.
.
.
,
. Dadurch und wegen des guten Frühstück war ich bettreif, habe ich für gut eine Stunde auch gemacht. Man wird wach und sieht Sonne, so ging es mir um 14 Uhr. Schnell nach unten und die Situation vor dem Hotel prüfen: Die Straßen sind trocken!
. Das Essen war lecker wie immer, 1,5 Teller mit Omelette und Schinkenspeck, anschließend noch Obst als Deckblatt. 9:30 Uhr war ich beim Trek-Rennrad, wenige Minuten später auf der Strecke. Ich habe mich auf den Weg nach Pollença und in die Tramuntana gemacht. Direkt hinter Alcúdia hatte ich mich verfahren, ich war auf der vollen Straße in Richtung Palma unterwegs. Somit umdrehen und auf einmal sehe ich einen Trupp von Kollegen von rechts aus dem Gebüsch springen und die Straße kreuzen. Hmm, die wollen bestimmt auch ins Gebirge, hinterher! Und richtig, abseits der stark befahrenen Straßen ging es nach Pollença, danke! Hinter dem Ort beginnt die Einfahrt ins Gebirge, zunächst rollt man noch gemächlich ohne Anstiege. Aber nach ~3-4km geht es los und hört gefühlt nicht mehr auf.
: Kurze Zeit später, exakt um 10:04 Uhr war ich unterwegs. Ich bin zunächst in Richtung Süden und anschließend nach Osten gefahren, das Ziel war Cala Ratjada. Eigentlich war meine Idee eine Flachetappe zu Beginn zu fahren. Aber, da hat mir mein Gedächtnis einen Streich gespielt. Nach rund 15km ging es bergauf bis auf 200m, der erste steilere Anstieg verlief über knapp 7km und 30 Minuten. Trotz nur 15 Grad lief der Schweiß in Strömen. Aber natürlich habe ich das Ziel erreicht, das Rennrad ist toll! Genau das richtige für mich, der Radsattel ist auf perfekte Höhe eingestellt und die neuen Cleats passen perfekt. Die Rückfahrt war einfacher, weil es mehrere kleinere Anstiege über längere Distanz waren. Trotzdem war ich überaus froh, als ich nach 90km in 3:44h das Trek wieder abstellen konnte. Direkt danach habe ich den ersten Tequila Sunrise getrunken. Werde ich jemals wieder ohne all-inclusive einen Urlaub buchen?!
Irgendwie ist das schon genial. Das Abendessen war gut, es gab nur zu wenig Fleisch und zu viel Fisch. Gerade trinke ich die erste Piña Colada meines Lebens, man(n) braucht Abwechselung. Übrigens, ich weiß jetzt, was eine Virgin Piña Colada ist!
. Ich konnte noch 2 Zigaretten rauchen und es wurde bereits das Boarding aufgerufen. Ist halt ein Flughafen der kurzen Wege. Die Maschine war etwas schneller unterwegs als geplant, wir sind also überpünktlich gelandet. Allerdings ist Palma ein Flughafen der langen Wege, wir standen erst 20:30 Uhr bei AllTours.
. Tja, es sind Animateure. Das Hotel hatte noch eine frohe Botschaft: Wir haben so spät noch etwas zu essen bekommen. Vorab hatte ich den ersten Tequila Sunrise des Urlaubs! Was hatte ich mich auf das Zeug gefreut. Nach dem Essen gab es weitere und Hierbas und Brandy und Bier. Ich brauchte Bettschwere, ich war zu aufgekratzt.
,
. Ich war am Ende so was von pappsatt, Ausmaße wie im Poseidon
, selbst abends konnte ich nichts mehr essen und der Salat steht noch im Kühlschrank. War aber lecker, vor allem der Cheeseburger. Nur die Pommes waren zu kross, ich mag die eher weicher, flutschiger. Danach konnte ich nur noch auf dem Sofa abliegen und nichts tun... Das hatte gegen 16 Uhr endlich ein Ende und ich bin doch noch in den Folterkeller abgebogen. Ich habe 2 Folgen von Oderbruch 2 geschafft und parallel 59km in 1:44h auf der Rolle getreten. Leistung war in Ordnung, ich bin bereit für Malle! Ironie des Schicksals: Den Malle-Urlaub hatte ich u.a. mit der Absicht gebucht, dem deutschen Winter zu entfliehen und endlich wieder Sonne zu sehen. Und wie sind auf einmal die Wetteraussichten? Genau, Paderborn soll nicht schlechter als Alcúdia werden, leicht geringere Temperaturen, aber mehr Sonne als auf Malle. Verdammt, was soll das?!? Warten wir es ab, ändern kann ich es sowieso nicht.
,
. Kurz nach 8 Uhr war ich unten und habe brav mit 160 Watt getreten. Hat ganz gut geklappt dank der Ruhetage. Parallel habe ich zunächst den Uhtred-Film geschaut, der nur durchwachsen ist. Viel besser wäre es gewesen, man hätte daraus eine 6. Staffel mit 4-5 Folgen gemacht, um die Story und Charaktere besser auszuprägen. So waren die Sprünge teilweise hanebüchen. Anschließend ging es weiter mit Oderbruch 2, eine solche Serie traut man der alten Tante ARD nicht zu. Das ist echt gut, hoffentlich kann ich die Staffel morgen im Keller fortsetzen. Da gibt es ein kleineres Risiko, denn die Frau will ins Rheinland fahren und ich werde alleine sein. Zurück zum Sport, am Ende waren es 76km in 2:18h. Nicht wirklich schlecht, aber eigentlich hatte ich mir 2:44h vorgenommen und wollte die fehlenden 26 Minuten abends treten. Hätte hätte Kette... Ist nichts draus geworden. Wieder oben habe ich mir vor dem SCP-Spiel den Film "Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel" angesehen, u.a. mit Keanu Reeves prominent besetzt.
. Ausblick: Alleine, s.o., hole ich mir einen Dönerteller? Hoffentlich werde ich es irgendwie in den Sportkeller schaffen. Es soll außerdem noch einen Horrorfilm auf Sky werden.
. Denn leider hat Alkohol einige Umdrehungen, was Kalorien angeht. Der Job war im Grunde wie die ganze Woche über: 1000 Themen und viele Bälle jonglieren. Witzig war: Morgens gab es eine Einladung für ein Meeting am Montag um 17 Uhr in dem großen Projekt. Ich habe sofort abgesagt mit dem Kommentar: Dann ist Boarding. Manchmal hat Urlaub auch Jobvorteile
. Das Wetter war erneut gnadenlos gut. Es ist unglaublich, wie gut 18 Grad mit viel Sonnenschein nach dem Winter tun. Man fühlt sich gleich viel besser und es ist einfach herrlich in der Sonne zu sitzen. Auch für die Solaranlage ist es super, der zweite Tag in 2026 mit Selbstversorgung! Da macht Strom verbrauchen viel mehr Spaß. Wochenendausblick: Morgen SCP, stürmt den Betzenberg und holt 3 Punkte, egal wie!!! Zudem will ich 2 Filme auf Sky sehen und meine Radsachen für den Urlaub packen.