Mieser Montag Hoch 3



Mieser Montag Hoch 3,

es war ein völlig verkorkster Tag. Der Kellerjob extrem anstrengend und stressig, aufgrund bestimmter Rahmenbedingungen frown muss ich mich um 1000 Dinge kümmern, alles schön mit Terminen und Druck, dann kommen noch unvorhergesehene Anfragen hinzu, parallel den ab morgen früh 9 Uhr beginnenden Workshop vorbereiten, viele Kollegen kehren aus dem Osterurlaub zurück, haben Rückfragen, und zur Krönung lädt ein ansonsten überaus geschätzter Kollege ab 17 Uhr für einen WrapUp-Call ein. Ich bin zwar deswegen bewusst später angefangen (also 7:30 Uhr, so viel zu später frown)), war aber zum Feierabend gegen 17:30 Uhr völlig bedient und platt. Zudem war es geradezu stürmisch, eine Radtour unmöglich. Ich wäre unterwegs bei dem heftigen Gegenwind verhungert. Außerdem ist nicht nur mein Kopf platt, sondern meine Beine streiken auch. Die Oberschenkel sind völlig ermüdet und schmerzen, kein Muskelkater, sondern einfach richtige Schmerzen. Das wird morgen bereits wieder vorbei sein, aber mein inneres Bauchgefühl hat mir gesagt: Du machst heute keinen Sport und ruhst dich aus!

Der Plan sagt aus, sich von Dienstag bis Donnerstag abends auf dem Ergometer mit 180 Watt auszuruhen wink und am Freitag mit einer Rennradtour wieder richtig anzugreifen. Ich muss die Batterien aufladen. Ein Thema beschäftigt mich natürlich weiter sehr stark: Unser geplanter Urlaub in Karlshagen auf Usedom. Vorhin habe ich gelesen, dass MeckPom das Einreiseverbot für Einheimische zumindest bis zum 3. Mai aufrechterhält. Mit dem Urlaubsbeginn am 14. Mai wird das sehr sehr eng. Mein Eindruck: Das nordöstliche Bundesland wird sich weiterhin mindestens den ganzen Mai abschotten und eventuell nach Pfingsten am 2. Juni die innere Grenze wieder öffnen (von der Grenze nach Polen mal ganz zu schweigen!). Mit dem Urlaub würden wir damit durch das Raster fallen und Pech haben, auch mit Gauloises. Ich könnte höchstens versuchen, ab Anfang Juni eine andere Ferienwohnung zu buchen ("unsere" wäre belegt). Außerdem müsste der Arbeitgeber mitspielen und einer Urlaubsverschiebung um 2 Wochen zustimmen. Aktuell werden Verschiebungen oder Stornierungen von der Firma abgelehnt.

Es sind halt scheiß Zeiten, das gilt irgendwie und sowieso. Aufgrund Corona könnte man sich diese Serie aus den 80ern eigentlich mal wieder ansehen. Aber wahrscheinlich wäre man enttäuscht,
Ralf

PS: Das beschädigte Paket mit Hierbas ist wieder in Radeberg angekommen, es wurde 1(!) von 3 Flaschen in einer speziellen Flaschenverpackung zerstört. Ein Rätsel, wie DHL das schaffen konnte. Ersatz soll morgen auf die Reise gehen.




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