DNSSEC



DNSSEC,

weitere meiner Domains habe ich jetzt über DNSSEC abgesichert, d.h. die Domains, die über INWX als Provider laufen. Bei einer Domain (einer sehr wichtigen, nämlich dieser hier) hat das nicht geklappt und mein zweimaliger Versuch hat in DELAYED geendet. Deren Support hat sofort mit einer Antwort auf meine Anfrage reagiert und soeben klappte der dritte Versuch. Warum auch immer, denn ich habe nichts anderes gemacht als vor 2 Tagen. IPv6 ist insoweit abgeschlossen, ich habe nur noch ein offenes Thema bei dem Raspberry Pi 3+. Der will partout direkt über die Fritz!Box routen, die das aber ablehnt. Als Workaround habe ich in einem Skript das Hinzufügen einer Default-Route auf den Raspberry Pi 1 eingebaut und jetzt funktioniert es. Richtig glücklich bin ich damit aber nicht, denn das ist Fummelei. Ich will eine echte Lösung und das werde ich in den nächsten Tagen auch hinkriegen. Das muss irgendsoein blöder Parameter sein, den ich übersehen oder noch nicht verstanden habe.

Nach Feierabend gab es einen inneren Kampf: Radtour oder nicht?? Das Wetter war vergleichbar mit gestern, d.h. viel Sonne, aber trotzdem recht kalt. Dafür war der Wind flauer. Richtig Lust auf das Sofa hatte ich nicht, obwohl ich echt platt war. Generell und auch in den Beinen. Aber ich habe den Arsch in die Höhe bekommen wink und bin auf Tour gegangen. Zuvor habe ich den Rennsattel höher eingestellt, rund 2cm mehr nach oben. Damit konnte ich in der Tat viel besser treten, kein Ziehen in den hinteren Oberschenkeln mehr und auch der Hintern tat auf dem Sattel nicht mehr so weh. Außerdem konnte ich im Durchschnitt 2km/h schneller fahren als gestern. Ich werde das Thema weiter verfolgen. Gefahren bin ich erneut über Altenbeken nach Veldrom, aber ich habe noch einen Schlenker über Horn gemacht, so dass es in Summe genau 50km waren!! Zurück ging es über den Bauernkamp, ich liebe es einfach von den Bergen in die westfälische Tiefebene zu schauen.

Ansonsten gibt es nur noch 2 Themen in meinem Kopf: 9 Tage bis zum Urlaub und 5 Tage bis zum Aufstieg vom SCP in die 1. Bundesliga,
Ralf

Auf nach Dresden



Auf nach Dresden

oder halt nicht. Ab morgen kann man anscheinend noch Gästekarten für das letzte SCP-Auswärtsspiel in Dresden kaufen. Die Frage ist: Kaufen, hinfahren und den SCP-Aufstieg mitfeiern? Ich würde frühmorgens losfahren, gegen 13 Uhr im Elbflorenz sein und kurz nach 18 Uhr mit der Rückfahrt starten: Aufstieg! Es wäre zweifellos ein stressiger Plan, aber erstens habe ich zeitnah Urlaub und zweitens: Wann kann man das schon erleben?! Andererseits, ich denke man wird keine Karten mehr bekommen. Kommen wir zum eigenen Sport: Das Wetter sah gut aus, viel Sonne und gefühlt warm. Daher bin ich auf eine Radtour gegangen, aber erstens waren die Beine nicht so frisch wie gedacht und zweitens war es recht windig und dadurch kalt. Gegen 20 Uhr habe ich gefroren wie nur irgendwas. Eigentlich wollte ich 60km fahren, d.h. meine Lieblingsstrecke. Es sind aber nur 42km geworden, ab Veldrom bin ich über den Bauernkamp nach Hause gefahren.

Mein nächstes Thema: Natives IPv6 lässt mich nicht los frown. Zwar klappt jetzt alles mit dem Raspiberry 1 als Gateway zwischen zwei Präfixen, aber das Default-Routing auf einigen Devices ist über Nacht durcheinander gekommen, d.h. hat auf die Fritz!Box 7590 gezeigt und die hat den Traffic nicht durchgelassen. Warum auch immer... Mein Workaround: Statische Default-Routen auf den Raspi 1. Glücklich bin ich nicht, aber es rennt im Moment. Morgen wird die Konnektivität aller Geräte erneut geprüft. Kommen wir zum allerletzten Thema: Urlaub, die Wetteraussichten sind nicht toll und ein Sommer ist bis nächste Woche nicht in Sicht. So habe ich mir den Urlaub auf Usedom nicht vorgestellt! Ich will Sonne, Meer und Strand! Gelegentlich unterbrochen von Ausflügen, z.B. mit dem Rennrad. Außerdem wäre die MSR bei den aktuellen nächtlichen Temperaturen kein Vergnügen.

Es friert nämlich cry,
Ralf

Erneuter SCP-Wahnsinn



Erneuter SCP-Wahnsinn,

die Jungens sind irre, die sind der Hammer, unglaublich, die sind die wahren Galaktischen wink. Was für eine aufregende Saison in der 2. Liga und Paderborn ist mittendrin: Der SCP schickt den (ehemals großen) HSV mit 4:1 nach Hause! Und das völlig verdient, außer einer größeren körperlichen Robustheit und vielen Nickligkeiten hatte Hamburg nicht allzu viel zu bieten. Klar hatten die Gäste auch Chancen, aber in Summe war Paderborn besser. Und das Allerbeste: Union hat zeitgleich gewonnen und der HSV kann gar nicht mehr aufsteigen, man muss eine weitere Saison in der 2. Liga bleiben smile. Was für eine Genugtuung, da die vielen Millionen und die Stars, dort die günstigen Spieler aus der 3. und 4. Liga, die halt einfach ein Team sind und berauschenden Fußball mit hohem Tempo und vielen Toren (75) spielen. Und der SCP hat alles selber in der Hand: Jetzt fehlt nur noch ein Sieg in Dresden, dann können die Eisernen machen, was sie wollen, der SCP bleibt auf Platz 2 und steigt direkt auf. Ich war heute bereits tierisch nervös, aber das wird kein Vergleich mit nächstem Sonntag sein.

Sport hat es nicht gegeben, denn ich habe am frühen Morgen ein Problem mit dem nativen IPv6 gehabt: Das ging über Nacht nicht mehr. Warum?!? Die externe Netzwerkkarte eth0 hat zwei default Gateways: Eins auf die local link adress von sich selbst, eins auf die LLA von eth1. Je nachdem welches Gateway die höhere Prio hat, wird dahin geroutet. In der Nacht hat sich der dynamische v6-Präfix geändert, somit hatte ab dann das Gateway auf eth1 eine höhere Prio und somit kein IPv6 nach außen. Den ganzen Morgen habe ich geforscht: Die GW-Route zu löschen, hat nichts gebracht, die wurde sofort wieder angelegt. Dann habe ich Multicast bei beiden Interfaces deaktiviert, danach konnte ich die Route löschen und diese wurde nicht wiederum angelegt. Aber: Dann konnten keine IPv6-Addressen dynamisch geholt werden, weil der DHCPv6-Server ebenfalls auf dem Raspi 1 läuft. Deadlock cry. Also habe ich Multicast wieder eingeschaltet und in dem Skript zum Update von ndppd ein "/sbin/ip -6 route del default via LLA dev eth0" eingebaut. Wie oben geschrieben, diese Route wird sofort wieder erzeugt, aber durch das Löschen hat die andere GW-Route eine höhere Priorität und alles klappt wieder.

Ich schwelge in SCP-Farben shades,
Ralf

Fast perfekte IPv6-Sportwelt



Fast perfekte IPv6-Sportwelt,

obwohl die letzte Nacht IPv6-lang war wink, bin ich zu meiner üblichen Zeit wach geworden. Zunächst die Zeitung lesen und anschließend wurde der Raspi 1 in das Kellerrack verfrachtet, d.h. offiziell in den Live-Betrieb übernommen. Ich habe noch ein paar kleine Verbesserungen unternommen (vor allem den NanoPi-Air richtig konfiguriert, so dass auch DNS-Server benutzt werden) und meine neueste Errungenschaft läuft stabil, sehr sehr stabil. Es gibt eine Ausnahme, einen Wermutstropfen: Die Anzahl von dropped RX-Packets ist verdammt hoch, bei einzelnen Interfaces (beim Raspi 1 und dem großen Linux-Server) sind es 20%. Bei anderen Devices ist die Anzahl sehr gering bis 0. Bei allen gilt: Die 0 steht bei den TX-Packets. Das muss ich mir bei Gelegenheit mal anschauen, im Moment ist mein Bedarf an IT gedeckt und außerdem läuft alles. Aber stolz bin ich dennoch auf mich, meine Idee war möglich und sinnvoll. Aber es ist langsam ein wenig bekloppt, im Rack stehen: Ein Cubietruck als zweiter, kleiner Server (für Mail, DNS, DHCP etc pp), ein NanoPi Duo als Nameserver-Cache und jetzt ein Raspberry Pi A als IPv6-Gateway in die dynamische Präfix-Welt. Dazu noch das NAS und der Switch und der große Server.

Nach der IT war gegen 9:30 Uhr endlich Sport möglich, allerdings wieder Indoor im Folterkeller. Das Wetter macht keinen Spaß. Ich habe 151 Minuten auf dem Ergometer mit 160 Watt getreten. Ich wollte sozusagen die norddeutsche Tiefebene von MeckPom simulieren: Hohes, gleichmäßiges Tempo und dadurch geringere Belastung. War trotzdem richtig anstrengend, aber auch erfolgreich. Aber das Ergometer scheint den Geist aufzugeben: Aus dem Innenraum kommen komische Geräusche und nach Ende der Session habe ich leider sehen müssen, dass an der Kurbel komische Sachen nach außen dringen (eine Art von Kabel und etwas mit Gummi). Sport ist zwar noch möglich, aber langes Vertrauen habe ich nicht. Vielleicht muss ich mir doch ein etwas professionelleres Ergometer kaufen, was meinen Belastungen auf Dauer gewachsen ist. Aber zunächst fahre ich das Ergometer zu Ende.

Morgen steigt der große Tag: SCP gegen HSV! Es möge OWL gewinnen! Meine Gladbacher haben in Nürnberg gewonnen und belegen aktuell einen Platz für die Champions League. Vielleicht nimmt die Saison doch noch ein gutes Ende. Lang lebe die Calzone von Karlshagen!
Ralf

PS: Wer durch den letzten Satz verwirrt ist, dem sei geholfen: In genau 2 Wochen sind wir in Karlshagen und haben den obligatorischen 1. Besuch im Stella del Lago hinter uns. Und in dem Restaurant ist die Calzone die beste der Welt!

Natives IPv6 rennt



Natives IPv6 rennt,

ich hatte mich letzte Nacht noch getraut und auf Anhieb lief die Anbindung über IPv6 und Fritz!Box, ich wundere mich über mich selbst wink. Abends habe ich die Konfiguration perfektioniert, d.h. auch radvd sowie dhcpd6 auf den Raspberry Pi A umgezogen. Das lief aber nicht auf Anhieb, ich musste mit den Einstellungen vom Interface (iface eth0 inet6 auto) und der Priorität vom dhcpd6 (medium) experimentieren. Aktuell rennt alles, selbst die 3 NanoPi's haben den Widerstand aufgegeben shades und ein ping6 auf www.heise.de klappt. Ich sollte an der Konfiguration nichts mehr ändern... Leider ist es dadurch ziemlich spät geworden und ich bin recht kurz angebunden.

Nur noch ein Thema: Trotz der Verlockung(?) direkt nach Feierabend mit dem Thema IPv6 weiterzumachen, habe ich widerstanden und bin in den Folterkeller gestiegen: 110 Minuten auf dem Ergometer mit 180 Watt, ich bin stolz auf mich. Was morgen angeht, träume ich von einer Radtour. Ich will endlich wieder in der freien Natur fahren! Ansonsten: Genau jetzt in zwei Wochen sitze ich im Sattel und strampele auf der MSR durch die Nacht. Grob geschätzt müsste ich die ersten 100km hinter mir haben. Was freue ich mich auf den Strand von Karlshagen smile,
Ralf

PS: Vorher freue ich mich mächtig auf das nächste Spiel vom SCP: Wird gegen den HSV gewonnen?!? Steht der Aufstieg im optimalen Fall bereits am Sonntag gegen 17:30 Uhr fest???

Keine Traute



Keine Traute,

den alten Raspberry Pi A (aka Raspi 1) habe ich letzte Nacht aufgesetzt und in der Basis konfiguriert, den letzten Feinschliff gab es in den vergangenen 60 Minuten. Beide Netzwerk-Interfaces sind konfiguriert, auch das Skript zum täglichen Update (notwendig, weil sich leider jede Nacht das dynamische IPv6-Präfix ändert) ist fertig und ich könnte in der Fritz!Box 7590 das native IPv6 einschalten. Aber ich traue mich nicht, wer weiß, was danach alles nicht mehr oder anders funktioniert?! Also dachte ich mir, schreib mal zunächst den täglichen Blog-Beitrag, komme runter und lass das Unterbewusstsein rotieren: Habe ich an alles gedacht, irgendwo einen Fehler gemacht, müsste theoretisch das Setup funktionieren?!? Geben wir meinem kranken Hirn noch 30 Minuten, um nachzudenken wink. In der Zwischenzeit: Es sind nur noch genau 2 Wochen! Exakt jetzt in 14 Tagen sitze ich hier, mein VW-Elch ist gepackt (eigentlich nur mit Rennrad und dem IT-Kram, denn das normale Equipment folgt einen Tag später mit Frau und Sohn) und ich bin voller Vorfreude auf die MSR!

Bzw. mein Körper wird wahrscheinlich mit meinem irren Kopf hadern, wie man sich nur auf diese Tortur mit 300km Radfahren in der Nacht einlassen konnte shades. Allerdings habe ich endlich wieder trainiert und meine Form wird immer besser: 104 Minuten im Alpenmodus und ich konnte so schnell treten wie nie zuvor! Es sind 51km und ein Verbrauch von 1.510kcal geworden. Außerdem war ich nach den beiden Sessions nicht richtig am Ende, bei weitem noch nicht ausgepowered. Aber ich freue mich wahnsinnig auf die 14 Tage auf Usedom, Körper und Seele baumeln lassen, viel Strand und Sonne, Einkaufen, lecker Essen, Bier und Soplica Wodka. Aber das Wetter muss langsam (viel mehr) Fahrt aufnehmen, wenn es in 2 Wochen wie heute ist, würden die Bedingungen keinen Spaß machen: Viel zu kalt, keine Sonne, Wolken und Regen.

Aber noch ist alles möglich, ich erwarte hochsommerartige Bedingungen smile,
Ralf

Schlaf-Delay



Schlaf-Delay,

es scheint als ob die anstrengende Prag-Reise mit Verzögerung zum Tragen kommt: Ich habe rund drei Stunden auf dem Sofa geschlafen frown. Dabei war ich gar nicht richtig müde und dachte mir einfach nur: Kurz die Augen zumachen und abschalten. Die Konsequenz war halt: Kein Sport, dabei habe ich gestern noch groß getönt "Bis zur MSR wird es jeden Tag Sport geben", und ich konnte mich auch weiter nicht mit meinem IT-Projekt IPv6-Bridge über den Raspberry A beschäftigen. Letzte Nacht noch habe ich eine SD-Karte mit dem Raspbian-OS für den Raspi 1 erstellt. Tagsüber war ich voller Vorfreude auf den Abend und wollte richtig Gas geben. Ein Grund für meine Schläfrigkeit ist sicherlich das Wetter: An eine derartige kühle sowie regnerische erste Maihälfte kann ich mich nicht erinnern. Meistens ist das Wetter direkt ab dem Start in den Mai erheblich besser, viel mehr Sonne und wärmer. Vielleicht trügt die Erinnerung aber nur.

Gestern hat ein legendäres Halbfinale in der Champions League stattgefunden: Ich hatte keinen Cent auf den FC Liverpool gegeben und mir deswegen das Spiel nicht angesehen. Für mich hatten Kloppo&Co. nach dem 3:0 in Barcelona keinerlei Chance auf das Finale. Ich schaue in der 90. Minute der Spielzeit in den Newsticker und was sehe ich: 4:0 für Liverpool, man ist im CL-Finale zu dem Zeitpunkt. Hätte ich mir das Spiel doch mal angeschaut. Dabei sind Spiele an der Anfield Road grundsätzlich alleine wegen der Atmosphäre sehenswert. Ich habe mich echt geärgert. Das wird mir bei einem Liverpool-Spiel nie wieder passieren!

Für morgen habe ich nur gute Vorsätze: Kein Schlaf, viel Sport und Vollgas bei IPv6,
Ralf

Sport-MTU



Sport-MTU,

nein, ich schreibe nicht von einem sport-technischen Idiotentest wink. Letzte Nacht noch habe ich leider feststellen müssen, dass ich bei (zu) vielen Geräten (vor allem unter Linux) mit unterschiedlicher mtu-Größe arbeite. Das habe ich soeben harmonisiert und auf den Standard von '1500' gehoben. Ich habe immer noch Verbindungsprobleme mit meinem Desktop-PC, mal werden Web-Verbindungen gar nicht aufgebaut, brechen ab, mal unendlich langsam. Ich glaube nicht, dass es an dem mtu-Wert liegt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Weiterhin habe ich beschlossen mein IPv6-Experiment (zweite Netzwerkkarte, um die beiden IPv6-Präfixe zu überbrücken) nicht mit dem laufenden NanoPi-Plus 2 zu machen (und den unter Umständen zu verhunzen), sondern einen hier herum fliegenden Raspberry Pi als IPv6-Bridge aufzusetzen. Dazu muss ich erst einmal eine OS auf dem Raspi 1 installieren... Aber durch den Ansatz kann ich immerhin das Tutorial 1:1 anwenden.

Kommen wir zum Sport: Ich war zwar am frühen Morgen unendlich müde, was sich aber interessanterweise im Laufe des Tages gelegt hat. Ich war abends erstaunlich fit, d.h. kein Verlangen nach einem Sofaschlaf. Da ich unbedingt mal wieder Sport machen musste, bin ich brav in den Folterkeller gegangen (an eine Radtour in der freien Natur war nicht zu denken, es ist ein Sauwetter, Kälte, regnerisch, Wind). Ich habe mich demnach nach über einer Woche mal wieder auf das Ergometer gesetzt und gleich sportliche 180 Watt eingestellt: Es ging erstaunlich einfach, ich bin rundum fit. Nach 102 Minuten mit viel Schweiß habe ich 70km geschafft und 1.441 kcal verbrannt. Darauf kann man aufbauen und morgen geht es weiter. Ich habe mir vorgenommen, die nächsten 2 Wochen jeden Tag Sport zu machen (Keller oder Rennrad). Danach folgen 2 Tage Pause und es geht nach Neubrandenburg zur MSR. Übrigens, ich werde alleine mit dem VW-Elch hinfahren, die Radtour bestreiten und am nächsten Tag folgen die Frau und der große Sohn in einem zweiten Tiguan.

Wir werden uns in Karlshagen treffen. Ich bin hoffentlich bereits gegen 12 Uhr in dem Traumort und der Rest folgt irgendwann nach 14 Uhr, d.h. die beiden werden mich am Strand antreffen smile. Sofern endlich mal das Wetter besser werden sollte cry,
Ralf

Prager Albtraum



Prager Albtraum

und damit endet die Prager Serie im Header auch wink. Im Prinzip sind wir direkt nach dem Frühstück aufgebrochen und das war auch gut so. Das Aufstehen war eine Wiederholung von gestern, ab 5:30 Uhr eine Quälerei, alles pennt und ich bin wach. Ich habe mich gewälzt, ein wenig im Internet gesurft und bin wieder eingeschlafen. Während ich irgendwann unter der Dusche stand, hat die Frau des Hauses die letzten Kronen beim Bäcker ausgegeben und eine Art von Zopf gekauft. Zwar nicht die süße Variante, aber mit viel Butter essbar. Mit der Straßenbahn haben wir dann den VW-Elch in der Tiefgarage am Sparta-Stadion abgeholt. Die Rückfahrt eine weitere Quälerei, Stau um und in Slaný, die verdammten vielen Lastwagen. Im Erzgebirge hat es wiederum geschneit, der Winter gibt einfach nicht auf. Ich glaube ich spinne, wir haben Mai mit Kälte und Schnee. Zum Ausgleich habe ich wieder den Shop an der Grenze aufgesucht smile. Chemnitz ist für PKW ein Desaster, man muss einmal quer durch die Stadt.

Als wir endlich auf den deutschen Autobahnen waren, war das mehr ein Aufatmen. Wobei, auf der A4 gibt es einige Baustellen, Spaß geht auch anders. Kurz vor 17 Uhr waren wir endlich wieder zu Hause und es wurde ein Essen von "Haci Baba" geholt. Lecker, ich habe es mir richtig gegeben, Döner mit Käse überbacken plus Pommes und als Männernachtisch noch einen richtigen Döner. Allerdings hatte ich auch nichts mehr gegessen seit dem Morgen und mir hing der Magen am Boden. Abgerundet wurde der Abend mit der neusten Folge von Game of Thrones, es wird langsam spannend und die Staffel nimmt Fahrt auf. Da ich aber eigentlich einfach nur schlafen wollte, war die Folge mit 70 Minuten eindeutig zu lang. Es hat dennoch für eine Stunde auf dem Sofa gereicht. Allerdings springt mir gleich mein Kopf auseinander, zu viel tschechisches Bier shades. Die USB-Netzwerkkarte ist angekommen, ich habe mich aber "verkauft": Nur die 100MBit-Variante anstelle von 1GB, man sollte im Shop genauer hinschauen. In Betrieb genommen ist die Karte, läuft, aber für meinen IPv6-Plan fehlt mir der Kopf.

Ich hoffe jetzt auf eine schnelle Arbeitswoche ohne große Probleme,
Ralf

Zweigeteiltes Prag



Zweigeteiltes Prag,

der heutige Beitrag wird in zwei Teilen geschrieben, der erste halt jetzt und der Abschluss, wenn wir am Abend wieder in der Wohnung sind. Wie üblich, bin ich leider sehr früh wach geworden und wusste nichts mit mir anzufangen. Irgendwann bin ich wieder eingeschlafen und alle 3 wurden mehr oder weniger zur gleichen Zeit wach. Nach einem einfachen Frühstück (zum Glück mit Kaffee!!) ging es mit der U-Bahn ab zur Pražský Hrad, also zur überaus beindruckenden Burg. Man wurde dort von Touristen überlaufen (nachdem man die Eingangskontrolle inkl. Scan wie auf einem Flughafen geschafft hatte!), vor allem viele Menschen aus Asien. Aber die Burganlage ist auch toll. Den Abschluss des Morgens lieferte erneut die Prager Altstadt, die wir bis gegen 12:30 Uhr besichtigt haben. Zurück mit U-Bahn und Straßenbahn, was allerdings dank des Marathons nicht ganz einfach war. Es laufen auch Horden an Polizisten herum, die aber ganz nett und hilfsbereit sind!

Die Frauen sind aktuell im Konzert von Joe Hisaishi, dem eigentlichen Auslöser vom Städtetrip. Ich nutze die Zeit um die Blogbeiträge zu schreiben und ein wenig Wodka mit Geschmack zu genießen wink, man muss halt Prioritäten setzen. Gegen 18 Uhr werden wir uns in der Innenstadt wieder treffen und essen gehen. Heute will ich unbedingt eine Pizza haben! Kommen wir zum Fußball: Der SCP scheint eine göttliche Fügung zu besitzen, denn gestern hat der HSV zu Hause(!) gegen Ingolstadt verloren und Union Berlin liegt jetzt ebenfalls zurück. Wenn alles gut geht, bleiben wir auf Platz 2 und haben alles in den eigenen Händen... Das magische Ereignis wird das Heimspiel gegen den HSV nächsten Sonntag sein (leider haben wir keine Karten mehr bekommen): Gewinnt der SCP das Spiel, dann wird aufgestiegen. Geht das Spiel verloren, dann halt nicht und es war aber trotzdem eine Supersaison!

Union hat in der Tat verloren und trotz der bitteren Niederlage in Bielefeld ist für den SCP gar nichts verloren, die Lage ist unverändert und man ist wie vor dem Spieltag auf Platz 2 smile. Somit wird es nächsten Sonntag ein echtes Endspiel um den direkten Aufstieg geben. Wenn der SCP gewinnt, ist man so gut wie durch. Auch, weil es für Dresden am letzten Spieltag nur um die Ehre gehen wird, der Dynamo kann nicht mehr absteigen. Nach einem erneuten Extremschlaf (ich habe heute 12 Stunden geschlafen), haben wir uns in der Innenstadt getroffen und zwar am Můstek. Wir sind ein wenig geschlendert und im "U Dvou koček" eingekehrt. Nun, tja, was soll ich schreiben, eher ein Touristenrestaurant. Das Essen war geschmacklich ok, aber nur lauwarm und preislich eher nach oben orientiert. Gestern war es erheblich besser.

Dusche war leider nicht mehr drin, ist morgen aber dringend notwendig,
Ralf