Verdammtes Wetter



Verdammtes Wetter,

gestern schaue ich auf die Wettervorschau, sehe ein ähnliches Wetter wie am Samstag. Also kühl und Regen. Deswegen habe ich auf eine Verlängerung der Rennradmiete lieber verzichtet, was durchaus möglich gewesen wäre. Aber auf einen weiteren nassen Tag im Sattel hatte ich echt keine Lust. Was passiert heute?!? Genau, es war der beste Tag des Urlaubs, kein Regen und sehr viel Sonne. Es wäre ein herrlicher Tag für eine Radtour gewesen, perfekte Bedingungen, hätte hätte Fahrradkette. So haben wir nach dem Frühstück einen langen Spaziergang am Strand unternommen, sind in Richtung Süden gegangen. Nach der Rückkehr haben wir es uns am Pool bequem gemacht, dazu gab es Bier und Brandy. Ich war sogar bis zu den Knien im Pool, das hat irgendwie gutgetan. Die Beine sind müde und das kalte Poolwasser war zu schön. Danach gab es den ersten Sofaschlaf, ich bin völlig kaputt. Noch unter die Dusche springen und es ging zurück an den Pool. Auch irgendwie anstrengend wink.

Das Abendessen war gut, es gab Reis nach Art Frutti di Mare, lecker. In der Hotellobby waren wir nur kurz, so viel Alkohol ist total anstrengend. Insofern ist es gut, dass morgen unser Rückflug stattfindet. Wären wir vier Wochen im Hotel, hätte der Körper unwiderrufbare Schäden... Zurück auf dem Zimmer gab es deshalb die 2. Sofarunde und jetzt tippe ich hier. Es ist Zeit, ein Fazit zu ziehen. Lohnt sich ein Mallorca-Urlaub direkt Anfang März? Ja und nein, die Büroauszeit vom Winter war trotz des schlechten Wetters gut. Nein, das Wetter war zu schlecht, das hatte ich mir anders vorgestellt. Ich dachte an 20 Grad und viiiiel mehr Sonnenschein. Auf den Radtouren war es teilweise grenzwertig, ich habe zu sehr gefroren, es war zu nass. Ich würde einen Urlaub im März trotzdem wiederholen, aber tendenziell eher Mitte März. Wobei die Wetteraussichten für nächste Woche auch nicht besser sind. Ist das eine Ausnahme oder normal? Morgen um 11:10 Uhr werden wie abgeholt, um 14:25 Uhr startet die Maschine in Palma. In 18 Stunden sind wir wieder zuhause. Was gut und auch weniger gut ist.

Hat alles Vor- und Nachteile im Leben,
Ralf

Verfluchtes Petra



Verfluchtes Petra,

ich musste den dritten Versuch abbrechen, den verdammten Ort zu erreichen. Die Wetterdienste waren unschlüssig, mal im Vergleich zwischen den Anbietern, mal bei ein und demselben Dienstleister. Das lief dann so ab: Kein Regen bis zum Mittag, 5 Minuten später Regen ab 11:30, 5 Minuten später kein Regen, dann doch wieder Regen, aber nur leicht, kein Regen, stärkerer Regen usw. Kurz nach 9 Uhr wurde es mir zu blöde und ich bin einfach in den Hotelkeller gegangen, habe mir das Rennrad in der Box geschnappt und bin in Richtung Süden gefahren, um nach ca. 20km nach Petra abzubiegen. Wie ich mittlerweile weiß, geht es in dieser Region bergauf und ab. Unterwegs konnte ich Heerscharen von Radkollegen begrüßen. Ich scheine nicht der einzige zu sein, der ein Trainingslager auf Mallorca Anfang März für eine gute Idee hält. Ich war gerade 5km von Petra entfernt, der erste Stopp, da fing der Regen an. Zunächst nur leichter, aber ich musste mir etwas überlegen: Weiterfahren oder nicht?!? Ich habe mich für eine Umkehr entschieden, denn ich hatte schon wieder mächtig gefroren. Bis zur Küste blieb es bei den Tropfen, aber dann wurde der Regen immer stärker. Ca. 8km vor dem Hotel der 2. Stopp, die Lage unter einer Bushaltestelle sondieren.

Es kam eine ältere Dame hinzu und wir waren uns total einig: So hatten wir uns Mallorca Anfang März nicht vorgestellt. Mittlerweile regnete es stärker, aber was sollte ich machen? Ich bin durch die Gischt nach Hause gefahren und komplett nass geworden. Im Hotel gibt es eine Art von Fahrraddusche: Gekachelter Bereich, in dem man das Rennrad stellen sowie mit einem Schlauch abspritzen kann. Das habe ich sofort gemacht, denn solange der Dreck noch feucht ist, ist das einfacher und außerdem musste das Rad heute wieder abgegeben werden. Auf eine Diskussion hatte ich keine Lust. Im Apartment habe ich mich sofort umgezogen und meine Sportutensilien geputzt (Schuhe, Computer, Rücklicht). Pünktlich zum SCP-Spiel war ich fertig, das Highlight konnte beginnen! Wenn man mit Braunschweig gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller spielt, erwartet man einen klaren Heimsieg. Der Ball lief super durch die eigenen Reihen, aber vorne fehlte wie so oft in dieser Saison die Durchschlagskraft. So kam es wie es kommen musste, die Eintracht ging durch einen Glückstreffer in Führung und der SCP spielte ohne Erfolg an. Mit Glück gab es in der Nachspielzeit noch das 1:1, 2 Punkte verloren. Noch mal zum Radsport: Heute waren es 65km in 2:43h, in Summe bin ich auf 370km gekommen. Nicht schlecht, aber nicht die geplanten 500km dank des schlechten Wetters cry.

Morgen trudelt der Urlaub langsam aus, Ruhetag,
Ralf

Rundfahrt



Rundfahrt,

ich habe mich grob im Umkreis von 20km rund um Alcúdia aufgehalten. Direkt nach dem Frühstück bin ich allerdings nicht losgefahren, die Wolken sahen dunkel aus und die x Wetterberichte waren zwiegespalten. Der eine so, der nächste anders. Ich habe bis kurz vor 10 Uhr abgewartet, gibt es Regen oder nicht?!? Gab es nicht und mir ist es zu blöde geworden, ich bin einfach in den Hotelkeller gegangen und habe mir das Rennrad geschnappt. Zunächst ging es nach Port de Pollença, ich bin durch den Ort gerollt, ganz nett, auch der Strand, und weiter nach Pollença. Die nur leichten Anstiege habe ich in den Beinen gemerkt, ist halt der vierte Tag in Folge. Nach Pollença wurde es nicht besser, denn die ersten Anstiege waren zu bewältigen. Über die Autobahn hinweg ging es nach Sa Pobla und weiter nach Muro, der Anstieg vor dem Ort geht völlig in die Beine. Danach bin ich nach Sineu abgebogen und dachte eigentlich an ein lockeres Rollen in der Flachetappe. Pustekuchen, es geht rauf und runter, In Sineu habe ich die erste und einzige Pause eingelegt, orientieren, wo bin ich, wer bin ich, was mache ich hier wink.

Leider fing anschließend doch der Regen an, man wird verdammt schnell verdammt kalt und nass. Das macht einfach keinen Spaß und den Abstecher nach Petra habe ich mir wiederum gespart. Es ging direkt über Santa Margalida, endlich ein paar Sonnenstrahlen, und Can Picafort ins Hotel. Am Ende waren es 83km in 3:22h, mit der Leistung bin ich auch ohne Powermeter zufrieden, Hauptsache fahren. Unterwegs konnte ich viele Kollegen sehen, überholt haben mich nur die Gruppen, nur wenige Einzelfahrer. Im Apartment stand ich nach der Kälte vor der Wahl: Heiß duschen oder ins Bett verkrümmeln. Ich habe mich für das Bett entschieden. Vorher habe ich allerdings Pils und Brandy auf dem Balkon in der Sonne(!) genossen. Die wärmenden Strahlen waren echt schön. Warum können wir nicht 20 Grad bei Sonnenschein pur haben? Morgen setzt sich das shit Wetter fort, angeblich Regen ab 12 Uhr. Ich denke, ich werde es wie heute halten: Beobachten und nach dem Frühstück auf die letzte Runde gehen. Vielleicht fahre ich die gleiche Strecke wie heute, war schön. Vor allem vor Sineu ist es trotz der Hügel total ruhig, einsam und herrlich.

Die letzten Tage des Urlaubs brechen an cry,
Ralf

Santa Margalida



Santa Margalida,

wobei das Ziel eigentlich ein anderes war. Man wird kurz nach 6 Uhr wach, sieht draußen dunkle Wolken, der Wetterbericht ist nicht verheißungsvoll und noch vor dem Frühstück fing es an zu schütten an. Prima! Da ist es natürlich von großem Vorteil, wenn man im Hauptgebäude untergebracht ist. Kurze Wege und man wird nicht nass. Gegen 11 Uhr hat es endlich aufgehört und ich habe einen Spaziergang in die Innenstadt von Port d'Alcúdia unternommen. Überall dicke Pfützen, teilweise stand das Wasser auf den Straßen und man musste einen kleineren Spießrutenlauf unternehmen. Aber immerhin war ich in diesem Urlaub endlich am Mittelmeer und am Strand. Im Vergleich zum November hat sich natürlich gar nichts verändert. Anschließend gab es die ersten Biere, jaja, morgens noch. Aber es ist Urlaub und all-inclusive, musste man mitnehmen wink. Dadurch und wegen des guten Frühstück war ich bettreif, habe ich für gut eine Stunde auch gemacht. Man wird wach und sieht Sonne, so ging es mir um 14 Uhr. Schnell nach unten und die Situation vor dem Hotel prüfen: Die Straßen sind trocken!

Ich habe mich schnell umgezogen, bin in den Hotelkeller gegangen und habe mir das Rennrad geschnappt. Es sollte natürlich nur eine kleine Tour werden mit dem Ziel Petra. Bis Sa Pobla verlief noch alles total planmäßig, wobei mich der dicke Verkehr auf der recht kleinen Nebenstraße gewundert hat. Meine Erklärung: Viele der im Tourismus Beschäftigten leben in den Orten im Inselinneren. In dem Ort gab es kein Schild nach Petra und ich bin nach Malle-Gefühl gefahren. Kurz vor Santa Margalida, endlich mit Petra-Schild, gab es die ersten Tropfen und das Wolkenbild in der südöstlicher Ferne sah nicht verheißungsvoll aus. Ich habe den Plan geändert und bin schnell nach Can Picafort gefahren. Die Wolken wurden immer dunkler, zudem konnte ich Gewitter hören. Ich wurde immer schneller, habe aber im Grunde Glück gehabt. Erst circa 1km vor dem Hotel wurde aus den Tropfen ein richtiger Regen und ich bin noch einigermaßen trocken im Hotel angekommen. Am Ende waren es ~48km in 1:52h, mehr als ich gestern gedacht hätte. Morgen früh soll es trocken bleiben, der erste Regen ist für 12 Uhr angesagt. Klar, was mein Plan ist: Um 8 Uhr frühstücken und um 9 Uhr im Sattel sitzen.

Man muss die Umstände nutzen,
Ralf

Tramuntana



Tramuntana,

mache ich das im Urlaub zum Aufhänger des Tages: Das Ziel der aktuellen Radtour. Geschlafen habe ich wundervoll, allerdings war die Nacht kurz nach 6 Uhr bereits zu Ende. Kein Wunder, der Prinz musste auf die Keramik und zudem bin ich schon um 22 Uhr eingeschlafen. Urlaub sowie Rennrad fordern ihren Tribut. Leider waren wir nicht direkt um 8 Uhr beim Frühstück, nur noch schnell duschen. Also, nicht ich wink. Das Essen war lecker wie immer, 1,5 Teller mit Omelette und Schinkenspeck, anschließend noch Obst als Deckblatt. 9:30 Uhr war ich beim Trek-Rennrad, wenige Minuten später auf der Strecke. Ich habe mich auf den Weg nach Pollença und in die Tramuntana gemacht. Direkt hinter Alcúdia hatte ich mich verfahren, ich war auf der vollen Straße in Richtung Palma unterwegs. Somit umdrehen und auf einmal sehe ich einen Trupp von Kollegen von rechts aus dem Gebüsch springen und die Straße kreuzen. Hmm, die wollen bestimmt auch ins Gebirge, hinterher! Und richtig, abseits der stark befahrenen Straßen ging es nach Pollença, danke! Hinter dem Ort beginnt die Einfahrt ins Gebirge, zunächst rollt man noch gemächlich ohne Anstiege. Aber nach ~3-4km geht es los und hört gefühlt nicht mehr auf.

Über knapp 8km geht es permanent bergauf bis auf eine Höhe von über 500 Meter!! Die Oberschenkel haben gebrannt, der Puls rannte und das Herz hämmerte. Obwohl ich mehrfach an Aufgabe gedacht habe, habe ich durchgehalten bis Lluc!! Endlich Pause und endlich Nikotin. Natürlich war alles nass geschwitzt, da haben die Windböen mit 50-60km/h keinen Spaß gemacht. Ich habe heftig gefroren, die Finger steif und blau. Ich habe mich gegen eine Weiterfahrt nach Sóller entschieden und bin in Richtung Inca abgebogen. Ab sofort ging es steil bergab, tolles Panorama! Aber der Wind, die nassen Klamotten und das permanente abbremsen. Meine Hände hätte ich wegschmeißen können. Inca ist eine eher hässliche Stadt, ich habe noch nie so viele kaputte Straßen gesehen. Parallel zur Autobahn MA-13 verläuft die alte Straße für Radfahrer. Auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite wurde mein Befinden aufgrund des Ostwindes nicht besser. Ich war extrem froh als ich nach guten 84km in 4:04h das Rennrad im Hotelkeller abstellen konnte. Ich bin direkt unter die heiße Dusche gesprungen. Im Moment lecke ich meine Wunden, die Beine sind Murks. Aber ich wollte ja ein Trainingslager auf Malle... Was morgen geht, steht in den Sternen. Es soll wohl viel regnen, der Wind wird nicht weniger. Mit viel Glück wird eine kurze Ausfahrt möglich sein.

Wird es halt ein Ruhetag für 40€ (Miete des Rennrades pro Tag),
Ralf

Cala Ratjada



Cala Ratjada

ich konnte zwar super schlafen mit und trotz den ganzen Alkoholika, hatte aber einen leichter Kater am frühen Morgen. Immerhin habe ich mein Ziel erreicht. Kurz nach dem Aufstehen ging es direkt zum Frühstück: Bitte ein fettes Omelette, dazu Pilze sowie meinen geliebten gebratenen Speck. Leider scheint sich der Körper ab 60 zu verändern. Mir war das schon auf Usedom im Mai aufgefallen, ich kann nicht mehr so viel essen und der Körper braucht viel weniger Energie. Bitte den blöden Quatsch wieder abstellen und zu meinen realen 40 Jahren zurückkehren! Nach dem Frühstück bin ich zur Rezeption: Ich habe ein Rennrad gemietet, wo kann ich das unterstellen?!? Mir wurde geholfen und das Estrella ist perfekt ausgerüstet! Im Keller gibt es zwei große mit Gittern abgesicherte Unterstellmöglichkeiten. Eine ist für die im Hotel vorhandene Radvermietung und die andere für sonstige Räder, also mich. Nur die Nummer vom Schloss ist ein Witz, man hätte auch 911 oder 110 nehmen können. Immerhin gibt es eine Möglichkeit. Danach ging es zu SunCyclings, der Verleih, wo ich das Trek-Rennrad gebucht hatte. Ich mag solche kleinen Läden, der Kontakt ist viel persönlicher und der Service besser.

Das Rad gefällt mir, total in Schwarz: The dark lord of Alcúdia wink: Kurze Zeit später, exakt um 10:04 Uhr war ich unterwegs. Ich bin zunächst in Richtung Süden und anschließend nach Osten gefahren, das Ziel war Cala Ratjada. Eigentlich war meine Idee eine Flachetappe zu Beginn zu fahren. Aber, da hat mir mein Gedächtnis einen Streich gespielt. Nach rund 15km ging es bergauf bis auf 200m, der erste steilere Anstieg verlief über knapp 7km und 30 Minuten. Trotz nur 15 Grad lief der Schweiß in Strömen. Aber natürlich habe ich das Ziel erreicht, das Rennrad ist toll! Genau das richtige für mich, der Radsattel ist auf perfekte Höhe eingestellt und die neuen Cleats passen perfekt. Die Rückfahrt war einfacher, weil es mehrere kleinere Anstiege über längere Distanz waren. Trotzdem war ich überaus froh, als ich nach 90km in 3:44h das Trek wieder abstellen konnte. Direkt danach habe ich den ersten Tequila Sunrise getrunken. Werde ich jemals wieder ohne all-inclusive einen Urlaub buchen?! shades Irgendwie ist das schon genial. Das Abendessen war gut, es gab nur zu wenig Fleisch und zu viel Fisch. Gerade trinke ich die erste Piña Colada meines Lebens, man(n) braucht Abwechselung. Übrigens, ich weiß jetzt, was eine Virgin Piña Colada ist!

Halt ohne Alkohol, nix für mich,
Ralf

Abflugpremiere



Abflugpremiere,

das hatte ich auch noch nicht: Ein ganz normaler Arbeitstag und direkt danach sind wir in den Urlaub geflogen. Kurz vor 16 Uhr wurde mein Firmen-Notebook ausgeschaltet, der Große stand bereits vor der Tür und hat seine Autoreifen aufgepumpt. Wofür meine Xiaomi-Pumpe alles gut ist... Anschließend wurden flugs die Koffer und IT-Tasche in seinen VW-Elch geladen und wir waren unterwegs zum Flughafen Paderborn. Bei der Sicherheitskontrolle war ich natürlich mal wieder reif, sowohl ich als auch meine Geräte wurden intensiv untersucht. Warum eigentlich immer ich, sehe ich derartig gemeingefährlich aus!? Ihr braucht das nicht zu beantworten wink. Ich konnte noch 2 Zigaretten rauchen und es wurde bereits das Boarding aufgerufen. Ist halt ein Flughafen der kurzen Wege. Die Maschine war etwas schneller unterwegs als geplant, wir sind also überpünktlich gelandet. Allerdings ist Palma ein Flughafen der langen Wege, wir standen erst 20:30 Uhr bei AllTours.

Danach durften wir weitere 45 Minuten warten bis der Bus auch wirklich abfuhr. Kurz nach 22 Uhr waren wir endlich im Hotel, mit uns stiegen wahre Horden aus dem Bus. Ich habe mir sehr schnell den Koffer gepackt und bin zur Rezeption gegangen, Erster! Tja, ist schon positiv, wenn man ein Hotel kennt. Leider sind wir im Hauptgebäude untergebracht und das Hotel ist erstaunlich voll. Im Nebengebäude wird der Boden renoviert und zudem nutzt AllSun die Räumlichkeiten für eine Schulung: Die Animateure werden zur neuen Saison auf Linie und in Schwung gebracht. Im Bus hatte ich mich schon gewundert: Ein Trupp aus 7 jungen Frauen und einem Jüngling, was machen die auf Malle? Ich war beinahe schon neidisch auf den Bengel shades. Tja, es sind Animateure. Das Hotel hatte noch eine frohe Botschaft: Wir haben so spät noch etwas zu essen bekommen. Vorab hatte ich den ersten Tequila Sunrise des Urlaubs! Was hatte ich mich auf das Zeug gefreut. Nach dem Essen gab es weitere und Hierbas und Brandy und Bier. Ich brauchte Bettschwere, ich war zu aufgekratzt.

Ich war erfolgreich smile,
Ralf

Anormaler Sonntagsablauf



Anormaler Sonntagsablauf,

morgens konnte es keinen Foltersport geben. Das war mir vorab klar, denn gegen 9 Uhr musste ich die Frau des Hauses zum Bahnhof bringen, weil frau sich unbedingt in den Kopf gesetzt hatte in das Rheinland zu fahren. Und sonntags sind die Busverbindungen mies... Somit habe ich nach meiner Rückkehr einen Film auf Sky angeschaut, "The Devil's Diner-Survive the Night". Ist doch kein Horrorfstreifen, sondern mehr ein Thriller mit einem nächtlichen Überfall von Ex-Mitarbeitern. Nun ja, kann man sehen, man wird unterhalten. Danach bin ich angefangen, alle Utensilien für den Urlaub zusammenzusuchen. Teilweise war das echt schwierig, vor allem bei den Halterungen für Radcomputer und GoPro-Kamera. Ich musste im Keller nach alten, unbenutzten Haltern suchen, weil es halt ein anderes Rennrad sein wird (kein Aero, kein Triathlon). Zudem habe ich endlich neue Cleats an den Radschuhen montiert. Aber nun liegt alles im Wohnzimmer bereit und kann morgen in den Koffer wandern. Schwierig war auch die Essenswahl: März, Kennzeichen für Scooter nicht mehr gültig und bei Star-Döner kann man nicht über Lieferando bestellen. Und ich hatte keinerlei Bock mit Auto oder Fahrrad zur Detmolder Straße zu fahren.

Also habe ich mir den Heide Grill in der Stadtheide ausgesucht und online einen Dönerteller plus Cheeseburger XXL bestellt. Keine gute Idee, das war einfach zu viel. Die letzten Fleischfetzen vom Döner musste ich tief rein drücken wink. Ich war am Ende so was von pappsatt, Ausmaße wie im Poseidon smile, selbst abends konnte ich nichts mehr essen und der Salat steht noch im Kühlschrank. War aber lecker, vor allem der Cheeseburger. Nur die Pommes waren zu kross, ich mag die eher weicher, flutschiger. Danach konnte ich nur noch auf dem Sofa abliegen und nichts tun... Das hatte gegen 16 Uhr endlich ein Ende und ich bin doch noch in den Folterkeller abgebogen. Ich habe 2 Folgen von Oderbruch 2 geschafft und parallel 59km in 1:44h auf der Rolle getreten. Leistung war in Ordnung, ich bin bereit für Malle! Ironie des Schicksals: Den Malle-Urlaub hatte ich u.a. mit der Absicht gebucht, dem deutschen Winter zu entfliehen und endlich wieder Sonne zu sehen. Und wie sind auf einmal die Wetteraussichten? Genau, Paderborn soll nicht schlechter als Alcúdia werden, leicht geringere Temperaturen, aber mehr Sonne als auf Malle. Verdammt, was soll das?!? Warten wir es ab, ändern kann ich es sowieso nicht.

Keine 24 Stundens mehr bis zum Tequila Sunrise shades,
Ralf

Wild West Hero



Wild West Hero,

rauscht gerade durch meine Shopkz. Auch weil die Frau des Hauses relativ früh wach war, hat es mich in den Folterkeller getrieben wink. Kurz nach 8 Uhr war ich unten und habe brav mit 160 Watt getreten. Hat ganz gut geklappt dank der Ruhetage. Parallel habe ich zunächst den Uhtred-Film geschaut, der nur durchwachsen ist. Viel besser wäre es gewesen, man hätte daraus eine 6. Staffel mit 4-5 Folgen gemacht, um die Story und Charaktere besser auszuprägen. So waren die Sprünge teilweise hanebüchen. Anschließend ging es weiter mit Oderbruch 2, eine solche Serie traut man der alten Tante ARD nicht zu. Das ist echt gut, hoffentlich kann ich die Staffel morgen im Keller fortsetzen. Da gibt es ein kleineres Risiko, denn die Frau will ins Rheinland fahren und ich werde alleine sein. Zurück zum Sport, am Ende waren es 76km in 2:18h. Nicht wirklich schlecht, aber eigentlich hatte ich mir 2:44h vorgenommen und wollte die fehlenden 26 Minuten abends treten. Hätte hätte Kette... Ist nichts draus geworden. Wieder oben habe ich mir vor dem SCP-Spiel den Film "Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel" angesehen, u.a. mit Keanu Reeves prominent besetzt.

Die ersten ca. 30 Minuten waren echt gut, aber danach ist der Film abgeflacht. Kann man ansehen, muss man aber nicht. Nach dem Mittagessen folgte das absolut Highlight, mein geliebter SCP in der Pfalz. Die 1. Halbzeit habe ich verschlafen, wurde aber pünktlich zum Führungstreffer wach. Der Freistoß von Brackelmann war echt totale Klasse, wusste gar nicht, dass er das kann. Die Entstehung muss wohl fragwürdig gewesen sein. In der 2. Halbzeit, ich war wach, war der SCP dominant, hatte das Spiel im Griff. Für das zweite Tor musste erneut ein Standard her, ein Elfmeter. Zu 100% eindeutig war der trotz VAR auch nicht, aber egal. Leider wurde es in der langen Nachspielzeit noch spannend, weil der FCK auf 1:2 gestellt hat. Aber die 3 Punkte waren am Ende nicht mehr in Gefahr, ein verdienter Sieg und wir stehen auf Platz 2! Bitte die Saison abpfeifen shades. Ausblick: Alleine, s.o., hole ich mir einen Dönerteller? Hoffentlich werde ich es irgendwie in den Sportkeller schaffen. Es soll außerdem noch einen Horrorfilm auf Sky werden.

Von Stunden kann ich bald auf Minuten wechseln, was die Zeit bis zum Urlaub angeht,
Ralf

PS: Israel und USA haben den Iran erneut angegriffen, kann ich verstehen, aber der Irrsinn hört nie auf?

Freitagsmasche



Freitagsmasche,

leider ist es eine andere Art von Serie, eine blöde Gewohnheit in 2026. Nach einem Ruhetag komme ich nicht in die Puschen und schiebe gleich den nächsten hinterher. Bevorzugt mache ich das auf einem Freitag. Nach einer Arbeitswoche ist es, als ob mir jemand einen Stöpsel zieht... Ich will nur noch auf dem geliebten Sofa abhängen und schlafen, ich kann mich abends nicht für Sport aufraffen. Somit bleibt mir wie so oft nur zu schreiben: Aber morgen! Es geht definitiv in den Folterkeller! Nun ja, warten wir mal ab. Dabei werde ich immer fetter, ich komme von meinem Gewicht einfach nicht herunter. Dabei war der Plan in 2026 bis zur MSR kräftig abzuspecken. 10kg mehr oder weniger spielen auf 300km eine große Rolle. Und nächste Woche werde ich definitiv nicht abnehmen. Im Gegenteil, dank all-inclusive und dem leckeren Hotelessen besteht die große Gefahr weiterhin zuzulegen. Das wird auch davon abhängen, wie das Wetter auf Malle wird und ob ich meine geplanten Radtouren durchziehen kann.

Immerhin habe ich den Check-In hinter mir, die 2 Boardkarten liegen im Briefkasten, Und in 72 Stunden sitzen wir an der Hotelbar, haben das erste Bier sowie den ersten Tequila Sunrise hinter uns. Damit schließt sich der Kreis und ich bin wieder bei oben wink. Denn leider hat Alkohol einige Umdrehungen, was Kalorien angeht. Der Job war im Grunde wie die ganze Woche über: 1000 Themen und viele Bälle jonglieren. Witzig war: Morgens gab es eine Einladung für ein Meeting am Montag um 17 Uhr in dem großen Projekt. Ich habe sofort abgesagt mit dem Kommentar: Dann ist Boarding. Manchmal hat Urlaub auch Jobvorteile shades. Das Wetter war erneut gnadenlos gut. Es ist unglaublich, wie gut 18 Grad mit viel Sonnenschein nach dem Winter tun. Man fühlt sich gleich viel besser und es ist einfach herrlich in der Sonne zu sitzen. Auch für die Solaranlage ist es super, der zweite Tag in 2026 mit Selbstversorgung! Da macht Strom verbrauchen viel mehr Spaß. Wochenendausblick: Morgen SCP, stürmt den Betzenberg und holt 3 Punkte, egal wie!!! Zudem will ich 2 Filme auf Sky sehen und meine Radsachen für den Urlaub packen.

Den Arbeitstag am Montag werde ich gar nicht merken,
Ralf