Langer Sprint



Langer Sprint,

ich weiß gar nicht, wieso weshalb warum im Home-Office derartig viel los war. Es fing gleich am frühen Morgen mit dem ersten Anruf an und anschließend war nur noch heftige Rotation im geliebten, großen Projekt angesagt. Das hat sich ohne Unterlass bis zum Feierabend durchgezogen: Calls ohne Ende, das Headset war auf einmal leer, Review eines weiteren Dokuments, erneute Auswertung zu Verträgen: Was ist die Ursache für Vertragsänderungen. Mit gewisser Logik und Magie in den SQLs konnte ich annäherungsweise Prozentzahlen aus dem böttger'schen Data Lake wink berechnen, die ich aus dem Bauch heraus für plausibel halte. Bitte lasst mich mit dem Thema ab sofort in Ruhe! Ich war heilfroh als ich nach Feierabend auf dem Sofa in einen tiefen Schlaf fallen konnte. Dennoch war ich heiß auf den Folterkeller, denn endlich hatte der Garmin-Coach wieder ein Sprinttraining für mich vorgesehen. Mittlerweile mache ich(!) die ganz gerne, aber nach der ungewöhnlich langen Einheit von 1:12h mit Sprints war meine Grenze erreicht. Ich war wohlig kaputt.

Dennoch habe ich anschließend noch eine Kinomap-Einheit nachgeschoben, ich bin zunächst die Strecke auf Terschelling zu Ende gefahren. Die Insel ist wirklich schön, man kann dort mit Sicherheit herrliche Urlaube in Ruhe verbringen. Sofern man nicht auf Rennrad gepolt ist... Um auf genug Ausgleich zum Job zu kommen, bin ich noch mit einer Tour in Japan angefangen, Stichwort Kirschblüte. Am Ende waren es ca. 59km in 1:47h, mit der Leistung bin ich zufrieden. Das gilt sicherlich nicht für den gemeinen Italiener. Stell dir vor, es ist WM und Italien ist nicht dabei. Oder, ohne Italien fahren wir zur WM shades. Ein bisschen Schadenfreude ist dabei, in der letzten Nacht habe ich es im Kicker-Ticker mit den Bosniern gehalten und nach dem 11m-Schießen recht laut gejubelt. Leid tut mir Italien trotzdem, das ist die 3. WM in Folge(!) ohne Teilnahme. Und das für eine derart große Fußballnation als viermaliger Weltmeister!! Ausblick: Morgen ist endlich das lange Ostern-Wochenende erreicht, ich brauche die vier freien Tage, um den Akku wieder aufzuladen. Außerdem soll langsam das Wetter besser werden, eventuell sind nächste Woche die ersten Radtouren in der Realität möglich. Irgendwann reicht es mit den Kellereinheiten.

Business as usual,
Ralf

Mauer HNR



Mauer HNR,

es war hart sich am frühen Morgen auf den Weg zum HNR zu machen. Ich wäre viel lieber im ruhigen, gemütlichen Home-Office geblieben. Ich komme nach vorne und sehe starke Aktivitäten eines Bautrupps auf dem gesamten Engernweg. Zum Hintergrund: Ab 7. April sollen Gas-, Wasser- und Stromleitungen erneuert werden. Dazu hatten wir während des Mallorca-Urlaubs einen Brief bekommen. Nun, man wird bereits diese Woche tätig, die Straße ist gesperrt, ein Container steht mittig, eine Pinkelbude und man hat erste Löcher auf unserer Straßenseite gegraben. Ich habe noch schnell gefragt, ob unser Zafira stehenbleiben darf (ja) und bin losgefahren. Der Arbeitstag im Büro war ziemlich ernüchternd, der Kollege hat sich einfach in den Ruhestand verpieselt (Matthias, ich hätte noch gerne Tschüss gesagt! Das hast Du jetzt davon, das mache ich nun, wenn wir uns irgendwann auf den 400m zwischen unseren Häusern treffen wink) und uns wurden die mittelfristigen Perspektiven aufgezeigt, die sind eher mau. Mehr schreibe ich hier besser nicht, ich muss das nicht verstehen. Zudem nervt das große, geliebte Projekt mal wieder, was u.a. der Auslöser für die Perspektive ist.

Ich habe mich gerächt und bin nach Chili con carne (eher durchwachsen, aber heiß) sowie dem Teammeeting nach Hause gefahren, den Rest habe ich in der 1. Etage geleistet. Gesundheitlich geht es weiter aufwärts, ich friere nicht mehr stark, Husten und Halsschmerzen sind auch besser. Dennoch habe ich lieber nach Feierabend einen tieferen Sofaschlaf eingelegt und fast den Folterkeller verpennt. Verspätet bin ich nach unten gegangen. Zunächst bin ich das schöne Radvideo südlich von Magdeburg zu Ende gefahren, anschließend ging es auf die niederländische Insel Terschelling. Die Insel gefällt mir wirklich gut, breite Strände und erinnert mich sehr an Dänemark. Aber, für einen Rennradfahrer kommt ein Urlaub nicht in Frage. Im Prinzip kann man nur um die Insel fahren und nach 2-3 Tagen würde das richtig langweilig shades. Am Ende waren es 58km in 1:48h, die ich gut verkraftet habe. Aktuell spüre ich keine Folgen wie Husten oder brummenden Schädel. Von daher bin ich vorsichtig optimistisch, was morgen angeht. Die Leistung war ok, guter Durchschnitt. Der März ist vorbei, wir hatten Stromselbstversorgung! Bis auf 26kWh mussten wir nichts beziehen. Der Start in das PV-Jahr 2026 ist gelungen.

Jetzt fehlen nur noch Sonne und Wärme für Radtouren,
Ralf

Gesundheitliches Potpourri



Gesundheitliches Potpourri,

mit mir ging es heute auf und ab. Zunächst ging es mir gar nicht gut, der Tag im Home-Office war eher eine echte Qual. Nach dem Mittagessen, dazu später mehr, ging kurz nach 13 Uhr nichts mehr. Ich war in der Überlegung den Chef anzuschreiben mit der Mitteilung "Melde mich ab". Ich habe gefroren, hatte widerliche Halsschmerzen und röchelte nur vor mich hin. Nach einer Auszeit von 30 Minuten auf dem Bett ging es wieder einigermaßen. Den Feierabend habe ich dennoch lieber pünktlich eingeleitet, um eine weitere Schlafeinheit auf dem Sofa einzulegen. Danach ging es komischerweise besser, ich fühlte mich fit. Somit bin ich trotzdem in den Folterkeller gegangen. Im Radsattel hat sich die RaBo-Wundertüte fortgesetzt, ich konnte viel kräftiger treten als noch gestern. Die FTP-Leistung war gar nicht schlecht. Zuerst bin ich die Strecke in Frankreich südöstlich von Paris zu Ende gefahren. Ein schönes Video in einer schönen Landschaft ohne Verkehr. Danach bin ich das brasilianische Video im Rahmen der Frühlings-Challenge erneut gefahren, noch habe ich die Challenge nicht abgehakt. Das dritte Radvideo hat mich in den deutschen Osten geführt, eine Radtour südlich von Magdeburg, auch ganz schön.

Am Ende waren es ~59km in 1:42h, ich bin zufrieden mit mir. Ich hoffe nur, ich habe mir durch das Training keinerlei Rückschlag eingefangen. Morgen früh bin ich schlauer. Es geht leider zum HNR, erstens gibt es dort eine Kantine, zweitens wird ein verdienter Kollege in den Ruhestand verabschiedet und drittens haben wir ein Meeting der 3. Art wink. Ich ahne nichts Gutes, uns wird mitgeteilt, wie man sich die nahe und weitere Zukunft vorstellt. Ich befürchte, das wird eine Art von Tiefschlag. Die Frau des Hauses turnt mal wieder in der näheren Weltgeschichte herum, Fräulein Tochter in Bochum wird heute und morgen besucht, ich bin alleine und kann meine Lieblingsmusik hören. Vorgekocht wurde für mich, der Braten von gestern plus Kohlrabi. Allerdings war der Braten derartig groß (warum kauft frau so viel ein, wenn sie selber gar nicht im Haus ist?!?), dass ich um 10:30, 13 und 20 Uhr davon essen konnte. Vorerst kann ich keinen Braten mehr sehen. Ich will ab sofort die Spargel-Wochenenden und Diät in den kommenden 3 Monaten! Bei dem MacBook habe ich ssh eingerichtet, das war fast ein Selbstgänger. Man merkt halt, dass der Unterbau von Mac-OS ein UNIX ist. Mit zsh habe ich mich sofort zuhause gefühlt.

Ich habe wieder leichte Halsschmerzen und die Hände sind eiskalt cry,
Ralf

Halbe Spur



Halbe Spur,

zunächst lief es auf einen verlorenen Sonntag hinaus. Dank Sommerzeit bin ich ohne Wecker erst nach 8 Uhr aus dem Bett gefallen... Da ich nicht sofort von 0 auf 100 springen kann, sondern zunächst wach werden und 2 Kaffee trinken muss, bin ich in das Wohnzimmer und nicht in den Folterkeller abgebogen. Zwar geht es mir besser, aber toll ist es nicht wirklich. Ich hatte auch keine Lust auf Sport. Somit habe ich auf Sky den Film "Neighborhood Watch" gesehen. Ein leidlich interessanter Krimi, wobei ich teilweise Probleme hatte der Story zu folgen. Vielleicht sollte man sich beim Zusehen viel mehr konzentrieren und nicht parallel am Smartphone hängen. Den Film kann man durchaus empfehlen, gut gemacht und recht spannend, aber anspruchsvoll, s.o. Danach war der allererste Sofaschlaf angesagt, ich hänge immer noch leicht in den Seilen. Mittags gab es den ersten Spargel in 2026, die Saison ist eröffnet! Ich liebe dieses Gemüse, zusammen mit Aufschnitt und Sauce Hollandaise gibt es nichts besseres! Danach war der zweite Sofaschlaf angesagt, der zu lange gedauert hat.

Anschließend habe ich die letzten Minuten beider Sky-Filme erneut gesehen, das war leider notwendig. Keine Ahnung warum, aber teilweise konnte ich mich an Szenen nicht erinnern. Nach dem Abendessen wurde es mir zu bunt, ich bin doch noch in den Folterkeller gestiegen und kurz vor 19 Uhr saß ich im Radsattel. Die Leistung war unterirdisch schlecht, mein FTP-Wert ist gesunken, aber mir ging es vor allem darum, überhaupt etwas zu machen. Gefahren bin ich im flachen Frankreich, zunächst westlich von Tours. Ich habe schon einige virtuelle Ausfahrten in der Region hinter mir, es ist wunderschön dort und herrlich für Radtouren geeignet. Vor allem ist auf den Straßen absolut nichts los. Danach bin ich in Frankreich geblieben, südöstlich von Paris, landschaftlich ähnlich zum 1. Video. Am Ende waren es genau 50km in nur 1:36h, ich bin trotzdem total kaputt. Auch daran merke ich: Ich bin weiterhin krank, immer noch nicht wieder richtig fit und ich hoffe, die Trainingseinheit war nicht kontraproduktiv. Morgen weiß ich mehr.

Sofern ich überhaupt aus dem Bett komme, eine Stunde früher ist schon ein Brett,
Ralf

Verlorener Samstag



Verlorener Samstag,

fangen wir mit dem kleinen Drama an, mit mir ist gar nichts mehr los, ich hänge komplett in den Seilen! Mich hat es erkältungstechnisch richtig erwischt, Kopf, Husten, Schnupfen und nach dem Aufstehen vom Sofa brauche ich Minuten, bis ich mich ohne Schwindel bewegen kann. Ich habe das Sofa extrem ausgenutzt, ich weiß gar nicht, wie viele Stunden ich geschlafen habe. Ich will es auch nicht wissen... Sport hat es natürlich nicht gegeben, das hätte alles nur verschlimmbessert. Morgens habe ich noch den Film "The Ballad of Wallis Island" gesehen, ein typisch britischer, kleiner, schöner Film. Kann ich empfehlen, auch wenn es mir derzeitig wie meistens nach einem Film geht. Ich kann mich nicht erinnern cry, wie der Streifen ausgegangen ist. Also werde ich morgen die letzten fünf Minuten erneut ansehen. Ansonsten fehlt mir der Kick mit dem Ball, diese verdammten Länderspielpausen. Klar war der gestrige Sieg der deutschen Mannschaft in der Schweiz mit 4:3 schön, mit den vielen Toren gerade für die Zuschauer, aber ich will den SCP sehen! Eine Woche muss ich noch warten.

Ansonsten: Ich bin total begeistert vom MacBook Air! Ich bin überrascht, wie schnell das Notebook mit dem ARM-Prozessor und den vielen Kernen ist. Ein guter Kauf, eingerichtet ist das MacBook soweit auch, es fehlt nur noch ssh, um auf die diversen Linux-Geräte im Haus zugreifen zu können. Was mich auch verblüfft, man kann einfach iPad-Apps wie z.B. Kinomap installieren und nutzen. Das macht deutlich, wie ähnlich MacOS und iPad-OS sind. Zudem wird natürlich die ähnliche Hardware benutzt. Mittlerweile weiß ich auch, wie quasi die rechte Maustaste funktioniert (mit 2 Fingern auf das Touchpad drücken). Ich denke, eine echte Maus muss ich nicht anschließen. In wenigen Stunden steht der alljährliche Quatsch an, die Umstellung auf Sommerzeit! Wie ich das hasse, ich werde wieder Wochen brauchen, um mich darauf umzustellen. Wobei es mir als Radfahrer eigentlich entgegenkommt, denn ab morgen könnte ich theoretisch Radtouren nach Feierabend fahren. Blöde ist nur, dazu braucht man entsprechendes Wetter und daran hapert es aktuell. Viel zu kalt, zu regnerisch, das Wetter macht keinen Spaß. Ausblick: Hoffentlich geht es mir morgen früh besser und ich kann bedenkenlos in den Folterkeller abbiegen, 2 Stunden sollten reichen. Danach geht es hoffentlich auf dem Sofa ohne Schlaf mit mehreren Filmen auf Sky weiter.

Mental kann man sich langsam auf das lange Osterwochenende vorbereiten,
Ralf

MacBook Air



MacBook Air,

seit einigen Urlauben geht es mir so, dass ich mein Windows-Notebook als total zu lahm empfinde. Ich weiß gar nicht, wie alt das ist. Gerade mal nach der Bestellung gesucht: Juli 2017! Also spiele ich seit einiger Zeit mit dem Gedanken an eine Neuanschaffung, was aber nicht die größte Priorität hatte. Denn das Notebook habe ich ausschließlich in Urlauben genutzt und dann hat man ja Zeit sowie Geduld wink. Außerdem hatte ich noch keine Entscheidung getroffen, was es werden soll: Ein neues Notebook, ein kleiner Mini-PC mit externem Display (liegt hier herum wie so viel), Windows, Chrome, Linux oder MacOS? Auf dem Pixel 8a werden mir ja täglich Artikel oder Webseiten empfohlen, die mich interessieren könnten. Die Tage war ein Bericht darunter über günstigere MacBooks bei Amazon. Und zwar nicht das aktuelle Modelljahr 2026, sondern im Ausverkauf das Vorjahresmodell mit M4-Prozessor. Da ansonsten die Ausstattung quasi identisch ist (bis auf kleinere SSD mit 256GB) und M4 statt M5 für mich absolut ausreichend ist, habe ich mir das Angebot angesehen und um 23:53 Uhr für gut befunden. Somit habe ich für 855€ ein MacBook Air mit M4 bestellt!! Vielleicht muss ich den Spontankauf auch meiner gesundheitlichen Verfassung zuschreiben, denn ich kränkele immer stärker.

Mittlerweile ist es fast eine ausgewachsene Erkältung geworden mit Kopf, ekligem Husten, Schnupfen und ich friere sogar. Das Home-Office war eine ziemliche Qual, ich habe mehr als pünktlich den Feierabend und somit das Wochenende eingeläutet. Zeitlich total passend, denn wenige Minuten später schellte der Amazon-Mann an der Haustür und hat mir zwei Pakete übergeben. Ich habe das Unboxing noch geschafft (das Air ist schön klein und total leicht, das Display super und man hört dank fehlendem Lüfters absolut nichts), danach musste ich für 1,5 Stunden schlafen, ich war total fertig. Das 2. Paket enthielt den neuen Notebook-Rucksack. Leider ging es mir nach dem Aufwachen keine Spur besser, an Foltersport war nicht zu denken und ich habe es mir mit dem MacBook auf dem Sofa bequem gemacht. Was mittlerweile toll bequem ist: Einstellungen, installierte Programme, Daten wie Kontakte konnte vom iPad 9 auf das MacBook übernehmen. Keine Ahnung, wie Apple das macht, mit Bluetooth? Dadurch war das Air sofort betriebsbereit. Meine ersten Eindrücke: Super schnell, kein Vergleich mit dem alten Notebook, mit der Tastatur kann ich gut schreiben, am Display gibt es nichts zu meckern, super Hardware. Allerdings ist der Umstieg von Windows auf MacOS schon hart, alles ist irgendwie anders. Das fängt damit an, dass das @-Zeichen auf einer anderen Taste liegt, es keine Löschtaste gibt sowie das Look&Feel anders ist. Anschlüsse hat das MacBook sehr wenig, warum man MagSafe braucht, verstehe ich nicht. Aufladen geht über USB-C und 2 USB-Anschlüsse mehr hätte ich besser gefunden.

Ich werde mich schon umgewöhnen, ich spiele weiter mit dem neuen Gadget,
Ralf

Herzhöhenflug



Herzhöhenflug,

ich bin wieder zurück in der Spur und irgendwie auch daneben. Der Tag im Home-Office war erneut ein ruhiger Fluss, ich konnte mir sogar ein Video mit einer Sprintvorführung ansehen. Darin wurde die Vorstellung einer Stammdatenschnittstelle auf heute verschoben, weil man die Experten, somit u.a. mich, dazu bräuchte. Nur, mir hat keiner Bescheid gesagt. Keine Ahnung, ob heute etwas gezeigt wurde. Ist mir gerade auch total egal. Der Sofaschlaf war auch noch in Ordnung, vor allem lag der Ruhepuls absolut in normalen Bahnen. Aber danach ging es los, vor dem Abendessen noch eine Gauloises auf der Terrasse und anschließend ging der Puls steil nach oben. Auf dem Sofa und in der Küche, also bei Nichtstun!(), Werte zwischen 90 und 100 Schlägen. Ich bin dennoch in den Folterkeller abgebogen, aber das Drama setzte sich fort: Schnell war der Puls bei 140, wenige Minuten später bei 150 und 160 Schlägen und am Ende hatte ich Spitzen von 190(!) Schlägen. Da alle drei Messgeräte anormale Werte gemessen haben, muss etwas dran gewesen sein. Dass meine Herzfrequenz erhöht war, habe ich selbst gemerkt, aber so hoch?!?

Medizinisch geht das eigentlich überhaupt nicht. In meinem Alter liegt die maximale Herzfrequenz bei 160!! Keine Ahnung, was mit mir los ist. Nach dem Keller hatte sich alles normalisiert, aber aktuell habe ich wieder einen Wert von 90 Schlägen. Liegt nur am Wetter wink. Das ist nämlich weiterhin kalt, es hat sogar geschneit. Zurück zum Sport, ich bin ein Video in den Niederlanden gefahren. Nach wenigen Metern dachte ich mir: Das kennst du doch alles, das ist doch das Video von Montag... Der Videokollege ist witzig, lädt das gleiche Video einfach noch mal hoch. Egal, Hauptsache flach shades. Es sind ~59km in 1:48h geworden, die Einheit war trotz Ruhetags ungewöhnlich anstrengend. Auch die Wattleistung stimmte nicht, war nicht gut. Ein weiteres Indiz neben Puls, es stimmt etwas nicht frown. Gerade kam eine Mail vom Autovermieter auf Mallorca an, man wurde am 16.03.26 gehackt und es gab auch Zugriffe auf meine persönlichen Daten wie Kontaktdaten, Führerschein oder Personalausweis. Immerhin nicht auf Finanzdaten. Aber dass irgendjemand irgendwo auf der Welt jetzt meine persönlichen Daten nutzen könnte, finde ich nicht prima. Witzig, oder halt nicht, ist: Die lange Mail kam komplett auf perfektem Spanisch... Ich habe schnell den Google-Translator aufgerufen.

Also heißt es in nächster Zeit: Vorsichtig sein, auf ungewöhnliche Aktivitäten achten,
Ralf

März-Einbruch



März-Einbruch,

leider befinde ich mich in einer Abwärts- und Schwächephase. Kaum wird das Wetter schlechter, schon beginnen wieder die gesundheitlichen Probleme bei mir. Also Kopf, Husten und Müdigkeit. Zwischen meinem gesundheitlichen Befinden und dem Wetter ist definitiv ein Zusammenhang. Somit habe ich nach Feierabend tief und fest auf dem Sofa geschlafen, nach 1,5 Stunden kam ich völlig benebelt aus den unendlichen Tiefen des RaBo-Weltalls zurück wink. Ich war zu nichts in der Lage, schon gar nicht zu Foltersport. Somit habe ich mich erneut auf das Sofa zurückgezogen und einfach gar nichts mehr gemacht. Zum Wetter, wir haben einen Rücksprung in einen leichten Winter. Viele Wolken, leichter Regen und mitunter gar Schneeflocken darunter, stürmische Böen und vor allem deutlich kühler. Und das soll noch einige Tage anhalten, mein Plan mit realem Radtraining ab Ende nächster Woche steht unter einem schlechten Stern, es besteht ein Risiko.

Der Arbeitstag im Home-Office war ein langer, ruhiger Fluss mit vielen Themen, die ich aber in relativer Ruhe abarbeiten konnte. Von der Front mit der Garmin-Integration in Home Assistant gibt es keine News, es geht leider immer noch nicht. Es scheint sich aber nicht um API- oder Systemänderungen von Garmin zu handeln, sondern um schärfere Prüfungen von Cloudfare. Garmin scheint den Dienstleister zu nutzen, wie viele andere Firmen auch. Mal sehen und hoffen, dass die Gurus eine Lösung finden. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich mag und nutze die Integration sehr. Ach ja, dass wir trotzdem Frühling haben, merkt man an der PV-Anlage. Trotz des schlechten Wetters wurden 8,43kWh produziert. Wir werden den März wohl mit Stromselbstversorgung abschließen. Ach ja II, die Frau war in Sachen Medizin unterwegs und konnte nicht kochen (Abzüge in der B-Note shades). Wir mussten bestellen und es ist schon wieder der Heide-Grill geworden... Ich bin abhängig von deren Burgern! Dieses Mal habe ich mich mit nur einem 180gr-Burger plus einem mit 100gr zurückgehalten smile. Natürlich gab es zusätzlich noch Pommes.

Ein langweiliger Tag und trotzdem einige Zeilen,
Ralf

Beraterfragespiel



Beraterfragespiel,

eigentlich könnte ich den Beitrag von gestern kopieren, zumindest in gröberen Zügen. Im Home-Office, mich zieht aktuell nichts, gar nichts zum HNR, war alles wie immer in den letzten Monaten. Es gab auch einen Call mit 4 Beratern in dem geliebten IT-Projekt. Mich wundert immer wieder, wie man jede Woche die gleichen Fragen stellen kann. Vielleicht bin ich zu geduldig (oder zu blöde shades), denn brav beantworte ich immer alles. Mich wundert immer wieder, was alles meine Birne abrufen kann. Macht man sich keine Notizen, tauscht man sich nicht mit Kollegen aus? Einmal erkläre ich die Themen für das Interface, dann für das Mapping von Daten, dann für die Verarbeitung der Daten, anschließend für die Datenmigration und immer ist ein anderer Berater zuständig. Redet doch mal miteinander! Egal, dann ist es halt so. Zudem läuft ein kleineres SAP-Projekt und ein großes ist am Horizont, es geht mal wieder um die Migration eines Landes. War mal auf SAP, dann wieder nicht mehr und soll es jetzt wieder werden. Egal, wie sage ich immer: Es gibt bedeutend schlimmere Arten, sein Geld zu verdienen wink. Außerdem werde ich alles andere als schlecht bezahlt.

Auf jeden Fall war ich wieder froh, den Feierabend erreicht zu haben und natürlich gab es erneut Sofaschlaf. Der hat leicht zu lange gedauert, ich war erst um 18:30 Uhr im Folterkeller. Natürlich habe ich vorab überlegt: Gehst du noch oder nicht? Ich habe mich für eine Einheit mir reduzierter Belastung entschieden. Somit bin ich zunächst östlich vom Ijsselmeer im flachen Holland gefahren. Danach bin ich die dritte Strecke der laufenden Challenge gefahren, ebenfalls in den Niederlanden, und musste mit Erschrecken feststellen, dass Kinomap die Regeln geändert hat: Auf einmal muss man die fünf Videos genau in der vorgegebenen Reihenfolge fahren. Da ich gestern bereits das 5. Video mit dem Jaunpass gefahren bin, mir aber noch die dritte Strecke fehlte, zählt nun mein Anstieg zum Jaunpass nicht mehr. Aha, jetzt kann ich die Challenge entweder abschenken oder den Anstieg zum zweiten Mal fahren. Da ich noch Zeit habe, werde ich in mich gehen, ob ich mir das zumuten will. Anschließend gab es noch eine kurze Tour im Westen der tschechischen Republik, so dass es am Ende 45km in 1:21h geworden sind. Die Leistung war nur Durchschnitt, aber das war heute nicht mein Fokus. Mein Ziel war nur, dem Körper zu signalisieren: Kein Ruhetag, es geht weiter, in der Spur bleiben.

Morgen wird sich an dem Tagesablauf nicht viel ändern,
Ralf

Jaunpass



Jaunpass,

die aktuelle Challenge bei Kinomap motiviert mich sehr. Zum einen bin ich trotz großer Müdigkeit in den Folterkeller abgebogen, zum anderen bin ich 2,5 Videos dieser Challenge gefahren und man will nicht wie die letzte Graupe dastehen. Zunächst ging es in den USA durch den Yellowstone, ein traumhaftes Video, Hammer, toll! Sehr gute Videoqualität und fantastische Landschaft. Zudem auch sportlich relativ anspruchsvoll, denn es waren einige Höhenmeter zu bewältigen. Aber kein Vergleich zum zweiten Video, mich hat der Teufel geritten. Wer die Challenge erfolgreich bewältigen will, muss alle 5 Videos fahren. Auch die Strecke hoch zum Jaunpass in der Schweiz, dagegen war der Anstieg im Urlaub in der Tramuntana ein Kindergartenbesuch: 8km Anstieg, 700 Höhenmeter, also fast 8,8% im Durchschnitt über 60 Minuten. Aber, ich habe es geschafft. Am Ende bin ich noch mit dem 5. Video in den Niederlanden angefangen, konnte es aber nicht mehr beenden. Die Leistung war nochmals besser als gestern, ich bin eine alte wink Wundertüte. Dabei wollte ich nur locker treten, es sind aber 171(!) Watt im Durchschnitt über 34km in 1:43h geworden.

Morgen werde ich definitiv nur locker treten, ich werde mir irgendwo auf der weiten Welt ein Video mit völlig flachem Streckenverlauf aussuchen. Ansonsten war es ein normaler Tag im Home-Office, ich habe wiederum komplett unterschiedliche Themen beackert und war froh, als der Feierabend erreicht war. Das wird sich für den Rest der Woche wie ein roter Faden durch den Berufsalltag ziehen. Zum Glück ist Ostern Ende nächster Woche erreicht, ein langes Wochenende mit hoffentlich gutem Wetter (und endlich wieder 2. Liga, verdammte 2 Länderspiele). Mein Ziel wäre, an dem Osterwochenende die ersten Ausfahrten im echten Leben treten zu können. Irgendwann hat man von der Rolle im Keller die Schnauze voll. Außerdem will ich wissen, wie meine neuen Rad-Gadgets sind: Die neuen Powermeter und das neue Rücklicht. Apropos, ich glaube ich habe letzte Woche das Bremslicht und nicht die Annäherung von Fahrzeugen von hinten simuliert. In dem Fall wäre das Dauerlicht korrekt, blinkendes Licht falsch. Ob ich Recht habe, werde ich bei der ersten Ausfahrt merken. Das Wetter war erneut gnadenlos gut, relativ warm und viel Sonne, ergo ein hoher Stromertrag. Leider dreht ab morgen das Wetter, kühler, Wind, Regen, wenig Sonne.

Man kann nicht alles haben,
Ralf