) und ein Stück Strand etwas weiter westlich entdeckt. Zudem konnte man auf Google Maps einen Parkplatz in Strandnähe entdecken, alles bestens also. Zudem hatte ich die Hoffnung, dass an diesem Strandabschnitt nicht viel los ist und man ungestört am Strand sein kann.
. Mit dem Großen bin ich noch weiter in Richtung Osten zur nächsten Bucht spaziert, um die felsige Halbinsel zwischen beiden Buchten zu ersteigen. Von oben hatte man einen schönen Aus- und Überblick. Da wir alle recht hellhäutig sind und empfindlich auf Sonnenstrahlen reagieren, war nach knapp über 2 Stunden Schluss und wir sind zurück gefahren. Auf dem Parkplatz war mittlerweile die Hölle los, es wurde wild geparkt und jeder frei gewordene Platz sofort wieder belegt.
. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich die Insel mit Korshamn und zwei Fjorde, ein Traum. Leider ist der Traum morgen bereits vorbei, die zwei Wochen sind wie im Flug vergangen. Norwegen ist grandios, wir hatten viel Glück mit dem Wetter und einen tollen Urlaub. Wir werden mit Sicherheit noch mal einen Urlaub in Norwegen verbringen, vielleicht noch mal hier, in Farsund oder weiter nördlich. Man kann es so umschreiben: Wir und besonders ich sind angefixt
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. Was aber schön hier ist, sind die Felsen in Küstennähe sowohl im Meer als auch am Strand. Und man kann von Bucht zu Bucht schlendern, die sind alle nicht groß. Die Kinder waren auch im Wasser, was dank Sonne und nur wenig Wind selbst aus meiner Sicht nachvollziehbar war
. Die Wassertemperatur ist ebenfalls erträglich. Die Strände von Farsund sind also eine ganz klare Empfehlung!
, auch nach Farsund kann man die üblichen 25 NOK blechen) und wie die Menschen in den vielen kleinen Orten und auch verstreuten Häusern früher versorgt wurden?!? Alles zu Fuß bzw. mit dem Boot? Anders kann ich es mir nicht erklären. Wobei früher noch gar nicht so lange her ist, viele Straßen, Brücken und Tunnel wurden erst in den 80er und 90er Jahren gebaut. Nach der Rückkehr ins Ferienhaus wollte ich eigentlich meinen heiligen Mittagsschlaf nachholen, aber dank einer beruflichen Mail und einem anschließenden Telefonat kam ich nicht dazu
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), so dass wir uns spontan umentschieden haben und quasi nach nebenan gefahren sind. "Unsere" Halbinsel und Lindesnes sind nur durch einen Fjord getrennt. Auch an der Südspitze wehte natürlich eine frische Brise, aber die Norweger haben ein Zentrum aus der Fyr gemacht mit Ausstellungsräumen, einem Besucherzentrum etc. Natürlich musste man Eintritt bezahlen und mit 260 NOK für uns 5 nicht zu knapp. Dabei gingen die Kleine noch als Kind und die beiden Jungens als Schüler durch. Immerhin gab es für die Erwachsenen einen Kaffee umsonst.
). Aber rund um den Leuchtturm ist das Meer ziemlich wild, die Wellen branden an die steile Küste (wie an vielen Stellen üblich Felsen, die steil ins Meer abfallen). Eigentlich hatten wir vor, mit unserem Boot nach Lindesnes zu fahren. Gut, dass wir das mit unserer Nussschale nicht gemacht haben. Denn das hätte gefährlich enden können
. Aber die Fahrt nach Lindesnes ist ziemlich weit, das habe ich unterschätzt, erst 10km zurück auf unserer Halbinsel, dann über wilde Serpentinen rüber zu dem Anfang von Lindesnes und dann circa 11km bis zu der Spitze. In der Summe waren das über 30km, das hätte ich nicht vermutet.
. Wir haben noch Donnerstag und Freitag in unserem Domizil hoch auf dem Felsen und dann geht es ab nach Dänemark für eine weitere Woche. Spätestens dort werden wir hoffentlich einen skandinavischen Sommer mit vielen Strandaufenthalten haben. Zudem haben wir dann endlich wieder Internet im Haus, der Notbehelf über Mobilfunk klappt zwar, geht mir langsam aber auf die Nerven. Ich will endlich wieder ein schnelles, stabiles,
. Es wurde zwar am Preikestolen gehalten, aber wir konnten noch nich mal die Spitze sehen, da diese in Wolken verhangen war. Trotzdem ist es beeindruckend, so viel steile Felsen auf einem Haufen zu sehen
. Kurz hinter dem Preikestolen ist die Fähre in eine Felsausbuchtung gefahren. Es war derart eng (links und rechts maximal 1m zwischen Schiff und Felsen, die Schiffsnase muss bald an das Ufer gekommen sein), dass ich mich gefragt habe, ob der Kapitän weiß, was er tut. In Lauvvig haben wir die Fähre verlassen und noch einen Abstecher nach Stavanger eingelegt. Die Innenstadt hat mir gefallen und wir haben zudem noch eine teure, aber leider nicht ganz so gute Pizza gegessen. Beendet war der Tagesausflug nach mehr als 11 Stunden mit der Rückkehr gegen 19:15 Uhr im Ferienhaus. Es war anstrengend, aber wir haben auch viel erlebt und ich habe viele Fotos geschossen. Die besten werden nach unserer Rückkehr hier bereitgestellt,
und man ist überaus froh, wenn kein Auto oder gar LKW entgegen kommt. Ist man oben, geht das Rätselraten weiter: Kein Schild, sind wir auf dem richtigen Weg?!? Und so fährt man einfach weiter, nach ein paar km geht die Straße in einen besseren Feldweg über, kein Teer mehr, mehr ein Schotterweg. Man rätselt wieder, sind wir richtig?!? Dann geht es bergab, weiter auf einem Schotterweg, in engen Serpentinen. Hochplateau, runter, kann das sein?!? Uns kam ein Auto aus Mettmann entgegen, der Fahrer musste beim Rücksetzen ziemlich kurbeln und es hat gedauert
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). Zudem verlässt dort ein kleiner Bach das Plateau in einer Art von Wasserfall. Denn der Bach fließt über die geschliffenen Felsen, die eher im 30 oder 45-Gradwinkel und nicht senkrecht in Richtung Meer abfallen. Weiterhin entspringt der Bach dem Sandvatnet, in dem man sogar schwimmen könnte (Badesachen waren dabei, aber das heutige Wetter hat keinen Gedanken an Schwimmen ausgelöst).
. Als Mario Götze von Löw eingewechselt wurde, dachte ich nur: Nein, bitte nicht, wie soll denn die Enttäuschung des Turniers noch den Sieg bringen?!? Und dann kommt in der 113. Minute der Geniestreich von Götze, er nimmt wundervoll elegant mit der Brust an und zieht ab. Der gegnerische Torwart kann nur noch zusehen. Aber die deutsche Nationalmannschaft hat es verdient, über die gesamte WM betrachtet, waren die Deutschen die besten in Brasilien. Sehr schön waren auch die ganzen Feierlichkeiten nach dem Endspiel, endlich ist es geschafft mit einem Titel nach so vielen Halbfinalspielen seit 2006. Die Generation um Schweinsteiger, Lahm und Klose hat sich gekrönt. Versöhnt hat mich
Götze (neben seinem goldenen Tor) mit der netten Geste nach dem Spiel, indem er das Trikot von Kumpel Reus hoch gehalten hat.
. Wir sind heute noch mal drei Stunden mit dem Boot gefahren und es ging noch mal in den Rosfjord, da es keine Wellen gab. Das Wetter war durchwachsen, wesentlich kühler und einige Wolken. Aber zum Glück kein Regen. Ab morgen werden Ausflüge gemacht, u.a. soll es zum Preikestolen gehen. Wir haben darüber auch mit Klaus und Frau gesprochen, deren Empfehlung ist mit der Fähre durch den Lysefjord zu fahren und die Steilwand vom Boot aus zu betrachten. Das kommt mir mit meiner Höhenangst sehr entgegen, erstens dauert es 1,5 Stunden bis man oben ist und zweitens ist eine 604m hohe Steilwand der Albtraum schlechthin für mich. Das werde ich NIE in meinem Leben machen. Aber es wird eh eine stressige Tagestour, da man rund 3 Stunden Fahrzeit kalkulieren muss (pro Strecke!) und die Fähre auch 2,5 Stunden unterwegs ist. Da passen 1,5 Stunden Auf- und Abstieg einfach nicht dazwischen
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. Außerdem habe ich mittlerweile ein permanentes Vibrieren in den Armen (vom Lenken) und schwanke auch auf dem Festland
. Eine Woche mit Boot reicht. Was gibt es von heute zu berichten: Wie immer sind wir mit unserem kleinen Boot in den Fjorden sowie auf der See gefahren. Da es aber recht windig war, und dadurch auch wellig, haben wir uns nicht allzu weit vom Hafen von Korshamn entfernt. Erstens sind wir trotzdem komplett nass geworden (vor allem, wenn andere und viel größere Boote vorbeikommen) und zweitens muss man nicht mehr Risiko eingehen als notwendig. Gefangen wurde auch nichts, vermutlich lag das auch an dem Wetter. Das ist zumindest meine Theorie.
. Die Anlage bewacht quasi den Eingang vom Rosjord und hat sehr große Ausmaße (flächenmäßig, aber auch von der Anzahl der Bunker her). Auch wenn viel bereits verrottet ist. Aber man hat von den Felsen aus eine tolle Aussicht auf den Fjord. Auf dem Weg nach Hausvik liegt ein kleiner Badesee, vielleicht werden wir den in der nächsten Woche besuchen. Es war schon Gemecker, wann wir denn mal schwimmen gehen
. Eine nette, kleine, schöne Bucht mit tollen Ferienhäusern ist Hausvik Maritime, von der See aus kannten wir das bereits und nun auch vom Land her. Der Abend wird natürlich (leider zum vorletzten Mal
) mit Fußball verbracht, quasi als Vorspeise für das morgige Finale sehen wir das Spiel um Platz 3. Holland ist aus meiner Sicht nach der 1. Halbzeit bereits durch und hat Bronze, die Brasilianer in dieser Form werden keine zwei Tore aufholen. Erschreckend, wie sehr die Südamerikaner in den zwei wichtigsten Partien der WM abgebaut haben. Zudem relativiert es den deutschen 7:1-Sieg gegen Brasilien, wenn die Niederlande wollten, könnten sie heute die Heimmannschaft auch aus dem eigenen Stadion schießen.
, es war heute der dritte Tag in Folge mit Hochsommer. Allerdings war es nicht mehr ganz so heiß wie an den letzten Tagen. Wir hatten nur noch 25 Grad
. Außerdem ziemlichen Wind, was ziemlichen Wellengang bedeutet, was ziemlich viel Gischt im Boot verursacht. Mitunter wird man komplett nass. Aber dann wird auch gestoppt, damit die Kinder angeln können. Dadurch trocknet in der Sonne alles und auf den Klamotten sowie am Körper hat man Salzstreifen. Bis zum Abend führt das zu kompletten Salzkrusten und man muss geradezu zwingend unter die Dusche steigen. Heute haben wir einen weiteren Fjord erobert. Wir sind mit dem Boot in Richtung Westen gefahren und haben den Nachbarfjord vom Rosfjord durchfahren. Ein schöner kleinerer Fjord mit vielen Buchten und Abzweigungen zum Meer, es hat tolle Bilder gegeben. Das hoffe ich zumindest, denn bis jetzt habe ich die geschossenen Fotos noch nicht gesichtet.
, um kurz vor 10 Uhr ging es erst aus den Federn. Das mit dem Boot ist toll, aber nach rund einer Woche reicht es auch und man will endlich mal was anderes sehen. Ab Montag werden Ausflüge unternommen, ich will unbedingt nach Skrelia. Das ist ein Hochplateau mit vielen Seen, in denen man auch baden kann. Ach, das muss ich noch berichten: Wir sind auf der letzten Rückfahrt und kreuzen wie so oft eine Durchfahrt mit Felsen links und rechts. Auf einmal gibt es einen Schlag und der Motor geht aus, als ob wir auf Grund gekommen wären. Das kann aber eigentlich nicht sein, weil es an der Stelle tief genug ist und viele andere Boote die Stelle ebenfalls durchfahren.
. Außerdem bin ich mir keiner Schuld bewusst, denn, wie geschrieben, wir, und viele andere auch, haben die Stelle schon oft passiert,
. Wir sind heute rund 4 Stunden mit dem Boot gefahren. Am Morgen eine kleine Spritztour in den Lenefjorden, ungefähr bis zur Hälfte vom Lenefjord bei einer größeren Insel. Der Nachmittag wurde mit Angeln verbracht und das erfolgreich: Ein Seelachs wurde gefangen, die Parameter: Ca. 40cm lang und rund 1kg schwer. Der Fisch wurde am Abend gegessen, hat mir aber nicht so gut geschmeckt wie der Dorsch vor 2 Tagen. Die Inneren vom Lachs wurde einfach aus dem Boot geschmissen und die Möwen haben sich drauf gestürzt, es war ein wahrer Kampf. Ein kleinerer Fisch wurde auch noch geangelt, aber sofort wieder in die Freiheit entlassen. Die Angler in der Familie werden immer professioneller, sowohl beim Angeln selbst als auch nachher beim Ausnehmen. Das ist etwas, was ich überhaupt nicht kann oder machen möchte.
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. Es war ein historisches Spiel... Die Gewitter waren auch heute Morgen noch im Gange, so dass wir im Haus blieben und den Film "Der große Gatsby" gesehen haben. Ab Mittags kam allerdings der Hochsommer vorbei, nur noch Sonne und über 25 Grad. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit war der Spaß aber relativ. Daher dass wir am Nachmittag drei Stunden auf unserer Yacht
verbracht haben. Bis auf einen kleinen Fisch von 10cm Länge gab es allerdings keinen Fang (der wurde wieder ins Meer entlassen). Ist auch besser so, die Fische können gerne dort bleiben, wo sie sind. Wir haben noch einen kleinen Hafen auf einer unbewohnten Insel (Korshamn vorgelagert) angelaufen, dort kann man sogar schwimmen und es gibt einen sehr kleinen Sandstrand. Und es waren und sind sehr viele Norweger unterwegs, jede(r) mit einem Boot in Besitz nutzt derzeit die Gelegenheit. Schön, dass das gute Wetter passend zu unserem Urlaub gekommen ist und wir das Boot gemietet haben. Der Nachteil ist allerdings die permanente Gefahr von Sonnenbrand, besonders wenn man auf dem Meer unterwegs ist.
. Ich liebe es, wenn es einfach nicht dunkel wird,