Englisches Wunder



Englisches Wunder,

nein, noch haben die Engländer nicht das Halbfinale gegen Argentinien gewonnen. Auch wenn es aktuell gut aussieht, die Inselaffen wink führen mit 1:0. Das Wunder ist, dass ich wahrscheinlich zum allerersten Mal in meinem Leben für England bin. Argentinien spielt aus meiner Sicht einen unattraktiven, nickeligen Fußball mit einem gewissen Hang zur Fiesheit, ich mag die Spielweise nicht. Vielleicht liegt es auch am deutschen Trainer Tuchel. Wenn England Weltmeister wird, sind wir es auch ein bisschen. Der HO-Tag war geprägt von Meetings ohne Ende bis zum Feierabend nach 16 Uhr. Vor 15 Uhr schreibt mich noch ein Inder, den ich übrigens für sehr fähig halte, an: Können wir noch eine Stunde ab 15 sprechen? Nein, können wir nicht, Meeting bis 16 Uhr und danach ist Feierabend. Jetzt habe ich morgen direkt um 8:30 Uhr das nächste Meeting, bekloppte Berufswelt. Das Litening hatte ich in der Mittagspause auf Vordermann gebracht, wienern, putzen und die Kette ölen. Das war schnell in den 30 Minuten inkl. Essen möglich. Somit habe ich mir schnell das Litening geschnappt und bin auf Tour gefahren.

In den Feldern auf dem Dören bis Marienloh habe ich noch einen Schlenker eingebaut, so dass es ca. 78km in 3:05h geworden sind. Ansonsten war es die gleiche Strecke wie gestern, also Espeln, Kaunitz und zurück an der Senne entlang. Die Leistung war wieder schwach, ich werde immer langsamer. Ein Grund war der nervige Ostwind, ein Grund aber auch meine müden Beine. Ich habe zudem den Eindruck, dass der Sattel zu niedrig eingestellt ist. Ist die Sattelstütze leicht nach unten gerutscht? Hatte ich die Sattelstütze nach Usedom falsch eingestellt?!? Ich werde morgen die Sattelhöhe prüfen und neu justieren. Auf dem Speedmax bekomme ich mehr Kraft aus den Knien auf die Pedale. Morgen wird es eine Wiederholung von heute geben, Meetings bis 16 Uhr, das Wetter bleibt sommerlich und ich werde mit dem Litening die nächste Tour fahren. Ab Freitag dreht sich das Wetter, deutlich kühler, windig und es kann regnen. Touren mit den Rennrädern stehen wohl in den Sternen. Zumindest werde ich mich wärmer anziehen müssen.

Die letzten Minuten laufen, Mist, 1:1,
Ralf

PS: Und jetzt führt Argentinien auch noch, in der Nachspielzeit...

Liegeposition



Liegeposition,

meine IT rennt wieder ruhig vor sich hin, zum Glück keine Probleme oder Ausfälle. Momentan schaue ich das 1. Halbfinale an. Auch wenn mir der Sieger egal ist, habe ich eine leichte Präferenz für Frankreich. Schon irgendwie komisch, weil wir doch gerne auf Malle sind. Das ist aber eigentlich auch nicht Spanien, sondern ein Bundesland wink. Eigentlich könnte ich parallel die notwendigen Backups von den drei Raspberry Pi's erstellen. Ach, das mache ich nun einfach, dann ist das schlechte Gewissen beruhigt. Parallele Tätigkeiten sind ein gutes Stichwort, wir haben einen Workshop über mehrere Tage bzw. Wochen und werden im Detail über das geliebte Projekt aufgeschlaut. Das allermeiste weiß ich aber bereits, also arbeite ich nebenbei an Mails, in Chats und Exporten. Immerhin gab es einen zeitigen Feierabend und wir hatten perfektes Radwetter. Ich habe mir erneut das Speedmax geschnappt, ich fahre aktuell sehr gerne mit dem Triathlon-Rennrad. Denn ich versuche derzeit soweit wie möglich in der Position mit den auf dem Lenkeraufsatz liegenden Unterarmen zu treten. Warum?!? Man ist schneller unterwegs und vor allem ist die Liegposition deutlich angenehmer, was die Beinmuskulatur angeht. Man bekommt mehr Druck auf die Kette.

Außerdem, gefühlt ist es nicht so anstrengend wie die aufrechte Position, aber laut Powermeter trete ich mit mehr Watt. Hat mir heute aber auch nicht geholfen, denn die Beine sind platt. Ich bin erneut die Strecke über Espeln und Kaunitz gefahren, dieses Mal hat der Edge 1040 brav die Daten an Garmin Connect übertragen. Es waren 74km in 2:52h, die Wattleistung mit 113 im Durchschnitt eher mau. Was mich total gewundert hat: Ich konnte den Puls nicht in die Höhe treiben, im Durchschnitt nur leichte 100(!) Schläge. Das habe ich manchmal im Schlaf auch shades. Ist schon irre, ich trete mit 26,2km/h und mein Puls reagiert einfach nicht. Mal sehen, ob ich morgen mit dem Litening mehr Erfolg haben werden. Zuvor muss ich dringend das Rennrad säubern und vor allem die Kette ölen. Ach ja, pünktlich um Mitternacht ging in der letzten Nacht ein wenig die Welt unter, Gewitter und starker Regen. Aber wir haben Glück gehabt, andere Kreise und Bundesländer waren schlimmer betroffen. Und unsere Gastherme wurde auf eine andere Gasart umgestellt. Wenn ich das richtig verstehe, ich bin eher blöde bei dem Thema, erhalten wir demnächst das Gas nicht mehr aus Holland, sondern aus einem anderen Land. Keine Ahnung welches, aber anscheinend ist die Gaszusammensetzung anders.

Zum Glück mache ich in IT,
Ralf

PS: Verdammt, 2:0 für Spanien! Und das am französischen Nationalfeiertag.

Edge-Zicke



Edge-Zicke,

bei der Arbeit hatte ich 2 Geistesblitze, was die Rettung des Raspberry Pi 3 angeht. Einer war zum Glück erfolgreich, der andere halt nicht. Zunächst habe ich den Versuch gewagt, die defekte SD-Karte im Raspi 4 zu retten. Aber es wurde noch nicht einmal die Größe der Karte erkannt, angeblich war es ein mickriges MB. Die SD ist tot, mausetot. Bei der anderen Idee habe ich die SSD an den Raspi 5 angeschlossen und auf einmal fiel es wie Schuppen aus dem Haaren: Du hast die Bootpartition wie früher kopiert, Seit geraumer Zeit enthält die Bootpartition nur noch das Verzeichnis "firmware". Also habe ich erneut die Partition kopiert, und zwar richtig. flugs die SSD am Raspi 3 angeschlossen und es wurde gebootet, ich bin gerettet! Wichtig ist der Raspi 3, weil pilight nur noch darauf funktioniert. Und damit werden TV und Stehlampe im Wohnzimmer gesteuert, wichtig für Frauen! wink Vom Arbeitstag gibt es nichts zu berichten, man quält sich durch die 9,5 Stunden und könnte mehrfach täglich die Sinnfrage stellen. Mache ich nicht mehr, mit dem Alter wird man ruhiger und gelassener. Wenn ihr meint, dann macht es halt so. Außerdem, s.o., die Tage im Büro sind wichtig, da ist man kreativ shades.

Wichtig sind mir vor allem meine täglichen Radtouren. Bei dem genialen Wetter, viel Sonne und warm, stand außer Frage, was ich direkt nach Feierabend machen werde. Genau, schnell das Speedmax schnappen und die mittlere Lieblingsstrecke fahren, also bis Espeln sowie Kaunitz und zurück an der Senne entlang. Ich kann nur nicht schreiben, wie viele Kilometer es genau waren (ca. 78km), welche Zeit ich gebraucht habe und wie die Leistung war. Denn der Edge 1040 zickt herum, der wird nicht mit Garmin Connect synchronisiert. Wenn das gleich weiterhin nicht funktioniert, werde ich die Tour manuell erfassen. Denn auf dem Edge 1040 sehe ich die Daten und ich will mir nicht meine Statistiken von einem launischen Gerät versauen lassen. In Sennelager gab es leichten Regen, das tat sogar gut, richtige Dosierung. Morgen steht in den Sternen. Home-Office, na klar, aber es könnte auch regnen und die Radtour verhageln. Und abends steigt das 1. WM-Halbfinale, Frankreich gegen Spanien. Mir ist es langsam völlig egal, wer den Titel holt. Schön wäre eine Nation wie Norwegen oder Marokko gewesen, die noch nie Weltmeister war.

Noch 6,5 Wochen bis Dänemark,
Ralf

Beckum-Poseidon



Beckum-Poseidon,

es gibt eine Vielzahl von kleineren und größeren Themen. Fackeln wir zunächst die Fußball-WM ab, denn in der TV-Nacht haben die falschen Mannschaften gewonnen. Norwegen und Schweiz hätte ich den Einzug ins WM-Halbfinale viel mehr gegönnt als England und Argentinien. Wobei ich mich gerade über das Spiel zwischen England und Norwegen geärgert habe, denn beide(!) Spiele wurden nicht im Free-TV übertragen. Gerade auf die Norweger hatte ich mich sehr gefreut, hätte hätte Fahrradkette. Denn hätte ich zuschauen können, hätte Norwegen garantiert gewonnen. Jetzt ist mir togal, wer Weltmeister wird, ich fiebere nicht mehr mit. Ich bin wie immer zu früh aus dem Bett geflogen und habe bereits vor 7:30 Uhr im Radsattel gesessen. Es ging auf direktem Weg über Elsen nach Anreppen, um anschließend durch die Felder nach Lippstadt zu fahren. Hinter Bad Waldliesborn bin ich in Richtung Beckum aufgebrochen, dort bin ich kurz vor 10 Uhr eingetroffen, viel zu spät. Mir war es zu dem Zeitpunkt bereits ein Rätsel, wie ich bis 12:15 Uhr im Poseidon sein sollte. Egal, da musste ich durch. Ich habe Druck auf die Kette gemacht, schneller treten, nur noch eine Pause in St. Vit.

Dort habe ich an die Frau gefunkt, schaffe es nicht vor ~12:30 Uhr, noch 40km. Das war eine Untertreibung, denn Google hatte Unrecht und es waren noch 46km. Somit bin ich exakt um 12:48 Uhr nach 131km in 5:02 Stunden auf den Hof des Poseidon gerollt, völlig fertig und kaputt. Die Familie hatte brav gewartet, wir haben sofort bestellt. Ich habe einen Bifteki- sowie Leberteller bestellt, zudem die gratinierten Kartoffeln. Insgesamt sehr lecker, aber die Leber war mitunter zäh, wirklich blöde mit meinen Zähnen. Nach gut einer Stunde haben wir bezahlt und ich bin die letzten 2km des Tages gefahren. Zuhause gab es noch einen Film auf Sky, kurz und unterhaltsam, nach Tour de France und Start des Wimbledon-Endspiels bin ich für längere Zeit auf dem Sofa eingeschlafen, die letzten beiden Tagen haben Kraft gekostet. Leider hat Zwerev verloren. ich hätte ihm einen weiteren Grand-Slam gegönnt. Der Muskelkater hält sich bei mir in Grenzen, die Oberarme schmerzen und ich zittere, wenn ich mit links einen Gegenstand hebe cry. Ausblick: Ich hoffe, da bin ich mir sicher, ich kann tief und fest schlafen. Den Tag im Home-Office werde ich überstehen, auch wenn mich eine späte Mail am Freitag bereits auf 180 gebracht hat. Ich sollte nach Feierabend keine Mails mehr lesen. Nach Feierabend will ich mit dem Speedmax fahren.

Ein außergewöhnlicher Juli-Sonntag,
Ralf

Holzbüttgen



Holzbüttgen,

nachdem wir den Großen samt Freundin abgeholt hatten, sind wir kurz vor 8 Uhr in Richtung Rheinland in den Stadtteil von Kaarst aufgebrochen. Vor 10 Uhr wurde alles aus dem VW-Elch ausgeladen, die Sachen (Geräte, Stromkabel & Scheren) aus dem Haus geholt und es ging los. Zunächst wurde der wahrlich heftige Bewuchs am hinteren Grundstücksende zu dem Wirtschaftsweg geschnitten. Die Hecken waren bereits nach 45 Minuten erledigt, viel schneller als befürchtet (inkl. durchgeschnittenen Kabeln shades). Anschließend ging es an den Feinschnitt sowie Schnitt der dicken Äste, die Hälfte des Weges musste von wucherndem Efeu befreit werden. Vorne an der Garage musste auch noch Hand angelegt werden, nach rund 3 Stunden konnte ich die Beweisfotos für die Stadt Kaarst schießen. Es war eine extrem schweißtreibende Arbeit, nach wenigen Minuten war mein T-Shirt klatschnass, das tropfte, und ich habe mit freiem Oberkörper weitergemacht. Die Hose war ebenso klatschnass, aber die konnte ich schwer ausziehen. Nach 30 Minuten fingen meine Arme an zu zittern, die Muskeln waren halt überfordert, überlastet und übersäuert. Zwischendurch musste immer wieder massiv getrunken werden. 13 Uhr wurde alles eingepackt und wir sind noch ins Akropolis gefahren.

Erst hatte ich keinen Hunger, wie immer nach Sport oder intensiven Aktivitäten, aber das hat sich am Tisch schnell geändert. War lecker und kurz nach 16 Uhr waren wir kaputt endlich zuhause. Noch ein Film auf Sky, Samaritan mit Sly, kann man sehen, muss man nicht, und ich konnte endlich auf dem Sofa lauschen. Es war ein sehr anstrengender Tag und morgen werde ich Muskelkater im Oberkörper und in den Armen haben. Aber das Thema ist erledigt und ich konnte eben die Mail mit den Beweisfotos an die Stadt Kaarst schicken. Es war übrigens nicht nur heiß, sondern auch sehr sonnig. Erstmals in 2026 konnten wir 40KWh erwirtschaften. Am Donnerstag hatte ich die 2 neuen Trinkflaschen von Ekoï erhalten und eine direkt am Litening montiert. Die Sache mit der Magnethalterung ist schon cool. Allerdings rastet die Flasche mitunter so stark ein, dass man die kaum vom Halter bekommt. Und das Fassungsvermögen ist mit 540ml echt gering. Morgen werde ich die Flasche erneut benutzen, denn ich will bei dem Sommerwetter eine lange Tour fahren (Beckum und Oelde?). Danach werde ich direkt auf den Hof vom Restaurant Poseidon rollen, denn dort treffen wir uns und speisen. Ein Akropolis reicht nicht wink.

Ich freue mich enorm auf das Spiel England gegen Norwegen um 23 Uhr, das wird ein epischer Wikingerkampf und Norwegen muss zwingend gewinnen,
Ralf

IT-Krisen



IT-Krisen,

die IT-Probleme gehen weiter, der nächste IT-GAU: Der Raspi 3 ist ausgefallen!!! Ich wollte einfach nur den Kernel aktualisieren und neu booten. Das Upgrade hat noch geklappt, danach war ein Booten nicht mehr möglich, die SD-Karte ist Fritte. Die halten halt nur eine gewisse Zeit. Ich habe direkt versucht, die Karte zu reaktivieren, bis jetzt erfolglos. Dabei brauche ich die SD nur, um die SSD zu starten. Zu blöde, ich habe auch keine Ersatz-SD mehr im Haus mad. Am besten wäre, ich könnte komplett von SSD starten. Zum Glück ist der Raspi 3 nicht so kritisch im smarten Home, dient nur als DHCP-Server für IPv6 und IPv6-Gateway ins Internet. Ich werde schon eine Lösung finden. Aber in dem Zusammenhang denke ich: Es wird wieder dringend Zeit für Backups... Der Tag im Home-Office war gruselig wie seit geraumer Zeit, ich begreife nicht, was in einigen US-Birnen vorgeht. Das gilt auch für die Regierung, wie man ein so krankes und völlig irres Krankenkassengesetz beschließen kann, ist mir ein Rätsel. Geht doch endlich mal an die Ursachen und kuriert nicht die Symptome!

Das Gesetz kostet mich circa 3.000€ pro Jahr und zwar netto, nach Steuern. Ich habe für mich beschlossen, von mir bekommen die Idioten keinen einzigen Cent zusätzlich! Entweder jage ich die Frau zum Arbeiten wink, ich lasse mich scheiden, gehe in Vorruhestand (ich bin ja Gutverdiener und kann mir das leisten) oder arbeite nur noch 50% ab 1.1.2028. Mit 50% machen wir uns immer noch ein schönes Leben ohne Einschränkungen, der Steuerprogression sei Dank. Das ist in D-Land alles, auf allen Ebenen wirklich alles, irre krank, auch ohne fehlende Kohle bei den Krankenkassen. Ich habe mich davon nicht abhalten lassen und bin mit dem Litening eine längere Strecke über Steinhorster Becken und Kaunitz gefahren. Am Ende waren es 84km in 3:20h, die Leistung besser als gestern. Nur diese neuen Radschuhe machen mich wahnsinnig, die drücken und scheuern und schmerzen enorm, es wird kein Stück besser. Mittlerweile tape ich die offenen Wunden. Zur WM, gestern hat sich Frankreich souverän gegen Marokko mit 2:0 durchgesetzt. Aktuell Spanien gegen Belgien ist deutlich interessanter. Morgen früh fahren wir nach Holzbüttgen, Hecken und Bäume schneiden, damit die Stadt Kaarst zufrieden ist.

Auch deshalb bin ich eine längere Tour gefahren,
Ralf

Funkstörgeist



Funkstörgeist,

die Nahrungsaufnahme klappt immer besser. Na gut, Würstchen und Kartoffelsalat kann man sich wohl auch komplett ohne Gebiss hinter die Kiemen kippen wink. Immerhin habe ich es geschafft, die Würstchen zu erhitzen, bin stolz auf mich! Letzte Nacht hatte sich das nanoCUL-Phänomen noch ausgebreitet. Ich nutze drei Funkprotokolle im 866MHz-Band mit drei CULs: Homematic, Homematic IP und MAX! Auf einmal kamen keine Daten mehr beim CCU2 an, MAX! ließ sich schwer bis nicht bedienen, auch nur wenige Daten. In einem Forum konnte ich lesen: Das könnte auch an einer smarten Komponente wie Fenstersensor oder Schalter liegen, die Amok läuft und permanent viele Funknachrichten sendet, so dass die Zentraleinheiten schlicht absaufen und überlastet sind. Das Problem war nur: Welche der ca. 50 Komponenten könnte es sein? Hmm, du hattest doch mittags die Batterien vom 2. Fenstersensor im Wohnzimmer ausgetauscht, kurz danach fing das Problem an, was für ein Zufall. Ich habe noch in der Nacht flugs die Komponente außer Betrieb genommen und kurze Zeit später normalisierte sich der Betrieb. Nach gut 12 Stunden war alles im Normalbetrieb, auch die Jalousien.

Im Home-Office war alles wie immer, zum Glück ein wenig ruhiger als gestern. Normal ist das alles nicht. Aber dadurch konnte ich nach zeitigem Feierabend pünktlich mit dem Litening losfahren. Ich hatte an alles gedacht und mitgenommen, um im Fall der Fälle einen Schlauch auswechseln zu können. Denn ich war ja mal wieder alleine und niemand hätte mich abholen können. Ich war circa 5km unterwegs, als es mir siedend heiß einfiel: Du hast die Luftpumpe vergessen... Ich sollte mir einen Zettel schreiben, an was ich alles zu denken habe shades. Ich bin natürlich stumpf weitergefahren, et hätt noch immer jot jejange und Aufgeben ist keine Option. Ich bin eine meiner mittleren Lieblingsstrecken gefahren, ich habe im Vergleich zu gestern noch einen Schlenker in Richtung Steinhorst gemacht und bin über Kaunitz zurückgekehrt, so dass es gute 78km in 3:11h geworden sind. An der Zeit sieht man es bereits, ich werde immer langsamer, meine Leistung immer schwächer. Keine Ahnung, was mir los ist, das kräftige Treten fällt mir unheimlich schwer und die Beine schmerzen. Ich denke ich brauche einen Ruhetag. Den werde ich ausgerechnet am Samstag bei tollstem Wetter haben cry, denn wir werden nach Holzbüttgen fahren. Wir wurden von der Stadt Kaarst angezählt und müssen dringend im Garten Klarschiff machen.

Endlich läuft die WM weiter, allez Morocco!
Ralf

Mittwoch auf Speed



Mittwoch auf Speed,

es war ein aufregender und ereignisreicher Tag. Direkt vor 8 Uhr habe ich mich zum Chirurgen fahren lassen, Fäden ziehen. Warum lassen? Weil die Parkplatzsituation im Mersinweg eine Katastrophe ist. Die Frau hat gewartet und nach rund 15 Minuten war ich zurück, die Fäden in 2 Minuten heraus. Wie meinte der Arzt: Es sieht sehr gut aus. Ich: Bei meinem Kiefer ist das eine relative Aussage wink. Endlich bin ich das Zeug im Mund los, das hat beim Essen genervt und geschmerzt. Die Nahrungsaufnahme geht jetzt besser, auch das ist eine relative Aussage. Bei der WM gibt es einen Ruhetag. Leute, ihr spielt jetzt mit 48 Teams und schafft es nicht ohne Ruhetag auszukommen?!? Jaja, ist klar, ab Vierteilfinale ist es egal, mit wie vielen Mannschaften gestartet wurde. Morgen rollt endlich der Ball wieder. Ich hatte schon Sorge, was ich am Abend machen soll. Kein Problem, denn Houston hat ein IT-Problem. Die Frau des Hauses kam mit dem Spruch um die Ecke: Die Jalousien funktionieren nicht mehr über Alexa! Ich bin ein Opfer meines smarten Erfolgs bei der Weiblichkeit shades.

Somit war eben Analyse notwendig: Alexa will nicht, warum? Weil FHEM nicht will, warum? Weil der nanoCUL-USB-Stick nicht mehr erkannt wird, warum? Keine Ahnung, ich hatte beim Raspi 5 den allerneuesten Kernel installiert und neu gestartet. Vorher ging es noch, nachher nicht mehr. Entweder ist es eine Inkompatibilität mit diesem Kernel, glaube ich nicht, oder der Stick hat einen Schlag weg. Bevor ich mir einen neuen nanoCUL bestelle, kann ich mir dank Zahnärzten nicht mehr leisten smile, werde ich morgen versuchen, den Stick erneut zu flashen. Vielleicht auch eine andere Firmware probieren. Gearbeitet habe ich übrigens auch, u.a. 3 Stunden Meetings mit Horden von Beratungsindern, es war hart. Mittlerweile braucht der Dienstleister über 10 Inder, um mich zu bändigen tongue. Ach ja, mit dem Speedmax war ich auch noch unterwegs. Ich bin meine mittlere Lieblingsstrecke gefahren, Espeln und die Bank vor Staumühle. Meine Leistung war erneut schlecht, aber das liegt definitiv am Wetter. Erneut Wind, erneut drohender Regen, erneut gefühlt zu kühl. Es ging nur darum, die 70km in ~2:46h zu treten. Morgen bin ich wieder alleine, die Frau im Rheinland. Hole ich mir Essen oder esse Kartoffelsalat mir Heißmacherwürstchen?

Ich mache das von den Indern abhängig,
Ralf

WM-Drama



WM-Drama,

aus gegebenem Anlass beginne ich mit der WM-Pille, denn das Spiel zwischen Ägypten und Argentinien verlief dramatisch. Was denkt man, wenn die Nordafrikaner bis zur 79. Minute(!) mit 2:0(!) gegen die großen Südamerikaner führen?!? Genau, das war es, ein weiterer der hohen Favoriten scheidet im Achtelfinale aus. Dann wurde binnen 5 Minuten auf 2:2 gestellt, in der ersten Minute der Nachspielzeit fiel der Siegtreffer zum 3:2, Argentinien ist nur ganz knapp dem Ausscheiden von der Schippe gesprungen. Es war ein toller Fight von Ägypten, eine super Leistung, Ihr könnt mir hoch erhobenem Kopf nach Hause fliegen! Gerade läuft das letzte Spiel im Achtelfinale, ich drücke der Schweiz gegen Kolumbien die Daumen. Nicht nur wegen des Spiels um 18 Uhr, aber auch, bin ich nur eine kurze Strecke gefahren. Die anderen Gründe waren starker Wind und immer wieder drohender Regen. Es ging durch die Felder an Marienloh vorbei bis zum Bauernhighway (immer viele landwirtschaftliche Fahrzeuge, gefährlich) zwischen Benhausen und Schlangen. Der Landstraße bin ich bis zur Ortsmitte gefolgt, 7-9km stumpf geradeaus Richtung Norden.

In Schlangen fing leichter Regen an, ich habe in einem Buswartehäuschen eine Raucherpause eingelegt und ein paar Minuten später war der Spuk vorbei, ich bin weiter nach Oesterholz gerollt. Was mich immer wieder überrascht, der Ortsteil liegt auf einer Höhe von 203m. Das Schöne an Oesterholz: Trotz Sperrung kann man einige Kilometer durch die Senne rollen. Was auch immer herrlich ist: Aufgrund des Höhenunterschieds ist die Rückfahrt auch bei starkem Westwind einfach herrlich. Permanent ist es leicht abschüssig und man kann stur schnell treten. Die Tour war nach kurzen 46km in 1:53h beendet, die Leistung mies. Aber es ist einfach nicht mein Wetter, ich habe leicht gefroren... Ausblick: Morgen früh um 8 Uhr werden die Fäden gezogen, das geht hoffentlich schnell. Das Zeug im Mund nervt, vor allem beim Essen. Eine Radtour steht wieder in den Sternen, das Wetter wird ähnlich wie heute, wolkig und drohender Regen. Ab Donnerstag kommt endlich der Sommer zurück. Der Job im Home-Office hat sich Wetter sowie schwacher Radleistung angeschlossen, es war zäh und durchwachsen. Spaß geht anders, aber es gibt ja Schmerzensgeld wink.

WM im Sommerlich ist prima,
Ralf

Phobie-WM



Phobie-WM,

die Senne ist wie angekündigt wieder dicht, macht erst circa Mitte August wieder auf. Tagsüber hat es geregnet, pünktlich zum Feierabend wurde es heller und man konnte Sonnenstrahlen sehen. Auf den Tag im Home-Office gehe ich nicht ein, wie meinte ich zu den Kollegen: Einen gewissen Unterhaltungswert kann man den Terminen nicht abstreiten shades. Immerhin konnte ich pünktlich das Notebook ausschalten. Ich habe mich schnell umgezogen, das Litening geschnappt und bin auf zu windige Tour gegangen. Ich mag Böen überhaupt nicht, man tritt gefühlt gegen eine Wand. Das Speedmax konnte ich nicht nehmen, weil ich mal wieder alleine war und Werkzeug/Ersatzschlauch für den Fall der Fälle mitnehmen musste. Gefahren bin ich meine mittlere Lieblingsstrecke über Sande nach Espeln, zurück an Hövelriege vorbei bis nach Staumühle. Die geliebte Bank, 2 Gauloises und es ging auf die letzten 20km. Am Ende waren es 71km in echt langsamen 2:51h. Nach dem gestrigen Ruhetag hatte ich mir mehr versprochen. Morgen steht eine Ausfahrt in den Sternen, denn es soll wohl am Nachmittag regnen. Vielleicht gehe ich wirklich mal im Sommer in den Keller.

Zwischendurch war ich auch noch beim Zahnarzt. Dafür ist Home-Office prima, eben Abmelden, schnell nach Benhausen fahren und mit dem Arzt sprechen. Wie befürchtet sitze ich in der Urlaubsfalle, in 2,5 Wochen geht die Praxis kollektiv in den Urlaub und der nächste Termin ist erst Mitte August. Das wird sich alles ziehen und ziehen, außerdem: Ich werde verdammt viel Kohle für verdammt wenig Spaß bezahlen müssen... Ich arbeite zwar an meiner Phobie, aber lustig geht anders und ich bin weiterhin leicht im Panikmodus. Ein Fan von dem Berufszweig werde ich in diesem Leben nicht mehr. Hauptsache ich kann irgendwann wieder kräftig zubeißen. Die WM nimmt Fahrt auf, die Spiele werden besser sowie mitreißender. Ist auch kein Wunder, Deutschland ist nicht mehr dabei wink. Den Sieg von Norwegen(!) gegen Brasilien(!) hätte ich gerne gesehen, die Nordmänner sind bald mehr als ein Geheimfavorit auf den Titel. Und die Sache mit Rudern und Wikingern finde ich klasse! Und dann das Höhenspiel in Mexiko City, England hat sich trotz roter Karte durchgesetzt. Ich bin kein Freund des Landes, absolut nicht, aber der Sieg hat mich gefreut. Und aktuell das Achtelfinale zwischen Portugal und Spanien ist auch ein Klassiker. Auch wenn das Spiel noch nicht gut ist.

Ich drücke Ronaldo die Daumen,
Ralf