. Es gibt noch Steigerungspotential. Frühmorgens ging es direkt zum HNR, Workshop, viele Diskussionen, einige Meetings und mich nervt es langsam. Vor allem, da ich gesundheitlich schwächele. Nicht nur Erkältung, ich habe Schmerzen im linken Unterkiefer, ich hoffe der Auslöser ist nicht das Zahnmalheur von Donnerstag. Es wird leider Zeit mit dem Termin, am Freitag weiß ich mehr und bis dahin bin ich im absoluten Panikmodus. Ich habe große Probleme mit dem Berufsstand der Zahnärzte und das ist sehr höflich formuliert. Morgen geht es erneut zum HNR, der gleiche Ablauf wie heute, Workshop, nachmittags 2 Termine mit USA und Indien, um völlig erschlagen in den Feierabend zu entschwinden. Das Wetter soll besser werden, heute war es grausam, aber ich befürchte, für eine Radtour im echten Leben wird es nicht reichen. Die Wetteraussichten der nächsten Tage sind schlecht, der April 2026 verläuft wie der in 2025.
. Den Garmin 1050 habe ich stumpf auf permanente 146 Watt eingestellt und bin auf Kinomap durch die Welt gefahren. Zunächst habe ich die Strecke auf der Île d'Oléron beendet, um anschließend zu sehen: Vor zwei Monaten bist du eine lange Tour in Zeeland angefangen, hast die aber nie beendet. Ist jetzt erledigt. Mittlerweile weiß ich auch, dass Zeeland keine Insel, sondern eine Provinz ist. Das dritte Video war das beste des Tages: Start südlich von Mechelen und quer durch die Stadt. Mechelen ist wunderschön, viele alte Gebäude, der Kollege hat sich richtig Zeit genommen und ist kreuz und quer durch die Innenstadt gefahren. Zum Abschluss, mir fehlten noch einige Minuten, ging es nach Dubai. Am Ende habe ich die Vorgabe vom Garmin Coach eingehalten und 2:45h im Rennradsattel gesessen. Dabei bin ich virtuelle 90km gefahren. Es war eine gute Trainingseinheit. Ich wünschte ich könnte bei der MSR mit konstanten 146 Watt treten.
. Fangen wir mit dem Fußball an, der SCP hat einen bärenstarken Auftritt in Hannover hingelegt! In der Defensive gut, den Führungstreffer zur richtigen Zeit geschossen und 2 weitere große Chancen gehabt. Blöde war nur, dass H96 aus dem Nichts den Ausgleich geschossen hat. Dabei ist es geblieben, leider. Das Unentschieden ist für Hannover eher glücklich, aber Paderborn sowie ich können damit leben, denn der Konkurrent um den Aufstieg ist auf Distanz gehalten worden. Aktuell sind wir Tabellenführer, da Schalke erst morgen spielt. Nie war ein Auswärtssieg für Münster so wichtig wie morgen! Bitte bitte liebe Preußen, schafft das Unmögliche! Am Morgen hatte ich keine Lust auf nichts, schon gar nicht auf Kellersport. Für eine Ausfahrt mit dem Litening war es zu kühl, zu wolkig, so dass ich lieber auf dem Sofa geblieben bin. Ich habe den Kunstfilm "Der phönizische Meisterstreich" gesehen.
. Ich denke ich werde einen Bifteki-Teller nehmen mit einer Zusatzportion Leber. Ich schaffe es nicht mehr, sooo viel zu essen wie noch vor 2-3 Jahren. Älter werden ist Scheiße, aber Seniorenteller muss es noch nicht sein. Den Nachmittag werde ich wieder auf dem Sofa mit einem weiteren Sky-Film verbringen und anschließend ist das Wochenende leider fast schon wieder vorbei, der HNR droht am Horizont. Eine weitere Woche im Büro, das ist Folter!
, ich will nur die 3 Punkte, völlig egal wie. Leider ist es das Abendspiel, ansonsten wäre ich eventuell mitgefahren und hätte vor Ort im Stadion gejubelt. Andererseits ist es gut, schön abends auf dem Sofa vor dem Fernseher in bester technischer Qualität.
. Inhaltlich, fachlich macht es sogar Spaß. Leider ging der Workshop bis 17 Uhr, ich habe mich sofort verabschiedet und bin ganz schnell nach Hause gefahren. Der Berufsverkehr zu der Uhrzeit ist nicht fast, sondern einfach nur unerträglich. Vor allem auf dem HNR war die Hölle los, Rückstau an jeder Ampel. Ich war entnervt, immerhin war im Engernweg die Baustelle zur Ruhe gekommen, die Arbeiter im Feierabend. Das nervt auch langsam, jeden Morgen Punkt 7 Uhr wird angefangen und die ganze Straße ist voll mit LKW, Baggern, Containern. Nun, das Thema ist immerhin endlich. Durch die späte Rückkehr war kein Sofaschlaf möglich, nahezu nahtlos ging es über Abendessen in den Folterkeller. Komischerweise bin ich immer noch nicht müde.
. Das geht aber nicht anders, denn ansonsten könnte ich demnächst noch nicht einmal in den sauren Apfel beißen
.
. Das hatte leider die Auswirkung, dass ich trotz guten Wetters nicht die erste Ausfahrt in 2026 mit dem Litening machen wollte. Denn ich hatte keine Lust gleich beim ersten Ausritt mit einem Plattfuß liegenzubleiben und niemand könnte mich abholen.
und bin nach dem Abendessen in den Folterkeller verschwunden. Dass ich nicht zu Höchstleistungen und neuen Rekorden in der Lage sein würde, war mir vorab klar. Daher hatte ich mir vorgenommen, dem Garmin Coach mit einem Basistraining zu gehorchen.
. Ein Tag pro Woche finde ich in Ordnung, aber es folgen noch vier Tage. Immerhin war pünktlich Schluss und ich schnell zuhause. Auf den Straßen ist viel Verkehr, ich dachte, es kann sich niemand mehr den Sprit leisten?!? Und wo ist bloß der Corono-Effekt geblieben? Der Workshop war interessant, wir haben viel diskutiert und sind gut vorangekommen, aber den ganzen Arbeitstag nur Englisch zu sprechen, nervt irgendwie. Ein kurzer Sofaschlaf war zum Glück auch noch möglich. Mein Puls rennt wieder in normalen Bahnen, das habe ich auch im Radsattel gemerkt. Ich war nämlich trotz allem brav im Folterkeller und konnte deutlich kräftiger treten als gestern. Ich hatte komischerweise Kraft ohne Ende, die Leistung war deutlich besser als gestern. Auch beim Sport hat sich der Puls normal verhalten. Was mich unglaublich nervt und ärgert: Der Edge 1050 ist erneut abgestürzt und hat sich neu gestartet. Das ist schon nervig genug, aber am meisten nervt, dass die Trainingseinheit dadurch nicht mit Garmin Connect synchronisiert wird.
. Dennoch bin ich kurz nach 8 Uhr brav in den Folterkeller gegangen. Für eine Ausfahrt mit dem Litening war es mit ~6-7 Grad deutlich zu kühl und trocken war es auch noch nicht. Natürlich hat sich das mit dem Puls auch im Sattel fortgesetzt, in der ersten Stunde viel zu hoch. Aber zum Glück hat es sich danach normalisiert. Zunächst bin ich die Strecke westlich von Tours zu Ende gefahren. Danach ging es nach langer Zeit mal wieder nach Polen, südwestlich von Katowice. Es gilt ähnliches wie bei einigen Regionen in Frankreich: Schöne Gegend und menschenleer. Beim dritten Video habe ich wehmütigere Gefühle entwickelt, denn es ging in Belgien von Blankenberge an der Küste bis nach Sijsele. Die Strecke bin ich letztes Jahr ebenfalls gefahren, aber der Kollege war klüger und vor allem scheint er sich in der Gegend bestens auszukennen: Ich bin Radwegen an den Hauptverkehrsstraßen gefolgt, er ist meistens Nebenwege und Radstraßen gefahren. Am Ende waren es 69km in 2:13h, meine Leistung war aber miserabel und damit schließt sich der Kreis zu oben.
. Aber, schnell fiel der Ausgleich, aber genauso schnell hat Paderborn wieder vorgelegt. Es kam, wie es kommen musste, der FCM hat erneut schnell zurückgeschlagen. Aber: Der SCP hat noch vor der Pause erneut die Führung erzielt. Die 2. Halbzeit ging munter weiter, natürlich zunächst mit dem Ausgleich zum 3:3. Dann kam aber der Spieler des Tages, Filip Bilbija hat in der 78. Minute humorlos den Ball zum vierten(!!!) Mal ins Tor gehämmert. Dabei ist es geblieben und das war wichtig. Denn jetzt haben wir ein kleines Polster, sind weiter Zweiter, aber mit 4 Punkten Abstand zu Platz 3.
), war ich papp-satt und habe den Sofaschlaf bis 15 Uhr fortgesetzt. Immerhin habe ich mich noch um das Litening gekümmert, die Kette ist gewechselt, die Bremsbeläge nicht. Die alten sehen noch richtig gut aus, das Resin hat noch fast die gleiche Stärke wie bei den neuen Bremsbelägen.