Lungenwinter



Lungenwinter,

fackeln wir das leidige Thema gleich zu Beginn ab: Ich bin in einer erbärmlichen Verfassung! cry Mein Plan war eigentlich heute gesund aufzuerstehen, zumindest sollte es eine Besserung im Vergleich zu gestern geben. Der Schuss ist komplett nach hinten losgegangen, ich hänge vollkommen in den Seilen. Ich friere, ich schwitze zudem, die Lungen schmerzen, der Kopf dröhnt, der Husten tut weh. Ich konnte es direkt nach dem Aufwachen feststellen: Die Lungen schmerzten in Höhe der Schulterblätter. Das kenne ich und weiß in solchen Fällen sofort: Da ist was heftiges im Anmarsch. Ich hätte es letzte Nacht noch bemerken müssen, das Altbier schmeckte auf einmal nicht mehr wink. Somit hat es natürlich keinen Sport gegeben, ich kann nur auf morgen hoffen. Wobei ich im Moment gar nicht an den Radsport denke, sondern einfach nur wieder komplett gesund werden will. Deswegen nehme ich mir für morgen nichts vor, sondern mache es von der Situation abhängig.

Deshalb habe ich es mir ganztägig auf dem Sofa bequem gemacht, leider hatte ich keinen Film mehr auf der Sky-Festplatte. Ich habe mich dem Winterwetter hingegeben, gestern noch fing es an heftig zu schneien und das Zeug ist über Nacht liegengeblieben. Tagsüber gab es immer mal wieder Nachschub, so dass draußen das weiße Zeug im Garten liegt. Eine geschlossene Schneedecke haben wir nicht, dazu war es tagsüber zu warm und außerdem ist das in Zeiten des Klimawandels schwer in einer Großstadt. Jaja, ist gewagt, Paderborn und Großstadt shades. Ziehen wir uns auf die formale Definition zurück. Crans Montana ist eine große Tragödie, man kann sich nicht vorstellen, was in der Bar an schrecklichen Szenen abgelaufen sein muss. Und so viele und so junge Menschen, schrecklich. Die, die überleben werden, werden lebenslange Folgen ertragen müssen. Ohhh, gerade gesehen, am Strand von Karlshagen liegt ebenfalls Schnee. Würde ich gerne live vor Ort sehen. Aber deswegen 600km zu fahren, wäre wohl leicht übertrieben. Ach ja, im Kreis Höxter sollen Dörfer abgeschnitten sein. Wer einmal mit dem Rennrad durch Dörfer wie Frohnhausen gefahren ist, wundert sich darüber nicht.

Interessant, ein Tag mit Krankheit und nichts los und ich schaffe trotzdem einen Beitrag,
Ralf

Warnsignale



Warnsignale,

die der Körper leider aussendet frown. Zum einen habe ich bis 9:01 Uhr geschlafen. Ich kann mich nicht erinnern, wann es zuletzt derart lange war. Zum anderen bin ich mit stechenden Kopfschmerzen aufgewacht. Zunächst habe ich natürlich an einen Kater gedacht, Silvester halt, aber sooo viel Alkohol war es nicht. Da der pochende Schmerz nicht nachgelassen hat, und immer noch vorherrscht, war es wohl kein Bier zu viel. Lange Rede, kurzer Sinn, trotz neuen Monats hat es keinen Sport gegeben. Aber mir geht es besser, deutlich besser, der Husten lässt nach, ich bin nicht mehr sooo müde. Vielleicht ist morgen Kellersport möglich. Kommen wir zu den Auswirkungen von Silvester. Ich verstehe nicht, wie in einem derart hochentwickelten Land eine solche Katastrophe möglich ist. Es sind so viele, vor allem junge Menschen gestorben. Das hat nichts mit der Schweiz zu tun, ich würde mich das gleiche bei Ländern wie Dänemark oder Deutschland fragen. Es ist nur schrecklich, grauenhaft, fürchterlich, die wollten einfach nur feiern.

In Bielefeld haben sich zwei 18-jährige mit selbstgebauten Böllern getötet, wie kann man so bescheuert sein? Auch in D-Land passieren Dinge, die ich gar nicht verstehen kann. Mit Matter und dem smarten Home habe ich mich nicht weiter beschäftigt, man braucht auch mal Ruhe und Abstand. Vielleicht geht es morgen weiter. Auf Sky habe ich endlich wieder einen Film gesehen: Jurassic World: Die Wiedergeburt. Natürlich ein typischer US-Actionfilm, aber anders als die anderen Dinosaurierfilme. Man wird ganz gut unterhalten, die Effekte sind gut, kann man also ansehen. Auch wenn ich im Kino dafür kein Geld ausgeben würde. Gestern habe ich Rück- und Ausblick vergessen. 2025 war ein typisches RaBo-Jahr, keine Katastrophen, ich habe mir viele Gimmicks und Gadgets für meinen Radsport gekauft (u.a. Powermeter und Radcomputer). Das Jahr 2026 lockt mit vier Urlauben. Ich glaube, so viele Urlaube in einem Jahr haben wir noch nicht erlebt. Alcúdia und Karlshagen sind bereits gebucht, im September will ich nach Dänemark, Søndervig schwebt mir vor, und im Herbst irgendwo im sonnigen Süden von Europa sein. Jammern auf hohen Niveau.

Dazu gehört auch: 75% vom Weihnachtsurlaub sind bereits Geschichte,
Ralf

Switch-Wunderkiste



Switch-Wunderkiste,

ich werde zwar immer unförmiger, gefühlt sehr und optisch sichtbar, aber ich habe wiederum den Sport abgeschenkt. Der Dezember ist verloren, im neuen Jahr wird angegriffen, ich hatte aber zudem keinerlei Lust. Zudem schwächele ich weiter, ich wollte meine Gesundung nicht gefährden wink. Außerdem habe ich da ja ein Problem, an dem ich seit 9 Uhr mit Unterbrechungen sitze. Ich habe mehrfach verschiedene Distributionen auf SD-Karte geschrieben, Debian Trixie noch einmal, Debian Bookworm, auch mal in der 32-Bit-Version, ebenso andere Distributionen wie HAOS. Das Ergebnis war immer: Entweder wurde gar nicht erst gebootet oder es wurde keine IPv6-Adresse bezogen. Es war wie verhext, ich war der Verzweiflung nahe. Die allerletzte Idee: Schließe doch mal einen der laufenden Raspberry's an das Netzwerkkabel an, hat das wohl eine Macke? Der Raspi 5 mit FHEM wurde gestartet, erhielt aber ebenfalls keine IPv6. Anderes Kabel ausprobieren?? Wo habe ich eins? In der Zwischenzeit, stecke mal das Kabel direkt in die Fritz!Box. Was soll ich schreiben, sofort eine IPv6. Nächster Gedanke: Am managed Switch geht es nicht, an dem Router geht es.

Lässt der Netgear-Switch kein IPv6 zu? Dabei fiel mir ein: Der Mini-PC hat seit vielen Monaten ebenfalls kein IPv6 mehr. Und woran hängt der?!? Genau, am Switch. Also habe ich die Konfiguration vom Switch überprüft und teilweise geändert. Wupps, und auf einmal hatte ich IPv6. Ich muss irgendwann mal an der Konfiguration herumgespielt haben. Schön ist aber, das PC-Problem ist auch gelöst. Mit dem Aufsetzen von Trixie mit 64-Bit bin ich fast am Ende, es fehlen nur noch FHEM und pilight. Und jetzt will ich einen Tusch! Denn die Integration von Matter-Devices in Home Assistant funktioniert endlich und zwar tadellos!! Docker-Matter dient als Server, übernimmt die Kommunikation zwischen HA sowie Alexa. Das Thema ist somit auch grundsätzlich gelöst smile. Jetzt muss ich nur noch die Migration auf 64-Bit-Trixie abschließen und kann mich neuen Themen widmen smile. Damit kommen wir zu den jährlichen Wünschen, wie immer nicht schön, aber wen interessiert es, der letzte Tag vom Monat vom Jahr shades:

Ett Gott Nytt År
och
En Riktigt God Fortsättning!!!

Plus, wie vor acht Jahren eingeführt, spanische Grüße für das neue Jahr 2026:

Feliz Año Nuevo

Das war es jetzt von einem weiteren Jahr. 2025 ist nahezu vorbei und war leider suboptimal, 2026 darf gerne besser werden, guten Rutsch!
Ralf

IPv6-Drama



IPv6-Drama,

kommen wir zunächst zum erbärmlichen Körper, also zu mir wink. Morgens ging es mir erstaunlich gut, ich dachte schon ich sei über den Berg. Ich war kurz davor, in den Folterkeller abzubiegen, dachte mir aber dann: Ach, lass es, der Dezember ist total verkorkst, auf einen Tag mehr oder weniger kommt es nicht an, kuriere es lieber richtig aus. Somit habe ich mich ab 10 Uhr an mein IT-Projekt gemacht. Zum Glück, denn nach 4 Stunden vor dem PC kam der nächste Rückfall aus dem Nichts, ab 14 Uhr ging gar nichts mehr. Ich musste sofort eine Schicht auf dem Sofa einlegen, gegen 17 Uhr hatte ich den Zustand von gestern erreicht. Seit dem Abend geht es wieder aufwärts, im Moment geht es. Kommen wir zum IT-Projekt, den Raspi 4 auf 64-Bit-OS zu hieven. Fazit vorweg: Es läuft noch gar nichts, aber ich bin schlauer. Eine frische SD-Karte mit neuem Raspbian-OS 13 zu brezeln ging schnell. Auch das erste Booten und die initiale Konfiguration gingen schnell von der Hand. Auch Home Assistant hatte ich schnell geklont. Aber dann der erste Versuch mit Matter: Auch die neue Installation will eine WS-URL. Was verdammt noch mal ist das?!

Lesen macht schlau. Es gibt in Home Assistant eine Integration und ein Add-On für Matter. Das Add-On wird aber nur automatisch installiert, wenn man HAOS einsetzt. Ich habe aber Raspbian, geht also nicht. Aber den Add-On-Server kann man auch als Docker installieren, schnell gemacht. Der Docker-Matter stellt eine WS-URL bereit, aha, die man in Home Assistant in der Integration benutzen kann. Trotzdem kann ich mit einem Code von Alexa keine Matter-Geräte hinzufügen. Warum? Vermutung ist, weil der neue Raspi keine IPv6 bekommt, die aber anscheinend zwingend für Matter gebraucht wird. Seit über 2(!) Stunden sitze ich hier und versuche herauszubekommen, warum es keine IPv6 gibt. Sämtliche Versuche laufen bis jetzt ins Leere, keine Ahnung. Ich verstehe das nicht, ich benutze ein Raspbian out-of-the-box und IPv6 geht nicht? Ich kann doch nicht der einzige mit dem Problem sein?!? Alles ist aktiviert und es funktioniert dennoch nicht. Aber ich habe auch was gelernt: Der Google TV-Streamer im Keller hat ebenfalls einen Thread Border Router im Bauch, den kann ich in Home Assistant sehen, wenn der Streamer angeschaltet ist. Zudem kann ich darüber in Google Home auf dem Pixel 8a die neuen Matter-Devices sehen, d.h. die Werte wie Temperatur.

Was für ein epischer Kampf shades,
Ralf

64-Bit-Matter



64-Bit-Matter,

immer, wenn man denkt, es kann nicht schlimmer werden, dann schlägt Murphy zu: Natürlich kann es schlimmer werden. Es war ein total vermurkster Tag, die Krönung der letzten Monate, es ging gar nichts mehr. Wenn es ein Arbeits- und kein Urlaubstag gewesen wäre, hätte selbst ich mich krankgemeldet. Das will schon etwas heißen! Ja, es ist mir bekannt, dass ich den Urlaubstag stornieren und mich krankmelden könnte. Aber man kann es auch übertreiben. Jedenfalls habe ich komplett flachgelegen, ich war ausschließlich auf dem Sofa unterwegs und habe hauptsächlich geschlafen. An Sport war absolut nicht zu denken, das hätte mir den Rest gegeben. Was sind die Symptome? Wie immer, Husten, allgemeine Gliederschmerzen und vor allem der Kopf. Ein permanenter Schmerz, der nur auf dem Sofa in der Liegeposition nachgelassen hat... Einen Film auf Sky konnte ich auch nicht schauen, die Festplatte ist leer und füllt sich erst ab Neujahr wieder. Die einzige Aktivität war der Start der Vierschanzentournee, aus deutscher Sicht noch akzeptabel gelaufen. Die jungen Hüpfer wink haben es herausgerissen.

Mittags wurde endlich das Paket von IKEA geliefert, darin die 4 neuen Matter-Gadgets: 2 Bewegungsmelder, eine Leuchte und ein Temperatur/Feuchtigkeitssensor. Den Sensor und einen Melder habe ich direkt mal mit der Alexa-App hinzugefügt, das hat reibungslos geklappt und ich sehe z.B. eine ausgelöste Bewegung in der App. Das ist aber maximal der halbe Weg, viel wichtiger ist die Integration in Home Assistant und dabei stehe ich auf dem Schlauch, gar nichts klappt. Der Echo Hub ist von Haus aus auch ein Thread Border Router. Den bekomme ich aber nicht in HA integriert. Dann gibt es in HA auch eine Matter-Integration, die scheint aber ein 64-Bit-Betriebssystem vorauszusetzen. Damit wären wir bei meinem alten Problem, keinerlei Updates von HA mehr: Ich muss den Raspi 4 auf 64-Bit migrieren. Dazu hatte ich mir ja vor ~2 Wochen den Raspi 5 gekauft, um in Ruhe das neue System aufbauen zu können. Ich muss das Projekt endlich starten, erst danach kann es mit Matter weitergehen. Sollte ich morgen wieder fitter sein, Blitzheilung vorausgesetzt, dann soll es morgens Foltersport geben und nachmittags kann ich mit dem IT-Projekt beginnen.

Man kann sich auch mit sich selbst beschäftigen shades,
Ralf

Mallorca-Touren



Mallorca-Touren,

es hat tatsächlich gesundheitlich einen Aufwärtstrend gegeben, frühmorgens habe ich mich fit und stark gefühlt. Dennoch hat es bis 9:30 Uhr gedauert, bis ich mich in den Folterkeller bequemt hatte. Es ist morgens einfach zu schön auf dem Sofa, wenn das ganze Haus ruhig ist. Das war allerdings nicht so schlimm, denn ich wollte sowieso nur rund 2 Stunden treten. Bloß nicht übertreiben, bloß kein Rückschlag, noch habe ich einige Urlaubstage vor mir. Auf Kinomap gibt es tatsächlich mittlerweile einige Radvideos auf Mallorca, auch in den nordöstlichen Regionen. Somit habe ich mich virtuell bereits für den kommenden Urlaub warm getreten. Wie im echten Urlaub im November führte die erste Fahrt zum Cap Formentor. Allerdings ist das Video merkwürdig zerstückelt, der erste Abschnitt ist ab Port de Pollença, dann wird mehrere Kilometer gesprungen, man setzt die Fahrt am Strand von Formentor fort und kurz vor dem Leuchtturm wird erneut gesprungen. Dennoch war es eine schöne Einheit, vor allem hat man, anders wie als Fahrer im Auto, Zeit diese Aussicht zu genießen. Es sind einige knackige Anstiege auf der Strecke, das wird eine sportliche Herausforderung Anfang März.

Das zweite Video hat mich von Lluc nach Sa Calobra geführt, also mitten durch das mallorquinische Gebirge. Super schön! Große Teile der Tour will ich auch im realen Leben fahren, allerdings werde ich sicher nicht nach Sa Calobra abbiegen, das ist nur eine Sackgasse und man muss zurückfahren, sondern nach Sóller treten, um durch die Ebene nach Alcúdia einfacher zurückzukehren. Hier waren die virtuellen Erkenntnisse noch besser, weil mir das Streckenprofil vom Video realer erscheint. Die allermeisten Anstiege betragen 5-8%, kurzzeitig sind es 10% oder mehr. Das sollte absolut machbar sein, auch wenn ich in diesem Radleben keine Bergziege mehr werde wink. Das 3. Video habe ich nur begonnen, es geht von Caimari nach Pollença, wenige Anstiege, aber ansonsten eher flach. Am Ende waren es 53km in 2:04h, die Anstiege kosten halt Zeit. Wichtig war aber: Virtuell sind Anstiege so hart wie im echten Leben, ich konnte aber gut mithalten über viele Minuten. Ich bin optimistisch. Den Nachmittag habe ich auf dem Sofa mit Sky verbracht und den Animationsfilm "Die Schlacht der Rohirrim" gesehen. Zu meiner Überraschung kommt echtes "Herr der Ringe"-Feeling auf. Der Film ist gut, anschauen. Wann kommt die Realverfilmung? Peter Jackson, übernehmen Sie! Ansonsten gab es erstaunlich wenig Sofaschlaf. Wie viel Zeit man dann auf einmal hat shades. Momentan schwächele ich leider wieder, Husten, Kopf, Niesen.

Hoffentlich verschwindet das über Nacht,
Ralf

Fritz-Ausfall



Fritz-Ausfall,

leider musste ich gegen 20 Uhr feststellen, dass einer der 1200AX-Repeater nicht mehr erreichbar war. Es wurden direkt Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet: Neustart durch Strom aus, Netzwerkkabel prüfen, Switch prüfen, es half nichts. Also habe ich einen Werksreset durchgeführt und anschließend neu konfiguriert. Dank WPS und Mesh geht das überaus schnell, man muss im Prinzip nur die IP-Adresse festlegen, jedenfalls in diesem Haus, und die LED ausschalten. Ich vermute, es hat ein Problem mit dem Update auf die finale Version 8.20 gegeben, denn ich hatte noch eine Beta. Danach ging das Theater mad bei dem zweiten 1200AX los, auch nicht erreichbar, auch Beta. Aber ich war ja geübt, Werksreset und neu konfigurieren. In Summe hat mich das mit Analyse trotzdem rund eine Stunde gekostet. An Sport war tagsüber nicht zu denken, ich komme einfach nicht auf die Beine und will nur schlafen. Das habe ich auch ausführlich gemacht.

Aber selbst jetzt am späten Abend habe ich Kopfschmerzen und mein Husten ist stärker geworden. Ich hoffe auf eine Blitzheilung, um morgen endlich Sport machen zu können. Denn den hat es aus diversen Gründen, vor allem meine körperliche Schwäche, nicht gegeben. Auf Sky habe ich einen weiteren blöden Film gesehen: Death of an unicorn. Wer denkt sich solchen Mist eigentlich aus?!? Und warum geben sich derartig bekannte Schauspieler wie Paul Rudd für solch einen Schund her? Die Spezialeffekte sind natürlich gut, aber eine tolle Horrorkomödie ist es dennoch nicht. Das Wetter hat eine gefährliche Gemengelage im Programm: Der Boden ist noch leicht gefroren, Temperatur um den Gefrierpunkt und ganz leichter Nieselregen. Mit dem Auto würde ich lieber nicht fahren. Der Spuk sollte morgen beendet sein. Morgen würde ich gerne Radvideos auf Mallorca fahren, hoffentlich bin ich fit genug und finde etwas auf Kinomap. Mentale Einstimmung auf den Urlaub wink, noch 9 Wochen.

Man muss sich an Kleinigkeiten hochziehen,
Ralf

Golfplatz-Völlerei



Golfplatz-Völlerei,

ich könnte erneut viel vom 2. Weihnachtstag 2024 kopieren, die einzige Ausnahme: Es hat keinen Sport gegeben. Mir geht es zwar besser, aber die Stimme hört sich komisch an und fit fühle ich mich nicht. Das mit dem fehlenden Foltersport wird langsam kritisch, ich fühle mich rund und fett, auf eine Waage traue ich mich aktuell nicht. Ansonsten sind die Themen: Völlerei im Restaurant Haxterpark, viel Alk in jeglicher Form, Film auf Sky, Sofaschlaf und Erkältung. Der Film war Afterburn mit Dave Bautista, Action ohne Sinn und Verstand in der Postapokalypse, aber vielleicht gerade deswegen gut. Man hatte eben keine Erwartung. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, einfach Kopf abschalten und Film schauen. Danach wurde das erste Mal auf dem Sofa gelauscht. Noch kurz unter die Dusche springen und ab ging es schnurstracks zum Gasthaus Haxterpark am Golfplatz. Wie bereits letztes Jahr war das Essen super, besten Dank an alle, und ich habe mich vor allem am Wildfleisch orientiert.

Das Hirschragout war exzellent köstlich. Wie vorhergesagt, hatte ich nach dem Essen ein Problem, die letzte halbe Stunde war eine Qual auf dem Stuhl: Anschließend ist der Bauch derart voll, dass ich nicht mehr sitzen kann. Dieser Zustand war gegen 13:30 Uhr nach dem leckeren Nachtisch, im Prinzip heißer Pflaumenkuchen, erreicht, ich bin auf dem Stuhl hin und her gerutscht, wollte nur noch nach Hause. Zum Glück war der Abflug 30 Minuten später und ich hatte nur noch ein Ziel: Sofa!!! Ich bin direkt eingeschlafen. Irgendwann kam auch der Rest der Familie vom Kuchenessen zurück. Mir ist das ein großes Rätsel, wie kann man nach einer solchen Völlerei noch Kuchen essen? Ich habe seit heute Mittag nichts mehr gegessen. Passend zu den Feiertagen hat es viel Sonnenschein gegeben, ein Ertrag von 5,7kWh. Morgen muss ich dringendst in den Folterkeller gehen und mindestens 2 Stunden treten. Dieser ganze Speck muss weg. Mittags gibt es noch die Reste von der Pute.

Was mir jetzt fehlt? Fußball!
Ralf

Frosterkältung



Frosterkältung,

der 1. Weihnachtstag war einer wie der letzte Sonntag: Am besten einfach schnell vergessen und auf morgen hoffen. Ich habe unheimlich geschwächelt, wieder Kopf, der Husten stärker, die Lungen fühlen sich wie rohes Fleisch an. Gut, zumindest zum Teil auch selbst verschuldet. Es kommt einfach nicht gut im Körper an, wenn man mit schweißnassen Klamotten in den Sportpausen bei Eiseskälte und Ostwind eine Gauloises auf der Terrasse raucht. Somit habe ich morgens auf dem Sofa gelegen und keine Lust zu gar nichts gehabt, tote Hose. Ich habe Sky gestartet und den Film "Drachenzähmen leicht gemacht" gesehen. Bisher gab es 3 Animationsfilme, nun die erste Realverfilmung. Ich finde den Spielfilm nicht wirklich gut, dabei hat der gute Kritiken bekommen und war auch an den Kinokassen erfolgreich. Natürlich sind die Spezialeffekte gnadenlos gut, aber die Story finde ich langweilig. Sichtlich Spaß hatte Gerard Butler als Wikingerchef. Kann man sehen, muss man nicht. Nebenbei habe ich Soplica Pigwowa genossen, das ist ein polnisches Mittel gegen Erkältung wink.

Vor und nach der Pute wurde viel geschlafen, der Puls ist ebenfalls wieder zu hoch. Ich habe einen Ruhepuls von 63, das ist mindestens 15 Schläge zu hoch. Ich muss langsam an dem Plan arbeiten auszuwandern, ich brauche 365 Tage im Jahr Sonne und Wärme. Ansonsten komme ich in den dunklen Jahreszeiten nicht gegen die Erkältungen an. Ich weiß genau, was passiert: Bis zum Malle-Urlaub schleppe ich mich halb krank durch und blühe in der Sonne auf. Zur Pute: Wie immer gnadenlos gut, ich habe gefressen, es war total lecker. Ich bin immer noch pappsatt und konnte abends nichts essen. Bis zum morgigen Restaurantbesuch werde ich 24 Stunden nichts gegessen haben, eine Art von Minidiät über Weihnachten shades. Es geht wieder zum Haxterpark, Schwiegervater bezahlt. Es wird wiederum eine große Völlerei, das Buffet ist sehr sehr gut. Auch da weiß ich genau, was passieren wird: Irgendwann ist der Bauch so voll, dass ich nicht mehr sitzen kann, halb auf dem Stuhl liege. Ich will dann nur noch nach Hause und auf dem Sofa liegen.

Alles wie immer bei mir,
Ralf

Unweihnachtliche Traditionen



Unweihnachtliche Traditionen,

wenn man von der Lunge absieht, das wird ja wohl keine Entzündung sein?, habe ich dieses Jahr keine Erkältung und fühle mich ziemlich fit. Nach der üblichen Aufwachzeit, ich hatte vergessen cry, den smarten Wecker auszuschalten, wurde zunächst auf dem Sofa abgelegen und gegen 8:30 Uhr ging es nach unten. Wie geplant, habe ich keine Serie oder Film geschaut, sondern Weihnachtsmusik neben den Radvideos gehört. Es war ein Radsporttag auf Kinomap. Unterwegs war ich erneut in polnischen Wäldern westlich von Kraków. Das Video hat nicht zu Erhellung beigetragen, weil Anfang Dezember aufgenommen und somit sehr nass und grau. Nicht weit entfernt in Tschechien ging es weiter, allerdings mit deutlich mehr Sonne. Die Aufnahme war in Juli, ganz nett. Den Abschluss bildete eine kurze Fahrt in den USA, um auf ~62km in 2:15h zu kommen. Am Ende war ich ziemlich fertig. Der Rest des Tages ist schnell erzählt: Mittags gab es Lachs und Krabben, danach habe ich den Film "Final Destination 6" gesehen, erstaunlich gut. Man wird kurzweilig unterhalten.

Danach fing meine Schlaforgie an, nur unterbrochen vom Abendessen mit Raclette, Hähnchen, Kartoffeln und Lachs. Ich bin pappsatt und will eigentlich nur wieder schlafen. Was in den USA passiert, wird immer absurder und hat mit Rechtsstaat nichts zu tun, es geht um rein wirtschaftliche Interessen: Einreiseverbot für deutsche Aktivistinnen. Ich würde die beiden Frauen noch nicht einmal als Aktivistinnen bezeichnen, es geht schlicht um den Rechtsstaat auch im Internet, auch weltweit. Wenn jemand im Netz diskriminiert oder beleidigt wird, oder auch böse Fotos veröffentlicht werden, muss das verfolgt werden. Damit bin ich bei der nächsten Untradition: Haben wir dieses Weihnachten Winter? Nein, zumindest was Schnee angeht. Haben wir Winter? Ja, zumindest was die Kälte angeht. Es friert draußen und nicht zu knapp, es fehlt halt nur der Niederschlag. Jetzt aber: Wie immer ist die Textdarstellung auch in 2025 nicht wirklich gelungen, aber vor 19!! Jahren eingeführt, zählt vor allem die große Tradition:

Glædelig Jul, God Jul och Frohe Weihnachten y ¡Feliz Navidad!

Morgen wird die dicke Pute vertilgt smile, vorab will ich 3 Stunden im Sportkeller treten, hoffentlich.

Ab jetzt wird es weiter besinnlich mit Altbier wink,
Ralf[