Ausgleich habe ich wieder den Shop an der Grenze aufgesucht
. Chemnitz ist für PKW ein Desaster, man muss einmal quer durch die Stadt.
. Die USB-Netzwerkkarte ist angekommen, ich habe mich aber "verkauft": Nur die 100MBit-Variante anstelle von 1GB, man sollte im Shop genauer hinschauen. In Betrieb genommen ist die Karte, läuft, aber für meinen IPv6-Plan fehlt mir der Kopf.
, man muss halt Prioritäten setzen. Gegen 18 Uhr werden wir uns in der Innenstadt wieder treffen und essen gehen. Heute will ich unbedingt eine Pizza haben! Kommen wir zum Fußball: Der SCP scheint eine göttliche Fügung zu besitzen, denn gestern hat der HSV zu Hause(!) gegen Ingolstadt verloren und Union Berlin liegt jetzt ebenfalls zurück. Wenn alles gut geht, bleiben wir auf Platz 2 und haben alles in den eigenen Händen... Das magische Ereignis wird das Heimspiel gegen den HSV nächsten Sonntag sein (leider haben wir keine Karten mehr bekommen): Gewinnt der SCP das Spiel, dann wird aufgestiegen. Geht das Spiel verloren, dann halt nicht und es war aber trotzdem eine Supersaison!
. Somit wird es nächsten Sonntag ein echtes Endspiel um den direkten Aufstieg geben. Wenn der SCP gewinnt, ist man so gut wie durch. Auch, weil es für Dresden am letzten Spieltag nur um die Ehre gehen wird, der Dynamo kann nicht mehr absteigen. Nach einem erneuten Extremschlaf (ich habe heute 12 Stunden geschlafen), haben wir uns in der Innenstadt getroffen und zwar am Můstek. Wir sind ein wenig geschlendert und im "U Dvou koček" eingekehrt. Nun, tja, was soll ich schreiben, eher ein Touristenrestaurant. Das Essen war geschmacklich ok, aber nur lauwarm und preislich eher nach oben orientiert. Gestern war es erheblich besser.