Serienende 2026,
es war ein merkwürdiger Tag. Ausnahmsweise

lag das nicht am Job im Home-Office, sondern an der Wetterlage. Morgens wurde man mit strahlendem Sonnenschein begrüßt, schnell, locker, leicht wurde die 30 Gradmarke überschritten und in der Spitze hatten wir 37 Grad! Allerdings fand ich das auf der Terrasse mitten in der prallen Sonne gar nicht so heiß. Ich empfand es sogar als angenehm. Aber wie es so ist in Deutschland, auf einen Hochsommertag folgt schnell der Absturz mit drastischerem Wetterwechsel. Gestern kamen bereits Unwetterwarnungen heraus, ab nachmittags sollten Donner und Grollen beginnen, begleitet von Böen bis zu Orkanstärke. Und in der Tat, gegen 15 Uhr fing es an, Wolkenbänder kamen auf und in der Ferne konnte man Donner vernehmen. Am Ende war alles halb so schlimm, leichtere Böen und etwas Regen, kein Unwetter zum Glück. Die Stadt Paderborn hatte aus Sicherheitsgründen sogar Libori gesperrt. Am Ende könnte man sagen: Das war wohl viel zu voreilig. Aber hinterher ist man immer schlauer. Hätte man gar nichts gemacht und es wäre wirklich ein Unwetter aufgezogen, wäre das Klagen groß: Wie kann man nur, hätte man wissen müssen, es gab Warnungen etc.
Was aber eingetreten ist, ist ein starker Temperaturabfall. Es wurde schlagartig kühler und wir haben nur noch 22 Grad. Nach Feierabend habe ich immer das Regenradar verfolgt, eigentlich sollte der große, kleine Regen gegen 17 Uhr zu Ende sein. Ich hatte noch Hoffnung auf eine kurze Radtour. Nach dem Sofaschlaf sollten laut Radar allerdings immer wieder kurze Regenfälle folgen. War auch der Fall, aber im Prinzip waren es nur einige Tropfen. Wie bei Libori gilt aber, das weiß man halt vorher nicht. Wo es gerade herzieht. Nach dem Abendbrot habe ich aufgegeben, es sollte immer wieder leicht und kurz regnen. Es ist schade um die super Serie von 18 Radtagen in Folge, aber watt mutt datt mutt. Solange ich morgen wieder radfahren kann, tut ein Ruhetag dem Körper vielleicht gut. Ich werde halt eine neue Serie beginnen. Die nächsten Tage werden kühler, schade, ich liebe die Hitze. Der Ausblick: Rennrad wie immer, den Tag im geliebten IT-Projekt überleben und pünktlich das Wochenende einleiten. Es soll endlich mal wieder ein Wochenende mit 300 oder mehr Radkilometern werden. Ich muss den heutigen Tag aufholen.
Ach ja, die Notarin hat sich gemeldet, der Punkt ist erledigt. Jetzt brauche ich noch den Steuerberater,
Ralf