. Mit dem Aufstehen hatte ich wie erwartet keine Probleme, wie auch, wenn ich im Urlaub zwischen 5 und 7 Uhr freiwillig wach geworden bin... Am Arbeitsmorgen war ich noch relaxed und sozusagen auf Wolke Urlaub in Skandinavien, ab Mittag wurde es stressiger und der Arbeitstag ging länger als geplant. Eigentlich wollte ich zur Eingewöhnung
mal früher gehen. Aber das aktuelle Projekt Releaseupgrade 12.2 hatte was dagegen, die nächsten zwei Monate werden stressig. Aber danach steht ja der nächste Urlaub an, der eine Überraschung werden soll. Deswegen wird hier auch nichts geschrieben! Sohn Nr. 2 hat sich heute auch eine PS4 gekauft, irgendwie muss das Geld ja unter die Leute gebracht werden.
. Fotos habe ich noch nicht erledigt. Ach, und der Spoiler ist beim Zafira wieder angebracht, der nächste Sommerurlaub kann kommen und die neue "Tradition" könnte weiterleben. Nein, zwei Mal in zwei Jahren den Spoiler am Strand abreißen, reicht mir,
), denn ich bekam immer die Meldung: Invalid file format. Nachdem ich das Internet abgesucht und alle Möglichkeiten ausprobiert hatte, kam mir ein Geistesblitz: Versuch doch mal den Internet Explorer anstelle vom Firefox. Und, was soll ich schreiben?! Voller Erfolg, damit hat es direkt geklappt. Was gibt es sonst noch: Ich bin wie bekannt ein großer Fan von Midsommer und den hellen Nächten in Skandinavien. Ich habe Probleme, mich an die frühe und dunkle Dunkelheit zu gewöhnen.
. Was aber geblieben ist, ist das frühe Aufstehen: Wurde ich in Tranum regelmäßig um 6 wach und konnte nicht mehr schlafen, war es heute Morgen 7 Uhr... Wahrscheinlich werde ich morgen früh Probleme haben, wenn ich um diese Uhrzeit aufstehen muss
. Die gemachten Fotos wurden auf die Server kopiert und die besten stelle ich in den nächsten Tagen hier bereit,
. Die Fahrt war stressig, wir sind um 9:30 Uhr vom Vermittlungsbüro abgefahren: 9,5 Stunden für 753km
. Verdammte Baustellen, verdammte Staus, verdammtes Nadelöhr A7 zwischen Flensburg und HH. Dabei war gar nicht so viel Verkehr, wir haben schon wesentlich heftigere Verkehrswellen erlebt. Aber heute kamen die Staus manchmal aus dem Nichts und waren genauso plötzlich wieder verschwunden. Das war z.B. auf dem zweispurigen Stück in der Heide, ich habe nicht verstanden, warum man plötzlich stand und dann für ein paar km wieder mit 100km/h fahren konnte (zog sich über rund 30km...). Sind wir in Tranum noch bei strahlendem Sonnenschein und einer angenehmen Temperatur losgefahren, wurde das Wetter mit jedem Kilometer Richtung Süden schlechter. Wenn der Prinz halt das Land verlässt
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. Dann geht wieder der Kampf um das Kindergeld bei dem Großen los, erst als er 18 wurde und nun, weil er das Gymnasium beendet hat. Ich will für ihn auch für August und September das Kindergeld bekommen, ab Oktober sollte das kein Problem sein, da dann sein Studium anfängt. Muss er sich für diese beiden Monate arbeitslos melden? Das wäre ja Bürokratiewahnsinn. Aber ich werde das schon herausbekommen. Jetzt bin ich ziemlich erschlagen und auch müde, die Fahrt fordert Tribut. Die ersten 70km ging es über Landstraßen bis nach Hobro und dort erst auf die Autobahn, es ist eine schöne Gegend oben-links von Jütland und meine Gedanken gehen bereits in Richtung Sommerurlaub 2015, vielleicht wird es auf ein Haus in der Gegend um Hanstholm hinauslaufen. Aber dafür ist noch Zeit genug,
. Wie immer sind die Tage in Skandinavien viel zu schnell vergangen. Wie schön wäre es, wenn man hier leben könnte und auch immer das Meer sowie den Strand vor der Haustür hätte. Dann könnte man es auch so machen wie viele Dänen: Nach Feierabend noch eben einen Abstecher zum Strand machen und in das kühle Nass springen. Apropos, heute war wieder sehr große Hitze (die 30 Grad wurden überschritten und abseits der Küste war es schwer erträglich, auch jetzt noch am Abend) angesagt und die Abstecher ins Meer haben richtig Erleichterung gebracht. Es war heute noch mal angenehmer ins Wasser zu springen und sich abzukühlen. Besonders am Nachmittag war es ein Spaß, da es bis zu einem Meter hohe Wellen gab. Es war ein Vergnügen sich in die brechenden Wellen zu werfen. Selbst die Frau des Hauses hat es gewagt, das zweite Mal in diesem Urlaub, das dürfte Rekord sein. Eigentlich habe ich den letzten DK-Tag damit schon komplett beschrieben.
. Aber ohne Moos nichts los. Jetzt folgt noch ein wenig Statistik: Das war der erste Urlaub in Norwegen und der 34. Aufenthalt in Dänemark! Die Kinder haben ungefähr 1 1/2 Jahre ihres Lebens in Skandinavien verbracht. Wenn dies nicht für eine Einbürgerung reicht
. Und für mich sowieso. Mir hat es im Kronvildtvej sehr gut gefallen, die Lage vom Haus ist zwar nicht die beste (zu weit vom Meer entfernt mit 5km, aber das wusste ich vorher, und es fehlen Büsche und sonstige natürliche Sehhindernisse zwischen den Häusern), aber der Strand ist sehr gut und die 7 Tage mit dem super Wetter prägen natürlich. Das hat man nicht so oft und der Mensch erinnert sich vor allem an die positiven Dinge. Ab morgen hat uns der Alttag wieder und die Sommerurlaubsakte 2014 wird somit geschlossen
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. Da trete ich im tiefen Wasser auf einen Krebs und der wehrt sich. Einen Biss kann man das wohl nicht nennen, was ist der Fachbegriff? Geschnitten worden von der Krebsschere? Man sieht zwar nichts am Zeh, aber der ist etwas taub und geschwollen. Sondern Krebse auch noch Gifte ab?!? Werde ich die Nacht überstehen? 
), ehe es am Samstag zurück nach Paderborn geht. Immer in Dänemark zu leben bei immer solch einem Wetter, das wäre das Wunschdenken. Tja, hätte hätte Fahrradkette. In der Region ist es mittlerweile richtig trocken, es fehlt der Regen. Wenn man mit dem Auto über die Schotterpisten fährt, hat man riesige Staubwolken hinter sich. Wenn Fahrradfahrer oder Fußgänger den Weg kreuzen, fahre ich bewusst sehr langsam. Denn die tun mir leid, diese Wolken ertragen zu müssen. Der Abend wird wie die letzten 4 verbracht, ich sitze in der Abendsonne auf der Terrasse, schreibe meinen Blog und nachher noch eine Mail bevor dann das erste eiskalte Carlsberg folgt. Es leben die Traditionen in modernen Zeiten
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. Während es am Morgen erstaunlich ruhig war am Strand, war dafür am späten Nachmittag um 16 Uhr umso mehr los. Eigentlich ist der Andrang verwunderlich. Denn wo wir immer sind, gibt es keine Ferienhäuser mehr, d.h. die Strandbesucher müssen mit dem Auto fahren und hinter den Dünen parken. Dazu ist man noch gezwungen, rund 1,5km Schotterweg zu fahren. Es verirrt sich keiner zufällig an den Abschnitt. In der Ferne kann man Tranum Strand sehen, dort ist auch immer viel los. Aber das wundert mich nicht, da man direkt am Ende der Straße parken kann. Dahinter scheinen viele Autos (man sieht deren Karossen im Sonnenlicht glitzern) auf dem Strand zu parken, anscheinend kann man es nördlich von Tranum Strand auch mit gewöhnlichen Autos (also <> 4-Radantrieb) wagen den Strand zu befahren. Bei "uns" geht das nicht, ich würde das mit einem normalen Antrieb nie wagen.
Gut, wir warten und gewöhnen uns an die neue Umgebung, ein paar Meter weiter: Boah, ist das kalt, ich kann das nicht, ich gehe. Gut, wir warten und... So ging es immer weiter bis sie auf einmal geschwommen ist (ich kann bis zur ersten Sandbank gehen, sie nicht
). Kampf gewommen, mal sehen, ob man das morgen wiederholen kann. Denn die Wetteraussichten sind weiterhin gut, heute gab es erneut viel Sonne und eine ähnlich hohe Temperatur wie gestern, aber leider keine 30 Grad. Das seit einer Woche stationäre Hoch über Norwegen, West-Schweden und Nord-Dänemark leistet ganze Arbeit. Halt wie von mir bestellt.
. Gegen 20 Uhr sitze ich auf der Terrasse, die Sonne fängt an unterzugehen und mir kam in den Kopf: Ich will jetzt Musik hören! Da mein kleiner iPod immer dabei ist, ein Mann und ein Gedanke. So habe ich einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt: Mit den Klassikern von Eagles, Bob Seger, Elton John und U2, dazu ein kaltes Bier, das Leben kann so schön sein
. Heute gab es noch einmal eine Steigerung von gestern, noch mal wärmer, noch mehr Sonne und selbst die Nordsee wird immer angenehmer. In Summe waren wir heute 4 1/2 Stunden am Strand, am Morgen 2 und am späten Nachmittag bis 18 Uhr noch mal 2,5 Stunden. Es war toll, während man es im Landesinnere, im Haus und im Auto kaum aushalten kann (das zweite Mal in diesem Urlaub: Warum fahre ich nach Skandinavien, wenn ich keine Mittelmeer-Temperaturen haben will?!?
), ist es direkt an der See einfach nur fantastisch.
. Und morgen soll es noch schöner werden, haben wir heute die 30 Grad nur gekratzt, geht es morgen vielleicht über diese Marke.
. Aber sicherlich gäbe es härtere Lose,
. Wenn das im Rest der Woche in der Form weitergeht, komme ich als dunklhäutiger Mensch nach Hause
. Am Strand war richtig viel los sowie erstaunlicherweise nur Dänen, ich habe kein einziges deutsches Auto (also mit einem deutschen Kennzeichen) gesehen. Es müssen auch viele Dänen im eigenen Land Urlaub machen, denn es sind komplette Familien mit Kindern dabei. Ein kleiner Wermutstropfen war schon dabei: Ein relativ starker Wind aus Nord-West, mitunter hat der schon genervt. Und es gab noch ein negatives Erlebnis: Wie schon im letzten Jahr, hoffentlich wird das nicht zur Tradition
, habe ich diese Spoiler-Frontlippe vom Zafira abgerissen. Und ich habe es noch nicht einmal gemerkt, das muss irgendwo bei der Parkplatzsuche am Strand passiert sein. Außerdem kann ich nur ein paar Meter nach dem Unglück gefahren sein, denn der Spoiler war nicht komplett ab, sondern hing an den Seiten noch fest. Festgestellt haben wir es nach der Rückkehr vom Strand...
. Außerdem kann ich nun die Plastiklaschen (Ich habe null Ahnung, ob es das richtige Wort ist: Das sind rund 10x2cm große Laschen in Wagenfarbe, die wurden durch den Abriss nach hinten gebogen) wieder richten, in die der Gummispoiler eingeklemmt wird. Aber das kenne ich ja schon vom letzten Jahr... Ich hoffe die halten noch, denn die sind Bestandteil von der Stoßstange. Die auszutauschen wäre recht teuer und unangemessen. Zum Abschluss noch was positives: Wie bereits berichtet, haben wir im Ferienhaus Internet über Kabel. Ich habe mir den Spaß gemacht, die Bandbreite zu messen: 25MBit im Download und 10MBit im Upload! Das möchte ich zu Hause gerne haben, das macht richtig Spaß (der Nachteil ist, wir haben nur vier deutsche TV-Programme). Außerdem habe ich festgestellt, dass Default-User und Password vom Kabelrouter nicht verändert wurden. Ich habe also volle Kontrolle über das Gerät und könnte Schabernack treiben. Mache ich natürlich nicht
, aber ich wundere mich immer wieder in Dänemark, wie fahrlässig mit den Zugangsdaten umgegangen wird.
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. Der Start in den Tag war somit schon mal optimal. Nach einem kurzen Frühstück ging es direkt an den Strand. Da unser Haus rund 5km von der Strand&Meer entfernt ist, mussten wir natürlich fahren. Aber ich hatte mich vorher via Google Maps informiert, wo es einen schönen und ruhigen Strandabschnitt gibt und wie man den mit dem Auto erreicht. Wir sind in der Nähe von Tranum Strand und ich habe mich südlich von dem Ferienhausgebiet gehalten. Man kann dort in der Tat ruhige und einsame Strandstunden verbringen, es sind nur wenige andere Besucher da. Nur der Wind hat etwas gestört, aber auch dagegen gibt es in Form von Dünen ein Gegenmittel. Mittags ging es dann nach Brovst, zum einen brauchten wir Kronen (in Tranum scheint es keinen Automaten zu geben) und zum anderen musste auch noch eingekauft werden.
. Das ist aber kein allzu großes Problem, da wir aufgrund des fantastischen Wetters auch abends auf der Terrasse sitzen und alle Mann im Internet surfen. Ein Ferienhaus mit Kabel-Internet ist schon was feines, alle (bus auf einen) waren nach zwei Wochen Norwegen ohne Netz irgendwie wie auf Entzug
und hatten Nachholbedarf. Um 16 Uhr ging es zu einer zweiten Session an den Strand, es war etwas wolkig und das war auch gut so. Denn man soll nicht übertreiben am ersten Strandtag, es sollen noch weitere Tage folgen. Die Wetteraussichten sind nämlich fantastisch, bis Samstag soll das Wetter so bleiben: Immer Sonne und immer um die 25 Grad herum
. Meine Wunschvorstellung scheint sich somit zu erfüllen.
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. Noch mal den fantastischen Rundblick aus dem Wohnzimmer heraus genießen, noch ein mal auf die Terrasse gehen und in der norwegischen Sonne stehen, erneut den Ausblick genießen sowie letzte Fotos machen. Im Laufe des frühen Vormittags wurde das Haus von Familie Mühe aufgeräumt und sauber gemacht. Schließlich sind unsere Nachfolger die Besitzer selber, da sollte natürlich alles in Ordnung sein. Gegen 10:30 Uhr wurde das Haus abgeschlossen, der Schlüssel versteckt und es ging auf die Fahrt nach Dänemark. Zu meiner Überraschung zeigte das Navi eine Wegstrecke von 299km an, das konnte gar nicht sein und lag wesentlich höher als von mir abgeschätzt?!? Egal, der Weg ist das Ziel
und es ging los. Die rund 80km bis Kristiansand wurde erneut die Natur bewundert. In der Hafenstadt haben wie eine kurze Rast eingelegt, auf dem Parkplatz von irgendso einem Heim.
. Die Fähre legte überpünktlich ab, bereits vo 13:30 Uhr war die Fjord Cat auf dem Weg in Richtung Hirtshals. Wir hatten einen guten Parkplatz im Schiffsrumpf erwischt, d.h. wir gehörten mit zu den Ersten, die die Fähre verlassen durften
. Daher rollten wir bereits um 15:45 Uhr auf einer dänischen Straße. Ich finde es erstaunlich, wie sehr sich zwei Nachbarstaaten, getrennt nur durch rund 70km Meer, landschaftlich unterscheiden können. Auf der einen Seite Norwegen mit den traumhaften Fjorden und felsigen Bergen, Dänemark dagegen total platt und man fährt einfach geradeaus mit dem Auto (meistens jedenfalls
). Zudem ist es in Dänemark wesentlich wärmer als in Norwegen, bei der Ankunft hatten wir 26 Grad! Die restlichen 90km (was meinem Baucgefühl viel eher entsprach) verlief auch alles reibungslos und um 17:15 Uhr hatte ich den Schlüssel für das dänische Ferienhaus in der Hand, um 17:30 Uhr wurde aufgeschlossen
. Das Ferienhaus ist toll, mit Baujahr 2010 sehr neu und hat alles, was man braucht und noch mehr (Whirlpool und Sauna z.B.).