,
. Denn wir hatten prächtiges sommerliches Wetter mit viel Sonnenschein. Es war herrlich am Strand!!! Kurz nach 9 Uhr habe ich meine Stranddecke ausgebreitet und mich darauf. Ich war sogar in der Ostsee! Gut, nur bis zum Gesäß, aber immerhin. Ungeplant sind es 3 Stunden am Strand geworden, denn die Frau des Hauses hatte sich mit dem einzigen Hausschlüssel zu einem Strandspaziergang aufgemacht. Und sie kam und kam und kam nicht zurück. Kurz vor 12 Uhr habe ich mich einfach auf den Weg gemacht, um sie zu finden. Erfolglos, so dass ich zur FeWo zurückgegangen bin. Denn ich brauchte Schatten, die Haut war bereits bedrohlich rot! Irgendwann kam sie zurück, ich war bereits auf 180!
. Direkt nach dem Frühstück hatten wir gutes Wetter, entgegen der Vorhersage mit Sonnenschein, so dass wir einfach die Planung geändert haben und zum Strand gegangen sind. Es hat noch knapp dafür gereicht, die Stranddecke auszubreiten und einige Fotos mit Sonne zu schießen. Wenige Minuten später kamen Wolkenbänder und wir haben uns ins Haus zurückgezogen.Wolken ohne Regen? Ideal für eine Radtour und ich habe mir das Litening geschnappt. Die Beine fühlten sich nach der MSR-Strapaze erstaunlich frisch an, von den 300km war nichts mehr zu spüren. Dachte ich zumindest... Also bin ich durch Karlshagen über Trassenheide nach Krummin gefahren, um nach und nach alle(!) kleinen Dörfer westlich von Zinnowitz zu besuchen. An der großen Baustelle in Wolgast war ich auch: Die beiden Brücken auf Usedom sind komplett fertig, von dem eigentlichen Bauprojekt, der Brücke vom Festland auf die Insel, ist aber noch nichts zu sehen.
. Zu genial war natürlich die Startnummer 0022, ich wurde unterwegs angesprochen: Bond! Die Anfahrt nach Neubrandenburg war stressig, im Osten gibt es einige lange Baustellen auf den Autobahnen. Besonders der Berliner Autobahnring hat total genervt. Irgendwann war ich auf der B96, aber Spaß macht die auch nicht. Enge Fahrbahnen, diese Alleen und wenn man dann mehrere LKW vor sich hat... Irgendwann nach 15 Uhr hatte ich das Ziel erreicht und nur einen Parkplatz auf der Rasenfläche bei der Parkstraße erwischt. Das Ordnungsamt war unterwegs und hat Knöllchen geschrieben, ich habe gefragt: Darf man da parken? Nein. Schreibt Ihr mich jetzt auf? Nein, bei Rasen sind wir heute tolerant. Danke! Eigentlich wollte ich im Elch noch schlafen, ging nicht. Also habe ich mich ans Werk und alles bereit gemacht. Die Strecke wurde geändert, die Bergstraße nicht gefahren. Das kam mir entgegen, denn die alternative Route hat nicht so einen starken Anstieg.
. Zum Ergebnis: Obwohl ich meine Vorgabe erneut deutlich verfehlt habe, bin ich zufrieden. Analog zu 2025 betrug die reine Fahrzeit etwas über 12 Stunden, mit den zu vielen Pausen war ich knapp 15 Stunden unterwegs. Natur pur |
Becher |
Powerfood |
Alles bereit |
|
|
|
|
|
. Dagegen verblasst der Tag im Home-Office völlig.
. Jetzt habe ich nur einen Wunsch: Nehmt die Euphorie, Eure Unbekümmertheit, Eure Begeisterung mit in die 1. Liga und versucht das 2. Wunder in Folge! Andere kleine Vereine wie St. Pauli, Heidenheim oder auch Bielefeld haben gezeigt, dass man nicht sofort wieder absteigen muss. Damit sind wir beim Home-Office: Der Tag war anstrengend, zu viele parallele Stränge, viele Mails vom geliebten Implementierungspartner (ich wundere mich über nichts mehr) und ich war erstaunlich entspannt. Kein Wunder, wenn man keine 20 Arbeitsstunden mehr vor sich hat
. Ich wette: Ich hatte vor langer Zeit über meinen Urlaub informiert, trotzdem werden einige Berater aus allen Wolken fallen.